DE3545226C2 - Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller Art - Google Patents
Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller ArtInfo
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J43/04—Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
- A47J43/046—Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven with tools driven from the bottom side
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch betriebenes Gerät für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln aller Art mit einem Gehäuse
zur Unterbringung des Elektromotors und von zugehörigen Schalt- und
Steuereinrichtungen, mit einer vom Elektromotor antreibbaren Arbeitswelle, deren
oberes Ende in einen beidseitig offenen, hülsenartigen Vorsprung am Boden
eines Aufnahmebehälters hineinragt und mit dem eine Isolierhülse fest
verbunden ist, der abnehmbar ein Adapter zugeordnet ist, der im Bereich seiner
unteren Umfangsfläche Gegenkupplungen aufweist, die mit Kupplungen von
wahlweise benutzbaren Arbeitswerkzeugen, wie Messer, Sahnescheibe od. dgl.
zusammenwirken, wobei der Adapter eine in Richtung des Deckels des
Aufnahmebehälters weisende Verlängerung aufweist, deren Umfangsfläche eine
zweite Gruppe von Gegenkupplungen hat, die mit Kupplungen von wahlweise
benutzbaren anderen Arbeitswerkzeugen, wie Raspelscheibe, Pommes-Frites-
Scheibe od. dgl. zusammenwirken, denen die zu bearbeitenden Lebensmittel
durch einen Einfüllstutzen des Deckels zuführbar sind.
Ein solches elektrisch betriebenes Gerät ist durch die DE 34 08 692 A1
bekanntgeworden. Diese bekannte Ausführungsform hat den Vorteil, daß
mit der Isolierhülse des Gerätes ein Adapter zusammenwirkt, der seinerseits
so ausgebildet ist, daß er mit unterschiedlich gestalteten Arbeitswerkzeugen
zusammenwirken kann, wobei auch die Möglichkeit gegeben ist, die
Arbeitswerkzeuge in unterschiedlicher Höhe mit dem Adapter zu kuppeln. Dabei
gibt es zunächst die Möglichkeit, die Arbeitswerkzeuge im Bereich des Bodens
des Arbeitsbehälters arbeiten zu lassen. Hier können eingesetzt werden
Messer, Sahnescheibe od. dgl. Daneben ist aber auch die Kupplung von
Arbeitswerkzeugen mit dem Adapter möglich, derart, daß sie in unmittelbarer Nähe
der Einführöffnung eines Einfüllstutzens arbeiten. Hier können
Arbeitswerkzeuge wie Raspelscheibe, Pommes-Frites-Scheiben od. dgl. eingesetzt werden.
Diese Ausführungsform eines elektrisch betriebenen Gerätes für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln ist insbesondere deshalb
vorteilhaft, weil mit ein und demselben Grundgerät unter Verwendung des Adapters
unterschiedlich gestaltete Arbeitswerkzeuge wahlweise vom Benutzer zur
Durchführung von Arbeiten herangezogen werden können. Auf der anderen
Seite ist es bei der bekannten Ausführungsform eines solchen elektrisch
betriebenen Gerätes bisher nicht möglich gewesen, aus Nahrungsmitteln,
insbesondere Obst, Säfte zu pressen. Eine solche Möglichkeit war schon
deshalb ausgeschlossen, weil die Antriebswelle des Gerätes mit verhältnismäßig
hoher Tourenzahl, beispielsweise mit 1400 Umdrehungen pro Minute umläuft.
Zwar hat man bereits vorgeschlagen, bei einem solchen elektrisch betriebenen
Gerät anstelle des Adapters einen zusätzlichen Mitnehmer zu benutzen,
der lösbar mit der Isolierhülse verbunden ist. Durch diese Ausgestaltung
ergibt sich zwar die Möglichkeit, daß man mit dem Grundgerät nunmehr
neben anderen Arbeiten auch das Pressen von Obst durchführen kann, jedoch
ist hierfür bisher die Verwendung eines zusätzlichen Mitnehmers erforderlich,
der anstelle des Adapters eingesetzt werden muß.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Ihr liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Adapter so zu gestalten,
daß er neben den angeführten bisher möglichen Arbeiten nunmehr auch zum
Auspressen von Obst herangezogen werden kann. Dabei soll eine Lösung
angestrebt werden, die sich wirtschaftlich verwirklichen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß auf
den Aufnahmebehälter des elektrisch betriebenen Gerätes anstelle des Deckels
ein mit einem Lochboden versehener Korb aufsetzbar ist, der einen Durchbruch
aufweist, welcher von einem oberen Teilstück des Adapters durchgriffen
wird, dessen Umfangsfläche eine Verzahnung trägt, die mit einer an einem
Preßkegel des Korbes angeordneten Gegenverzahnung zusammenwirkt.
