DE35450C - Temperaturmesser - Google Patents

Temperaturmesser

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DE35450C
DE35450C DENDAT35450D DE35450DA DE35450C DE 35450 C DE35450 C DE 35450C DE NDAT35450 D DENDAT35450 D DE NDAT35450D DE 35450D A DE35450D A DE 35450DA DE 35450 C DE35450 C DE 35450C
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DE
Germany
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lever
metal
tube
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temperature meter
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Application number
DENDAT35450D
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English (en)
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M. REULAND in Dortmund
Publication of DE35450C publication Critical patent/DE35450C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/48Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
    • G01K5/54Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid consisting of pivotally-connected elements
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/02Means for indicating or recording specially adapted for thermometers
    • G01K1/022Means for indicating or recording specially adapted for thermometers for recording

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
KLASSE 42: Instrumente.
Temperaturmesser.
Der Apparat besteht nach Fig. 1, 2, 3 und 4 aus dem Gehäuse G HJK, welches aus der unteren Platte G H und der oberen Platte JK und den Säulen -LMN gebildet wird; ferner aus den vier Metallstangen CjD E und F, die vermittelst Scharniere auf den im Gehäuse gelagerten drei Hebeln C^D1D1E1 und E1 F1 befestigt sind.
Die erste Stange C ist bei P verstellbar durch die Muttern α α1 mit der Platte JjK" verbunden, während das andere Ende bei C* auf dem Hebel C1D1 befestigt ist, an dessen längerem Arm bei D1 die Stange jD sitzt. Diese ist an ihrem oberen Ende bei D' mit dem oben liegenden Hebel D1E1 verbunden, der bei E1 die Stange E aufnimmt. Letztere ruht bei E auf dem Hebel El F1, der wieder bei F1 die Stange F trägt, welche vermittelst des verstellbaren Schraubenstückes U den Hebel R bewegt. Der letztere wird durch die Ausdehnung der Stangen, welche durch die Hebelübersetzung vergröfsert wird, die Temperatur des Apparates bei S1 S1 selbstthätig markiren. Zu gleicher Zeit wird die Temperatur durch den Hebel R unter Anwendung des elektrischen Stromes übertragen-, indem derselbe bei v, (Fig. 5, eingeleitet und durch die Berührung der Metallstifte bei SS1, Fig. 1, weiter durch den Elektromagneten a, Fig. 5 und 6, geführt Wird; dieser zieht bei b den Hebel b bl an, wodurch letzterer mit seinem anderen Arm bei d gegen die rotirende Scheibe/ schreibt und durch die Nummerscheibe C, Fig. 5, markirt.
Als wesentlich wird die Construction des Gehäuses bezeichnet, indem nach Fig. 1 und 2 die Ausdehnung der Triebstangen, die von sehr ausdehnbarem Metall gegenüber den Gehäusetheilen, die möglichst aus sehr wenig ausdehnbaren Körpern hergestellt werden, fast voll zur Wirkung kommt und auch zugleich durch die Muttern α äl die Stangenstellung fegulirt werden kann; Dieses ist von Zeit zu Zeit rtöthwendig, weil die Stangen bei ihrer Ausdehnung durch Erwärmung nicht voll in ihre früheren Längen zurückkehren.
Soll bei diesem Apparat anstatt mehrerer nur eine Triebstange verwendet werden, so wird dieselbe, Fig. 7 und 8, aus zwei in einander geschobenen Röhren f und g hergestellt, wobei das Rohr g, welches aus sehr ausdehnbarem Metall besteht, mit dem Rohr/, welches aus einem nur wenig ausdehnbaren Körper gemacht wird, bei I verbunden ist und bei ρ freiliegend gegen den Hebel q wirkt. Letzterer ist nun durch die Befestigung bei r so aufgehängt, dafs dessen Hebelarm s bezw. dessen Hebelverhältnifs je nach Ausdehnung der Stange g gestellt werden kann. Dieser Hebel q ist mit dem Hebel t durch die Verbindung 0 so befestigt, dafs dieselbe sozusagen ohne Reibung sehr genau arbeitet und stets regulirt werden kann. Die Verbindung des Hebels q bei r besteht aus einem Schraubenscharnier , welches durch die in den Ständer S eingelegte Mutter χ gehoben oder gesenkt werden kann. Ebenso ist die Verbindung bei ν eine sehr einfache, indem das eine Ende des Fadens n> an dem Hebel q mit einem einfachen Auge und das andere Ende durch die Schraube 0 verstellbar mit dem Hebel t verbunden ist. Damit der Faden bei dieser Verschraubung nicht leidet, wird der-
