DE355627C - Schlossriegel mit an der Schluesselangriffseite geradlinig durchgefuehrter Kante - Google Patents

Schlossriegel mit an der Schluesselangriffseite geradlinig durchgefuehrter Kante

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DE355627C
DE355627C DEB98452D DEB0098452D DE355627C DE 355627 C DE355627 C DE 355627C DE B98452 D DEB98452 D DE B98452D DE B0098452 D DEB0098452 D DE B0098452D DE 355627 C DE355627 C DE 355627C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches

Landscapes

  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Schloßriegel mit an der Sdhlüsselangriff-. seite geradlinig durchgeführter Kante. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an Stelle der durch Einschnitte gebildeten ül> Hcben Schlüsselangriffe in der Riegelplatte versenkte Kanäle oder Rinnen vorgesehen sind, welche im wesentlichen die Form eines »V« haben, zwischen dessen Schenkeln sich ίο bis zur Oberfläche der Riegelplatte ragende Ansätze befinden, um die Riegelbewegung ausschließlich mit einem Schlüssel herbeiführen zu können, der eine mit dem Schlüsselschaft parallele und in den Kanal oder Rinne eingreifende Nase aufweist und somit die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen mittels eines Nachschlüssels sowie gegen Nachbilden des Schlüssels wesentlich erhöht.
Die Zeichnung· stellt beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfmdüngsgegenstandes dar. Abb. 1 zeigt den Riegel in einer Ausführungsform in Draufsicht und Querschnitt, Abb. 2 den zugehörigen Schlüssel in Seitenansicht. Abb. 3 ist eine weitere Ausführungsform des Riegels in Draufsicht bzw. im Querschnitt und Abb. 4 die Seitenansicht des zugehörigen Schlüssels.
Gemäß den veranschaulichten Ausführungsformen sind1 im Riegel α entweder an der un- teren (Abb. 1) oder an der oberen Seite (Abb. 3) an Stelle der üblichen zahnartigen Schlüsselbartanschläge Vertiefungen oder Kanäle b vorgesehen, so daß die dem Schlüsseldrehzapfen nahe liegende Kante c des Riegels α geradlinig bleibt. Um daher den Riegel α in bekannter Weise bewegen zu können, muß der Schlüsselbart d eine mit dem Schlüsselschaft e parallel angeordnete Nase f aufweisen, die seitlich in den Kanal b eingreift.
Bei Schlössern, welche von beiden Seiten geschlossen werden müssen (z. B. Einstemmtürschlösser u. dgl.) wird! der Riegel vorteilhaft beiderseits mit solchen Vertiefungen oder Kanälen versehen. Der Schlüsselbart wird dementsprechend) zwei Nasen aufweisen, welche in die Kanäle eingreifen.
Ein wesentlicher Vorteil der oben beschriebenen Riegel' besteht darin, daß die eigenartige neue Ausgestaltung des Riegels äußerst einfach, z. B. durch Pressen, Fräsen u. dgl., bewerkstelligt werden kann, daß ferner die im Gebrauche befindlichen Schlösser durch bloßes Ersetzen des darin befindlichen Riegels mit einem neuen Riegel gemäß vorliegender Erfindung und Benutzung eines neuen Schlüssels, also ohne besondere Umänderung der Schloßkonstruktion in ein Schloß verwandelt werden, das gegen unbefugtes Öffnen bzw. Nachbilden des Schlüssels eine erhöhte Sicherheit bietet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scbloßriegel mit an der Schlüsselangriffseite geradlinig durchgeführter Kante, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der durch Einschnitte gebildeten üblichen Schlüsselangriffe in der Riegelplatte versenkte Kanäle oder Rinnen vorgesehen sind,' welche im wesentlichen die Form eines »V« haben, zwischen dessen Sehenkein sich bis zur Oberfläche der Riegelplatte ragende Ansätze befinden, um die Riegelbewegung ausschließlich, mit einem Schlüssel herbeiführen zu können, der eine mit dem Schlüsselschaft parallele und in den Kanal oder Rinne eingreifende Nase (/) aufweist und somit die Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen mittels eines Nachschlüssels sowie gegen Nachbilden des Schlüssels wesentlich erhöht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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