Die erfindungsgemäße Lösung hat gegenüber dem Bekannten erhebliche Vorteile.
Der zwischen die Isolierhülse und das Arbeitswerkzeug geschaltete Adapter
kann auf der Isolierhülse verbleiben, wenn man die Arbeitswerkzeuge
gegeneinander austauschen will. Es ist nach wie vor nicht mehr erforderlich, bei
jedem Arbeitswerkzeugwechsel den Adapter aus dem Aufnahmebehälter
zu entfernen. Trotzdem ist es möglich, bedarfsweise, beispielsweise zum
Reinigen des Gerätes, diesen von der Isolierhülse zu trennen. Das Auswechseln
der Arbeitswerkzeuge vom Adapter gestaltet sich außerordentlich einfach,
so daß der Benutzer mit wenigen Handgriffen das im Aufnahmeraum des
Behälters befindliche Arbeitswerkzeug gegen ein anderes austauschen kann.
Dabei ist es nach wie vor von besonderem Vorteil, daß die benutzten
Arbeitswerkzeuge wesentlich kleiner dimensioniert sein können als bei bekannten
Ausführungsformen.
Sofern das Auspressen von Saft aus Obst od. dgl. durchgeführt werden soll,
kann der Adapter erfindungsgemäß nunmehr auch benutzt werden. Allerdings
ist es dazu erforderlich, den mit einem Einfüllstutzen versehenen Deckel
vom Aufnahmebehälter zu entfernen und ihn durch einen Korb zu ersetzen,
der in seinem Innenraum einen Preßkegel aufnimmt. Nach dem Aufsetzen
des Korbes auf den Aufnahmebehälter greift das obere freie Ende des Adapters
durch einen Durchbruch des Siebbodens hindurch, derart, daß die Verzahnung
mit der Gegenverzahnung des Preßkegels zusammenwirken kann und somit
eine Drehbewegung des Preßkegels herbeizuführen ist, ohne daß es dazu
einem Planetenradgetriebes od. dgl. bedarf. Bei der bevorzugten
Ausführungsform sind die Zähne der Verzahnung dem Adapter unmittelbar angeformt.
Es können beispielsweise 13 Zähne benutzt werden, die untereinander
gleichgestaltet sind und in regelmäßiger Anordnung vorhanden sein können. Diese
Zähne wirken mit den Zähnen des Innenzahnkranzes des Preßkegels zusammen.
Hier sind bei der bevorzugten Ausführungsform 73 Zähne vorhanden, die
bei der Fertigung des Preßkegels mit erzeugt werden.
Es empfiehlt sich, den Adapter mit der Verzahnung aus einem einzigen
Werkstoff, vorzugsweise aus einem Kunststoff zu fertigen.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung schließt sich an die Verzahnung
des Adapters ein durchmessermäßig abgesetztes vorderes freies Ende an,
das in einen Ringraum des Preßkegels führend eingreift. Auf diese Weise
wird eine Stabilisierung des Adapters herbeigeführt.
Dabei kann der Ringraum einerseits durch Bereiche der Innenwandung des
Preßkegels und andererseits durch Bereiche einer inneren Begrenzungswand
gebildet werden. In diesen Ringraum greift das im Querschnitt kreisrund
gehaltene vordere freie Ende des Adapters ein.
Es empfiehlt sich, daß der Boden des Korbes in seiner Mitte liegend eine
Aufnahmehülse für das vordere Ende eines Vorsprunges des Preßkegels aufweist,
während seitlich neben der Aufnahmehülse der Durchbruch für den
Oberteil des Adapters im Boden des Korbes angeordnet ist. Dabei hat der
Durchbruch in Draufsicht gesehen ovale Gestalt.
