DE3545227C2 - Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller Art - Google Patents
Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller ArtInfo
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J43/04—Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
- A47J43/046—Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven with tools driven from the bottom side
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
- A47J19/023—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices including a pressing cone or reamer
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch betriebenes Gerät für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller Art, mit einem Gehäuse
zur Unterbringung des Elektromotors und von zugehörigen Schalt- und
Steuereinrichtungen, mit einer vom Elektromotor antreibbaren Arbeitswelle, deren
oberes Ende in einen beidseitig offenen, hülsenartigen Vorsprung am Boden
eines Aufnahmebehälters hineinragt und mit der eine Isolierhülse fest
verbunden ist, und mit einem Arbeitswerkzeug, wobei auf dem Aufnahmebehälter
ein mit einem Lochboden versehener Korb angeordnet ist, der einen Durchbruch
aufweist, welcher von einem Mitnehmer durchgriffen ist, der einerseits mit
einem Preßkegel zusammenwirkt und der andererseits mit dem freien Ende
der Isolierhülse kuppelbar ist.
Ein derartig elektrisch betriebenes Gerät ist durch die nicht
druckschriftlich vorveröffentlichte DE 35 30 651 A1 bekannt geworden.
Bei dieser vorgeschlagenen Ausführungform ist auf dem Aufnahmebehälter
des elektrisch betriebenen Gerätes ein mit einem Lochboden versehener
Korb angeordnet, der einen mittigen, im Querschnitt unrunden Durchbruch
aufweist, auf dessen Begrenzungswandungen ein Planetenradgehäuse drehfest
lagert, das von einem Mitnehmer durchgriffen ist, der einerseits mit dem
freien Ende der Isolierhülse kuppelbar ist und andererseits ein Sonnenrad
aufweist, welches mit einem Planetenrad zusammenwirkt, dessen Träger
mit einem Preßkegel auf Mitdrehen gekuppelt ist. Bei dieser vorgeschlagenen
Ausführungsform des elektrisch betriebenen Gerätes wird der bei einem
Foodprocessor normalerweise erforderliche Adapter entfernt und statt dessen
ein Mitnehmer auf das frei Ende der Isolierhülse aufgesteckt. Statt des
normalen Deckels mit dem Einfüllstutzen wird beim Entsaften der mit einem
Lochboden versehene Korb auf den Aufnahmebehälter aufgesetzt. Das
Planetenradgetriebe bei der vorgeschlagenen älteren Ausführungsform des elektrisch
betriebenen Gerätes sorgt dafür, daß der Preßkegel nur mit einer
verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit umläuft. In der Regel ist vorgesehen, die
Tourenzahl des Preßkegels auf etwa 1/5 bis 1/6 im Vergleich mit derjenigen
der Antriebswelle herabzusetzen. Der entstehende Saft wird in dem vorhandenen
Aufnahmebehälter des Gerätes gesammelt, so daß die Verwendung eines
zusätzlichen Auffangbehälters entfällt.
Die vorgeschlagene Ausführungsform eines solchen elektrisch betriebenen
Gerätes arbeitet zufriedenstellend und hat die vorstehend genannten Vorteile.
Auf der anderen Seite ist aber insoweit ein verhältnismäßig hoher Aufwand
erforderlich, als die Verwendung eines Planetenradgetriebes erforderlich
ist, um den Preßkegel zu betätigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch betriebenes
Gerät der eingangs beschriebenen Art unter Beibehaltung der
angeführten Vorteile der bereits vorgeschlagenen Ausführungsform weiter
zu verbessern, insbesondere derart, daß auf die Verwendung eines zusätzlichen
Planetenradgetriebes verzichtet werden kann. Auf diese Weise soll eine
wirtschaftlichere Herstellung eines elektrisch betriebenen Gerätes dieser Art
möglich sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Mitnehmer
auf seinem in den Korb hineinragenden Bereich mit einer Verzahnung zu
versehen, die mit einer am Preßkegel an dessen Innenwand
angeordneten Gegenverzahnung zusammenwirkt.
