DE354073C - Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge - Google Patents

Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge

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DE354073C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

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Description

Bei der Umsetzvorrichtung für Preßluftwerkzeuge nach Patent 324721 bildet der Zylinderdeckel den feststehenden Teil einer aus zwei Körpern bestehenden, durch Federdruck zusammengehaltenen Sperr zahnkupplung, während die lose Kupplungshälfte vor ihm liegt und durch ihre Verbindung mittels Gleitpaarung mit den auf dem Kolbenhals eingeschnittenen Gewindegängen beim Kolben-
ό schlag entgegen dem Druck der auf ihr lastenden Feder angelüftet wird. Diese Bauart besitzt vor den bisher üblichen Ausführungsformen für die gleiche Aufgabe sowohl in der Herstellung und im Aufbau der einzelnen Teile als auch in ihrer Wirkungsweise, d. h. also rücksichtlich des Betriebes, große Vorteile. Wenn nun in diesem Rahmen schon durch den Ersatz der üblichen Umsetzvorrichtung mit Klinkengesperre durch eine Sperrzahnkupplung eine Vervollkommnung erreicht ist, so besitzt doch eine derartige Sperrzahnkupplung immer noch die Eigenart aller Zahngesperre: So kann beim Eingriff des Gesperres ein der vollen Sperrzahnteilung entsprechender toter Gang auftreten, der eine gewisse Unregelmäßigkeit der jeweiligen Umsetzbewegung und auch einen Stoß bedingt; umgekehrt gelangen beim Lösen des Gesperres die Zähne, da sie eine endliche Höhe besitzen, nicht unmittelbar außer Eingriff, so daß die schon mit Anlüften beginnende Drehung nur unter Ubereinanderschnappen der Sperrzähne geleistet werden kann. Wenn diese zu diesem Behufe auch in der entsprechenden Drehrichtung abgeschrägt sind, so ist doch in Rücksicht auf die Abnutzung dieser Arbeitsvorgang kein einwandfreier.
Durch die Erfindung wird unter voller Wahrung der grundsätzlichen Einrichtung nach dem Patent 324721 eine Umsetzvorrichtung für Preßluftwerkzeuge geschaffen, bei der auch noch diese erwähnte Nebenerscheinung beseitigt wird, und zwar indem das Zahngesperre durch ein Reibungsgesperre ersetzt wird. Dieser Ersatz läßt sich bei der Bauart nach dem Patent 324721 besonders elegant durchführen, indem statt der Sperrzahnkupplung zwischen dem feststehenden und losen Teil der Umsetzvorrichtung eine Bremskegelkupplung vorgesehen wird. Während der auf der losen Kupplungshälfte angebrachte Reibkegel beim Rückgang des Schlagkolbens in den auf der festen Kupplung sitzenden Hohlkegel hineingepreßt und so gegen Drehung festgelegt wird, wird beim Arbeitshub des Kolbens der Kegel angelüftet und
so auf Drehung freigegeben. Diese Anordnung hat zunächst den Vorzug, daß der dem Zahngesperre eigentümliche tote Gang hier völlig erübrigt wird, da ein Reibungsgesperre gewissermaßen eine unendlich feine Teilung besitzt, d. h. sofort zum Eingriff gelangt. Umgekehrt wird mit dem Anlüften der Reibkegelkupplung der Eingriff der Kupplungshälfte sofort gelöst, so daß eine unmittelbare Freigäbe der losen Kupplungshälfte erfolgt und der Hub ganz minimal wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt und Querschnitt enthalten, und zwar zeigt Abb. ι eine Anpressung der losen Kupplungshälften durch eine Feder entsprechender Ausführungsform des Patentes 324721, während Abb. 2 eine Steuerung der losen Kupplungshälften durch Druckluft zeigt.
