DE356680C - Umkehrkappe fuer U-foermige Dampfueberhitzerelemente - Google Patents

Umkehrkappe fuer U-foermige Dampfueberhitzerelemente

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DE356680C
DE356680C DET23254D DET0023254D DE356680C DE 356680 C DE356680 C DE 356680C DE T23254 D DET23254 D DE T23254D DE T0023254 D DET0023254 D DE T0023254D DE 356680 C DE356680 C DE 356680C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Umkehrkappe für U-förmige Dampfüberhitzerelemente. Die Erfindung betrifft eine Umkehrkappe für U-förmig gebogene Überhitzerrohre, wie sie z. B. bei Dampfiiberhitzern von Lokomotiv-und Schiffskesseln Verwendung finden. Die Umkehrkappen bestehen aus einem ohne Schweißnaht vorzugsweise aus Flußstahl durch Schmieden hergestellten Verbindungsstück, in dem der Dampfdurchgang zur Verbindung der beiden Rohre durch Öffnungen gebildet wird, die an ihren inneren Enden miteinander in Verbindung stehen.
  • Derartige Umkehrkappen sind schon in der Weise hergestellt worden, daß in einem in spitzwinklig gepreßter Form hergestellten Eisenstück Öffnungen, die an ihren inneren Enden in Verbindung stehen, durch Bohren hergestellt wurden, worauf dann die Schenkel des Stückes durch Biegen und Pressen gleichlaufend gerichtet wurden. Bei diesen Umkehrkappen befindet sich zwischen den beiden Schenkeln ein Zwischenraum. Demgegenüber sind bei der Umkehrkappe gemäß der Erfindung an der Stelle, wo die Überhitzerrohre mit dem Schmiedestück verbunden werden sollen, die gleichlaufend gerichteten Öffnungen durch eine Scheidewand getrennt, die mit dem Schmiedestück aus einem Stück besteht. Dies wird gemäß der Erfindung in der Weise erzielt, daß nach Herstellung der winklig zueinander angeordneten einander, schneidenden Öffnungen die Außenteile dieser Öffnungen ebenfalls durch Bohren oder auf ähnliche Weise gleichlaufend miteinander hergestellt werden. Die feste Scheidewand gibt der fertigen Umkehrkappe eine besondere Festigkeit, und durch die Herstellung der gleichlaufend gerichteten Außenteile durch Bohren oder ähnliche Bearbeitungsweisen wird der Vorteil erzielt, daß nicht wie beim Biegen oder Pressen von Rohrschenkeln eine Formveränderung der Bohrungen und eine Verlagerung der Metallteilchen in den Wandungen eintreten kann, die möglicherweise zu Änderungen in der Wandstärke und demzufolge zu Schwächungen der Umkehrkappe an die3er Stelle führen kann.
  • Gegenüber anderen Herstellungsweisen von Umkehrkappen, bei denen eine volle Trennungswand zwischen den Öffnungen aus den Rohrwandungen durch Zusammenschweißen hergestellt wurde, wird gemäß der Erfindung der Vorteil erzielt, daß diese Schweißarbeit wegfällt und infolgedessen auch an der Trennungswand vollständig gleichmäßiges Material gleicher Beschaffenheit wie in den übrigen Teilen des Schmiedestückes vorliegt.
  • Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Umkehrkappe ist an dem den beiden Öffnungen gegenüberliegenden Ende des Verbindungsstückes eine dritte Öffnung zur Aufnahme eines dritten Rohres vorgesehen, die mit den beiden anderen Öffnungen in Verbindung steht.
  • Endlich betrifft die Erfindung noch eine Vorrichtung zum Einspannen des Schmiedestückes während der Bearbeitung. Diese Vorrichtung enthält einen das Schmiedestück aufnehmenden kippbaren Teil, der in den verschiedenen zum Bohren der schrägen Öffnungen sowie der gleichlaufenden. Teile dieser Öffnungen erforderlichen .Stellungen festgestellt werden kann.