Die Innenverzahnung ist zur Vereinfachung der Herstellung der unteren
Innenwand des Preßkegels unmittelbar angeformt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 ein erfindungsgemäß ausgebildetes, elektrisch betriebenes Gerät
für die Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln in Vorderansicht,
teilweise geschnitten, mit einem Arbeitswerkzeug, das
im unteren Bereich des Adapters angeordnet ist,
Fig. 2 in verkleinertem Maßstab das elektrisch betriebene Gerät für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln gemäß Fig. 1
in Vorderansicht, teilweise weggeschnitten, wobei jedoch der
Adapter in seinem oberen Bereich ein Arbeitswerkzeug in Form
einer Raspelscheibe trägt,
Fig. 3 ebenfalls teilweise in Vorderansicht, teilweise im Schnitt das
erfindungsgemäße elektrisch betriebene Gerät für die Bearbeitung
und Zubereitung von Nahrungsmitteln, bei dem der Deckel durch
einen Korb mit einem Preßkegel ersetzt ist,
Fig. 4 in Ansicht den Adapter des erfindungsgemäß ausgebildeten
elektrisch betriebenen Gerätes im vergrößerten Maßstab,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Adapter in Richtung der Pfeile der
Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Adapter entlang der Linie VI-VI der
Fig. 4 und
Fig. 7 einen Schnitt durch den Adapter gemäß der Fig. 4 der Zeichnung
entlang der Linie VII-VII.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen nur diejenigen
Teile eines elektrisch betriebenen Gerätes für die Bearbeitung und Zubereitung
von Nahrungsmitteln dargestellt sind, welche für das Verständnis der Erfindung
Bedeutung haben. Es fehlen insbesondere die elektrischen Zuleitungen und
die Verdrahtungen sowie die mit ihnen zusammenwirkenden Schalt- und
Steuereinrichtungen. Im übrigen können alle in den Zeichnungen fehlenden
Teile des Gerätes einen an sich bekannten Aufbau haben und in ebenfalls
an sich bekannter Weise in dem Gehäuse untergebracht werden.
Das erfindungsgemäß ausgebildete elektrisch betriebene Gerät für die
Bearbeitung und Zubereitung von Nahrungsmitteln hat ein Gehäuse 30, in welchem
der Elektromotor Steuerungs- und Schalteinrichtungen des Gerätes untergebracht
sind. Das Gehäuse 30 hat einen Gehäusefuß 31, wobei Gehäuse
30 und Gehäusefuß 31 im wesentlichen L-förmig gestaltet sind. Auf der
neben dem Gehäuse 30 liegenden Oberfläche des Gehäusefußes 31 ist ein
generell mit 32 bezeichneter Aufnahmebehälter (Topf) aufgestellt. Der
Aufnahmebehälter 32 ist zweckmäßig aus einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt
und am Gehäuse 31 in bekannter Weise gegen Abheben bzw. gegen
Längsverschieben gesichert. Der Aufnahmebehälter 32 hat einen angeformten Handgriff
33.
Wie aus der Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, ist der Aufnahmebehälter
32 durch einen Deckel verschlossen, wobei der Deckel mit einem
Einfüllstutzen versehen ist.
In dem Gehäuse 30 ist ein an sich bekannter Elektromotor untergebracht,
der in der Fig. 1 der Zeichnung nicht sichtbar ist. Dargestellt ist dagegen
seine Abdeckung 36, also eine Abdeckung, die den Elektromotor im wesentlichen
umgibt mit Ausnahme seines unteren, dem Gehäusefuß 31 zugekehrten
Bereiches.
Der Elektromotor hat eine Motorwelle 37, deren freies Ende in den Hohlraum
des Gehäusefußes 31 hineinragt und dort ein Rad 38 trägt, welches mit
einem Riemen, vorzugsweise mit einem Zahnriemen 39 zusammenwirkt.
Dieser Zahnriemen 39 wird über ein im Durchmesser wesentlich größeres
Antriebsrad 40 herumgeführt. Das Antriebsrad 40 ist im dargestellten
Ausführungsbeispiel zugleich als Lüfterrad ausgebildet und hat an seiner
Umfangsfläche liegend eine Vielzahl von Zähnen, die mit Gegenzähnen des Zahnriemens
39 in an sich bekannter Weise zusammenwirken.
Das als Lüfterrad ausgebildete Antriebsrad 40 ist auf dem in den Hohlraum
des Gehäusefußes 31 hineinragenden Ende einer Arbeits- oder Werkzeugwelle
42 angeordnet.