Bei dieser erfindungsgemäßen
Ausführungsform ist somit der Mitnehmer selbst mit einer Verzahnung versehen
und der Preßkegel mit der damit zusammenwirkenden Gegenverzahnung.
Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß in beiden Fällen die Verzahnung
unmittelbar bei der Herstellung der beiden Teile, also bei der Herstellung
des Mitnehmers einerseits und bei der des Preßkegels andererseits, miterzeugt
werden kann. Um dabei eine nicht zu hohe Umdrehungsgeschwindigkeit des
Preßkegels in dem Korb zu erzielen, besteht beispielsweise die Verzahnung
des Mitnehmers aus insgesamt dreizehn Zähnen, während die Gegenverzahnung
des Preßkegels die Zähnezahl dreiundsiebzig aufweist. Auf diese Weise wird
eine Herabsetzung der Umdrehungszahl des umlaufenden Preßkegels im Vergleich
mit derjenigen der Antriebswelle herbeigeführt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, den
Mitnehmer einstückig aus einem Werkstoff, vorzugsweise aus einem Kunststoff
zu fertigen, einen mit der Isolierhülse zusammenwirkenden unteren Hohlzylinder
und einen oberen Hohlzylinder aufweisen zu lassen, an den sich die Verzahnung
anschließt. Der untere Hohlzylinder ist dabei mit solchen Kupplungsmitteln
versehen, die denjenigen entsprechen, die an der Außenfläche der
Isolierhülse vorgesehen sind. Auf diese Weise ist ein einfaches Aufstecken
des Mitnehmers auf das obere Ende der Isolierhülse möglich.
Es empfiehlt sich, an die Verzahnung des Mitnehmers ein durchmessermäßig
abgesetztes vorderes freies Ende anschließen zu lassen, das in einen Ringraum
des Preßkegels führend eingreift. Durch diese Führung wird erreicht,
daß die beiden zusammenwirkenden Verzahnungen von Mitnehmer und Preßkegel
ihre Eingriffslage sicher beibehalten.
Dabei empfiehlt es sich, den Ringraum einerseits durch Bereiche der
Innenwandungen des Preßkegels und andererseits durch Bereiche einer inneren
Begrenzungswand zu bilden. Die genannten Begrenzungswandungen werden
bei der Fertigung des Preßkegels miterzeugt, so daß eine gesonderte
Herstellung und nachträgliche Montage entfällt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist der Boden des Korbes
in seiner Mitte liegend eine Aufnahmehülse für das vordere Ende eines
Vorsprunges des Preßkegels auf, und es ist seitlich neben dieser Aufnahmehülse
der Durchbruch für den Mitnehmer im Boden des Korbes angeordnet. Dies
bedeutet, daß im Bezug auf den Korb der Durchbruch exzentrisch zur Mitte
angeordnet ist, während die Aufnahmehülse im Mittelpunkt des Korbes liegt.
Der Durchbruch für den Mitnehmer ist dabei räumlich so gestaltet, daß ein
einfaches und leichtes Durchstecken der oberen Teile des Mitnehmers möglich
ist, damit diese - wie gewollt - in das Innere des Korbes hineinragen können,
um dort mit der Gegenverzahnung bzw. mit den Führungswandungen zusammenwirken
zu können. Es empfiehlt sich dabei, den Durchbruch in Draufsicht
gesehen etwa oval zu halten.
Der Vorsprung des Preßkegels, der in die Aufnahmehülse des Korbes eingreift,
ist bevorzugt der Innenwand des Preßkegels unmittelbar angeformt. Er hat
im Querschnitt gesehen sternförmige oder strahlenförmige Gestalt, wobei
die Länge der Schenkel des Sternes bzw. des Strahles untereinander gleich
gestaltet sind. In der Regel ist vorgesehen, nur vier Schenkel zu benutzen,
die jeweils einen Winkel von 90° miteinander einschließen.
Die Gegenverzahnung ist zur Vereinfachung der Herstellung als Innenverzahnung
ausgebildet und der unteren Innenwand des Preßkegels unmittelbar angeformt.