  • Die Enden der Überhitzerrohre werden an der Umkehrkappe dadurch befestigt, daß sie in die gleichlaufenden Teile der Bohrungen eingefetzt und mit der Kappe durch Schrumpfen verbunden werden. Weiter können sie mit der Kappe durch Schweißen vereinigt werden. Die Rohrenden können auch stumpf mit der Basis der Umkehrkappe zusammengeschweißt werden; in diesem Falle erhalten die Teile der Bohrungen im weiteren Ende einen dem Innendurchmesser der Rohre gleichenden Durchmesser.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Umkehrkappe und ihre Herstellung nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in Endansicht das Ober- und Untergesenk zur Herstellung des Schmiede stückes. Abb.2 ist ein Längsschnitt nach der Linie A-B von Abb. i. Abb. 3 zeigt die Form der Arbeitsflächen der in Abb. i und 2 gezeigten Gesenke. Abb. 4, 5 und 6 zeigen in Seitenansicht bzw. Mittellängsschnitt bzw. Oberansicht das fertige in den Gesenken hergestellte Schmiedestück. Abb. 7 ist ein Schnitt durch eine fertige Umkehrkappe. Abb. 8 ist eine Oberansicht einer solchen Kappe und Abb. g ein Querschnitt nach der Linie C-D von Abb. B. Abb. io, ii und 12 entsprechen den Abb. 7, B und g und zeigen die Umkehrkappe in Verbindung mit den Enden der Überhitzerrohre. Abb. 13 und 14 zeigen in Seitenansicht eine Einspannvorrichtung, die zum Bohren des Dampfdurchganges durch die Umkehrkappe verwendet wird. Abb. 15 und 16 sind Endansichten dieser Einspannvorrichtung. Abb. 17 bis 2o zeigen Einzelheiten der Einspannvorrichtung. Abb. 21 zeigt ein Verbindungsstück zum Verbinden zweier Rohre mit einem dritten Rohr von größerem Durchmesser. Wie in. den Abb. i, 2 und 3 gezeigt ist, weisen das abnehmbare Obergesenk i sowie das feste Untergesenk ja in ihren einander zugekehrten Flächen einander entsprechende Aussparungen 2 auf. Bei 3 ist Material fortgenommen, um ein leichtes Entfernen des vollen Metallstückes von dem in den Gesenken bearbeiteten Tcil zu ermöglichen. Wie in Abb. i und 3 zu sehen, ist eine Erhöhung 4 in der Aussparung 2 der Gesenkteile vorgesehen, um die Vertiefung 5 in dem Schmiedestück zu erzeugen, die in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigt ist.
  • Das Schmiedestück weist nach dem Schmieden einen leichten Grat auf, der durch die punktierten Linien 6 in Abb. 4 angedeutet ist. Es wird in eine Aushöhlung 7 eines Teiles so einer Einspannvorrichtung (s. Abb. 15 und =8) gelegt. Dieser Teil io ist drehbar gelagert und kann um einen - bestimmten Winkel schräg gelegt werden. Der Teil 7a der Aushöhlung dient zur Aufnahme des Grates 6 des Schmiedestückes, das in der Aushöhlung? durch den bohrerführenden Oberteil 8 (s: Abb. 15 und 17) der Einspannvorrichtung gehalten wird. Der Teil 8 wird in seiner Lage durch Schwingbolzen g und Muttern ii gehalten. Die Bolzen sitzen auf Zapfen 9a (Abb. 2o) in Eirschnitten gb des Teiles io der Einspannvorrichtung. Wie in Abb. 15 gezeigt ist, liegen die Bolzen g- in Schlitzen 8a (s. Abb. 15 und 17) der Platte B. Deutlicher ist in Abb. 13, 14 und 2o zu sehen, wie der Teil io der Einspannvorrichtung mit einem zylindrischen Ansatz ioa versehen ist, der in eine entsprechende Bohrung in dem Halter 12 eingreift, der seinerseits in seiner Lage auf einem Träger festgehalten werden kann, z. B. auf dem Tisch einer Bohrmaschine. Der Teil io der Einspannvorrichtung wird an dem Halter 12 durch eine Mutter 13, die auf dem äußeren Ende einer im Ansatz ioa eingeschraubten Stiftschraube 14 sitzt, gehalten.