Der Gehäusefuß 31 ist zweiteilig gestaltet, wobei die beiden Teile mit
bekannten und daher in der Zeichnung fortgelassenen Mitteln zusammengehalten
werden. Der untere, nicht näher bezeichnete Teil des Gehäusefußes 31 ruht
auf einer Fläche, beispielsweise auf einer Tischplatte. Der Oberteil 45 des
Gehäusefußes hat einen glatten Durchbruch 47 zum Durchgriff der schon
erwähnten Arbeits- bzw. Werkzeugwelle 42. Dieser Durchbruch 47 liegt
im Bereich der Decke 46 des Oberteils 45 des Gehäusefußes 31, wobei die
Decke 46 über einen Absatz in die Mantelfläche übergeht. Der
Aufnahmebehälter 32 hat an seiner Unterseite Vorsprünge 49, die dem Boden 50 des Aufnahmebehälters
32 unmittelbar angeformt sind. Die Vorsprünge 49, die im Abstand
voneinander liegen, wirken mit der Außenfläche des Absatzes zusammen,
so daß eine Querverschiebung des Aufnahmebehälters 32 auf dem Abstellfuß
31 nicht möglich ist.
Dem Boden 50 des Aufnahmebehälters 32 ist ein hülsenartiger Vorsprung
51 angeformt. Dieser ragt verhältnismäßig weit in das Innere des
Aufnahmebehälters 32 hinein. In den hülsenartigen Vorsprung 51 ragt das obere Ende
der Arbeits- bzw. Werkzeugwelle 42. Diese ist durchmessermäßig mehrfach
abgesetzt und hat zwei in der Zeichnung nicht näher dargestellte
Befestigungsbereiche, die z. B. als Rändelungen der Außenfläche ausgebildet sein können.
Diese Befestigungsbereiche dienen zur Herstellung einer festen Verbindung
mit einer generell mit 52 bezeichneten Isolierhülse, die einstückig aus einem
Kunststoff hergestellt und nach oben hin verschlossen ist. Das unterhalb
des Bodens 50 des Aufnahmebehälters 32 liegende Ende der Isolierhülse
52 ist als scheibenartiger Fuß ausgebildet, der in den Zwischenraum zwischen
der Decke 46 und dem Boden 50 des Aufnahmebehälters 32 angeordnet ist.
Dieser scheibenartige Fuß sorgt dafür, daß Flüssigkeiten, die beim Gebrauch
des elektrisch betriebenen Gerätes durch den hülsenartigen Vorsprung 51
hindurch aus dem Aufnahmebehälter in den Zwischenraum gelangt sein sollten,
aus diesem wieder herausgeschleudert werden.
An der Außenseite der Isolierhülse 52 sind Kupplungsvorsprünge 55
vorgesehen, die mit Gegenkupplungen eines generell mit 56 bezeichneten Adapters
zusammenwirken. In Draufsicht gesehen bilden die Kupplungsvorsprünge
55 der Isolierhülse 52 eine etwa wellenförmige oder auch zahnradförmig
verlaufende Fläche, die sich zu einem Kreis schließt.
Wie aus der Fig. 4 der Zeichnung am besten ersichtlich ist, hat der Adapter
56 ein inneres Teilstück 57, das nach unten hin offen ist. Der untere Bereich
des inneren Teilstückes 57 greift in den Zwischenraum zwischen der
Innenwand des hülsenartigen Vorsprunges 51 und der Außenwand der Isolierhülse
52. Das bedeutet, daß der Adapter 56 mit der Isolierhülse 52 auf Mitnahme
gekuppelt ist.
Unter Bildung eines Zwischenraumes hat der Adapter 56 auch ein äußeres
Teilstück 59, welches nach unten hin offen ist. Im Bereich der unteren
Außenfläche des äußeren Teilstückes 59 hat der Adapter 56 Gegenkupplungen
60, die mit Kupplungen eines Werkzeuges zusammenwirken. Im
Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 der Zeichnung ist im unteren Bereich des Adapters
56 ein Messer 65 angeordnet, dessen Messerflügel mit 66 gekennzeichnet
sind. Anstelle des Messers 65 können auch andere Werkzeuge eingesetzt
werden. Erwähnt sei beispielsweise eine Sahnescheibe. Generell können im
unteren Bereich des Adapters 56 alle diejenigen Werkzeuge eingesetzt werden,
die im Bereich des Bodens des Aufnahmebehälters 32 wirksam werden
sollen.