Das vordere freie Ende des mittleren Vorsprunges des Preßkegels wirkt mit
dem ebenen Boden der Aufnahmehülse zusammen. Es findet ein Abstützen
am Boden statt. Um dabei eine möglichst geringe Reibung zu erzeugen, ist
das freie vordere Ende des Vorsprunges des Preßkegels abgerundet, vorzugsweise
kreisförmig gestaltet.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt
und zwar zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäß ausgebildetes, elektrisch betriebenes Gerät
für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in Vorderansicht,
teilweise geschnitten, mit dem auf den Aufnahmebehälter
aufgesetzten Korb in seiner Arbeitslage,
Fig. 2 im vergrößerten Maßstab einen Teilschnitt durch das elektrisch
betriebene Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln
gemäß Fig. 1, teilweise weggebrochen, wobei - wie in
Fig. 1 - der Schnitt durch den Preßkegel in unterschiedlichen Ebenen
gelegt ist und
Fig. 3 einen Teilschnitt durch das elektrisch betriebene Gerät für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln entlang der
Linie III-III der Fig. 1 der Zeichnung.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen nur diejenigen
Teile eines elektrisch betriebenen Gerätes für die Bearbeitung und Zubereitung
von Nahrungsmitteln dargestellt sind, welche für das Verständnis der
Erfindung Bedeutung haben. Es fehlen insbesondere die elektrischen Zuleitungen
und die Verdrahtungen sowie die mit ihnen zusammenwirkenden Schalt-
und Steuereinrichtungen. Es sei ausdrücklich erwähnt, daß alle in den
Zeichnungen fehlenden Teile des Gerätes einen an sich bekannten Aufbau haben und
in ebenfalls an sich bekannter Weise in oder am Gehäuse angebracht bzw.
untergebracht werden können.
Das dem einzigen Ausführungsbeispiel der Zeichnungen zugrunde elektrisch
betriebene Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln
aller Art hat ein Gehäuse 30, in welchem der Elektromotor und Steuerungs-
und Schalteinrichtungen des Gerätes untergebracht sind. Das Gehäuse 30
hat einen Gehäusefuß 31 und ist im wesentlichen L-förmig gestaltet. Auf
der neben dem Gehäuse 30 liegenden Oberfläche des Gehäusefußes 31 ist
ein generell mit 32 bezeichneter Aufnahmebehälter (Topf) aufgestellt. Der
Aufnahmebehälter 32, der zweckmäßig aus einem durchsichtigen Werkstoff
hergestellt ist, wird am Gehäusefuß 31 in bekannter Weise gegen Abheben
bzw. gegen Längsverschieben gesichert. Der Aufnahmebehälter 32 hat einen
angeformten Handgriff 33. Der beim normalen Betrieb des Gerätes benutzte
Deckel mit einem Einfüllstutzen ist beim Entsaften vom Aufnahmebehälter
entfernt und durch einen generell mit 300 bezeichneten Korb ersetzt, dessen
Ausbildung später noch beschrieben wird.
In dem Gehäuse 30 ist ein an sich bekannter Elektromotor untergebracht,
der in der Fig. 1 der Zeichnung nicht sichtbar ist. Dargestellt ist dagegen
seine Motorabdeckung 36, die ihn im wesentlichen umgibt mit Ausnahme
seines unteren, dem Gehäusefuß 31 zugekehrten Bereiches.
Der Elektromotor hat eine Motorwelle 37, deren freies Ende in den Hohlraum
des Gehäusefußes 31 hineinragt und dort ein Rad 38 trägt, welches mit einem
Riemen, vorzugsweise mit einem Zahnriemen 39 zusammenwirkt. Dieser
Zahnriemen 39 wird über ein im Durchmesser wesentlich größeres Antriebsrad
40 herumgeführt. Das Antriebsrad 40 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
zugleich als Lüfterrad ausgebildet und hat an seiner Umfangsfläche liegend
eine Vielzahl von Zähnen, die mit Gegenzähnen des Zahnriemens 39 in an
sich bekannter Weise zusammenwirken.
Das als Lüfterrad ausgebildete Antriebsrad 40 ist auf dem in den Hohlraum
des Gehäuses 31 hineinragenden Ende einer Arbeits- oder Werkzeugwelle
42 angeordnet.
