DE358134C - Sicherung fuer Stromverbraucher gegen UEberhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters - Google Patents

Sicherung fuer Stromverbraucher gegen UEberhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters

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DE358134C
DE358134C DESCH57620D DESC057620D DE358134C DE 358134 C DE358134 C DE 358134C DE SCH57620 D DESCH57620 D DE SCH57620D DE SC057620 D DESC057620 D DE SC057620D DE 358134 C DE358134 C DE 358134C
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electricity
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ERNST SCHMIDTKE
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/18Electrothermal mechanisms with expanding rod, strip, or wire

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  • Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 6. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 358134 -KLASSE 21 c GRUPPE 58
(Sch 57620 VIII/21 c3)
Ernst Schmidtke in Berlin.
Sicherung für Stromverbraucher gegen Überhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1920 ab.
Sicherungen für Stromverbraucher gegen Überhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters sind bekannt. Sie bestehen entweder aus zwei gleich langen Stäben gleicher Ausdehnungskoeffizienten und verschiedener Erwärmung oder verschiedener Ausdehnungskoeffizienten oder schließlich aus einem Doppelstabe, der aus zwei Metallen verschiedener Ausdehnungskoeffizienten zusammengesetzt ist.
Die Sicherungen der ersten Art haben den Nachteil, daß der für ein zuverlässigen Arbeiten erforderliche Unterschied in der Erwärmung der beiden Stäbe nicht unter allen Umständen sichergestellt werden kann, und daß sie nur für ganz bestimmte Verwendungszwecke brauchbar sind. Die anderen beiden Arten erfordern die Verwendung von zwei verschiedenen Metallen, die überdies genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Der Herstellungspreis solcher Sicherungen ist daher auch recht bedeutend.
Diese Mängel werden durch die Sicherung gemäß der Erfindung beseitigt. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß die beiden Schenkel von verschiedener Länge, gleicher Erwärmung und gleichem Ausdehnungskoeffizienten sind. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Schenkel aus einem Stück bestehen und an ihrem Knickpunkte eine Öse bilden, die mittels einer Isolierbuchse eine mit einer feststehenden, einstellbaren Kontaktschraube zusammenarbeitende Kontaktschraube trägt, mittels deren ein in einem Hilf sstromkreise liegender Maximalausschalter betätigt wird, der den die zu schützenden Apparate enthaltenden Stromkreis öffnet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispiels- weise dargestellt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung in der Seitenansicht,
Abb. 2 in der Draufsicht.
Abb. 3 ist ein Schnitt durch den Kontaktteil.
Abb. 4 zeigt das Schaltungsschema.
Auf der Grundplatte α sind die Anschlußbolzen δ und c befestigt, an denen die vom Netz oder Umformer kommenden Kabelenden d und e liegen. Die beiden verschieden langen Schenkel f und g eines aus beliebigem Bandmetall gebildeten Bügels sind an den Anschlußbolzen befestigt. Das Metallband ist bei h zu einer Öse gebogen, welche eine Isolierbuchse i aufnimmt. Diese trägt die Kontaktschraube ft, von welcher die Leitung 0 eines HilfsStromkreises unmittelbar zum Netze führt. Der Kontaktschraube φ gegenüber steht eine in dem Kontaktbolzen k einstellbare Kontaktschraube I, die mittels der Schraube m fest- gestellt werden kann. Vom Kontaktbolzen k führt die zweite Leitung« des Hilfsstromkreises über die Spule des Maximalausschalters zum Netze.
Soll die selbsttätige Ausschaltvorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dazu dienen, den Umformer und die Nebenapparate von Lichtbildtheatern vor Überlastung zu schützen, so wird sie zweckmäßig in den Lampenstromkreis eingeschaltet. Steigt die Stromstärke im Lampenstromkreise e, c, g, f, b, ä, so krümmt sich der Doppelschenkel f, g durch. Erreicht die Stromstärke einen unzulässigen Wert, so wird infolge Berührung der Kontakte φ und I der Maximalausschalter in Tätigkeit gesetzt und der Lampenstromkreis unterbrochen. Infolgedessen erlischt die Lampe, die Temperatur sinkt, und auch der Hilfsstromkreis wird bei ft, I geöffnet, da die Formänderung des Bügels f, g wieder zurückgeht. Diese Vorgänge vollziehen sich innerhalb weniger Sekünden, so daß die Lampe durch Einlegen des Maximalausschalters sehr bald wieder in Betrieb gesetzt werden kann.
Die selbsttätige Ausschaltvorrichtung ist zur Verhütung von Mißbräuchen eingekapselt und plombiert.
Es kann vorteilhaft sein, den Maximalausschalter so einzurichten, daß der herausgefallene Schalthebel eine Alarmvorrichtung in Tätigkeit setzt, um die dem Vorführer übergeordnete Aufsichtsperson auf die Ursache des Erlöschens der Lampe aufmerksam zu machen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Sicherung für Stromverbraucher gegen Überhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel {f> g) von verschiedener Länge, gleicher Erwärmung und gleichem Ausdehnungskoeffizienten sind.
2. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (f, g) aus einem Stück bestehen und an ihrem Knickpunkte eine Öse (h) bilden, die mittels einer Isolierbuchse (i) eine mit einer feststehenden, einstellbaren Kontaktschraube (Z) zusammenarbeitende Kontaktschraube (φ) trägt, mittels deren der die zu schützenden Apparate enthaltende Stromkreis geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH57620D 1920-02-27 1920-02-27 Sicherung fuer Stromverbraucher gegen UEberhitzung durch den Strom mittels eines zweischenkligen Thermoschalters Expired DE358134C (de)

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