Wie die Fig. 2 der Zeichnung erkennen läßt, kann man mit dem Adapter
56 wahlweise auch andere Arbeitswerkzeuge kuppeln, und zwar im oberen
Bereich, also unmittelbar unter dem Einfüllstutzen 35 des Deckels 34.
Um dieses zu ermöglichen, hat der Adapter 56 eine Verlängerung 76, die
durchmessermäßig gegenüber dem unteren Bereich des Adapters 56 verkleinert
ist. An der Außenfläche des oberen Teiles der Verlängerung 76 des Adapters
56 sind Gegenkupplungen 80 vorgesehen, die mit Kupplungen anderer
Arbeitswerkzeuge, beispielsweise einer Raspelscheibe 84 zusammenwirken, wie
dies die Fig. 2 erkennen läßt. Die Raspelscheibe 84 hat eine Nabe 85, die
an der Umfangsfläche einer inneren Bohrung Kupplungen aufweist, die mit
den Gegenkupplungen 80 zusammenwirken. Wie die Fig. 2 erkennen läßt,
liegt die Raspelscheibe 84 unmittelbar unter dem Austrittsende des
Einfüllstutzens 35. Dies bedeutet, daß die Raspelscheibe 84 oder ein anderes grundsätzlich
bekanntes Werkzeug in bekannter Weise auf solche Nahrungsmittel
einwirken kann, welche durch den Einfüllstutzen 35 des Deckels 34 zugeführt
werden. In Abhängigkeit von den durchzuführenden Arbeiten kann man auf
dem oberen Bereich des Adapters 56 ein anderes Werkzeug als die dargestellte
Raspelscheibe 84 anordnen.
Wie aus der Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich, ist auf den Aufnahmebehälter
32 anstelle des Deckels 34 mit dem Einfüllstutzen 35 ein mit einem Lochboden
301 versehener Korb 300 angeordnet. Der Lochboden 301 des Korbes 300
hat eine Vielzahl von Durchbrüchen 306. Dies bedeutet, daß der größte Teil
des Bodens 301 des Korbes 300 als Siebboden ausgebildet ist. Diese Ausbildung
wird gewählt, um den beim bestimmungsgemäßen Gebrauch austretenden
Saft aus dem Korb 300 hinaus in den Aufnahmebehälter 32 fließen zu lassen.
Wie die Fig. 4 der Zeichnung erkennen läßt, hat der einstückig gehaltene
Adapter 56 oberhalb der oberen Gegenkupplungen 80 liegend eine
Verzahnung 340. An diese Verzahnung 340 schließt sich ein durchmessermäßig abgesetztes
vorderes freies Ende 341 des Adapters an. Dieses vordere freie
Ende 341 des Adapters 56 greift in einen Ringraum 342 eines Preßkegels
334 führend ein.
Wie die Fig. 3 der Zeichnung ferner erkennen läßt, ist der Korb 300 ein
einstückiger Kunststoffkörper mit einem volumenmäßig großen, nicht näher
bezeichneten Aufnahmeraum und einer Handhabe 307. Diese liegt in der
Arbeitslage des Korbes 300 oberhalb des Handgriffes 33 des Aufnahmebehälters
32. An einem unteren Bereich der Außenfläche des Korbes 300 ist ein Haken
308 angeformt, der in der Arbeitslage des Korbes 300 in einen im Querschnitt
L-förmigen Schlitz im Bereich der oberen Begrenzungskante des
Aufnahmebehälters 32 eingreift. Um dabei die Arbeitslage des Korbes 300 zu fixieren,
hat der Haken 308 auf seiner oberen Begrenzungsfläche eine Rast, die mit
einer Gegenrast des Aufnahmebehälters in bekannter Weise zusammenwirkt.
Auf der dem Haken 308 des Korbes 300 gegenüberliegenden Seite ist eine
vorspringende Verbreiterung 311 vorgesehen, die als Bestandteil einer
Sicherheitseinrichtung wirkt. Dies bedeutet, daß nur dann, wenn die Verbreiterung
311 in einen Schlitz des benachbarten Gehäuses 30 eindringt, dort befindliche
Teile der Schalteinrichtung betätigt werden, durch die das Überführen in
eine Bereitschaftslage durchgeführt wird. Erst wenn diese Bereitschaftslage
erreicht wird, kann das Einschalten des Motors und damit ein Umdrehen
der Arbeitswelle und der dieser zugeordneten Teile erfolgen.
