DE357570C - Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Feuerwaffe - Google Patents

Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Feuerwaffe

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DE357570C
DE357570C DEG50732D DEG0050732D DE357570C DE 357570 C DE357570 C DE 357570C DE G50732 D DEG50732 D DE G50732D DE G0050732 D DEG0050732 D DE G0050732D DE 357570 C DE357570 C DE 357570C
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DE
Germany
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cylinder
compressed air
valve
piston
spring
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DEG50732D
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English (en)
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HUGH WILLIAM GABBETT FAIRFAX
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HUGH WILLIAM GABBETT FAIRFAX
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/32Energy accumulator systems, i.e. systems for opening the breech-block by energy accumulated during barrel or gas piston recoil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Selbsttätige oder halbselbsttätige Feuerwaffe. Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige oder halbselbsttätige Feuerwaffen, bei welchen durch die beim Abfeuern der Waffe auftretenden Kräfte Preßluft erzeugt wird, die zum Bewegen von Teilen der Waffe, z. B. zum Entriegeln und Öffnen des Verschlusses, benutzt werden kann, und der Lauf so angeordnet ist, daß er geradlinig im Rahmen der Waffe gleiten kann.
  • Die Erfindung betrifft eine Feuerwaffe dieser Art, bei welcher die Zufuhr von Preßluft aus einem auf dem Rahmen der Waffe angeordneten Preßluftzylinder zu dem auf dem Lauf angeordneten und den Verschluß bewegenden Zylinder durch ein geradlinig bewegliches Schieberventil gesteuert wird, welches nach einer Richtung hin durch einen federnden Anschlag des Rahmens der Waffe und nach der andern Richtung hin durch den Kolben des den Verschluß bewegenden Zylinders bewegt wird.
  • Steuert das Schieberventil den Ein- und Auslaß der Preßluft nur an einem Ende des den Verschluß bewegenden Zylinders, so trifft man die Vorkehrung, daß der Kolben dieses Zylinders nach einer Richtung hin durch eine Feder bewegt wird. Man kann aber auch diese Feder in Fortfall kommen lassen und steuert dann den Ein- und Auslaß der Preßluft am andern Ende des den Verschluß bewegenden Zylinders mittels eines Hilfsschieberventils, das nach einer Richtung durch eine Feder und nach der andern Richtung durch einen Arm auf der Kolbenstange des Zylinders bewegt wird. Man kann dieses Hilfsschieberventil mit Öffnungen des Hauptschieberventils zusammenarbeiten lassen, um den Ein- und Auslaß der Preßluft zu bzw. von dem den Verschluß bewegenden Zylinder zu steuern.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise zwei Ausführungsformen eines gemäß der Erfindung konstruierten Maschinengewehrs.
  • Abb. = ist ein Längsschnitt durch eine Feuerwaffe, beiwelcherderVerschluß und derLauffest miteinander verriegelt zurücklaufen. Der Verschluß wird bei dieser Anordnung durch Preßluft geöffnet und durch eine Rückzugfeder geschlossen. In der Zeichnung ist er verschlossen dargestellt.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie X-X der Abb. i bei geöffnetem Verschluß.
  • Abb. 3 ist ein ähnlicher Schnitt wie Abb. i, zeigt jedoch den Verschluß in geöffnetem Zustande.
  • Abb. q. veranschaulicht im Längsschnitt eine Ausführungsform, bei welcher der Verschluß durch die Preßluft sowohl geöffnet als auch geschlossen wird.
  • Abb. 5, 6 und 7 zeigen verschiedene Stellungen von Ventilen, die bei der Ausführungsform nach Abb. q. Verwendung finden.
  • In Abb. i bis 3 wird der Lauf A von einem Verschlußgehäuse B getragen oder mit demselben aus einem Stück hergestellt. Das Verschlußgehäuse B kann mit einem Schlitten B2 aus einem Stück hergestellt sein, oder es kann an diesem Schlitten befestigt sein, der in Führungen BI des Rahmens C gleitet. Der Schlitten B2 trägt an seinem vorderen Ende einen Bügel D. Ein Kolben E, der in einem festen Zylinder G angeordnet ist, ist durch die Kolbenstange F mit dem Bügel D verbunden und bewegt sich dadurch mit dem Verschlußgehäuse und dem Lauf. Der Zylinder G steht durch eine in seiner Seitenwandung angebrachte Öffnung H mit der Außenluft in Verbindung, wenn der Lauf sich in seiner vorderen Stellung befindet (Abb. i), doch wird die Öffnung geschlossen, sobald der Rücklauf beginnt.
