DE355280C - Pendelschleuse bei Saugluftfoerderern fuer Schuettgut - Google Patents

Pendelschleuse bei Saugluftfoerderern fuer Schuettgut

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DE355280C
DE355280C DES53676D DES0053676D DE355280C DE 355280 C DE355280 C DE 355280C DE S53676 D DES53676 D DE S53676D DE S0053676 D DES0053676 D DE S0053676D DE 355280 C DE355280 C DE 355280C
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DE
Germany
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pendulum
sluice
suction air
bulk goods
lock
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Expired
Application number
DES53676D
Other languages
English (en)
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Simon Corrugating Machinery Ltd
Original Assignee
Henry Simon Ltd
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE355280C publication Critical patent/DE355280C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/40Feeding or discharging devices
    • B65G53/46Gates or sluices, e.g. rotary wheels
    • B65G53/4608Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material
    • B65G53/4625Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow
    • B65G53/4633Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow the element having pockets, rotated from charging position to discharging position, i.e. discrete flow
    • B65G53/465Turnable elements, e.g. rotary wheels with pockets or passages for material with axis of turning perpendicular to flow the element having pockets, rotated from charging position to discharging position, i.e. discrete flow with a closable outlet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Pendelschleuse bei Saugluftförderern für Schüttgut. Die rErfindung bezieht sich auf eine Pendelsohleusebei Saugluftförderern für Schüttgut. Die Schleusen sollen Idas Schüttgut aus ,den Sammelbehältern der Saugluftförderer herausbefördern, ohne (daß dabei Außenluft,in die Sammelbehälter eindringen kann. Es ist bisher üblich gewesen, für diesen Zweck entweder unter dem Gewicht des Fördergutes kippende Pendelschleusen oder drehbare Zellenräder zu verwenden. Die Pendelschleusen bestehen aus einem pendelnden, zweikammerigen Schleusengefäß, dessen zwei Abteilungen oben mit je einer Einlaßöffnung unten mit je einer Auslaßöfnung versehen ist. Das Körnergut wird aus dein Sammelbehälter abwechselnd in die beiden Abteilungen gelassen; sein Gewicht verursacht (die Kippbewegung vier Pendelschleuse. Da solch eine Pendelsclhleuse groß genug sein muß, um auch bei ,der leichtesten Körmersorte, nämlich bei Hafer, zu kippen, so ist es selbstverständlich, daß bei Benutzung derselben Pendelschleuse zum Entladen von Weizen, (der anderthalbmal so schwer ist wie Hafer, (die Pendelschleuse kippen wird, wenn sie wenig mehr als ,zur Hälfte angefüllt ist, so daß ein beträchtlicher Verlust am Saugluft die Folge ist. Ein weiterer Nachteil (derartiger Pendelschleusen besteht .darin, daß sie genügend frei sein müssen, um unter (der Schwere zu kippen. Es ist daher nicht möglich, eine vollkommen (dichte Verbindung zwischen dem Schleusengefäß und (der Fläche des Sammelbehälters herzustellen, unter welcher es arbeitet, so daß stets an (dieser Stelle eine gewisse Luftmenge verloren geht. Die P.en:delschleuse besitzt andererseits .denVorteil, daß sie tiefe Schleusen-5efäße enthält und daher große Stücke von Fremdkörpern, die in beträchtlicher .Zahl in Getreideladungen sich vorfinden, in Idas Gefäß hineingelangen können, ohne daß die Gefahr einer Verstopfung eintritt.
  • Sind bei Saugluftförderern die :drehbaren, als Hubschleuse (dienendem Zellenräder nicht ungewöhnlich. groß ausgeführt, so sind( dessen Aufnahmetaschen verhältnismäßig klein, so daß ein Fremdkörper von ganz geringen ,Abmessungen, z. B. ein Nagel, ein Stück Holz oder Sackleinwand, leicht zwischen die Kanten des Zellenrades und des Sammelbehälters gelangt, wodurch das Zellenrad außer Betrieb gesetzt wird.
  • Diesen Nachteil vermeidet die Pendelschleuse, -die gemäß (der Erfindung ihre hin und her gehende Bewegung durch einen Kurbeltrieb erhält, wobei :die Berührungsflächen zwischen dem Schlieusengefäß und dem Sa.mmelbehälter genügend (dicht gehalten werden können, um ein Entweichen von lauft an ;dieser Stelle zu verhindern.
  • Die Pleuelstange des Kurbelgetriebes kann elastisch sein, um bei etwaigen Verstopfungen nachgaben zu können und (dadurch Brüche zu verhindern.