Wie die Fig. 3 der Zeichnung erkennen läßt, wird der Korb 300 unterteilt
in einen aus dem Aufnahmebehälter 32 herausragenden Oberteil, der im
wesentlichen als Hohlzylinder ausgebildet ist, dabei aber einen, aus dem
Außenmantel 350 herausspringenden Teil aufweist, der durch eine ebene
Decke 351 verschlossen ist. In Draufsicht gesehen hat die ebene Decke 351
sichelförmige Gestalt. Die Verbreiterung 311 liegt in der Mitte des
sichelförmigen Bereiches, allerdings nach außen auskragend, wie dies die Fig. 3
deutlich erkennen läßt.
Das dem Korb 300 zugeordnete Arbeitswerkzeug ist der Preßkegel 334,
der hohl gehalten ist, so daß ein Innenraum 336 entsteht. In diesen Innenraum
hinein ragt ein Vorsprung 335, der sich im wesentlichen über die gesamte
Länge des Preßkegels 334 erstreckt. Der Vorsprung 335 ist im Querschnitt
gesehen sternförmig gestaltet und hat ein abgerundetes vorderes Ende 347.
Mit diesem vorderen Ende 347 greift der Vorsprung 335 in eine Aufnahmehülse
348 ein, die in der Mitte des Siebbodens 301 angeordnet ist. Im gewählten
Ausführungsbeispiel ist dabei eine Anformung gewählt, d. h. Aufnahmehülse
348 und Korb 300 sind eine einstückige Baueinheit.
Neben der Aufnahmehülse 348 hat der Siebboden 301 einen Durchbruch 302,
der im gewählten Ausführungsbeispiel in Draufsicht gesehen oval gehalten
ist. Durch diesen Durchbruch 302 greift das obere Ende des Adapters 56,
derart, daß dessen Verzahnung 340 mit der Gegenverzahnung 345 des Preßkegels
334 zusammenwirken kann.
Die Außenfläche des Preßkegels 334 hat noch einen Abschlußflansch 346,
der die vordere freie Öffnung des Preßkegels 334 begrenzt. An einem Bereich
dieses Abschlußflansches 346 ist ein nach außen springender Vorsprung 339
vorgesehen, der in unmittelbarer Nähe des Siebbodens 301 sitzt und daher
mit dem ausgepreßten Fruchtfleisch zusammenwirken kann. Darüber hinaus
ist der Vorsprung als Handhabe benutzbar.
Der Preßkegel 334 hat einen an sich bekannten Aufbau. Er besteht auf seiner
Umfangsfläche aus Wellenbergen 337 und Wellentälern 338, die lückenlos
ineinander übergehen, so daß sich eine geschlossene Mantelfläche ergibt.
Der Schnittverlauf gemäß der Fig. 3 der Zeichnung ist so gewählt, daß jeweils
auf der linken Hälfte der Zeichnung der Schnitt durch einen Wellenberg
337 geht, während er auf der rechten Seite durch den Grund des Wellentales
338 geht.
Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch läuft der Preßkegel 334 um, während
der Korb 300 in seiner Lage gehalten wird, und zwar durch die vorerwähnten
Rasten 309 und Gegenrasten, die ihn mit dem Aufnahmebehälter 32 lösbar
verbinden. Da die Zähnezahl der Verzahnung 340 im gewählten
Ausführungsbeispiel 13 und diejenige der Innenverzahnung 345 des Preßkegels 334
73 beträgt, läuft der Preßkegel 334 verhältnismäßig langsam um. Der Benutzer
kann dann beispielsweise die Hälfte einer Orange oder Zitrone auf die
Außenfläche des Preßkegels 334 in bekannter Weise setzen und sie in Richtung auf
den Boden des Aufnahmebehälters 32 drücken. Dabei kommt es in bekannter
Weise zu dem Entsaften, wobei der aus der Orange od. dgl. heraustretende
Saft durch die Durchbrüche 306 des Siebbodens 301 in den Aufnahmebehälter
32 läuft und dort gesammelt wird. Eine vorgesehene Schnaupe des
Aufnahmebehälters 32 erleichtert dann das Ausgießen des Saftes in ein Gefäß. Die Rückstände
bleiben auf dem Siebboden 301 liegen.