  • Der Lauf wird in seiner vorderen Stellung durch einen Anschlag K festgehalten, der entweder ein fester Ansatz, wie veranschaulicht, oder ein hydraulischer, pneumatischer oder federnder Buffer sein kann.
  • Die durch den Kolben E zusammengepreßte Luft gelangt durch ein Rückschlagventil L in ein Rohr M, welches mit einem Schiebergelenk versehen ist und durch ein Ventil N mit einem Zylinder 0 .in Verbindung steht, der vorteilhaft an dem Schlitten B2 befestigt ist, aber auch an dem Rahmen der Feuerwaffe befestigt sein kann, wenn geeignete Änderungen bezüglich der Rohrverbindung M und des Ventils N getroffen werden. Das Ventil N kann, wie veranschaulicht, ein Schieberventil sein, doch kann man auch jedes andere Ventil verwenden, welches dieselben Funktionen ausüben kann.
  • In, dem Zylinder 0 ist ein Kolben P angeordnet, der normal durch eine Feder P1 in seiner vorderen Stellung gehalten wird und durch die Kolbenstange P2 mit einem Arm Q1 verbunden ist, der an einer Kurvenscheibe Q befestigt ist, die dazu dient, das Verschlußstück zu entriegeln.
  • Das Verschlußstück, ein Bolzen R, wird vorteilhaft in einer Muffe S angeordnet, die in Führungen S1 gleitet, welche im Rahmen C vorgesehen sind (Abb. 2), und ein radialer Arm R1, der an dem Verschlußstück R befestigt ist, greift in einen Schlitz Q2 der Kurvenscheibe Q ein. Das Verschlußstück R kann sich in der Muffe S drehen, kann aber keine Relativbewegung zu derselben ausführen.
  • Wird die Kurvenscheibe Q mit Bezug auf die Muffe S zurückgezogen, so wird das Ver.-schlußstück R gedreht und damit entriegelt, und wenn die Kurvenscheibe Q mit Bezug auf die Muffe S nach vorn gezogen wird, so wird das Verschlußstück gedreht und verriegelt. Die Kurvenscheibe Q gleitet in Führungen, die am Rahmen C oder an der Muffe S vorgesehen sind.
  • Das Ventil N wird durch eine Stange T ge- steuert, die an dem Ventil befestigt ist und in einem Lager in dem Arm Q1 oder im Rahmen C gleitet. An der Stange T sind zwei Arme U und 1% befestigt; der Arm U ragt in den Zylinder 0 hinein und wird durch den Kolben P zurückgestoßen, wenn dieser Kolben das Ende seines Rückwärtshubes erreicht, und der Arm V ist so angeordnet, daß er mit einem federnden Anschlag W in Berührung treten kann, zum Zwecke, das Ventil N an jedem gewünschten Punkt des Rücklaufs einstellen zu können.
  • In dem Schlitten B2 ist ein Zylinder Y vorgesehen, in welchem ein Kolben Z angeordnet ist. Dieser Kolben Z ist durch die Kolbenstange Z2 mit dem Rahmen C verbunden, und zwischen dem Kolben Z und dem vorderen Ende des Zylinders Y ist eine Rückzugfeder Z1 eingeschaltet.
  • Gewünschtenfalls kann der Kolben an dem Schlitten B2 befestigt werden und sich in einem festen Zylinder bewegen, der am Rahmen C befestigt wird.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Ist ein Schuß abgefeuert, so gehen der Lauf A und das mit dem verriegelten Verschlußstück R versehene Verschlußgehäuse B zurück, und der Kolben E wird zurückgetrieben, wobei er die Luft im Zylinder G zusammenpreßt und die Preßluft durch das Rückschlagventil L hindurch in das Rohr M drückt. Der Rücklauf preßt auch die Feder Z1 zusammen, und diese Feder dient dazu, den Lauf in seine vordere Stellung zurückzubringen.
  • Während des ersten Teiles des Rücklaufs wird das Ventil N so eingestellt, daß der Zylinder 0 durch Kanäle 01 und N3 und eine Öffnung NI mit der Außenluft in Verbindung steht (Abb. x) und nicht mit dem Rohr M verbunden ist. Der Verschluß bleibt infolgedessen verriegelt.
  • Wenn der Arm V mit dem Anschlag W in Eingriff tritt, wird das Ventil N momentan angehalten, während der Zylinder 0 seinen Rücklauf fortsetzt, infolgedessen der Zylinder gegen die Außenluft abgeschlossen und durch einen Kanal N2 mit dem Rohr M in Verbindung gesetzt wird. Der weitere Rücklauf des Zylinders 0 bewirkt, daß der Arm T' den Anschlag W rückwärts und abwärts gegen die Wirkung seiner Feder stößt, und nach einer kurzen Rückwärtsbewegung wird der Arm 1%' von dem Anschlag W gelöst und streicht über denselben hinweg.