Der Gehäusefuß 31 ist zweiteilig ausgestaltet, wobei die beiden Teile mit
bekannten und daher in der Zeichnung fortgelassenen Mitteln zusammengehalten
werden können. Der untere nicht näher bezeichnete Teil des Gehäusefußes
31 ruht auf einer Fläche, beispielsweise auf einer Tischplatte. Der Oberteil
45 des Gehäusefußes 31 hat einen glatten Durchbruch 47 zum Durchgriff
der schon erwähnten Arbeits- bzw. Werkzeugwelle 42. Dieser Durchbruch
47 liegt im Bereich der Decke 46 des Oberteils 45 des Gehäusefußes 31,
wobei die Decke 46 über einen Absatz in die Mantelfläche übergeht. Der
Aufnahmebehälter 32 hat an seiner Unterseite Vorsprünge 49, die dem Boden
50 des Aufnahmebehälters 32 unmittelbar angeformt sind. Die Vorsprünge
49, die im Abstand voneinander liegen, wirken mit der Außenfläche des
Absatzes zusammen, so daß eine Querverschiebung des Aufnahmebehälters 32
auf dem Abstellfuß 31 nicht möglich ist. Dem Boden 50 des
Aufnahmebehälters 32 ist ein hülsenartiger Vorsprung 51 angeformt. Dieser ragt verhältnismäßig
weit in das Innere des Aufnahmebehälters 32 hinein. In den hülsenartigen
Vorsprung 51 ragt das obere Ende der Arbeits- bzw. Werkzeugwelle 42. Diese
ist durchmessermäßig mehrfach abgesetzt und hat zwei in der Zeichnung
nicht näher dargestellte Befestigungsbereiche, die z. B. als Rändelungen der
Außenfläche ausgebildet sein können. Diese Befestigungsbereiche dienen
zur Herstellung einer festen Verbindung mit einer generell mit 52 bezeichneten
Isolierhülse, die einstückig aus einem Kunststoff hergestellt und nach oben
hin verschlossen ist. Das unterhalb des Bodens 50 des Aufnahmebehälters
32 liegende Ende der Isolierhülse 52 ist als scheibenartiger Fuß ausgebildet,
der in den Zwischenraum zwischen der Decke 46 und dem Boden 50 des
Aufnahmebehälters 32 angeordnet ist. Dieser scheibenartige Fuß sorgt dafür,
daß Flüssigkeiten, die beim Gebrauch des elektrisch betriebenen Gerätes
durch den hülsenartigen Vorsprung 51 hindurch aus dem Aufnahmebehälter
32 kommend in den Zwischenraum gelangt sein sollten, aus diesem wieder
herausgeschleudert werden.
An der Außenseite der Isolierhülse 52 sind Kupplungsvorsprünge 55 vorgesehen,
die mit Kupplungen 323 eines generell mit 321 bezeichneten Mitnehmers
zusammenwirken.
Wie aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ersichtlich, ist auf den
Aufnahmebehälter 32 anstelle des fort normalerweise vorhandenen Deckels ein mit einem
Lochboden 301 versehener Korb 300 angeordnet. Der Lochboden 301 des
Korbes 300 hat - wie die Fig. 3 der Zeichnung am besten erkennen läßt -
eine Vielzahl von Durchbrüchen 306. Dies bedeutet, daß der größte Teil
des Bodens 301 des Korbes 300 als Siebboden ausgebildet ist. Die Fig. 3
läßt ferner erkennen, daß die Durchbrüche 306 in regelmäßiger Anordnung
vorhanden sind, wobei es Schlitze gibt, die auf einem Kreisbogen liegen.
Diese haben in Nähe des Mittelpunktes des Siebbodens 301 geringere
Abmessungen als in den entfernter liegenden Bereichen. Im Bereich der
Umfangsfläche des Korbes 300 sind weitere Schlitze angeordnet, die senkrecht zu den
erstgenannten stehen und untereinander gleichgestaltet sind. Sie liegen im
wesentlichen radial und haben gleichen Abstand voneinander. Der mit 349
bezeichnete Teil des Siebbodens ist dagegen frei von jeglichen Schlitzen.