  • Auf der Zeichnung stellen dar: Abb, i .eine Seitenansicht einer Pendelschleuse gemäß der Erfindung, Abb. z eine Ansicht, rechtwinklig zu derjenigen nach Abb. i, A bb. 3 eine Einzelheit, Abb. q. eine .der Abb. i entsprechende Ansieht einer zweiten Ausführungsform, und Abb. 5 die Oberansicht einer Einzelheit. Unter dem Sammelbehälter d des Saugluftförderers für Getreide o. (dgl. ist Idas pendelnde Schleusengefäß b angeordnet, :das um .die Achse c schwimgbar gelagert und durch eine Zwischenwand f in die beiden Abteilungen d und e unterteilt ist. :Der obere Teil ides Schleusengefäßes ist mit der Dichtungsfläche g und mit Einlaßöffnungen für das Getreide versehen. Diese Fläche :bewegt sich entlang einer entsprechend gestalteten Fläche j am Boden des Sammelbehälters a. Jede ider Abteilungen d und e des Schleusengefäßes b ist am Boden mit einer Auslaßöffnung k für ,das Fördergut versehen, die eine Dichtungsfläche L besitzt, ;gegen welche sich eine frei aufgehängte Klappe m anlegt. Die Neigung der Fläche l ist derart, daß die Tür na vollständiggegen ;die Fläche G abdichtet, wenn,die zugehörige Abteilung des Schleusengefäßes b sich nach aufwärts bewegt, und zwar bevor die zugehörige Einlaßöffnung la unter die übliche, mit (dem iSammelbehälter in Verbindung stehende Luftauslaßöffnung a' gelangt, wodurch ein Zutritt von Außenluft dn -den Sammelbehälter durch. (das Schleusengefäß hindurch verhindert wird,.
  • Die Pleuelstangen eines Kurbelgetriebes ist bei n' unterhalb Idas Zapfens c an dem Schleusengefäß b angelenkt und wird von der Kurbel o hin und her bewegt, so .daß das Schleusengefäß abwechselnd hin und her geschwenkt wird., Die Kurbel o wird ständig von einem Schneckengetriebe p gedreht, das von einem l#,egelradgetriebe q angetrieben wild.
  • Die Pleuelstangen ist, wie aus )der Abb. 3 zu ersehen eist, elastisch ,und besteht .zu diesem Zwecke aus zwei Teilen, von denen .der eine die Büchse r trägt, in der ein Kolbens am Endre (des anderen Pleuelstangenteiles gleitet. Beiderseits des Kolbens s sind Federn t in Ider Büchse r angeordnet, .die von ausreichender Stärke sind, um eine Bewegung des Schleusengefäßes aus (der einen in idie andere Lage zu ermöglichen, ohne ;daß die Federn in nennenswerter Weise zusammengedrückt oder gedehnt wenden. Ist nun ein Frenvdkörper zwischen dem Schleusengefäß und dem Sammelbehälter eingeklemmt, so werden :die @Federn in einem solchen Maße zusammengedrückt oder ausgedehnt, idaß die Kurbel ihre Drehung ruhig fortsetzen :kann. Hierdurch wird eine Beschädigung der Pendelschleuse verhütet, da der eingeklemmte Fremldkörper frei in das Pendelgefäß bei idesse:n Rückwärtsbewegung fallen kann.
  • Das Kurbelgetriebe liefert eine Bewegung, bei ider an den Enden des Vorwärts- bzw. Rückwärtsganges eine kleine Pause eintritt. Um diese gegebenenfalls zu verlängern, kann die Pleuelstange n mit einem Schlitzauge n2 versehen sein.
  • Blei der Ausführungsform nach Iden Aibb. q. und 5 ist .die Pleuelstangen an einem Querhaupt u (befestigt, von :dem seitliche Staugien v sich frei durch Büchsen x einer Querstange y erstrecken, die in Augen z an idem Schleusengefäß b angelenkt ist. Auf den Seitenstangen v sind beiderseits der Querstange y .Fe-,dern 2 angebracht, idie sich gegen idie Büchsen x und Bunde 3 auf (den Stangen v stützen, um eine nachgiebige Verbindung zwischen den Seitensta bin: v und der Querstange y ,herzustellen, Kind eine Relativbewegung zwischen dem Schleusengefäß und ider Pleuelstange n zu ermöglichen, falls-sich ein Fremdkörper in die Pendelschleuse eingeklemmthat. Der Kurbelzapfen o ist an einer Scheibe q. angebracht, die iduxdh ein Getriebe 5 gedreht wird.
  • Bei Iden idÜrch Gewichtsbelastung wirkenden Pendelschleusen waren bisher starke Buffer erforderlich, um -die Stöße bei jeder Bewegung !der Schleuse aufzunehmen; außerdem maßte ;die Pendelschleuse zur Aufnahme dieser Stöße äußerst kräftig ausgeführt wenden. Die Buffer sind bei der gemäß der Erfinldumg arbeitenlden #Perndelscbleuse entbehrlich, da diese hier stoßfrei bewegt wird. Ferner ist der Üb@ersc'huß an Rauminhalt für das Schleusengefäß, .der bei Iden bekannten, .durch ihr Gewicht .arbeitenden Pendelschleusen aus den oben angegebeinm Gründen unerläßlich ist, bei ider gemäß der Erfindung ausgeführten Pendelschleuse nicht mehr notwendig. Das Schleusengefäß kann (daher mit geringerem Fassungsvermögen ausgeführt wendlen, so daß ein unnötiger Verlust an Luft vermieden wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Pendelschleuse bei Saugluftförderern für Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, ,daß sie mit einem Getriebe, z. B. einem Kurbelgetrilebe, verbunden ist, das (die schwingende Bewegung der Schleuse :bewirkt.
  2. 2. Pendelschleuse nach Anspruch i, ida-.durch gekennzeichnet, daß die Pleuelstange (n) dies Kurbelgetriebes mit einem Schlitzauge (n2) versehen ist.
DES53676D Pendelschleuse bei Saugluftfoerderern fuer Schuettgut Expired DE355280C (de)

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