DE354342C - Steinverband fuer Hohlmauern aus hochkant stehenden Ziegeln oder Platten - Google Patents

Steinverband fuer Hohlmauern aus hochkant stehenden Ziegeln oder Platten

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DE354342C
DE354342C DET23654D DET0023654D DE354342C DE 354342 C DE354342 C DE 354342C DE T23654 D DET23654 D DE T23654D DE T0023654 D DET0023654 D DE T0023654D DE 354342 C DE354342 C DE 354342C
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/28Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
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  • Electromagnetism (AREA)
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Description

  • Steinverband für Hohlmauern aus hochkant stehenden Ziegeln oder Platten. Es ist bekannt, Hohlmauern aus hochkantig stehenden Läufern und Bindern herzustellen, wobei idie wbereinanderstehenden Binder abwechselnd in die eine oder in die andere Mauerschale einbinden. Bei diesen bekannten 1Zauern verstößt aber,der Steinverband gegen die Regeln des guten Steinverbandes. Die Binder treffen anif Stoßfugen der Mauerschalen, wobei eine regelreohte Überbindung der Fugen unmöglich wind. Das ergibt eine mangelhafte Verankerung ider Steine. Die .; ,äufer können aus der Mauerschale leicht hinausgedrückt werden, weil sich dort jeder Läufer nur an meinem Ende mit einem kurzen Stück von etwa 11s Steinlänge auf einen Querpfeiler stützt.
  • Bei, ,denn netten Steinverband ruht der Binder mit urdem einbindenden hopf auf dem Mittelteil eines Läufers und stößt mit dem anderen Kopf gegen den Mittelteil eines Läufers der anderen N.Iauerschale. Die Läufer sind daher bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung an ihrem '.Mittelteil in -einer Breite von etwa % Steinlänge (gestützt. Damit wird erreicht, daß die Festigkeit des Steinverbandes und der ganzen Mauer so groß ist, daß unter schweren Hammerschlägen .der getroffene Stein eher zertrümmert wird, Aals daß er ans der Mauerfläche weicht.
  • Die bekannte Hohlmauer ist auch schwieriger herzustellen als die neue Hohlmauer. In jener mmuß ,der Maurer -beim Verlegen .der Binder. gleichzeitig zwei Läufer festhalten, um sie gegen Fortschreiben zu schützen, -dagegen ist bei idieser jeweils urbloß ein einziger Läufer festzuhalten.
  • Bei der urbekannten Mauer liegt der in die eine Mauerschale einbindende Kopf jedes Binders auf den Kanten von zwei Läufern. Die Binder bilden aber die idie Belastung ,der Mauer zum großen Teil tragenden Mauerpfeiler. Demzufolge übt (der Kopf des Binders einen erheblichen Druck auf sein Auflager, d. h. auf die Kanten der Läufer, aus. Die Kanten eines Zielgels sind aber zumeist schwache Stellen indes Steines -und werden bei starkem Kantendruck leicht abbröckeln, wodurch dann die Tragfähigkeit ider Mauer stark leidet.
  • Auch dieser Übelstand ist :beine Erfindungsgegenstande vermieden, da die Köpfe der Binder auf dem Mittelteil eines Läufers liegen und,der Druck sich gleichmäßig auf die ganze Länge mdieses Läufers verteilt. Die Tragfähigkeit der neuen Mauer ist also auch ans diesem Grunde erheblich größer als bei der bekannten Hohlmauer. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen .der neuen Hohlmauer dargestellt.
  • Die Abb. i ist eine ,schaubildliche Darstellung fdes Verbandes für .stark beanspruchte Mauern. Die mAbb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie .1-B der Abb. 3, die einen Grundriß dieser Mauer darstellt. Die Abb. q. ist .eine schaubildliche Darstellung des Verbandes für weniger belastete Mauern und die Ambb. 5 ein Grundriß dazu.
  • Die Wände sind -aus den Läufern a und b und aus Bindern c gebildet. Die Binder binden je in eine Mauerschale ein, ruhen mit dem einsbindenden Kopf auf !dem -Mittelteil eines Läufers und stoßen mit dem anderen hopf gegen den Mittelteil der Vollfläche eines Läufers.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3 sind die Binder auf,Halibsteinlänge voneinander entfernt. Solche Wände kommen bei starker Belastung in Betracht. Eine so tragfähige Mauer kann mit dem bekannten Steinverband nicht ,hergestellt wenden, weil es dort nicht möglich ist, die Binder so dicht anzuordnen.
  • Die Ausführungsform nach den Abb. q. lind 5 ist für Wohnhäuser geeignet. Hier sind die Binider auf anderthalb Steinlängen voneinander entfernt. Bei Barriten von noch geringerer Belastung können die Binder voneinander 21/" 312 u@sw. Steinlängen entfernt angeordnet werden, ohne Idas Wesen der Erfindung zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steinverband für Hohlmauern aus hochkantig .stehenden Ziegeln oder Platten, deren übereinanderstehende Binder abwechselnd, in die eine oder die andere Majaersehale einbinden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Binder mit dem einbindenden Kopf auf dem Mittelteil eines Läufers ruht und mit idern anderen Kopf gegen roden Mittelteil eines Läufers der anderen Mauerschale stößt.
DET23654D 1916-01-29 1920-02-17 Steinverband fuer Hohlmauern aus hochkant stehenden Ziegeln oder Platten Expired DE354342C (de)

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