Dies deshalb, weil dieser Bereich aus dem Profil des Aufnahmebehälters
32 herausragt, wie dies die Fig. 2 am besten erkennen läßt.
Der Mitnehmer 321 hat auf seinem in den Korb 300 hineinragenden Bereich
eine Verzahnung 340, die mit einer am Preßkegel 334 angeordneten
Gegenverzahnung 345 zusammenwirkt.
Der Mitnehmer 321 ist einstückig aus einem Kunststoff gefertigt. Er hat
einen mit der Isolierhülse 42 zusammenwirkenden unteren Hohlzylinder 322
und einen oberen Hohlzylinder 325, an den sich die Verzahnung 340 anschließt.
Die Fig. 2 der Zeichnung läßt ferner erkennen, daß sich an die Verzahnung
340 des Mitnehmers 321 ein durchmessermäßig abgesetztes vorderes freies
Ende 341 des Mitnehmers anschließt. Dieses greift in einen Ringraum 342
des Preßkegels 334 führend ein.
Im gewählten Ausführungsbeispiel ist die Gegenverzahnung 345 als
Innenverzahung der unteren Innenwand des Preßkegels 334 unmittelbar angeformt.
Oberhalb der Innenverzahnung 345 des Preßkegels 334 liegt die eine
Begrenzungswand 344. Im Abstand davon liegt eine weitere Begrenzungswand 343.
Zwischen diesen beiden Begrenzungswandungen 343 und 344 wird der Ringraum
342 gebildet, in den das vordere freie Ende 341 des Mitnehmers 321
eingreift.
Nachzutragen bleibt noch, daß der untere Hohlzylinder 322 des Mitnehmers
321 an seinen Innenwandungen liegend Kupplungen 323 aufweist, die mit
den Kupplungsvorsprüngen 55 der Isolierhülse 52 zusammenwirken. An der
Übergangsstelle zwischen dem unteren Hohlzylinderabschnitt 322 und dem
oberen Hohlzylinder des Mitnehmers 321 liegt ein Abdeckflansch 324, der
in Draufsicht gesehen kreisringförmig gestaltet ist. Er deckt zugleich die
obere an sich freie Öffnung des hülsenartigen Vorsprunges 51 des
Aufnahmebehälters 32 ab. Damit ist ein Eindringen von Saft, der vom Siebboden abtropft,
in das Innere des hülsenartigen Vorsprunges 51 ausgeschlossen.
Der Korb 300 ist ein einstückiger Kunststoffkörper mit einem volumenmäßig
großen, nicht näher bezeichneten Aufnahmeraum und einer Handhabe 307.
Diese liegt in der Arbeitslage des Korbes 300 oberhalb des Handgriffes 33
des Aufnahmebehälters 32. An einem unteren Bereich der Außenfläche des
Korbes 33 ist ein Haken 308 angeformt, der in der Arbeitslage des Korbes
300 in einen im Querschnitt L-förmigen Schlitz 310 im Bereich der oberen Begrenzungskante
des Aufnahmebehälters 32 eingreift, wie dies aus der Fig. 2 der
Zeichnung ersichtlich ist. Um dabei die Arbeitslage des Korbes 300 zu fixieren,
hat der Haken 308 auf seiner oberen Begrenzungsfläche eine Rast 309, die
mit einer nicht näher bezeichneten Gegenrast des Aufnahmebehälters in
bekannter Weise zusammenwirkt.
Auf der dem Haken 308 des Korbes 300 gegenüberliegenden Seite ist eine
vorspringende Verbreiterung 311 vorgesehen, die als Bestandteil einer
Sicherheitseinrichtung wirkt. Dies bedeutet, daß nur dann, wenn die Verbreiterung
311 in einen Schlitz des benachbarten Gehäuses 30 eindringt, dort befindliche
Teile der Schalteinrichtung betätigt werden, durch die das Überführen in
eine Bereitschaftslage durchgeführt wird. Erst wenn diese Bereitschaftslage
erreicht ist, kann das Einschalten des Motors und damit ein Umdrehen der
Arbeitswelle und der dieser zugeordneten Teile erfolgen.
