DE355351C - Stimmungsregler fuer Saiteninstrumente mit Buenden - Google Patents

Stimmungsregler fuer Saiteninstrumente mit Buenden

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DE355351C
DE355351C DEL54082D DEL0054082D DE355351C DE 355351 C DE355351 C DE 355351C DE L54082 D DEL54082 D DE L54082D DE L0054082 D DEL0054082 D DE L0054082D DE 355351 C DE355351 C DE 355351C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • G10D1/05Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres with fret boards or fingerboards
    • G10D1/08Guitars
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Stimmungsregler für Saiteninstrumente mit Bünden. Stimmungsregler für Saiteninstrumente mit Bünden haben praktisch zwei Hauptforderungen zu erfüllen, nämlich das Instrument in jeder Lage rein temperieren und in jeder Lage auch mit unreinen Saiten rein spielen zu können, Diese beiden Grundforderungen werden durch die bis jetzt bestehenden Stimmungsregler für Saiteninstrumente mit Bünden nicht erfüllt.
  • Ein bekannter Stimmungsregler z. B. besteht aus einer Mensur mit festen, unter sich versetzten Teilbünden für jede einzelne Saite und Lage. Diese Art fixe Mensur erwies sich praktisch als nachteilig, da quintenreine Saiten die Grundbedingung für richtige Temperierung wurden, die trotzdem nicht erreicht werden konnte, weil selbst bei den besten Saiten der jeweilige Durchmesser nicht über die ganze Länge der Saite hin genau konstant war und sich demnach in den verschiedenen Lagen oft klanglich noch unrichtigere Intervalle ergaben als bei normaler, ungeteilter Mensur.
  • Bei einem anderen Stimmungsregler werden in den unteren Lagen des Instrumentes wenige bestimmte Teilbünde physikalisch genau um einen ganz bestimmten Längenteil innerhalb der Mensur verschoben, wodurch die störende Klangwirkung des synchronischen Kommas durch Temperierung beseitigt werden soll. Auch bei dieser Anordnung sind quintenreine. Saiten wieder Grundbedingung. Werden unreine Saiten verwendet, so wird infolge der örtlich zu sehr begrenzten Verschiebungsmöglichkeit der wenigen, beweglichen Bünde eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung der Klangwirkung erreicht.
  • Schließlich wurde vorgeschlagen, durch Vor-oder Rücklegen eines Stiftes oder Schiebers auf einer dem Saitenhalter (Steg) vorgelagerten Platte schon durch bloßes Einregulieren der Oktave allein eine reine Klangwirkung auf allen Tonstufen zu erreichen.
  • Die Tonhöhe einer Saite ist nicht nur von der Länge der Saite, sondern auch von ihrer Stärke abhängig. Theorotisch müßte diese an jeder Stelle der Saite genau gleich sein, sofern alle Tonstufen unter sich absolut rein abgestimmt erklingen sollen.
  • Dies ist aber praktisch nie der Fall. Den beiden obenerwähnten Hauptforderungen der Praxis wird nur dann restlos Genüge geleistet, sofern der Stimmungsregler es ermöglicht, jede Tonstufe für jede einzelne Saite genau einzustimmen.
  • Dies ist bei der in der Zeichnung dargestellten Erfindung der Fall. Als Beispiel diene die Verwendung des verbesserten Stimmungsreglers an der Gitarre.
  • Abb. x zeigt einen Gitarrehals, von der Längsseite aus betrachtet. Der mittlere Teil des Halses (zwischen III. und XI. Bund) ist Raumersparnis halber in der Zeichnung weggelassen.
  • Abb. z zeigt einen Querschnitt des Halses. Jeder einzelne Bund ist - entsprechend der Anzahl der Saiten - in sechs gleiche Teile b, b geteilt. Jeder Teil b sitzt auf einem Klotz k, der zwischen Spannleisten sp, sp nach oben und unten in Längsrichtung verschiebbar ist.
  • Die kleinen Zwischenräume z, z zwischen den Klötzen (Abb. z) schaffen für die Verschiebung Raum.
  • Sie sind unmittebar nach jedem Bund gelegt, so d.aß der Finger der Greifhand, der stets unmittelbar vor den betreffenden Bund zur Auflage kommt (siehe Pfeil Y Abb. z), niemals über dem Hohlraum z die Saite niederdrückt.
  • Da die Saite selber die feste Gleitbahn für die Finger der linken Hand ist, stören die tiefer liegenden Zwischenräume z, z in keiner Weise, wie praktisch erwiesen wurde.
  • Die verschiebbare Mensur ist bei der Gitarre bis zur Oktave einschließlich (XII. Lage) durchgeführt. Eine Weiterführung in noch höhere Lagen hat sich als technisch nicht mehr ausführbar erwiesen.
  • Das Festhalten der Klötze k an den Stellen, an welchen sie auf Grund der Einregulierung genau klingender Tonstufen sitzen sollen, erfolgt auf folgende Weise: An beiden Längsseiten des Gitarrehalses sind schmale Schienen sch, sch (aus Leichtmetall) eingelassen, in welchen mittels Kerben ke, ke die Normalmensur eingeschnitten ist (Abb. z).
  • Sollen die Klötze k, k an der erforderlichen Stelle festgeklemmt werden, so genügt eine leichte Rechtsdrehung mit der Fingerspitze an den Stellschrauben s, s (mit geraubter Stirnfläche).
  • Die Stellschrauben pressen die Klötze und die lose dazwischen gelagerten Spannleisten sp, sp nach der Mitte zu fest zusammen (Abb. 2).
  • Als Anschlag in der Mitte des Halses dient ein versenktes T-Stück t (aus Leichtmetall), das wie die Seitenschienen sch im Resonanzkörper des Instrumentes verzapft ist.
  • Durch diese in sich verschiebbare Mensur ist ein Stimmungsregler geschaffen, der ein absolut genaues Einstimmen auch mit unreinen Saiten ermöglicht. Außerdem kann mit derselben Vorrichtung das Instrument auch noch temperiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stimmungsregler für Saiteninstrumente mit Teilbünden für jede einzelne Saite und Lage der Mensur, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einzelteilbund für sich allein verschiebbar und an der jeweils erforderlichen Stelle innerhalb der Mensur feststellbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3841291C1 (de) * 1988-12-08 1990-05-03 Walter J. 7240 Horb De Vogt
DE202011103764U1 (de) 2011-07-27 2011-11-21 Matthias Grohn Griffbrett für Saiteninstrumente

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US4981064A (en) * 1988-12-08 1991-01-01 Vogt Walter J Fingerboard for plucked and stringed instruments
DE202011103764U1 (de) 2011-07-27 2011-11-21 Matthias Grohn Griffbrett für Saiteninstrumente

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