ao - Der Kolben e ist durch die auf seinem Hals eingeschnittenen Nuten k in der üblichen Weise mit der Umsetzbüchse I, die das Werkzeug aufnimmt, auf Drehung gekuppelt, ohne daß die gegenseitige Längsbewegung behindert würde. In dem den Zylinder abschließenden Deckel i ist auf der Außenseite ein Hohlkegel eingedreht, in den die mit dem Kolbenhals durch Gewindepaarung gekuppelte, sonst lose Kupplungshälfte f mit einem kegelförmigen Ansatz h' eingreifen kann. Die Kupplungshälfte f steht dabei unter dem Druck der Feder η in dem Gehäuse m. Beim Arbeitsgang des Kolbens e wird die Kupplungshälfte f gegen den Druck der Feder angelüftet und außer Eingriff mit dem Hohlkegel im Körper i gebracht, so daß sie sich entsprechend der Steigung der Gewindepaarung frei drehen kann. Beim Rückwärtsgang wird die Kupplungshälfte f durch den Druck der Feder η und auch die in die Achsrichtung fallende Komponente der Gewindepaarung zum Eingriff mit dem Hohlkegel in i ge- j bracht, womit eine Reibkegelkupplung hergestellt wird. Durch diese wird die Kupplungshälfte f jetzt gegen Drehung festgelegt, so daß nunmehr unter der Wirkung der i Gewindepaarung das Verdrehen des Kolbens e \ und des mit ihm durch Büchse I gekuppelten : Werkzeuges stattfinden kann. Der Spitzen- ' winkel des Reibkegels h' ist dabei so zu wählen, daß auf der einen Seite unter den ; auftretenden Kräften eine genügende Siehe- ' rung gegen Verdrehen erzielt wird, ohne daß , dabei das Wiederanlüften der Kupplung Schwierigkeiten macht. ;
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist i statt der Anpressung durch die Feder η eine i selbsttätige Steuerung der losen Kupplungshälfte f vorgesehen, indem diese in dem Körper m kolbenartig geführt ist, wobei der 6u Raum vor der Kupplungshälfte f mit dem Raum vor dem Kolben, der Raum hinter ihr mit dem Reum hinter dem Kolben e verbunden ist. Wird hier der Kolben e beim Arbeitshub beaufschlagt, so wird gleichzeitig der losen Kupplungshälfte durch den Kanal 0 Preßluft zugeführt, so daß sie nach rechts verschoben wird, die Reibkegelkupplung also gelüftet wird. Mit der Umsteuerung zwecks Einleitung des Rückhubes und Beaufschlagung des Raumes vor dem Kolben e erhält auch die Kupplungshälfte f durch den Kanal f Preßluft zugeführt, so daß sie nunmehr in entgegengesetzter Richtung bewegt, d. h. die Reibkegelkupplung eingerückt wird.
Außer den schon erwähnten Vorzügen dieses Ersatzes der bisherigen Zahngesperre durch eine derartige Reibungskupplung in bezug auf die Wirkungsweise zeigt diese Bauart auch den Vorzug, daß die Herstellung, der einzelnen Teile weit einfacher ist, weil hier an Stelle der schwerer zu bearbeitenden Zahngesperre einfache drehrunde Körper treten; diese sind natürlich auch allen Beanspruchungen im Betriebe gegenüber weit unempfindlicher als Zahngesperre.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Umsetzvorrichtung für Preßluftwerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Sperrzahnkupplung zwischen dem feststehenden und dem losen Teil der Umsetzvorrichtung eine Reibungskupplung benutzt wird, und zwar indem die mit dem Kolbenhals durch Gewindepaarung gekuppelte Hälfte mit einem Reibkegel in einen entsprechenden Hohlkegel der festen Hälfte derart eingreift, daß beim Arbeitshub des Kolbens eine Lüftung der Kupplung und Freigabe der losen Kupplungshälfte, beim Rückhub ein Eingriff der Kupplung und damit Festlegen gegen Drehung erzielt wird.
2. Umsetzvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Kupplungshälfte (f) in dem Körper (m) kolbenartig geführt ist und der Raum vor ihr durch einen Kanal (f) mit dem Raum vor dem Kolben (e), der Raum hinter ihr durch einen Kanal (0) mit dem Raum hinter dem Kolben (0) verbunden wird, so daß eine völlig selbsttätige Ein- und Ausrückung der Kupplung beim Spiel des Arbeitskolbens erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920354073D 1920-10-12 1920-10-12 Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge Expired DE354073C (de)

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