Wie die Fig. 2 der Zeichnung erkennen läßt, wird der Korb 300 unterteilt
in einen aus dem Aufnahmebehälter 32 herausragenden Oberteil, der im
wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildet ist, dabei einen - wie die Fig. 2 erkennen
läßt - nach links aus dem Außenmantel 350 herausspringenden Teil aufweist,
der durch eine ebene Decke 351 verschlossen ist. In Draufsicht gesehen hat
die ebene Decke 351 sichelförmige Gestalt. Die Verbreiterung 311 liegt in
der Mitte dieses sichelförmigen Bereiches, allerdings nach außen ragend
(vergl. dazu die Fig. 2 der Zeichnung).
Das dem Korb 300 zugeordnete Arbeitswerkzeug ist der Preßkegel 334, der
hohl gehalten ist, so daß sich ein Innenraum 336 ergibt. In diesen Innenraum
hinein ragt ein Vorsprung 335, der sich im wesentlichen über die gesamte
Länge des Preßkegels 334 erstreckt. Der Vorsprung 335 ist im Querschnitt
gesehen sternförmig gestaltet und hat ein abgerundetes vorderes Ende 347.
Mit diesem Ende 347 greift der Vorsprung 335 in eine Aufnahmehülse 348
ein, die in der Mitte des Siebbodens 301 angeordnet ist. Im gewählten
Ausführungsbeispiel ist dabei eine Anformung gewählt, d. h. Aufnahmehülse und
Siebkorb sind einstückig gehalten. Das abgerundete vordere Ende 347 des
Vorsprunges 335 stützt sich dabei auf dem Boden der Aufnahmehülse 348
ab. Die Abrundung erfolgt, um einen möglichst geringen Reibungskoeffizienten
zu erhalten.
Neben der Aufnahmehülse 348 hat der Siebboden 301 einen Durchbruch 302,
der im gewählten Ausführungsbeispiel in Draufsicht gesehen oval gehalten
ist. Durch diesen Durchbruch 302 greift das obere Ende des Mitnehmers
321 derart, daß dessen Verzahnung 340 mit der Gegenverzahnung 345des
Preßkegels 334 zusammenwirken kann.
Die Außenfläche des Preßkegels 334 hat noch einen Abschlußflansch 346
der die vordere freie Öffnung des Preßkegels 334 begrenzt. An einem Bereich
dieses Abschlußflansches 346 ist - wie die Fig. 2 der Zeichnung erkennen
läßt - ein nach außen springender Vorsprung 339 vorgesehen, der in unmittelbarer
Nähe des Siebbodens 301 sitzt und daher mit dem ausgepreßten Fruchtfleisch
zusammenwirken kann. Darüber hinaus ist der Vorsprung als Handhabe
benutzbar.
Der Preßkegel 334 hat einen an sich bekannten Aufbau. Er besteht auf seiner
Umfangsfläche aus Wellenbergen 337 und Wellentälern 338, die lückenlos
ineinander übergehen, so daß sich eine geschlossene Mantelfläche ergibt.
Der Schnittverlauf gemäß den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist so gewählt,
daß jeweils auf der linken Hälfte der Zeichnung der Schnitt durch einen
Wellenberg 337 geht, während er auf der in der Fig. 2 rechten Seite durch
den Grund des Wellentales 338 geht. Damit ist jeweils auf der rechten Seite
der Grund des Wellentales sichtbar.
Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch läuft der Preßkegel 334 um, während
der Korb 300 in seiner Lage gehalten wird und zwar durch die vorerwähnten
Rasten 309 und Gegenrasten, die ihn mit dem Aufnahmebehälter 32 lösbar
verbinden. Da die Zähnezahl der Verzahnung 340 im gewählten
Ausführungsbeispiel 13 und diejenige der Innenverzahnung 345 des Preßkegels 334
73 beträgt, läuft der Preßkegel 334 verhältnismäßig langsam um. Der Benutzer
kann dann beispielsweise die Hälfte einer Orange oder Zitrone auf die
Außenfläche des Preßkegels 334 in bekannter Weise setzen und sie in Richtung
auf den Boden des Aufnahmebehälters drücken. Dabei kommt es in bekannter
Weise zu dem Entsaften, wobei der aus der Orange od. dgl. heraustretende
Saft durch die Durchbrüche 306 des Siebbodens 301 in den
Aufnahmebehälter läuft und dort gesammelt wird. Eine vorgesehen Schnaupe des
Aufnahmebehälters 32 erleichtert dann das Ausgießen des Saftes in ein Gefäß. Die Rückstände
bleiben auf dem Siebboden 301 liegen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise
Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies
gilt insbesondere für die Gestaltung und Ausbildung des Mitnehmers und
der damit zusammenwirkenden Teile. Insbesondere kann sowohl die Zähnezahl
der Verzahnung 340 als auch die der Innenverzahnung 345 des Preßkegels
334 abweichend vom Ausführungsbeispiel gewählt werden. Dabei läßt sich
auch die Form der Zähne verändern. Dies gilt auch für die Ausbildung der
Begrenzungswandungen des Ringraumes 342. Ferner kann der Korb 300 eine
andere als die dargestellte Ausführung erhalten. Auch kann der Korb 300
eine andere als die dargestellte Ausführung erhalten. Auch kann der Korb
300 mit anderen als den dargestellten Rastelementen mit dem
Aufnahmebehälter 32 verbunden werden. Nur muß es sich dabei um eine leicht lösbare
Verbindung handeln.
Bezugszeichenliste:
30 - Gehäuse
31 - Gehäusefuß
32 - Aufnahmebehälter (Topf)
33 - Handgriff (von 32)
36 - Motorabdeckung (Zweitgehäuse"
37 - Motorwelle
38 - Rad (auf 37)
39 - Zahnriemen
40 - Antriebsrad = Lüfterrad
42 - Arbeits-Werkzeugwelle
45 - Oberteil (von 31)
46 - Decke (von 45)
47 - Durchbruch (in 46)
49 - Vorsprung (von 50)
50 - Boden (von 32)
51 - ülsenartiger Vorsprung (von 50)
52 - Isolierhülse
55 - Kupplungsvorsprünge (an 52)
300 - Korb
301 - Boden (von 300)
302 - Durchbruch (in 301)
303 - Flansch
306 - Durchbrechung (in 301)
307 - Handhabe
308 - Haken
309 - Rast
310 - L-Schlitz
311 - Verbreiterung (an 300)
321 - Mitnehmer
322 - unterer Hohlzylinder (von 321)
323 - Kupplungen
324 - Abdeckflansch
325 - oberer Hohlzylinder (von 321)
334 - Preßkegel
335 - Vorsprung (an 334)
336 - Innenraum (von 334)
337 - Wellenberg (von 334)
328 - Grund des Wellentales (von 334)
339 - Vorsprung (von 334)
340 - Verzahnung (von 321)
341 - vorderes Ende (von 321)
342 - Ringraum
343 - Begrenzungswand
344 - II. Begrenzungswand
345 - Gegenverzahnung (Innenverzahnung)
346 - Abschlußflansch (von 334)
347 - abgerundetes vorderes Ende (von 335)
348 - Aufnahmehülse (an 301)
349 - geschlossener Teil (von 301)
350 - Außenmantel (von 300
351 - ebene Decke (von 300)
31 - Gehäusefuß
32 - Aufnahmebehälter (Topf)
33 - Handgriff (von 32)
36 - Motorabdeckung (Zweitgehäuse"
37 - Motorwelle
38 - Rad (auf 37)
39 - Zahnriemen
40 - Antriebsrad = Lüfterrad
42 - Arbeits-Werkzeugwelle
45 - Oberteil (von 31)
46 - Decke (von 45)
47 - Durchbruch (in 46)
49 - Vorsprung (von 50)
50 - Boden (von 32)
51 - ülsenartiger Vorsprung (von 50)
52 - Isolierhülse
55 - Kupplungsvorsprünge (an 52)
300 - Korb
301 - Boden (von 300)
302 - Durchbruch (in 301)
303 - Flansch
306 - Durchbrechung (in 301)
307 - Handhabe
308 - Haken
309 - Rast
310 - L-Schlitz
311 - Verbreiterung (an 300)
321 - Mitnehmer