  • Zapfen 15 (s. Abb. 13, 14, 18 und 2o) sind von oben her in den Teil io eingeschraubt und ragen aus ihm heraus. Entsprechende Löcher 16 (s. Abb. 13 und 17) im oberen Teile der Bohrerführung 8 pas--en über die Zapfen 15, wenn der Teil 8 in seine in Abb.. 13 und 15 gezeigte Lage gebracht wird.
  • Gehärtete Stahlbüchsen 17 (s. Abb. 15) zur Führung des Bohrers sind in Löchern ig der Platte 8 der Einspannvorrichtung eingesetzt und mit erweiterten Bunden 18 an ihren Außenenden versehen.
  • Ein Klotz 2i aus Stahl oder anderem Material besitzt eine wagerechte Fläche Zia und zwei geneigt dazu verlaufende Flächen 22 und 23 (s. Abb. i5 und i6). Die Flächen 22 und 23 dienen zur Begrenzung der Kippbewegung des Teiles io der Einspannvorrichtung. Ein Keilstück 24 paßt mit seiner Unterseite auf die Flächen Zia und 22 (s. Abb. 15) oder Zia und 23. Das Keilstück 24 weist eine Rippe 25 auf, die in eine Rille 2ö in der Unterseite des Teiles io hineinpaßt, und die zum Festhalten des Klotzes 24 dient.
  • Ein anderer .Klotz 26 (Abb. 16) weist an seiner unteren Seite Flächen auf, die den Flächen Zia, 22 und 23 des Klotzes 21 entsprechen. Der Klotz 26 ist vorzugsweise mit übergreifenden Teilen 26a an seinen Enden versehen, die über die Seiten des Klotzes 21 greifen (s. Abb. i6). Der Klotz 26 in Verbindung mit dem Klotz 2i dient zum Festhalten des Teiles io der Einspannvorrichtung in der in Abb. 16 gezeigten Lage. Eine andere zur Führung des Bohrers dienende Platte 27 (Abb. 16 und ig) wird verwendet, wenn die gleichlaufenden Außenteile der Öffnungen im Schmiedestück gebohrt werden sollen; sie ist ebenfalls mit gehärteten Stahlbüchsen 28 zur Führung des Bohrers versehen.
  • Jede der Platten 8 und 27 besitzt an ihrer unteren Seite eine Aussparung 30 (s. Abb. 14, 17 und ig), in die die Basis des Schmiede- Stückes hineinragt, wenn dieses in die Einspannvorrichtung zum Bohren gelegt wird.
  • In den Abb. 15 und 16 sind die Bohrer 31 bzw. 3z in punktierten Linien angedeutet. Der Bohrer 32 entfernt zugleich, wie bei 33 in den Abb. 7 und io angedeutet ist, überflüssiges Material, um den erforderlichen Querschnitt für den Dampfdurchgang herzustellen.
  • Wie in Abb. 7 und 9 zu sehen ist, bleibt Material von beträchtlicher Stärke an dem Ende, das der höchsten Temperatur ausgesetzt ist, stehen.
  • Ein Loch 40 (s. Abb. 13, 1q. und 15) in dem Teile io der Einspannvorrichtung zum Entfernen von Schmutz und Abfall erstreckt sich von der Vorderfläche des Teiles io bis zum Boden der vorerwähnten Aushöhlung 7 des Teiles io.