Es sei noch nachgetragen, daß mit 342 ein Ringraum im Preßkegel 334
bezeichnet ist. In diesen Ringraum 342, der durch Wandungen des Preßkegels
gebildet wird, greift das obere freie Ende 341 des Adapters 56 ein. Begrenzt wird
der Ringraum 342 durch den Bereich 344 des Preßkegels 334 und durch Innenwandungen
343 desselben.
Der Adapter 56 hat - wie die Fig. 4 erkennen läßt - im Bereich der Verlängerung
76 seitlich vorragende Flügel 86. Diese sind untereinander gleich
gestaltet und liegen diametral gegenüber.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise
Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. Dies
gilt insbesondere für die Gestalt und Ausbildung des Adapters und
der damit zusammenwirkenden Teile. Insbesondere kann sowohl die Zähnezahl
der Verzahnung 340 als auch die der Innenverzahnung 345 des Preßkegels
334 abweichend vom Ausführungsbeispiel gewählt werden. Dabei läßt sich
auch die Form der Zähne verändern. Dem Adapter 56 können auch andere
als die dargestellten Arbeitswerkzeuge zugeordnet werden. Auch kann der
Korb 300 mit anderen als den dargestellten Rastelementen mit dem
Aufnahmebehälter 32 verbunden werden. Nur muß es sich dabei um eine leicht lösbare
Verbindung handeln.
Bezugszeichenliste
30 - Gehäuse
31 - Gehäusefuß
32 - Aufnahmebehälter (Topf)
33 - Handgriff (von 32)
36 - Motorabdeckung (Zweitgehäuse)
37 - Motorwelle
38 - Rad (auf 37)
39 - Zahnriemen
40 - Antriebsrad = Lüfterrad
42 - Arbeits-Werkzeugwelle
45 - Oberteil (von 31)
46 - Decke (von 45)
47 - Durchbruch (in 46)
49 - Vorsprung (von 50)
50 - Boden (von 32)
51 - hülsenartiger Vorsprung (von 50)
52 - Isolierhülse
55 - Kupplungsvorsprünge (an 52)
56 - Adapter
57 - Inneres Teilstück (von 56)
59 - äußeres Teilstück (von 56)
60 - Gegenkupplungen (an 59)
65 - Messer
66 - Messerflügel
76 - Verlängerung (von 56)
80 - (obere) Gegenkupplung ( an 76)
84 - Raspelscheibe
85 - Nabe (von 84)
86 - Flügel
300 - Korb
301 - Boden (von 300)
302 - Durchbruch (in 301)
303 - Flansch
306 - Durchbrechungen (in 301)
307 - Handhabe
308 - Haken
309 - Rast
310 - L-Schlitz
311 - Verbreiterung (an 300)
321 - Mitnehmer
322 - unterer Hohlzylinder (von 321)
323 - Kupplungen
324 - Abdeckflansch
325 - oberer Hohlzylinder (von 321)
334 - Preßkegel
335 - Vorsprung (an 334)
336 - Innenraum (von 334)
337 - Wellenberg (von 334)
338 - Grund des Wellentales (von 334)
339 - Vorsprung (von 334)
340 - Verzahnung (von 321)
341 - vorderes Ende (von 321)
342 - Ringraum
343 - Begrenzungswand
344 - II. Begrenzungswand
345 - Gegenverzahnung (Innenverzahnung)
346 - Abschlußflansch (von 334)
347 - abgerundetes vorderes Ende (von 335)
348 - Aufnahmehülse (an 301)
349 - geschlossener Teil (von 301)
350 - Außenmantel (von 300)
351 - ebene Decke (von 300)
31 - Gehäusefuß
32 - Aufnahmebehälter (Topf)
33 - Handgriff (von 32)
36 - Motorabdeckung (Zweitgehäuse)
37 - Motorwelle
38 - Rad (auf 37)
39 - Zahnriemen
40 - Antriebsrad = Lüfterrad
42 - Arbeits-Werkzeugwelle
45 - Oberteil (von 31)
46 - Decke (von 45)
47 - Durchbruch (in 46)
49 - Vorsprung (von 50)
50 - Boden (von 32)
51 - hülsenartiger Vorsprung (von 50)
52 - Isolierhülse
55 - Kupplungsvorsprünge (an 52)
56 - Adapter
57 - Inneres Teilstück (von 56)
59 - äußeres Teilstück (von 56)
60 - Gegenkupplungen (an 59)
65 - Messer
66 - Messerflügel
76 - Verlängerung (von 56)
80 - (obere) Gegenkupplung ( an 76)
84 - Raspelscheibe
85 - Nabe (von 84)
86 - Flügel
300 - Korb
301 - Boden (von 300)
302 - Durchbruch (in 301)
303 - Flansch
306 - Durchbrechungen (in 301)
307 - Handhabe
308 - Haken
309 - Rast
310 - L-Schlitz