selbe durch die Schraube ο geführt, die nach dem Gewindeende hin geschlitzt ist und klemmend wirkt.
Bei dieser Triebstängeneinrichtung ist die mit h bezeichnete Stopfbüchse bezw. der gute Verschlufs der Stangen sehr wichtig, weil dadurch die zwischen f und g enthaltene Luft abgeschlossen und die Ausdehnung von g eine regelmäfsige wird. Auch dient dieselbe zugleich zur Führung und Oelung, indem sie mit fettgeträ'nktem Gewebe gefüllt wird.
Die Fig. 9 und 10 stellen Abänderungen für die Einrichtung der . Triebstange dar. Bei diesen Stangensystemen wird der im Festpunkt gelagerte Theil von Glas und die Triebstange von Metall angewendet. In Fig. 9 ist a die feste Glasstange, welche bei b das Metallrohr c aufnimmt. Dieses Rohr umschliefst die Glasstange und ist nach dem losen Ende d hin zur Hälfte, wie die Linie E-F zeigt, ausgeschnitten, so dafs es über die Glasstange hinweg durch den Halter g hin sich ausdehnen kann.
Bei der Anordnung Fig. 10 der Triebstange liegt das mit h bezeichnete Metallrohr in der Glasstange z; beide sind durch die Schraube m verbunden, so dafs sich die Metallstange nach N hin ausdehnen kann. Das Glasrohr soll, wie bei 0 gezeigt, durch Flantschen verbunden werden, und zwar so, dafs die erwärmte Luft ausströmen kann, ebenso ist der hintere Boden m durchlöchert, um den Ein- und Austritt der zwischen den Stangen und im Kernrohr sich befindenden Luft zu ermöglichen.
Von wesentlicher Bedeutung ist die in den Fig. ι und 2 dargestellte Anordnung der Pole, Fig. ι und 2, indem durch dieselbe die Leitung stets geschlossen ist und der Apparat bestimmt ununterbrochen anzeigt, und zwar dadurch, dafs der Hebel R durch seine zwei Spitzen SS1 stets einen der mit 15 bis 81 bezeichneten Knöpfe berührt.
Ebenso ist die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Anordnung für die Selbstthätigkeit des Ueberschreibungsmechanismus von Wichtigkeit, bei welcher der Hebel durch Einklinken der Feder h in Thätigkeit tritt, die in dem Ausschnitt g ruht, sich durch die Nase χ feststellt und stets seine Nachbarhebel selbstthätig löst und allein markirt.
Die selbstthätige Lösung der Nachbarhebel geschieht dadurch, dafs der Elektromagnet a den Hebel b anzieht und dieser durch seine Hörner K, die derselbe auf seiner Achse trägt, die Federn h h der Nachbarhebel löst und diese durch ihr. Uebergewicht, wie in Fig. 5 punktirt dargestellt wird, in Ruhe treten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:,
    ι . Ein Temperaturmesser, charakterisirt durch:
    a) die Anordnung des Gehäuses, bestehend aus der Combination der oberen und unteren Platte JK bezw. G H, welche durch Säulen fest verbunden sind, mit den Trieb- oder
    . Metallstangen C D E und F, sowie den die letzteren tragenden Hebeln C1D^, D1E1 und ^1F1 (Fig. 1, 2, 3 und 4);
    b) die selbstthätige Registrirvorrichtung, bestehend aus einem von dem Endpunkte der Trieb- oder Metallstangen'
    . . . aus. bewegten. Hebel R (Fig. 1 und 2), welcher die Bewegung durch die Hebelübersetzung vergröfsert auf der Scala SS1 selbstthätig markirt;
    c) die Ariordnung des Elektromagneten a (Fig. 5 und 6) in Combination mit den Hebeln b b1, den Nummerscheiben C und der rotirenden Walze f, um ' bei Einleitung des elektrischen Stromes bei ν das Markiren und Anschreiben der Temperatur an einem entfernten Orte selbstthätig bewirken zu können. . .
  2. 2. Bei diesem Temperaturmesser der Ersatz der unter 1. angegebenen Trieb- und Metallstangen CDEF durch:
    a) zwei in einander geschobene Röhren / und g (Fig. 7 und 8), welche auf der einen Seite bei I fest und auf der anderen Seite bei h so mit einander verbunden sind, dafs das innere, aus sehr leicht ausdehnbarem Material hergestellte Rohr g sich in der Stopfbüchse h leicht verschieben und seine Bewegung durch einen Hebel q auf einen Hebel t übertragen kann, welcher, wie früher der Hebel R, mit der Scala S S' in Verbindung steht;
    b) eine Glasstange für das nicht aus- - dehnbare und eine Metallstange, oder ein Metallrohr für das leicht ausdehnbare Material, wobei entweder das Metallrohr c um die innere Glasstange α (Fig. 9) oder das Metallrohr h innerhalb des Glasrohres i (Fig. 10) angeordnet sein kann und im letzteren Falle Oeffnungen zum Ausströmen der erwärmten Luft angebracht werden.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35450D Temperaturmesser Expired - Lifetime DE35450C (de)

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