  • Die vor dem Kolben P befindliche Preßluft treibt den Kolben mit Bezug auf die Feder P1 zurück und treibt auch die Kurvenscheibe Q rückwärts, die das Verschlußstück R zuerst dreht und entriegelt und dann zurückzieht, wodurch der Verschluß geöffnet wird.
  • Nachdem das Verschlußgehäuse geöffnet ist, kann man es noch ein kurzes Stück zurücklaufen lassen, oder man kann es sofort anhalten, indem man es gegen einen festen Anschlag stoßen läßt, oder indem man die Feder Z1 so bemißt, daß die Rücklaufenergie unmittelbar nach dem Öffnen des Verschlußgehäuses'erschöpft ist. In beiden Fällen dehnt sich die Feder Z1 aus und bringt das Verschlußgehäuse in seine vordere Lage, die durch den Anschlag K begrenzt ist, zurück. Der Kolben P wird durch die Preßluft zurückgetrieben, bis er das Ende seines Hubes erreicht, und stößt dann den Arm U rückwärts, der das Ventil N umstellt und dadurch die Verbindung zwischen Zylinder 0 und Rohr NI unterbricht, und den Zylinder 0 mit der Außenluft in Verbindung setzt. Die Feder P1 dehnt sich nun mehr aus und schließt den Verschluß und verriegelt das Verschlußstück.
  • Während der Vorwärtsbewegung drückt der Arm T% das federnde Ende des Anschlages W abwärts und gleitet über dasselbe hinweg. Der Anschlag W kann jede geeignete Form erhalten, nur muß er imstande sein, das Ventil N an jedem gewünschten Punkte anzuhalten, ohne die darauffolgende Bewegung zu beeinflussen.
  • Das Laden kann mittels eines jeden geeigneten Mechanismus, der durch die Muffe S bei ihrer Vorwärtsbewegung betätigt wird, ausgeführt werden, und die Bewegungsvorgänge werden dann wiederholt. Geeignete federnde Anschläge oder Sperrklinken können vorgesehen werden, um das Ventil während einer Bewegung mit der nächsten in seiner Stellung festzuhalten.
  • Die in Abb. ¢ bis 7 veranschaulichte Ausführungsform weicht von der Ausführungsform gemäß Abb. r lediglich bezüglich der Anordnung des Zylinders 0 und der den Verschlußmechanismus steuernden Ein- und Auslaßventile ab. Die Rückzugfeder P1 ist in Fortfall gekommen, und Preßluft wird je nach Erfordernis dem einen oder andern Ende des Zylinders zugeführt.
  • P3 ist ein Arm, der von dem Kolben P2 getragen wird und gegen einen federnden Plunger P4 gepreßt, wenn der Verschluß geschlossen ist. Dies hat, wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu ersehen ist, die Wirkung, daß das hinte-e Ende des Zylinders 0 durch den Raum um den Arm P3 herum mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird und die Luftzufuhr von diesem Ende des Zylinders bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgesperrt wird. Das Ventil N ist so angeordnet, daß es beide Enden des Zylinders steuert, und funktioniert, wie bereits oben beschrieben.
  • Wenn der Rücklauf beginnt, befindet sich das Ventil N in :-.einer hintersten Stellung (Abb. .I), und das vordere Ende des Zylinders steht daher durch den Luftkanal mit der Außenluft in Verbindung. Das hintere Erde des Zylinders 0 würde mit dem Rohr M in Verbindung stehen, wenn der Plunger F4 nicht zwischengeschaltet wäre; dieser Plunger verschließt aber in seiner vorderen Stellung den hinteren Teil des Verbindungsrohres M und verhindert somit das Auftreten von G.-gendruck und demzufolge eine Verschwendung von Preßluft während des ersten Stadiums des Rücklaufs. Sobald der Arm I" mit dem federnden Anschlag Ti' in Eingriff tritt, wird das Ventil N momentan zurückgehalten und läßt Luft zu dem vorderen Ende des Zylinders 0 zu, während derjenige Teil des Rohres M, der mit dem hinteren Ende des Zylinders in Verb*ndung steht, abgeschlossen wird (Abb. 5). Alsdann läuft der Arm T' über den Anschlag W hinweg, wie bereits mit Bezug auf Abb. x beschrieben wurde.