  • Zur Herstellung der Bohrungen wird das Schmiedestück in die Aushöhlung 7 des Teiles io der Einspannvorrichtung gebracht (vgl. Abb. 15 und 16). Zur Erzeugung der sich schneidenden Bohrungen wird der Teil io der Einspannvorrichtung zusammen mit der Platte 8 in die schräge Stellung von Abb. 15 gebracht. In dieser Lage wird der Teil io durch den obenerwähnten keilförmigen Klotz 2¢ festgehalten, wobei sich die linke Bohrerführung 18 in der senkrechten Lage befindet. Nach Beendigung des Bohrens wird die Einspannvorrichtung zusammen mit dem Schmiedestück 50 zum Bohren der anderen Öffnung in die entgegengesetzte schräge Lage gebracht. Dann wird der keilförmige Klotz 24 zwischen die Flächen 23 und Zia und die Unterseite des Teiles io geschoben.
  • Nach Vollendung dieser Bohrungen wird die Platte 8 sowie das keilförmige Stück 24 entfernt, worauf der Teil io der Einspannvorrichtung in die in Abb. 16 gezeigte Lage gebracht wird. In dieser Stellung wird der Teil io durch den Klotz 26 gehalten, An Stelle der bohrerführenden Platte 8 werden die Platte 27 und der Bohrer 32 verwendet.
  • Nach Entfernen des Schmiedestückes aus der Einspannvorrichtung wird der in. Abb. ¢ mit 6 bezeichnete Grat entfernt.
  • Die beschriebene Erfindung kann auch Anwendung finden zur Herstellung eines Verbindungsstückes von der Form, wie sie in Abb. 2i gezeigt ist. Dieses Verbindungsstück kann an einem Ende mit zwei Rohren und an dem anderen Ende mit einem Rohr von größerem Durchmesser verbunden werden, dessen Querschnitt gleich dem vereinigten Querschnitt der beiden anderen Ro?ire sein kann. Die winklig zueinander liegenden Bohrungen sind in Abb. 21 mit 37 und 372, die Bohrung von größerem Durchmesser mit 38 bezeichnet.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE:- i. Umkehrkappe zur Verbindung von Rohren für U-förmige Dampfüberhitzerelemente o. dgl., bestehend aus einem ohne Schweißnaht vorzugsweise aus Flußstahl durch Schmieden hergestellten Verbindungsstück, in dem der Dampfdurchgang zur Verbindung der beiden Rohre durch Öffnungen gebildet wird, die an ihren inneren Enden miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende, dort wo die Überhitzerrohre mit dem Schmiedestück verbunden sind, die Öffnungen (3q.) durch eine Scheidewand (35) getrennt werden, die mit dem Schmiedestück aus einem Stück besteht.
  2. 2. Abänderung der Umkehrkappe nach Anspruch i als Verbindungsstück zwischen drei Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den beiden Öffnungen gegenüberliegenden Ende des Verbindungsstückes eine dritte Öffnung zur Aufnahme eines dritten Rohres vorgesehen ist.
  3. 3. Verfahren zur Fertigstellung von Umkehrkappen nach Anspruch i, in denen durch Bohren oder auf ähnliche Weise zwei winklig zueinander angeordnete, einander schneidende und so in Verbindung stehende Öffnungen hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß danach durch Bohren oder auf ähnliche Weise die Außenteile der erwähnten Öffnungen gleichlaufend miteinander hergestellt werden. q., Verfahren zur Herstellung eines Verbindungsstückes von drei Rohren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer den beiden winklig zueinander angeordneten, miteinander in Verbindung stehenden Öffnungen eine weitere Öffnung am gegenüberliegenden Ende des Verbindungsstückes hergestellt wird, die mit den beiden anderen Öffnungen in Verbindung steht. 5. Vorrichtung zum Einspannen der Umkehrkappe nach Anspruch 3 zwecks Herstellung der den Dampfdurchgang bildenden Öffnungen, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme des geschmiedeten Stückes (5o) dienenden kippbaren Teil (io), der in den verschiedenen zum Bohren der schrägen Öffnungen sowie der gleichlaufenden Teile dieser Öffnungen erforderlichen Stellungen festgestellt werden kann.
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