DE355250C - Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen - Google Patents

Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen

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DE355250C
DE355250C DES57304D DES0057304D DE355250C DE 355250 C DE355250 C DE 355250C DE S57304 D DES57304 D DE S57304D DE S0057304 D DES0057304 D DE S0057304D DE 355250 C DE355250 C DE 355250C
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DE
Germany
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pressure plate
punching
machine
plunger
ram
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Expired
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DES57304D
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SANDT FA J
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SANDT FA J
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Stanzen von Leder, Pappe und ähnlichen weichen Stoffen, deren Druckstück aus dem mittels Trethebels bewegbaren Druckteller tuzd dem motorisch bewegten Stößel besteht. Der Druckteller wird zunächst so weit dem Werkstück- und dem Stanzmesser genähert, daß der Arbeiter seine Hände von letzterem entfernen muß, worauf der Stößel dem Druckteller :die Arbeitsbewegung erteilt. Nach dem jedesmaligen Stanzen wird der Zusammenhang zwischen Druckteller und Stößel aufgehoben. Dies pflegte durch. eine Feder oder durch einen festen Anschlag zu geschehen. Nach dem Aufheben des Zusammenhangs zwischen dem Druckteller und dem Stößel schnellt ersterer infolge Federkraft in die Höhe, so d'aß das Werkstück vorgeschoben und das Messer auf eine andere Stelle gesetzt werden kann. Die zwischen dem Hochschnellen des Drucktellers und dem folgenden Niedergehen des Stößels zurVerfügung stehende Zeitspanne ist jedoch bis jetzt für das Vorschieben von Werkstück und Messer zu kurz. Man läßt deshalb meist auf jeden Stanzhub zwei oder mehrere leere Stößelhübe folgen, bevor man den Zusammenhang zwischen Druckteller und Stößel wiederherstellt.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Leerlaufarbeit zu verringern, indem das. Loslösen des Stößels vom Druckteller beschleunigt wird. Dies wird d'ad'urch erreicht, daß der Stößel nicht mehr durch eine Feder oder durch einen Anschlag, sondern von einer Nockenscheibe aus von dem Druckteller abgedrängt wird.. Dadurch kann der Kraftschluß zwischen Stößel und, Druckteller während eines Drehwinkels von etwa a5° leicht aufgehoben werden, wogegen seither hierzu ein Drehwinkel von etwa q.5° erforderlich zwar. Das Hochschnellen des Drucktellers erfolgt demgemäß viel schneller, so daß die Zeitspanne zwischen dem Hochschnellen und dem darauffolgenden Niedergehen des Stößels erheblich erweitert ist und vollständig hinreicht, um in ihr das Werkstück -und Idas Messer zu; verschieben. Die neue Bauart ermöglicht infolgedessen, zum selbstäti:gen Werkstückvorschub überzugehen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt der Maschine, Abb. z ein Querschnitt nach der Linie A-B und Abb. 3 ein solcher nach: der Linie C-D.
  • In der Führung a des Maschinenständers b ist der Druckteller c auf- und abwärts beweglich angeordnet. Er wird durch den zweiarmigen Hebel d und- die Zugfeder e gewöhnlich in seiner Hochlage gehalten, kann aber durch Vermittlung .des Bandes f, das auf der sich drehenden Reibscheibe g aufliegt, und eines nicht dargestellten Trethebels gegen das Stanzmesser h und das auf dem Tisch i liegende Stanzgut k gesenkt werden. Ist -der Druckteller c so weit gesenkt, daß der Arbeiter seine Hand aus dem gefährlichen Raum oberhalb des Stanzmessers entfernen muß, so schwingt der auf- und abwärts gehende Stößel 1 über den Anschlag m im Führungsstück n des Drucktellers und erteilt letzterem den kurzen motorischen Hub.
  • Der Stößel 1 sitzt mittels Exzenters o auf der dauernd umlaufenden Welle p, auf der die Reibscheibe g aufgekeilt ist. Oberhalb der Antriebswelle p ist in einer Verlängerung bl- des Ständers b die Schwingwelle q gelagert, an der vorn die Arme r, s und hinten der Arm t befestigt sind. Der Arm t liegt mit seiner Rolle t' zufolge der Wirkung der Feder x auf dem Umfang der Nockenscheibe y auf. Zufolge der gleichen Feder x ist der Arm s ,bestrebt, mit dem an seinem freien Ende federnd angebrachten Bolzen sI den Stößel L über,den Anschlag in des Drucktellers c zu schwingen. Läuft dagegen die Rolle il des Armes t auf den Nocken y1 der Scheibe y auf, so schwingt die Welle q in entgegengesetzter Richtung aus, und ihr Arm r drängt mit dem einstellbaren Bolzen z den Stößel L vom Anschlag m ab. Eine geringe Drehung des Nockens bewirkt das Abdrängen des noch in seiner untersten Lage auf dem Anschlag m befindlichen Stößels 1, worauf der Druckteller c infolge der Feder e in die Höhe schnellt. Das Abdrängen des Stößels geschieht geräuschlos und sofort nach; -dem Stanzen, so daß die ganze Zeitspanne des Aufwärtshubes des Stößels für den Werkstückvorschub zur Verfügung steht. Während bei den bekannten Maschinen dieser Art die Feder, welche den Stößel über den Anschlag in bringt, unmittelbar am, Stößel angreift, wirkt vorliegendenfalls die Fe-,der x auf den Arm t. Beim Abdrängen des Stößels 1 durch den Nocken y1 und den Arm r werden auch d!ie Arme i und s derart ausgeschwungen, daß der abgedrängte Stößel keinen Federdruck zu überwinden hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen mit einem willkürlich senkbaren Druckteller und einem über letzteren schwenkbaren, motorisch bewegten Stößel, der nach Ausführung der Stanzbewegung vom Druckteller abgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß d'as Abdrücken des Stößels (1) aus seiner wirksamen Lage (M) über :dem Druckteller (c) durch von einer Daumenscheibe (y, yl) der Maschinenwelle bewegte Schwinghebel (t, r, z) ausgeführt wird. z. Maschine zum Stanzen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (x), diie den Stößel (P in die wirksame Lage (in) bringt, den Stößel während seines Abdruckens durch den Schwinghebel (r, z) nicht beeinflußt.
DES57304D 1921-08-18 1921-08-18 Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen weichen Stoffen Expired DE355250C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238761B (de) * 1963-09-05 1967-04-13 Paul Actis Abstelleinrichtung an einer Schwenkarmstanze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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