  • Die Preßluft treibt nun den Kolben P nach hinten, wodurch der Verschluß geöffnet und der Arm P3 veranlaßt wird, sich von dem Planger P4 zu lösen, worauf dieser Planger durch seine Feder nach hinten gepreßt wird. Unmittelbar darauf wird das hintere Ende des Zylinders 0 dusch das Ventil N gesteuert (Abb. 6).
  • Am Ende seines Rückwärtshubes stößt der Kolben P den Arm I'' nach hinten, bringt dadurch das vordere Ende des Zylinders 0 mit der Außenluft in Verbindung, und lä.ßt Preßluft zum hinteren Ende des Zylinders hinzutreten (Abb. 7).
  • Nunmehr wird der Kolben P vorwärts getrieben, und der Verschluß wird geschlossen und verriegelt, während der Planger P4 durch den Druck des Armes P3 in seine vordere Stellung zurückgebracht wird.
  • Im übrigen ist die in Abb. ¢ bis 7 veranschaulichte Anordnung die gleiche wie in Abb. i bis q..
  • Ist das Verriegeln und Entriegeln des Verschlusses beendet, bevor der Lauf in seinem Vorwärtshabe weit vorgerückt ist, so kann das Rückschlagventil L in Fortfall kommen; andernfalls ist dieses Ventil wesentlich, da ohne dasselbe der Druck, der sich aus dem Zusammenpressen der Luft ergibt, verloren sein würde, bevor der Verschluß seine Bewegung beendet hat. Das Verbindungsrohr 31 kann hinreichend groß ausgeführt werden, um die erforderliche Menge Preßluft unter dem gewünschten Druck aufzuspeichern, oder es kann an irgendeinem geeigneten Punkte in das Rohr M ein Behälter eingeschaltet werden, der zusammen mit dem Rohr die erforderliche Preßluft enthält.
  • Die Ausführungsform nach Abb. q. kann natürlich weiter ausgebildet werden, und Preßluft kann dazu verwendet werden, sowohl den Lauf A als auch den Bolzen R und die Muffe S zurückzubringen, so daß die Rückzugteder Z' in Fortfall kommen kann. Wird der Zylinder 0 hinreichend groß ausgeführt, so kann der Druck der Luft in seinem vorderen Ende ausreichend sein, um die Rücklauftcile vorwärts zu treiben, während sie gleichzeitig den Bolzen R rückwärts treibt. In diesem Falle würde ein Anschlag oder Buffer, ähnlich K, am hinteren Ende der Feuerwaffe anzubringen sein, um die Muffe S oder Kurvenscheibe Q am Ende ihres Hubes aufzuhal'en, und die Luft würde im vorderen Ende des Zylinders 0 verbleiben, bis der Lauf zurückgekehrt ist. Die Teile Y, Z, Z- und Z2 würden somit in Fortfall kommen können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. SelbsttätigeoderhalbselbsttätigeFeuerwaffe, bei welcher durch die beim Abfeuern der Waffe auftretenden Kräfte Preßluft erzeugt wird, die zum Bewegen von Teilen der Waffe, z. B. zum Entriegeln und Offnen des Verschlusses, benutzt werden kann, und der Lauf so angeordnet ist, daß er geradlinig im Rahmen der Waffe gleiten kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr von Preßluft aus einem Preßluftzylinder (G) auf dem Rahmen (C) zu dem auf dem Lauf (A) angeordneten und den Verschluß bewegenden Zylinder (0) durch ein geradlinig bewegliches Schieberventil(N) gesteuert wird, welches nach einer Richtung hin durch einen federnden Anschlag (W) des Rahmens (C) und nach der andern Richtung hin durch den Kolben (P) des Zylinders (0) z. B. mittels Stangen (T, tT) verschoben wird,
  2. 2. Feuerwaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Verschluß bewegende Kolben (P) nach einer Richtung hin durch eine Feder (P') bewegt wird, indem das Ventil (N) in diesem Falle den Ein- und Auslaß der Preßluft nur nach einem Ende des Zylinders (0) hin steuert.
  3. 3. Feuerwaffe nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet,. daß bei Fortfall der Feder (P1) der Ein- und Auslaß der Preßluft am andern Ende des Zylinders (0) mittels eines Hilfsschieberventils (P4) bewirkt wird, das nach einer Richtung hin durch eine Feder und nach der andern Richtung hin durch einen Arm (P3) auf der Kolbenstange (P2) des Zylinders (0) bewegt wird. q.. Feuerwaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (P4) mit Öffnungen im Ventil (N) zusammenarbeitet, um den Ein- und Auslaß der Preßluft zum bzw. vom Zylinder (0) zu steuern.
DEG50732D 1918-12-10 1920-04-15 Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Feuerwaffe Expired DE357570C (de)

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