DE357296C - Erregertransformator fuer die Hilfsanoden von Gleichrichtern mit sehr starkem Spannungsabfall - Google Patents

Erregertransformator fuer die Hilfsanoden von Gleichrichtern mit sehr starkem Spannungsabfall

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DE357296C
DE357296C DEG49647D DEG0049647D DE357296C DE 357296 C DE357296 C DE 357296C DE G49647 D DEG49647 D DE G49647D DE G0049647 D DEG0049647 D DE G0049647D DE 357296 C DE357296 C DE 357296C
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FRITZ KLEEBERG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

Bei den bekannten Gleichrichtern mit Hilfserregung verwendet man für die Speisung derselben einen normalen Transformator und schaltet vor die Erregeranoden entsprechende Drosselspulen, die den Erregerstrom induktiv auf den gewünschten Wert begrenzen. Bei dieser Ausführungsform sind außer dem Haupttransformator immer mehrere Spulen und Hilfstransformatoren erforderlich, welche den Gleichrichter verteuern und ihm ein kompliziertes Aussehen geben. Demgegenüber vereinigt der Erregertransformator gemäß der Erfindung alle diese Apparate in sich selbst. Es ist bekannt, daß man fast jeden Spannungsabfall erhalten kann, wenn man die primäre und sekundäre Wicklung auf zwei verschiedenen Schenkeln anbringt und zwischen den beiden Schenkeln ein Streujoch einfügt. Bei der einfachen Übertragung dieser Anordnung auf die Hilfsanoden von Gleichrichtern erreicht man aber nicht das gewünschte Ergebnis. Man erhält wohl einen Spannungsabfall, kann aber den Strom bei Kurzschluß des Kreises, wie es bei der Erregung eines Gleichrichters Bedingung ist, nicht genügend begrenzen.
Die Vorgänge seien an Hand der Zeichnung klargelegt. In der Abbildung ist 1 der Kolben mit Haupt- und Hilfsanoden, 2 der Zündanodenwiderstand, 3 der den Gleichrichter speisende Haupttransformator. Die primäre Wicklung 4, 5 für die Hilfsanoden ist auf zwei Schenkel eines Erregertransformators aufgebracht und in Serie geschaltet. Wird nun die linke Sekundärwicklung 6 von der einen Erregeranode belastet, so liegen die gesamten entmagnetisierenden Amperewindungen auf dem linken Schenkel, während die magnetisierenden Amperewindungen je zur Hälfte auf beiden Schenkeln liegen. Es wird nun ein Streufluß in der Richtung des ausgezogenen Pfeiles entstehen, welcher durch die halben sekundären Amperewindungen und den magnetischen Widerstand der beiden Streujoche 7 und 8 gegeben ist. In der nächsten Halbwelle wird die rechte Hilfsanode arbeiten und den durch punktierten Pfeil angedeuteten Streufluß hervorrufen. Man sollte nun meinen, durch genügend guten Eisenschluß der Streujoche könnte , man jeden beliebigen Spannungsabfall erreichen, dies ist indessen nicht der Fall. Durch das abwechselnde Arbeiten entstehen vielmehr in den Schenkeln Zusatzinduktionen, welche dem Abfall entgegenwirken. Erfindungsgemäß wird dieser Mangel dadurch beseitigt, daß auf den Streujochen 7 und 8 Saugspulen aufgesetzt werden, welche von dem aus der Kathode kommenden Erregergleichstrom gespeist werden. Dies ist möglich, denn ein Blick auf die Pfeile zeigt, daß die Streujoche von pulsierendem Gleichstromfluß durchflossen werden. Selbstverständlich kann man diesen Transformator statt als Erregertransformator auch überall da verwenden, wo man einen starken Spannungsabfall vcn einem Gleichrichter wünscht.
Bei dem dargestellten Beispiel sind zwei seitliche Streujoche angenommen, man könnte statt dessen aber auch ein mittleres mit Saugspule verwenden. Die Anwendung zweier Streujoche hat indessen den besonderen Vorzug, daß unter Anordnung seitlicher Fortsetzungen des Transformatorjoches die Streujoche leicht mit einstellbarem Luftspalt angepreßt werden können.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Erregertransformator für die Hilfsanoden von Gleichrichtern mit sehr starkem Spannungsabfall, dadurch gekennzeichnet, daß man dessen primäre Wicklung auf beide Schenkel des Erregertransformators verteilt und in Serie schaltet, während die abwechselnd arbeitenden, an denHilfsanoden liegenden Sekundärwicklungen nur auf je einem Schenkel liegen, während gleichzeitig eines oder mehrere Streujoche angeordnet sind, auf welche Saugdrosselspulen aufgebracht sind, die von dem vom Gleichrichter erzeugten Gleichstrom so durchflossen werden, daß der Streufluß unter- go stützt wird.
2. Erregertransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transformatorjoch seitlich Fortsetzungen erhält, an welche die Streujoche mit einstellbarem Luftspalt angepreßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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