311 - Verbreiterung (an 300)
321 - Mitnehmer
322 - unterer Hohlzylinder (von 321)
323 - Kupplungen
324 - Abdeckflansch
325 - oberer Hohlzylinder (von 321)
334 - Preßkegel
335 - Vorsprung (an 334)
336 - Innenraum (von 334)
337 - Wellenberg (von 334)
338 - Grund des Wellentales (von 334)
339 - Vorsprung (von 334)
340 - Verzahnung (von 321)
341 - vorderes Ende (von 321)
342 - Ringraum
343 - Begrenzungswand
344 - II. Begrenzungswand
345 - Gegenverzahnung (Innenverzahnung)
346 - Abschlußflansch (von 334)
347 - abgerundetes vorderes Ende (von 335)
348 - Aufnahmehülse (an 301)
349 - geschlossener Teil (von 301)
350 - Außenmantel (von 300)
351 - ebene Decke (von 300)
Claims (6)
1. Elektrisch betriebenes Gerät für die Bearbeitung und Zubereitung von
Nahrungsmitteln aller Art mit einem Gehäuse zur Unterbringung des
Elektromotors und von zugehörigen Schalt- und Steuereinrichtungen, mit
einer vom Elektromotor antreibbaren Arbeitswelle, deren oberes Ende
in einen beidseitig offenen, hülsenartigen Vorsprung am Boden eines
Aufnahmebehälters hineinragt und mit dem eine Isolierhülse fest verbunden
ist, der abnehmbar ein Adapter zugeordnet ist, der im Bereich seiner unteren
Umfangsfläche Gegenkupplungen aufweist, die mit Kupplungen von wahlweise
benutzbaren Arbeitswerkzeugen, wie Messer, Sahnescheibe od. dgl.
zusammenwirken, wobei der Adapter eine in Richtung des Deckels des
Aufnahmebehälters
weisende Verlängerung aufweist, deren Umfangsfläche eine zweite
Gruppe von Gegenkupplungen hat, die mit Kupplungen von wahlweise benutzbaren
anderen Arbeitswerkzeugen, wie Raspelscheibe, Pommes-Frites-
Scheibe od. dgl. zusammenwirken, denen die zu bearbeitenden Lebensmittel
durch einen Einfüllstutzen des Deckels zuführbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf den Aufnahmebehälter (32) des elektrisch betriebenen Gerätes
anstelle des Deckels ein mit einem Lochboden (301) versehener Korb
(300) aufsetzbar ist, der einen Durchbruch (302) aufweist, welcher von
einem oberen Teilstück des Adapters (56) durchgriffen wird, dessen
Umfangsfläche eine Verzahnung (340) trägt, die mit einer an einem Preßkegel
(334) des Korbes (300) angeordneten Gegenverzahnung (345) zusammenwirkt.
2. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenverzahnung (345) an der Innenwand des Preßkegels (334) angeordnet
ist.
3. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapter (56) einstückig aus einem Kunststoff gefertigt ist und
daß sich an die Verzahnung (340) des Adapters (56) ein durchmessermäßig
abgesetztes vorderes freies Ende (341) anschließt, das in einem Ringraum
(342) des Preßkegels (334) führend eingreift.
4. Elektrisch betriebenes Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ringraum (342) einerseits durch Bereiche der Innenwandung des
Preßkegels (334) und andererseits durch Bereiche einer inneren Begrenzungswand
(343) gebildet ist.
5. Elektrisch betriebenes Gerät nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (301) des Korbes (300)
in seiner Mitte liegend eine Aufnahmehülse (348) für das vordere Ende
eines Vorsprunges (335) des Preßkegels (334) aufweist und daß seitlich
neben der Aufnahmehülse (348) der Durchbruch (302) für den Adapter (56)
im Boden (301) des Korbes (300) angeordnet ist.
6. Elektrisch betriebenes Gerät nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenverzahnung (345) als
Innenverzahnung der unteren Innenwand des Preßkegels (334) unmittelbar
angeformt ist.
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ROBERT KRUPS GMBH & CO KG, 5650 SOLINGEN, DE |
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