DE354712C - Rostlose Feuerung mit Zufuehrung der Verbrennungsluft durch gelochte Rohre o. dgl. in die Brennstoffschicht - Google Patents

Rostlose Feuerung mit Zufuehrung der Verbrennungsluft durch gelochte Rohre o. dgl. in die Brennstoffschicht

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DE354712C
DE354712C DER49751D DER0049751D DE354712C DE 354712 C DE354712 C DE 354712C DE R49751 D DER49751 D DE R49751D DE R0049751 D DER0049751 D DE R0049751D DE 354712 C DE354712 C DE 354712C
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perforated pipes
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Rain Carbon Germany GmbH
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EMIL SENGER DR
Ruetgerswerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Rostlose Feuerung mit Zuführung der Verbrennungsluft durch gelochte Rohre o. dgl. in die Brennstoffschicht. Die vielfach notwendige Verbrennung minderwertigerBrennstoffe, als Koksgruß. Staub-.kohle, Torf usw., erfordert vermehrte Luftvufuhr, der normale Schornsteinzug reicht nicht aus. Die für die Verbrennung der minderwertigen Brennstoffe benutzten Unterwindfeuerungen, Unterschubfeuerungen usw. haben den Mangel, daß einmal ein ziemlicher Durchfall von Brennstoff in die Win!dzuführungskanäle erfolgt und das andere Malkostspielige Änderungen an den Feuerungsanlagen beim Einbau ider neuen Roste nötig sind. Auch findet ,z. B. .bei Flamnnrohrkesselfeueru.ngen eine erhebliche Verringerung Ader Heizfläche dadurch statt, daß idie unter denn Rostbefindliche Luftkammer oder Aschenkammer dem Flammrohr wirksaure Heizfläche entzieht. Ferner kann .bei den bestehenden Einrichtungen die Verbrennungsluft nur in begrenztem Maße erhitzt in den Brennstoff eingeführt werden. Diese Übelstände sollen nach der Erfindung vermieden werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, :und zwar stellen die Abb. i und z einen :Onerschnitt durch eine derartige Rostanlage, die Abb. 3 einen Längsschnitt und idie Abb. q. einen :Grundriß id'ar.
  • Die Neuerung besteht darin, daß die LuftzuführungsglIeider im Feuerbett schwach geneigt zu ider Tragplatte für Iden Brennstoff angeordnet sind, und .daß die Feuerbrücke geteilt ist, so daß ein Teil der Rauchgase unter die Tragplatte geführt und in Iden unter dem Feuerraum liegenden Flammenrohrteil geleitet wird. Das Luftzuführungssystem kann an der Feuerbrücke auf der Tragplatte finit einer Einrichtung zum Schwingen versehen sein.
  • Der Gebläsewind tritt gegebenenfalls unter Vorsahaltung eines Windkessels durch eine Rohrleitung c in die einzelnen Luftzuführungsglieder c ein. Diese .können verschiedene Gestalt haben, wie z. B. in ,A ib. i dreieckige, nach unten offene Rinnen oder runde, nach unten mit Löchern versehene Rohre (Abt. z). In Abib. 3 ist eindreieckiger Stab nach Alb. i im Längsschnitt dargestellt, und zwar nimmt der Albstand der Unterkante :der Rinne von der Tragplatte a; z. B. aus Schamotte, nach der Feuerbrücke f hin zu, damit nach hinten reichlicher Luft zugeführt werden kann. Werden Rohre nach A:b(b. a verwendet, so kann ,der Querschnitt (der Luftausströmlöcher ebenfalls nach Erfordern verschieden groß, nach hinten zu- oder abnehmend, sein, Die Schainottegrun.dplatten a können beim Einbau -in bestehende Anlagen einfach auf den vorhandenen Planrost aufgelegt werden. Die Luftzuführüngsglieder c können, iwie in A:bb. 3 dargestellt, bei d gelagert sein und vorn auf der Schürplatte aufliegen. Beim Reinigen (Schlacken) der Feuerung können die Luftzuführungsglieder c ,durch nicht gezeichnete Vorrichtungen vorn beim Lufteintrittsrohr e um den Punkt d schwingend angehoben werden, damit die Asche und Schlacke von der glatten Platte a leicht herausgezogen werden kann. Als Verschluß der Feuerung ist beispielsweise eine Schiebetür ä gezeichnet, ,durch welche auch der Brennstoff aufgeschüttet wird.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Die Luft tritt ibei e in -die einzelnen im Feuerbett .liegenden Luftzuführungsglie:der c ein und strömt durch zunehmende Querschnitte hocherhitzt in die Brennzone ein, wobei j e nach dem angewendeten Luftdruck eine Aufwirbelung ider -untersten Brennstoffteilchen stattfinden wird. Man kann also, indem der Gebläsedruck zeitweise stark gesteigert wird, .ein :mechanisches Auflockern,des Brennstoffes erreichen, was namentlich bei der Verbrennung von festliegendem, feinkörnigem Gut größte Bedeutung hat.
  • Ein Teil -der Feuergase strömt über die Feuerbrücke durch h in idie Rauchkanäle, ein anderer Teil streicht erst idurch die geteilte Feuerbrücke f durch i unter idie Schamotteplatte a um die Scheidewand k und strömt dann erst .in die Rauchkanäle bei 1. Es wird also auf diese Weise (das ganze Flammrohr beheizt, und .der früher für die Aschenkammer oder für die Lufbzuführungskammer benutzte Raum wird als nutzbareHeizfläche gewonnen..

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE i. Rostlose Feuerung mit Zuführung ider Verbrennungsluft durch gelochte Rohre o. dgl. in die Brennstoffschicht, da.-durch gekennzeichnet, (daß die Luftzuführungsglieder (c) unter einer schwachen Neigung (zur Tragplatte (a) für den Brennstoff verlegt sind und die Peuerbrücke (f) mit einem unter Platte (a) geführten Unterzug (i) versehen .ist, durch den ein Teil der Rohrgase abgeführt wind. a. Rostlose Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführungsglieder (c) um ihr Auflager (d) an der Feuerbrücke schwingend anhebbar sind.
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