322 - unterer Hohlzylinder (von 321)
323 - Kupplungen
324 - Abdeckflansch
325 - oberer Hohlzylinder (von 321)
334 - Preßkegel
335 - Vorsprung (an 334)
336 - Innenraum (von 334)
337 - Wellenberg (von 334)
328 - Grund des Wellentales (von 334)
339 - Vorsprung (von 334)
340 - Verzahnung (von 321)
341 - vorderes Ende (von 321)
342 - Ringraum
343 - Begrenzungswand
344 - II. Begrenzungswand
345 - Gegenverzahnung (Innenverzahnung)
346 - Abschlußflansch (von 334)
347 - abgerundetes vorderes Ende (von 335)
348 - Aufnahmehülse (an 301)
349 - geschlossener Teil (von 301)
350 - Außenmantel (von 300
351 - ebene Decke (von 300)
Claims (7)
1. Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von
Nahrungsmitteln aller Art, mit einem Gehäuse zur Unterbringung des
Elektromotors und von zugehörigen Schalt- und Steuereinrichtungen, mit
einer vom Elektromotor antreibbaren Arbeitswelle, deren oberes Ende
in einen beidseitig offenen, hülsenartigen Vorsprung am Boden eines
Aufnahmebehälters hineinragt und mit der eine Isolierhülse fest verbunden
ist, und mit einem Arbeitswerkzeug, wobei auf dem Aufnahmebehälter
ein mit einem Lochboden versehener Korb angeordnet ist, der einen Durchbruch
aufweist, welcher von einem Mitnehmer durchgriffen ist, der einerseits
mit einem Preßkegel zusammenwirkt und der andererseits mit dem
freien Ende der Isolierhülse kuppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (321) auf seinem in den Korb (300) hineinragenden
Bereich mit einer Verzahnung (340) versehen ist, die mit einer am
Preßkegel (334) an dessen Innenwand angeordneten
Gegenverzahnung (345) zusammenwirkt.
2. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (321) einstückig aus einem Kunststoff gefertigt ist,
einen mit der Isolierhülse (52) zusammenwirkenden unteren Hohlzylinder
(322) und einen oberen Hohlzylinder (325) aufweist, an den sich die
Verzahnung (340) anschließt.
3. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an die Verzahnung (340) des Mitnehmers (321) ein durchmessermäßig
abgesetztes vorderes freies Ende (341) anschließt, das in einen
Ringraum Ringraum (342) des Preßkegels (334) führend eingreift.
4. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ringraum (342) einerseits durch Bereiche der Innenwandung des
Preßkegels (334) und andererseits durch Bereiche der inneren
Begrenzungswand (343) gebildet ist.
5. Elektrisch betriebenes Gerät nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (301) des Korbes (300)
in seiner Mitte liegend eine Aufnahmehülse (348) für das vordere Ende
eines Vorsprunges (335) des Preßkegels (334) aufweist und daß seitlich
neben der Aufnahmehülse (348) der Durchbruch (302) für den Mitnehmer
(321) im Boden (301) des Korbes (300) angeordnet ist.
6. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gegenverzahnung (345) als Innenverzahnung der unteren Innenwand des
Preßkegels (334) unmittelbar angeformt ist.
7. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das vordere freie Ende (347) des Vorsprunges (335) des Preßkegels (334)
mit dem ebenen Boden der Aufnahmehülse (348) zusammenwirkt.
Priority Applications (4)
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| DE3545227A DE3545227C2 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller Art |
| FR868614429A FR2591880B1 (fr) | 1985-12-20 | 1986-10-17 | Appareil actionne electriquement pour le traitement et la preparation de produits alimentaires de tous types |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE3545227A1 DE3545227A1 (de) | 1987-06-25 |
| DE3545227C2 true DE3545227C2 (de) | 1994-07-28 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ROBERT KRUPS GMBH & CO KG, 5650 SOLINGEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: A47J 43/07 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |