DE3539732C2 - Elektronisch gesteuertes Brennstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine - Google Patents

Elektronisch gesteuertes Brennstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine

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DE3539732C2
DE3539732C2 DE3539732A DE3539732A DE3539732C2 DE 3539732 C2 DE3539732 C2 DE 3539732C2 DE 3539732 A DE3539732 A DE 3539732A DE 3539732 A DE3539732 A DE 3539732A DE 3539732 C2 DE3539732 C2 DE 3539732C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Brennstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ist insbesondere auf die Optimierung der Brennstoffzufuhr beim Anlassen der Brennkraftmaschine gerichtet.
Brennkraftmaschinen für Kraftfahrzeuge oder dergleichen sind inzwischen zum Teil elektronisch gesteuert, wobei die Brennstoffmenge, welche der Brennkraftmaschine (im folgenden auch "Motor" genannt) zugeführt wird, mittels eines Mikrocomputers in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Motors geregelt wird. Weiterhin werden sogenannte elektronische Brennstoffeinspritz-Steuervorrichtungen in zunehmendem Maße eingesetzt, bei denen die Öffnungsdauer von Brennstoffeinspritz-Ventilen gesteuert wird. Bei derartigen Steuervorrichtungen muß die Arbeitsweise des Mikrocomputers, der die Brennstoffeinspritz- Dauer berechnet, ordnungsgemäß sein. Jedoch kann es vorkommen, daß der Mikrocomputer aufgrund von Spannungsveränderungen der Spannungsquelle, wie beispielsweise der Bordbatterie, negativ beeinflußt wird. Insbesondere dann, wenn ein Motor angelassen wird, erfolgt ein teilweise erheblicher Spannungsabfall der Bordbatterie, da ein hoher Strom dem Anlasser zugeführt wird. Wenn daher die Batterie einen schlechten Ladezustand hat, oder aufgrund tiefer Umgebungstemperaturen geschwächt ist, kann die Spannung der Batterie manchmal unter einen Wert fallen, der zur korrekten Arbeitsweise des Mikrocomputers notwendig ist, so daß das Anlassen des Kraftfahrzeuges entweder nur schwer oder gar nicht möglich ist.
Um eine korrekte Arbeitsweise des Mikrocomputers beim Anlassen des Motors ungeachtet des Spannungsabfalles an der Batterie sicherzustellen, wurden bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen. So ist es z. B. bekannt, ein zusätzliches Brennstoffeinspritz-Ventil vorzusehen, so daß Brennstoff auch dann dem Motor zugeführt wird, wenn die Batteriespannung zu niedrig ist. Dieses zusätzliche Einspritzventil ist an der Motor-Ansaugseite angeordnet und spricht auf einen Zeitschalter an, der seinerseits ein Bimetall-Element verwendet, so daß Brennstoff dem Motor nach dem Anlassen für eine gegebene Zeitdauer zugeführt wird. Aus der JP 58-2 17 737 A ist ein Speicher bekannt, in dem Brennstoffeinspritz-Zeiten gespeichert sind, so daß im Falle des Absinkens der Batteriespannung unter einen gegebenen Wert die Brennstoffeinspritz-Zeitdauer aus dem Speicher anstelle von dem Mikrocomputer erhalten wird.
Diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch die folgenden Nachteile auf:
  • (A) Wenn ein zusätzliches Einspritzventil verwendet wird, ist zu dem normalen Brennstoffeinspritz-System ein zusätzliches elektrisches Brennstoffsystem notwendig, so daß der Aufbau des gesamten Brennstoffzufuhrsystems kompliziert wird. Dies wiederum hat zur Folge, daß die Zuverlässigkeit des gesamten Systems nachläßt und die Herstellung verteuert wird. Weiterhin ist die einzuspritzende Brennstoffmenge unwiderruflich durch den Zeitschalter festgelegt, so daß eine präzise Steuerung in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Motors, wie beispielsweise Kühlmitteltemperatur nicht möglich ist. Dies trifft auch dann zu, wenn die Brennstoffeinspritzung durch den Speicher gesteuert werden soll.
  • (B) Da der Anlasser immer dann unter Maximalbelastung steht, wenn einer der Zylinder der Motoren im letzten Teil des Kompressionshubes ist, schwankt die Batteriespannung in Abhängigkeit von diesen Belastungen ziemlich stark. Daher kann die Batteriespannung zwischen einer Spannung, bei welcher der Mikrocomputer normal arbeiten kann und einer Spannung schwanken, bei der der Mikrocomputer nicht normal arbeiten kann. Dies hat zur Folge, daß der Mikrocomputer immer dann auf den Anfangszustand zurückgesetzt wird, wenn die Batteriespannung unter einen gegebenen Wert sinkt, so daß der Mikrocomputer immer wieder von neuem mit seinem Programmablauf beginnt, wenn die Batteriespannung wieder ansteigt. Wenn somit die Batteriespannung unter einen gegebenen Wert sinkt und somit der Mikrocomputer vor oder während der Berechnung der einzuspritzenden Brennstoffmenge zurückgesetzt wird, kann keine korrekte Einspritzregelung vorgenommen werden.
Ein dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechendes elektronisch gesteuertes Brennstoffeinspritzsystem ist aus der DE 33 21 841 A1 bekannt. Dort ist ein Steuerverfahren für eine Brennkraftmaschine beschrieben, bei der die Steuereinrichtung (Mikroprozessor) zurückgesetzt und damit initialisiert wird, wenn die Betriebsspannung nach Schließen des Zündschalters des Kraftfahrzeugs über einen vorbestimmten, zur ausreichenden Spannungsversorgung des Mikroprozessors erforderlichen Wert ansteigt. Bei der Initialisierung des Mikroprozessors wird der Schaltzustand des Startschalters überprüft und abhängig vom Ein- bzw. Ausschaltzustand des Startschalters eine unterschiedliche Betriebsweise der Brennstoffeinspritzung ausgewählt. Dabei wird die Kraftstoffeinspritzung entweder synchron mit dem Auftreten des oberen Totpunkts oder in Abhängigkeit vom Ausgangsimpuls eines die Zylinder der Maschine unterscheidenden Sensors gesteuert. In beiden Fällen wird die Brennstoffeinspritzung in Abhänigkeit von der Drehstellung der Brennkraftmaschine gesteuert, d. h. es wird auch in diesem anfänglichen Betriebszustand synchron gearbeitet.
Beim Gegenstand der DE 33 10 920 A1 wird der Einspritzzeitpunkt während des Startvorgangs so festgelegt, daß er immer dann stattfindet, wenn die Welligkeit der Batteriespannung ein Maximum erreicht hat. Dies bedeutet allerdings, daß die Brennstoffeinspritzung erst dann aktiviert wird, wenn bereits in etwa die Hälfte des oberhalb des Spannungs-Minimumwerts liegenden Wellenabschnitts verstrichen ist. Durch diese späte Aufnahme der Einspritzung ist die Gefahr erheblich vergrößert, daß die Versorgungsspannung bereits kurz nach Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung wieder unter den notwendigen Wert absinkt, wonach die Brennstoffeinspritzung nicht mehr korrekt gewährleistet werden kann. Wenn die Brennstoffeinspritzeinrichtung hierbei dennoch weiterhin mit Strom versorgt wird (dessen Größe zur vollständigen oder auch nur teilweisen Brennstoffeinspritzung wahrscheinlich doch nicht mehr ausreichend ist), fällt die Batteriespannung noch rascher ab. Aufgrund dieser Steuerungstechnik kann insbesondere auch bei tiefen Motortemperaturen keine ausreichend lange Einspritzzeitdauer gewährleistet werden.
Die DE 25 35 918 A1 offenbart die Berücksichtigung der Temperatur der Brennkraftmaschine während des Anlassens des Motors.
In der US 41 98 932 ist ein Brennstoffeinspritzsystem offenbart, bei dem die Breite der Einspritzimpulse mit abnehmender Motortemperatur vergrößert wird. Während des Anlaßvorgangs werden die Breiten der Einspritzimpulse mittels eines Kondensators integriert, dessen Ausgangsspannung mit einer temperaturabhängigen Referenzspannung verglichen wird.
Ein ähnlicher Sachverhalt ist auch aus der US 42 08 991 bekannt, bei der ein Einspritzsteuerimpuls gesperrt wird, wenn die Kondensatorspannung die Referenzspannung erreicht hat. Bei beiden vorgenannten Druckschriften findet die Steuerung der Einspritzung im Bereich minimaler Versorgungsspannung keine Berücksichtigung.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brennstoffeinspritzsystem zu schaffen, welches beim Anlassen auch dann zuverlässig arbeitet, wenn die Batteriespannung schwankt, ohne daß hierfür zusätzliche Einspritzventile oder dergleichen nötig sind.
Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
Bei vorliegender Erfindung wird somit als Kriterium zur Auslösung der Brennstoffeinspritzung das Anwachsen der Versorgungsspannung über den vorbestimmten Pegel ausgewertet, ohne daß die Drehstellung des Motors berücksichtigt wird.
Dies bringt nicht nur erhebliche Steuerungsvereinfachung aufgrund des Entfalls der Berücksichtigung weiterer Parameter während der Anlaßphase, sondern ist auch noch dahingehend vorteilhaft, daß mit der Brennstoffeinspritzung umgehend nach Erreichen des vorbestimmten Spannungspegels (gegebenenfalls mit einem voreingestellten oder temperaturabhängig festgelegten Verzögerungszeitintervall) mit der Brennstoffeinspritzung begonnen werden kann. Es muß kein weiterer Parameter wie etwa das Erreichen einer bestimmten Motordrehstellung abgewartet werden. Damit kann die Brennstoffeinspritzung während eines Zeitintervalls stattfinden, in dem die Wahrscheinlichkeit des erneuten Absinkens der Versorgungsspannung unter den kritischen Wert noch recht gering ist. Im Gegensatz hierzu ist beim Stand der Technik aufgrund des Zuwartens bis zu einem weiteren Kriterium (bestimmte Drehstellung des Motors) die Wahrscheinlichkeit deutlich vergrößert, daß die Versorgungsspannung während des Einspritzzeitintervalls bereits wieder unter den kritischen Wert absinkt, so daß die Steuerungsgenauigkeit erheblich beeinträchtigt ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch vereinfacht das Brennstoffeinspritzsystem gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 das Brennstoffeinspritzsystem von Fig. 1 zusammen mit einer Brennkraftmaschine und Peripheriegeräten;
Fig. 3 ein Blockdiagramm der elektronischen Steuereinheit gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Mikrocomputers in der Steuereinheit von Fig. 3;
Fig. 5 ein Blockdiagramm eines Signal-Umschaltschaltkreises in der elektronischen Steuereinheit gemäß Fig. 3;
Fig. 6 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der elektronischen Steuereinheit;
Fig. 7 den Energieversorgungsschaltkreis der Steuereinheit gemäß Fig. 3;
Fig. 8 ein Flußdiagramm eines Unterbrechungsprogrammes, welches von dem Mikrocomputer gemäß Fig. 4 durchgeführt wird, wobei hier eine erste Ausführungsform dargestellt ist;
Fig. 9 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der elektronischen Steuereinheit;
Fig. 10 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der ersten Ausführungsform;
Fig. 11 einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 ein Flußdiagramm eines Unterbrechungsprogrammes, welches von dem Mikrocomputer gemäß Fig. 4 durchgeführt wird, wobei hier eine zweite Ausführungsform dargestellt ist;
Fig. 13 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform;
Fig. 14 ein Flußdiagramm eines Unterbrechungsprogrammes in einer Abwandlung der zweiten Ausführungsform;
Fig. 15 ein Diagramm einer Abspeicherung, die in dem Flußdiagramm gemäß Fig. 14 verwendet wird;
Fig. 16 ein Flußdiagramm eines normalen oder Haupt- Brennstoffeinspritzprogrammes gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 17 ein Flußdiagramm eines Unterbrechungsprogrammes der dritten Ausführungsform; und
Fig. 18 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der dritten Ausführungsform.
Gleiche oder entsprechende Elemente oder Teile werden im folgenden mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
Vor der Beschreibung der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung soll unter Bezugnahme auf Fig. 1 das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung erläutert werden.
In Fig. 1 ist mit M1 eine Brennkraftmaschine bezeichnet und mit M4 eine im folgenden als Brennstoffeinspritz-Steuervorrichtung bezeichnete Steuereinrichtung M3 bezeichnet eine Brennstoffeinspritzeinrichtung, welche von der Brennstoffeinspritz-Steuervorrichtung M4 gesteuert wird und M2 bezeichnet eine Überwachungsvorrichtung für die Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine M1. Eine Spannungsüberwachungsvorrichtung M5 ist vorgesehen, um die Spannung einer in der Zeichnung nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugbatterie zu überwachen und das Überwachungsergebnis der Steuervorrichtung M4 zuzuführen.
Mit M2 sind die verschiedenen Betriebsbedingungen des Motors M1 überwacht, wie beispielsweise Drehzahl Ne, Kühlmitteltemperatur Thw, Ansaugluft-Menge Q, Ansaugluft- Temperatur Ta und dergleichen.
Die Brennstoffeinspritz-Steuervorrichtung M4 weist einen Mikrocomputer mit einem oder mehreren integrierten Bausteinen auf. Genauer gesagt, der Mikrocomputer umfaßt eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU), Speicher mit einem RAM und einem ROM, analoge und digitale Eingabe-/ Ausgabe-Anschlüsse, einen Zeitgeber, eine Zählvorrichtung usw. Die Steuervorrichtung M4 berechnet die einzuspritzende Brennstoffmenge auf der Grundlage der Betriebsbedingungen des Motors M1, so daß die Menge an Brennstoff, die eingespritzt wird, durch Öffnen und Schließen von elektromagnetischen Brennstoffeinspritz-Ventilen geregelt wird.
Die Überwachungsvorrichtung M5 wird verwendet, um die Spannung, welche der Steuervorrichtung M4 zugeführt wird, zu überwachen und ist derart ausgelegt, daß sie eine Spannung, die höher als eine Spannung ist, bei welcher die Steuervorrichtung M4 aussetzt, erkennt, d. h. eine Spannung, die noch ausreichend ist, die Arbeit der Steuervorrichtung M4 sicherzustellen. Weiterhin erfaßt die Überwachungsvorrichtung M4 eine andere festgelegte Spannung, bei welcher die Arbeit des Mikrocomputers wieder aufgenommen werden kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erkennt die Überwachungsvorrichtung M5, ob die Spannung der Bordbatterie über dem oben erwähnten Spannungswert ist, bei welchem die Steuervorrichtung M4 in der Lage ist, normal zu arbeiten und jedesmal, wenn die Batteriespannung über den gegebenen Wert steigt, wird von der Steuervorrichtung M4 eine asynchrone Einspritzung einer bestimmten Menge an Brennstoff durchgeführt.
"Asynchrone Brennstoffeinspritzung" bedeutet eine Brennstoffeinspritzung, welche nicht zwingend mit der Motordrehzahl synchronisiert ist. Eine normale Brennstoffeinspritzung wird im folgenden als "Haupteinspritzung" oder "normale Einspritzung" bezeichnet. Vorzugsweise weist die Steuerung um den Spannungswert, bei dem der Mikrocomputer normal arbeitet, eine gewisse Hysterese auf, da leichte Spannungsschwankungen um diesen Wert herum kompensiert werden sollten.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die asynchrone Brennstoffeinspritzung dann erfolgt, wenn vom Zeitpunkt des Wiederansteigens der Versorgungsspannung eine festgelegte Zeitdauer verstrichen ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die Brennstoffmenge während der asynchronen Einspritzung auf der Grundlage der Kühlmitteltemperatur festgelegt wird, da somit die Anlaßbedingungen des Motors verbessert werden können.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In Fig. 2 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Brennkraftmaschine entsprechend der Brennkraftmaschine M1 in Fig. 1 bezeichnet, im Beispielsfalle ist ein Vierzylinder- Viertaktmotor dargestellt. Eine elektronische Steuereinheit 2 entspricht der Steuereinheit M4 aus Fig. 1. Mit 3 ist eine Batterie bezeichnet, welche elektrische Energie den verschiedenen elektrischen und elektronischen Anlagen (nicht dargestellt) des Kraftfahrzeuges zuführt. An der Einlaßseite des Motors 1 sind ein Luftfilter 5, ein Luftfluß-Sensor 7, ein Ansaugluft-Temperatursensor 9, ein Drosselventil 11 und ein Leerlaufschalter 12 hintereinander in Ansaugrichtung angeordnet, und die angesaugte Luft wird als Luft-Brennstoffgemisch in die in der Zeichnung nicht dargestellten Motorzylinder eingesaugt. Die Mischung der Luft mit dem Brennstoff erfolgt durch elektromagnetische Brennstoff-Einspritzventile 17, welche an einem Ansaugkrümmer 15 angeordnet sind. Ein Sauerstoffsensor 21 ist an einem Ansaugkrümmer 19 des Motors 1 angeordnet, um die Sauerstoffkonzentration in den Auspuffgasen festzustellen.
Mit 23 ist eine Zündspule bezeichnet, welche eine Hochspannung an einen Verteiler 25 abgibt, wobei die Verteilung in Abhängigkeit der Drehzahl einer Kurbelwelle 27 erfolgt. Der Verteiler 25 erzeugt ein Zylinder-Festlegesignal G1 und ein Drehzahlsignal Ne. Über einen Zündschalter 29 ist die Batterie 3 mit der Steuereinheit 2 verbunden, wobei der Zündschalter 29 weiterhin auf einen Anlaßschalter 31 wirkt, mit dem wiederum ein Anlaßmotor 32 betätigbar ist. Ein Kühlmittelsensor 33 überwacht die Kühlmitteltemperatur des Motors.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weist die elektronische Steuereinheit 2 einen Mikrocomputer 50, einen A/D-Wandler 53, eine Analogeingabe 52, einen Signal-Umschaltschaltkreis 58, eine Spannungsversorgung 60 und Ausgangssignal-Puffer 62 und 63 auf. Der Analogsignal-Eingabeschaltkreis 52 in der Steuereinheit 2 empfängt von dem Luftfluß-Sensor 7 ein Signal Us, welches die Ansaugluftmenge anzeigt, von dem Kühlmittelsensor 33 ein Signal Thw, welches die Kühlmitteltemperatur anzeigt und ein Signal Ta von dem Temperatursensor 9, welches die Temperatur der Ansaugluft anzeigt. Diese Signale werden dem Analog/Digitalwandler 53 zugeführt und dort in digitale Signale verwandelt. Über den Zündschalter 29 wird eine Spannung +B der Batterie 3 dem Analog/Digitalwandler 53 zugeführt und ebenfalls in ein digitales Signal verwandelt. Die digitalen Signale von dem Wandler 53 werden dem Mikrocomputer 50 in Abhängigkeit von Befehlssignalen von dem Mikrocomputer 50 zugeführt, wie später noch beschrieben wird.
Der Digitalsignal-Eingabeschaltkreis 54 empfängt das bereits erwähnte Zylinder-Festlegesignal G1 und das bereits erwähnte Drehzahlsignal Ne von dem Verteiler 25, ein Fett/Mager-Signal Ox von dem Sauerstoffsensor 21, ein Signal Idle von dem Leerlaufschalter 12, welches anzeigt, daß das Drosselventil 11 voll offen ist und ein Signal STA von dem Startschalter 31, das dessen Schaltzustand anzeigt. Diese Signale werden dem Mikrocomputer 50 zugeführt, wobei das Zylinder-Festlegesignal Gl und das Drehzahlsignal Ne zusätzlich dem Schaltkreis 56 zugeführt werden.
Die Spannungsversorgung 60 ist mit der Batterie 3 auf zwei Wegen verbunden, wobei eine Verbindung eine Zusatzspannung Batt überträgt und die andere Verbindung über den Zündschalter 29 die Batteriespannung +B liefert. Beim Empfang der Spannungen Batt und +B erzeugt die Spannungsversorgung 60 eine konstante Spannung Vsub, welche dem Mikrocomputer 50 zugeführt wird, sowie eine weitere Konstanzspannung Vc, welche den anderen Schaltkreisen zugeführt wird. Weiterhin erzeugt der Schaltkreis 60 ein Signal Wi, indem er die Konstanzspannung Vsub überwacht, sowie ein Anfangssignal auf der Grundlage eines Signals wdc von dem Mikrocomputer 50, das dessen normale Arbeitsweise anzeigt.
Der Mikrocomputer 50 in der Steuereinheit 2 gemäß Fig. 3 kann, wie in Fig. 4 dargestellt, aufgebaut sein und weist in bekannter Weise eine zentrale Steuereinheit 70, ein ROM 71, ein RAM 73, einen Eingangsanschluß 74, einen Ausgangsanschluß 76, einen Taktgenerator 78, eine Busleitung 76 usw. auf. In der dargestellten Ausführungsform ist weiterhin ein Schaltkreis 86 zur Erkennung des Signals wi vorgesehen, der seinerseits einen Dekoder 81, ein RS-Flip-Flop 82, einen Inverter 83 und einen Bustreiber 84 aufweist. Der Taktgenerator 78 erzeugt mittels eines extern angeordneten Kristalls 88, beispielsweise einem Quartz, ein Grundtakt-Signal.
Die CPU 70 liest verschiedene Betriebszustandssignale über den Eingangsanschluß 74 ein, um Zündzeitpunkt, einzuspritzende Brennstoffmenge und Einspritz-Zeitverhalten zu berechnen. Genauer gesagt, die CPU 70 gibt über den Ausgangsanschluß 76 verschiedene Signale ab, darunter ein Steuersignal für den Analog/Digitalwandler 53, ein Zündzeitpunkts- Steuersignal ig für den Zusatzschaltkreis 56, ein Einspritz-Steuersignal τ1 und τ2 an dem Schaltkreis 58 und das Signal wdc zu der Spannungsversorgung 60. Das Einspritzsteuersignal τ1 ist ein Steuersignal für normale Brennstoffeinspritzung synchron zur Motordrehzahl, wohingegen das Einspritzsteuersignal τ2 ein Signal für asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors ist. Dieses asynchrone Steuersignal τ2 wird später noch unter Bezugnahme auf ein Flußdiagramm näher erläutert.
Der Schaltkreis 56 ist als Sicherheitselement vorgesehen, so daß die Arbeit des Mikrocomputers 50 ersetzt werden kann, wenn der Mikrocomputer 50 nicht mehr normal arbeitet. Während des Betriebs des Motors 1 gibt der Mikrocomputer 50 unter Steuerung der CPU 70 ein Zündzeit-Steuersignal ig mit einem Intervall, das durch die Drehzahl Ne des Motors 1 festgelegt wird, unabhängig davon, ob der Zeitpunkt des Anlassens des Motors vorliegt oder nicht. Wenn daher das Signal ig nicht mit einem bestimmten Intervall ausgegeben wird, wird festgehalten, daß der Mikrocomputer 50 nicht ordnungsgemäß arbeitet und dann wird ein Zündsignal IGt durch das Zylinder-Festlegesignal G1 und das Drehzahlsignal Ne über den Puffer 62 der Zündspule 23 zugeführt. Gleichzeitig wird ein Einspritzsteuersignal τ3 zusammen mit einem Signal dem Umschaltschaltkreis 58 zugeführt, wobei das Signal anzeigt, daß der Mikrocomputer 50 nicht ordnungsgemäß arbeitet.
Der Umschaltschaltkreis 58 gibt normalerweise über den Puffer 63 ein Einspritzsignal τp ab, welches die elektromagnetischen Einspritzventile 17 öffnet und schließt, wobei das Signal τp bei Erhalt der Steuersignale τ1 und τ2 von dem Mikrocomputer 50 erzeugt wird. Wenn der Schaltkreis 56 das Signal abgibt, wenn er entdeckt, daß der Mikrocomputer 50 nicht ordnungsgemäß arbeitet, gibt der Umschaltschaltkreis 58 das Steuersignal τ3 von dem Zusatzschaltkreis 56 anstelle der Signale τ1 und τ2 aus, so daß die elektromagnetischen Einspritzventile 17 durch das Steuersignal τ3 gesteuert werden. Fig. 5 zeigt ein Beispiel eines Umschaltschaltkreises 58, der aus logischen Gattern aufgebaut ist.
Fig. 6 ist ein Zeitdiagramm zur Veranschaulichung der bisher beschriebenen Ausführungsform.
Fig. 7 zeigt den Aufbau der Spannungsversorgung 60. Gemäß Fig. 7 weist die Spannungsversorgung 60 einen Konstantspannungsquellen-Bereich 93 auf, der eine erste Konstantspannung Vsub dem Mikrocomputer 50 und die zweite Konstantspannung Vc den anderen Schaltkreisen zuführt. Weiterhin weist die Spannungsversorgung 60 einen Ausgabebereich 95 für das Signal wi auf, um die erste Konstantspannung Vsub zu überwachen, sowie einen Signalerzeugungsschaltkreis 97 für das Signal , welcher das Signal wdc von dem Mikrocomputer 50 verwendet.
Der Konstantspannungsquellen-Bereich 93 weist einen Regulierer 101 auf, um die zweite Konstantspannung Vc unter Verwendung der Batteriespannung +B zu erzeugen, sowie einen weiteren Regulierer 102, um die erste Konstantspannung Vsub zu erzeugen, wobei die Batteriespannung Batt verwendet wird, die nicht über den Zündschalter 29 geführt wird.
Der Ausgabebereich 95 für das Signal wi weist einen Operationsverstärker OP1 auf, der unter Verwendung einer Referenzspannung Vd1, welche intern erzeugt wird, die erste Konstantspannung Vsub überwacht. Wenn die erste Konstantspannung Vsub unter einen festgelegten Wert V2 absinkt, wird das Ausgangssignal wi von dem Operationsverstärker OP1 logisch 0 und wenn die Konstantspannung Vsub über einen anderen Spannungswert V1 steigt, der höher ist als V2, wird das Ausgangssignal wi logisch 1. Die Spannung V2 wird so gesetzt, daß sichergestellt ist, daß die Arbeitsweise der CPU 70 innerhalb des Mikrocomputers 50 ordnungsgemäß ist.
Auf ähnliche Weise wird die andere Spannung V1 höher als eine Spannung gesetzt, bei der sichergestellt ist, daß die CPU 70 die Steuerung der Brennstoffeinspritzung und dergleichen wieder aufnehmen kann. Somit haben die beiden Spannungen V1 und V2 einen Unterschied ΔV bzw. eine Hysterese-Charakteristik, mit welcher unerwünschte flatternde Schaltvorgänge vermieden werden können, wenn der Mikrocomputer 50 ein- und ausgeschaltet wird. Eine Änderung der Konstantspannung Vsub wird von einem starken Spannungsabfall der Batteriespannung Batt über die Kapazität des Regulierers 102 verursacht. Die Spannungen V1 und V2 werden leicht höher gesetzt als eine Spannung, bei welcher das Signal erzeugt wird.
Der Signalerzeugungsschaltkreis 97 wird verwendet, den Mikrocomputer 50 durch Erzeugung des Signales abzuschalten, wenn die CPU aufgrund eines Spannungsabfalles, Störspannungen oder dergleichen fehlerhaft arbeitet oder wenn die Konstantspannung Vsub unter einen Wert abgesunken ist, bei dem eine normale Arbeitsweise der CPU 70 nicht mehr sichergestellt werden kann. Das Signal wird somit als Initialisierungssignal verwendet, wenn die elektronische Steuereinheit 2 eingeschaltet wird.
Das Signal wi von dem Ausgabebereich 95 wird auf den S- Anschluß des RS-Flip-Flop 82 in dem Schaltkreis 86 innerhalb des Mikrocomputers 50 geführt, wie in Fig. 4 dargestellt. Da das Ausgangssignal von dem Inverter 83 normalerweise logisch 1 ist, wenn das Signal wi einmal logisch 0 war, wird das RS-Flip-Flop 82 so gesetzt, daß sein Ausgang Q logisch 0 ist. Die CPU 70 gibt einen Code aus, der in dem Schaltkreis 86 verankert ist, um den Bustreiber 84 über den Dekoder 81 zu öffnen, so daß der Zustand des Ausgangs Q des RS-Flip-Flops 82 gelesen wird. Weiterhin ist die CPU 70 in der Lage, Daten in den R- Anschluß des RS-Flip-Flops 82 über den Dekoder 81 zu schreiben. Eine Wahrheitstabelle des RS-Flip-Flops 82 ist im folgenden dargestellt:
In der Tabelle bedeutet Qn-1, daß der Ausgang Q seinen Zustand zu einem Zeitpunkt beibehält, der kurz vor dem Zeitpunkt liegt, zu dem sich der Zustand der Anschlüsse R und S ändert. Wenn somit das Signal wi einmal logisch 0 wird, wird der Zustand des Ausgangs Q aufrechterhalten, obwohl die CPU 70 den logischen Wert 1 in dem Erkennungsschaltkreis 86 schreibt. Wenn jedoch das Signal wi logisch 1 wird, während die Konstantspannung Vsub über der Spannung V1 ist, wird der Ausgang Q durch die Schreibarbeitsweise der CPU 70 invertiert und wird ebenfalls logisch 1. Der Code des Erkennungsschaltkreises 86, der von der CPU 70 geschrieben und gelesen wird, wird mit WI bezeichnet.
Unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm von Fig. 8 wird nun die Arbeitsweise der CPU 70 des Mikrocomputers 50 beschrieben. Die CPU 70 führt das Programm gemäß dem Flußdiagramm von Fig. 8 während eines festgelegten Zeitintervalls aus, beispielsweise für 4 ms zur Brennstoffeinspritzsteuerung beim Anlassen des Motors. In einem Schritt 200 wird bestimmt, ob der Anlaßmotor 32 läuft oder nicht, indem der Zustand des Signales STA überwacht wird. In den Schritten 210 und 220 wird eine logische 1 in den WI-Anschluß geschrieben, d. h. in den Erkennungsschaltkreis 86 des Signals wi. In den Schritten 230 und 240 wird überprüft, ob der Wert von WI logisch 1 ist oder nicht. Im Schritt 260 wird festgestellt, ob eine Variable CTIME entsprechend einer einzigen asynchronen Brennstoffeinspritzung geringer als T2 ist oder nicht. In einem Schritt 270 wird die Variable CTIME auf t1 gesetzt, wobei t1 doppelt so groß oder noch größer als t2 ist. In einem Schritt 280 wird die Variable CTIME, welche als Zählinhalt eines Zählers verwendet wird, auf 0 zurückgesetzt. In einem Schritt 283 wird eine Variable INJDLY, welche in dem Prozeß eine Verzögerungszeit ist, auf 0 zurückgesetzt. In einem Schritt 285 wird festgestellt, ob der Wert der Variablen INJDLY größer oder gleich 5 ist, oder nicht. Da dieses Kontrollprogramm in einem Intervall von 4 ms ausgeführt wird, wenn die Variable INJDLY gleich 5 ist, bedeutet dies, daß eine Verzögerungszeit von 5 × 4 ms erhalten wird. In einem Schritt 288 wird die Variable INJDLY um 1 inkrementiert, d. h. INJDLY ← INJDLY+1. In einem Schritt 290 die Variable CTIME um 1 inkrementiert, d. h. CTIME ← CTIME+1. In einem Schritt 300 wird das auszugebende Brennstoffeinspritz-Steuersignal τ2 eingeschaltet und in einem Schritt 310 wird das Brennstoffeinspritz- Steuersignal τ2 abgeschaltet oder aufrechterhalten.
Die oben kurz beschriebenen Schritte werden in der folgenden Reihenfolge ausgeführt:
(1) Das Programm beginnt beim Schritt 200. Wenn der Zündschalter 29 eingeschaltet wird, um den Motor 1 anzulassen, wird die Spannung +B der Batterie 3 der elektronischen Steuereinheit 2 zugeführt. Da der Anlaßschalter 31 gemäß Fig. 2 nicht unmittelbar nach dem Einschalten des Zündschalters 29 geschlossen wird, wird der Anlaßmotor 32 unmittelbar zu Beginn nicht mit Energie versorgt. Daher erfolgt in dem Schritt 210 die Entscheidung "nein", so daß der Schritt 210 ausgeführt wird. Im Schritt 210 wird an dem WI-Anschluß eine logische 1 geschrieben und ein Wert t1 wird als Variable CTIME in Schritt 270 geschrieben. Danach wird im Schritt 283 die Variable INYDLY auf 0 gesetzt und im Schritt 310 wird das Brennstoffeinspritz- Steuersignal τ2 abgeschaltet, um die erste Durchführung des Unterbrechungsprogrammes im Schritt RTN zu beenden.
(2) Wenn inzwischen der Anlaßschalter 31 geschlossen wurde, so daß der Anlaßmotor 32 elektrische Energie von der Batterie 3 erhält, um den Motor 1 anzulassen, ergibt die Befragung im Schritt 200 "ja", so daß der Schritt 230 ausgeführt wird, in welchem überprüft wird, ob der WI- Anschluß gleich 1 ist oder nicht. Da im vorherigen Durchgang eine logische 1 in dem WI-Anschluß geschrieben wurde, bleibt der Wert von WI ununterbrochen bei "1", bis die Konstantspannung Vsub, welche dem Mikrocomputer 50 zugeführt wird, aufgrund der Belastung durch den Anlaßmotor 32 abfällt. Wenn die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V2 fällt, wird der Wert von WI logisch "0". Im Fall, daß die Batterie 3 ausreichend Kapazität hat, so daß die Konstantspannung Vsub nicht abfällt, ergibt die Abfragung im Schritt 230 "ja", so daß der Schritt 260 ausgeführt wird, wo untersucht wird, ob CTIME < t2 ist. Da der Wert der Variablen CTIME auf t1 im Schritt 270 während des ersten Programmablaufes gesetzt wurde, ergibt die Abfragung im Schritt 260 "nein", so daß der Schritt 310 ausgeführt wird. Dies hat zur Folge, daß das Brennstoffeinspritz- Steuersignal τ2 abgeschaltet bleibt, so daß dieser Programmzyklus über RTN vervollständigt wird.
(3) Wenn die Batterie 3 in schlechtem Zustand ist, so daß die Spannung +B unter Belastung durch den Anlaßmotor 32 stark abfällt und wenn die Konstantspannung Vsub, welche dem Mikrocomputer 50 zugeführt wird, unter die Referenzspannung V2 fällt, ergibt die Abfragung im Schritt 230 "nein", d. h. WI = 1 wird nicht erfüllt, so daß der Schritt 220 ausgeführt wird. Im Schritt 220 wird eine logische 1 in den WI-Anschluß geschrieben und in einem folgenden Schritt 240 wird wieder überprüft, ob der WI- Anschluß eine logische 1 aufweist oder nicht. Da der Wert WI nicht auf logisch 1 erneuert wird, obwohl die CPU 70 eine logische 1 schreibt, solange das Signal wi eine logische 0 hat, ergibt die Abfragung in Schritt 240 das Ergebnis "nein", so daß der Ablauf zu Schritt 310 geht und von da zu RTN, wie oben beschrieben wurde, nachdem die Konstantspannung Vsub unter den Wert V2 gefallen ist und bevor die Konstantspannung Vsub die weitere Spannung V1 erreicht. Wenn die Konstantspannung Vsub unter der Belastung des Anlaßmotors 32 die Spannung V1 überschreitet, wird der Wert von WI auf logisch 1 gesetzt; dies erfolgt in den Schritten 220 und 230. Die Abfragung im Schritt 240 hat nunmehr das Ergebnis "ja" zur Folge. Dies ist in Fig. 9 näher dargestellt. Genauer gesagt, WI wird logisch 0, wenn das Signal wi logisch 0 wird und WI kehrt zu logisch 1 zurück, wenn die erste Dateneinschreibung der CPU 70 erfolgt, nachdem das Signal wi wieder 1 wird.
(4) Wenn die Abfragung im Schritt 240 "ja" ergibt, d. h. wenn WI gleich 1 ist, geht das Programm weiter zum Schritt 280. Im Schritt 280 wird der Wert der Variablen CTIME auf 0 gesetzt, wobei angenommen wird, daß die Bedingungen zum Starten einer asynchronen Brennstoffeinspritzung erfüllt sind. In einem darauffolgenden Schritt 283 wird die Variable INJDLY auf 0 gesetzt und danach geht das Programm über den Schritt 210 zu RTN.
Wenn der oben erwähnte Ablauf erfolgt ist, ergibt die Abfragung in den Schritten 200, 230 und 260 jeweils "ja", so daß zum Schritt 285 weitergegangen wird, wann immer dieses Unterbrechungprogramm ausgeführt wird, bis die Konstantabspannung Vsub unter die Spannung V2 sinkt. Zu Beginn ist der Wert der Variablen INJDLY gleich 0, da dies im Schritt 283 gesetzt wurde, und daher ergibt die Abfragung im Schritt 285 "nein", so daß zum Schrittt 28 weitergegangen wird, in welchem die Variable INJDLY um 1 inkrementiert wird. Danach geht das Programm weiter zum Schritt 310 und dann zu RTN. Selbst wenn daher die Konstantspannung Vsub die Spannung V1 überschreitet, wird eine asynchrone Brennstoffeinspritzung nicht sofort durchgeführt, und somit wird eine Brennstoffeinspritzung nicht vorgenommen, bis dieses Unterbrechungsprogramm fünfmal wiederholt wurde, wobei die Variable INJDLY gezählt wird.
Im sechsten Programmzyklus des Unterbrechungsprogramms ergibt die Befragung im Schritt 285 (INJDLY5?) "ja", so daß zu einem Schritt 290 weitergegangen wird, in welchem die Variable CTIME um 1 inkrementiert wird, wobei diese Variable die Brennstoffmenge bestimmt, welche bei der asynchronen Einspritzung beim Anlassen des Motors eingespritzt wird. In einem darauffolgenden Schritt 300 wird das Brennstoffeinspritz-Steuersignal τ2 eingeschaltet, so daß die asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors begonnen wird. Nach dem Ablauf des Schrittes 300 geht das Programm zu RTN, so daß die Durchführung des Unterbrechungsprogramms beendet wird. Wenn das Brennstoffeinspritz- Steuersignal logisch 0 wird, wird das Ausgangssignal τp von der elektronischen Steuereinheit 2 aktiv, so daß die elektromagnetischen Ventile 17 geöffnet werden.
(5) Wenn das Unterbrechungsprogramm wie oben beschrieben abläuft, da der Wert von WE logisch "1" ist, bis die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V2 gesunken ist, ergibt die Abfragung in Schritt 230 "ja", und dann wird in einem Schritt 260 überprüft, ob die Variable CTIME kleiner als t2 ist oder nicht. Im Schritt 280 wird der Wert der Variablen CTIME auf Null gesetzt und wird danach jedesmal dann, wenn der Schritt 290 ausgeführt wird, um eins inkrementiert. Dies hat zur Folge, daß die Abfragung im Schritt 260 "ja" ergibt, bis der Wert der Variablen CTIME t2 erreicht, d. h. 50 ms in dieser Ausführungsform, und der Wert der Variablen INJDLY ist zu diesem Zeitpunkt 5. Somit ergibt die Abfragung in Schritt 285 "ja", und die Schritte 290 und 300 folgen, so daß eine asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors durch das Brennstoffeinspritz-Steuersignal τ2 erfolgt.
(6) Wenn 50 ms verstrichen sind, ergibt die Befragung in Schritt 260 (CTIME<t2?) "nein", so daß das Programm über den Schritt 310 zu RTN geht, und so die asynchrone Brennstoffeinspritzung beendet wird. Danach schwankt die Batteriespannung +B, solange der Anlassermotor 32 dreht, und wenn die Konstantspannung Vsub unter den Wert V2 fällt und dann wieder über die höhere Spannung V1 steigt, läuft das Programm (3) wieder ab.
(7) Die oben beschriebene Steuerung wird fortgesetzt, bis die Spannung +B ausreichend hoch wird, wenn der Motor angesprungen ist, so daß die Konstantspannung Vsub nicht mehr unter den Wert V2 fällt, oder bis der Anlassermotor 32 abgeschaltet wurde.
Fig. 10 zeigt ein Zeitdiagramm, welches darstellt, wie eine Brennstoffeinspritzung bzw. deren Steuerung beim Anlassen des Motors durchgeführt wird, in dem die Schritte des Unterbrechungsprogramms gemäß Fig. 8 wiederholt durchlaufen werden. Die asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors wird durchgeführt (siehe I in Fig. 10), in dem der Wert der Variablen CTIME als Zählwert eines Zählers verwendet wird, wenn die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V1 fällt, nachdem sie bereits unter die Spannung V2 gefallen ist, und die asynchrone Einspritzung wird beendet, wenn die Variable CTIME gleich t2 wird (siehe II in Fig. 10). Eine normale Brennstoffeinspritzung wird durchgeführt, wenn sich die Konstantspannung Vsub wieder normalisiert hat (siehe III in Fig. 10).
In der oben beschriebenen ersten Ausführungsform wird der Wert der Konstantspannung Vsub, welche die Spannung für die CPU 70 ist, von dem Bereich 95 überwacht, der das Signal we ausgibt, und wenn Vsub über eine Spannung, d. h. in diesem Fall über die Spannung V1 steigt, so daß die Arbeitsweise der CPU 70 problemfrei möglich ist, wird die asynchrone Brennstoffeinspritzung mit einer Pulsbreite von 50 ms beendet.
Selbst wenn sich daher die Konstantspannung Vsub ändert, d. h. so niedrig wird, daß eine korrekte Arbeitsweise der CPU 70 nicht mehr sichergestellt werden kann, wird eine asynchrone Brennstoffeinspritzung gestartet. Dies hat zur Folge, daß eine Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors korrekt durchgeführt wird, so daß das Luft/Brennstoffgemisch den einzelnen Motorzylindern zugeführt werden kann und der Motor 1 problemlos startet.
Selbst wenn die Konstantspannung Vsub unter den Wert V2 sinkt, so daß das Signal von dem Schaltkreis 60 erzeugt wird, um die Mikrocomputer 50 zurückzusetzen, wird, wenn die Konstantspannung wieder über den Wert der Spannung V1 steigt eine asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors durchgeführt (unter Verwendung des Kontrollsignals τ2) ohne daß hierbei auf die normale Brennstoffeinspritzung gewartet wird, welche unter Verwendung der Drehzahl Ne des Motors und anderen Parametern berechnet wird.
Die vorliegende Erfindung kann realisiert werden, indem wenige elektrische Schaltkreise zu bekannten Steuervorrichtungen hinzugefügt werden, und da die Brennstoffeinspritzungsüberwachung unter Verwendung einer einzelnen CPU durchgeführt wird, benötigt das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzsystem keine zusätzliche Einspritzdüse oder andere zusätzliche Brennstoffzufuhrsysteme, so daß eine sichere Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors mit relativ einfachem Aufbau realisierbar ist.
Wenn in der ersten Ausführungsform die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V2 sinkt, so daß die CPU 70 kein Zündsteuersignal ig erzeugen kann, werden Zündzeitpunkt und Brennstoffeinspritzung von dem Zusatzschaltkreis 56 gesteuert. Somit sind die Anlaßcharakteristika des Motors 1 unbeeinflußt von Spannungsschwankungen, welche durch den Anlaßmotor 32 hervorgerufen werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 11 bis 15 wird nun im folgenden eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Diese zweite Ausführungsform stellt eine Abwandlung der ersten Ausführungsform dar, so daß nur abweichende Teile beschrieben werden. Fig. 11 zeigt die Beziehung zwischen dem Schaltkreis 86, der das Signal we abtastet und dem RAM 73 das in dem Mikrocomputer 50 der zweiten Ausführungsform enthalten ist. Wenn der Schaltkreis 86 und das RAM 73 gemäß Fig. 4 in der ersten Ausführungsform angeordnet sind wird der Ausgang Q des RS-Flip-Flops 82 in dem Schaltkreis 8 verwendet, um Schreibvorgänge in das RAM 73 zu sperren. Wenn das Signal Q logisch Null wird, erscheint auf einer Steuersignalleitung WE, welche mit dem Schreib/Lese-(R/W)-Anschluß verbunden ist, ein Signal mit dem logischen Wert 1, so daß die Schreibvorgänge zu dem RAM 73 geblockt werden. Genauer gesagt, die Spannung an dem Anschluß R/W des RAM 73 wird im wesentlichen gleich der positiven Spannungsversorgung Vc über einen Transistor in Abhängigkeit von dem Signal Q gemacht.
Unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm von Fig. 12 wird nun die Arbeitsweise der zweiten Ausführungsform beschrieben. Das Flußdiagramm gemäß Fig. 12 ist ähnlich dem gemäß Fig. 8, so daß nur unterschiedliche Schritte hier beschrieben werden. Der Ablauf des Flußdiagramms gemäß Fig. 12 wird wiederholt ausgeführt, d. h. als ein Unterbrechungsprogramm im Intervall von 4 ms auf ähnliche Weise wie in der ersten Ausführungsform; hierbei sind die Schritte gemäß der zweiten Ausführungsform die folgenden:
Im Schritt 225 wird eine Variable CINJ, welche die Anzahl der Brennstoffeinspritzzeiten beim Anlassen des Motors anzeigt auf Null gesetzt und eine Variable, welche die bei einer einzelnen Einspritzung benötigte Brennstoffmenge anzeigt wird auf t1 gesetzt. Im Schritt 245 wird überprüft, ob der Wert der Variable CINJ kleiner als n ist oder nicht. Im Schritt 250 wird die Variable CINJ um 1 inkremmentiert, d. h. CINJ←CINJ+1. Die verbleibenden Schritte in Fig. 12 sind die gleichen wie in Fig. 8.
Die obenerwähnten neuen Schritte 245 und 250 sind zweischen die Schritte 240 und 280 des Flußdiagramms gemäß Fig. 8 gesetzt, wohingegen der neue Schritt 225 nach dem Schritt 210 erfolgt. Der Schritt 270, der in Fig. 8 dem Schritt 210 folgt, folgt nun dem neuen Schritt 245. Die Schritte 283, 285 und 288 von Fig. 8 werden in der zweiten Ausführungsform nicht verwendet.
Die Arbeitsweise dieser zweiten Ausführungsform ist wie folgt:
Zunächst erfolgt der Ablauf der Schritte (1) bis (3) in der Beschreibung von Fig. 8 mit der Ausnahme, daß der Schritt 225 vorgesehen ist, um die Variable CINJ auf 0 zu setzen und die andere Variable CTIME auf t1 zu setzen. Nun wird die Arbeitsweise nach (3) beschrieben.
(4) Wenn die Entscheidung in Schritt 240 "ja" ist, d. h., wenn WI gleich 1 ist, geht das Programm zum Schritt 245, in welchem festgestellt wird, ob die Variable CINJ kleiner als n ist oder nicht. Diese Variable CINJ wird als Zählwert für einen Zähler verwendet, der die Anzahl von asynchronen Brennstoffeinspritzungen bestimmt, welche beim Anlassen des Motors durchgeführt werden. Daher ist der Wert der Variablen CINJ 0, d. h., der Wert ist der gleiche, wie er in Schritt 225 gesetzt wurde (bei der ersten Abfragung in Schritt 245). Dies hat zur Folge, daß die Abfragung CINJ<n? im Schritt 245 das Ergebnis "ja" liefert, so daß zum Schritt 250 weitergegangen wird. Im Schritt 250 wird die Variable CINJ um 1 inkrementiert, um die Anzahl der asynchronen Brennstoffeinspritzungen zu zählen. Durch die Schritte 245 und 250 wird daher die asynchrone Brennstoffeinspritzung n-mal durchgeführt. Die Variable CINJ ist in einem bestimmten Bereich des RAM 73 gespeichert. In einem folgenden Schritt 280 wird die andere Variable CTIME auf 0 gesetzt, um die Dauer der asynchronen Brennstoffeinspritzung auf einen festen Wert zu setzen, beispielsweise 50 ms. In einem folgenden Schritt 290 wird der Wert der Variablen CTIME um 1 inkrementiert, und der neue Wert wird wieder in einem Bereich des RAM 73 abgespeichert. Danach wird in einem Schritt 300 das Brennstoffeinspritz-Steuersignal τ2 eingeschaltet, und zu einem Schritt RTN weitergegangen, der die Durchführung des Unterbrechungsprogramms beendet. Wenn das Steuersignal τ2 eingeschaltet wird, wird das Ausgangssignal τp des elektronischen Steuerschaltkreises 2 aktiviert, so daß die elektromagnetischen Einspritzventile 17 geöffnet werden.
(5) Wenn das Unterbrechungsprogramm wie oben abläuft, ist, da der Wert von WI logisch 1 ist, bis die Konstantspannung Vsub unter den Wert V2 fällt, die Entscheidung im Schritt 230 "ja", und dann wird eim Schritt 260 überprüft, ob die Variable CTIME kleiner als t2 ist oder nicht. Im Schritt 280 wird der Wert der Variablen CTIME auf 0 gesetzt und immer dann um 1 inkrementiert, wenn der Schritt 290 ausgeführt wird. Daher ist die Entscheidung im Schritt 260 "ja", bis die Variable CTIME t2 errreicht, d. h. bis in dieser Ausführungsform 50 ms verstrichen sind, und zu diesem Zeitpunkt ist der Wert der Variablen INJDY gleich 5. Somit ist die Entscheidung im Schritt 285 "ja", und die Schritte 290 und 300 folgen, um eine asynchrone Brennstoffeinspritzung mittels des Steuersignals τ2 durchzuführen.
(6) Wenn 50 ms verstrichen sind, ist die Entscheidung im Schritt 260 (CTIME←t2?) "nein", so daß der Programmablauf über den Schritt 310 zu RTN geht, um die asynchrone Brennstoffeinspritzung zu beenden. Wenn die Batteriespannung +B schwankt, wenn sich der Anlaßmotor 32 dreht, und wenn die Konstantspannung Vsub wieder unter den Wert V2 fällt und dann wieder über den höheren Wert V1 steigt, beginnt der Ablauf wieder von dem obenerwähnten (3). Jedesmal wenn (4) durchgeführt wird, wird der Wert der Variablen CINJ um 1 inkrementiert.
(7) Wenn die Variable CINJ n erreicht, da sie wiederholt inkrementiert wurde, ist die Entscheidung in Schritt 245 "ja". Dann wird die Variable CTIME auf t1 gesetzt (Schritt 270) und danach wird das Steuersignal τ2 im Schritt 310 abgeschaltet, und der Ablauf des Unterbrechungsprogramms beendet. Wenn daher die Gesamtmenge an Brennstoff, welche während der asynchronen Einspritzung beim Anlassen des Motors einen Wert erreicht, der durch n ×50 ms gegeben ist, d. h. der durch ein Produkt aus Brennstoffeinspritzdauer (in dieser Ausführungsform 50 ms) entsprechend t2 und n gegeben ist, welche die Anzahl der asynchronen Einspritzungen anzeigt, wird eine weitere asynchrone Brennstoffeinspritzung nicht mehr ausgeführt, ungeachtet des Zustandes der Konstantspannung Vsub.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird das Schreiben in das RAM 73 des Mikrocomputers 50 verhindert, wenn die Konstantspannung Vsub unter den Wert V2 fällt, so daß die Werte der Variablen CINJ und CTIME unverändert bleiben, selbst dann, wenn die Batteriespannung +B aufgrund der Belastung durch den Anlaßmotor 32 schwankt
Fig. 13 ist ein Zeitdiagramm, das die zeitlichen Verläufe darstellt, wenn das Programm gemäß Fig. 12 wiederholt ausgeführt wird. Beim Anlassen des Motors (I in Fig. 13) wird die asynchrone Brennstoffeinspritzung unter Verwendung des Wertes der Variablen CTIME als Zählzustand eines Zählers begonnen, wenn die Konstantspannung Vsub die Spannung V1 überschreitet, nachdem sie zuvor die Spannung V2 unterschritten hat, und die Einspritzung wird beendet, wenn die Variable CTIME gleich t2 wird (II in Fig. 13). Die asynchrone Einspritzung wird jedesmal durchgeführt, wenn die Konstantspannung Vsub unter bzw. über die Spannungen V1 und V2 gerät und wird beim Anlassen des Motors insgesamt n-mal durchgeführt. Wenn sich die Konstantspannung Vsub wieder normalisiert hat (III in Fig. 13), wird eine normale Brennstoffeinspritzung vorgenommen.
In der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform wird der Zustand der Konstantspannung Vsub, welche die Spannungsversorgung für die CPU 70 ist, von dem Abschnitt 95 überwacht, der das Signal wi ausgibt und wenn Vsub über eine Spannung, d. h. hier die Spannung V2 steigt, bei welcher die Arbeitsweise der CPU 70 sichergestellt ist, wird der Inhalt des RAM 73 gehalten und gespeichert und wenn Vsub über eine Spannung, d. h. hier die Spannung V1 steigt, bei der keine Probleme bezüglich des Wiederaufnehmens der Arbeit der CPU 70 bestehen, wird eine asynchrone Brennstoffeinspritzung mit einer Pulsbreite von 50 ms durchgeführt.
Selbst wenn sich daher die Konstantspannung Vsub ändert, d. h. wenn sie so weit absinkt, daß eine normale Arbeitsweise der CPU 70 nicht mehr sichergestellt werden kann, wird, wenn die Konstantspannung Vsub die Spannung V1 überschreitet, sofort die asynchrone Brennstoffeinspritzung begonnen. Dies hat zur Folge, daß eine korrekte und genaue Brennstoffzufuhr beim Anlassen des Motors erfolgt und die Anlaßeigenschaften des Motors 1 stark verbessert werden. Da weiterhin die Variable CINJ in dem RAM 73 unverändert bleibt, bleibt auch die Gesamtmenge an einzuspritzendem Kraftstoff konstant. Somit wird eine überhöhte Brennstoffzufuhr verhindert und die Zündkerzen können nicht naß werden. Somit sind Fehlzündungen aufgrund naß gewordener Zündkerzen ausgeschaltet.
Fig. 14 zeigt eine Abwandlung der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform. Diese Abwandlung unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform dahingehend, daß in das Flußdiagramm gemäß Fig. 12 neue Schritte 550 und 560 eingeführt wurden. Im Schritt 550 wird über den Eingabeanschluß 52 die Kühlmitteltemperatur Thw, welche von dem Sensor 33 gemessen wird (Fig. 2), eingelesen. Im Schritt 560 wird der obenerwähnte Wert n gesetzt, der in dem Schritt 445 verwendet wird. Diese neuen Schritte 550 und 560 sind vor den Schritten 210 und 225 angeordnet und werden nach dem Einschalten des Zündschalters 29 und vor dem Einschalten des Anlaßmotors 32 ausgeführt. Der Wert n, der die Anzahl der auszuführenden asynchronen Brennstoffeinspritzungen anzeigt, wird in Abhängigkeit von der erkannten Kühlmitteltemperatur Thw bestimmt. Beispielsweise kann der Wert von n unter Verwendung der Beziehung, die in Fig. 15 graphisch dargestellt ist, bestimmt werden.
Durch das Vorsehen der Schritte 550 und 560 kann die Gesamtmenge an Brennstoff (n×50 ms), welche in die Motorzylinder während der asynchronen Brennstoffeinspritzung eingespritzt wird, in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur Thw geändert werden.
Dies hat zur Folge, daß bei dieser Abwanndlung der zweiten Ausführungsform bessere Startbedingungen vorliegen, wenn der Motor 1 bei niedrigen Temperaturen gestartet wird. Genauer gesagt, die Gesamtmenge an Brennstoff wird erhöht, wenn die Kühlmitteltempepratur niedrig ist, da ein großer Teil des eingespritzten Brennstoffes sich an der Innenwand der Ansaugdüse oder der Einlaßventile niederschlägt, wenn der Motor 1 völlig ausgekühlt gestartet wird. Wenn andererseits die Kühlmitteltemperatur nicht nieder ist, wird die Gesamtmenge an Brennstoff verringert, um zu verhindern, daß die Zündkerzen naß werden.
Der Schaltkreisaufbau gemäß Fig. 11, welcher das Einschreiben in das RAM 73 verhindert, ist nur beispielhaft und kann auch anders ausgelegt werden. Beispielsweise kann das Anfangssignal, das dem Mikrocomputer 50 zugeführt wird, dadurch erzeugt werden, daß das Signal wi von dem Schaltkreis 86 und das Signal von dem Schaltkreis 97 UND-verknüpft werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 16 bis 18 wird nun im folgenden eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von den oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen dahingehend, daß eine normale Brennstoffeinspritzung während des Anlassens des Motors verhindert wird. Wenn in dieser dritten Ausführungsform das Signal , das von dem Schaltkreis 60 unmittelbar nach Anliegen der Spannung erzeugt wird, verschwindet, wird die CPU 70 initialisiert und führt dann eine normale Brennstoffeinspritzung aus. In der obenerwähnten Initialisierung wird der Inhalt der internen Register der CPU 70 gelöscht, und verschiedene Flags, wie das Flag für normale Brennstoffeinspritzung werden auf einen Anfangswert, wie z. B. 1 gesetzt, wie später noch beschrieben wird.
Fig. 16 zeigt das Programm für normale Brennstoffeinspritzung. In einem ersten Schritt 150 werden die verschiedenen Arbeitszustände des Motors 1 gelesen. Diese Arbeitszustände drücken sich in den Signalen für die Drehzahl Ne, Ansaugluftmenge US, Kühlmitteltemperatur Thw, Batteriespannung +B etc. aus. In einem folgenden Schritt 155 wird überprüft, ob die Batteriespannung +B gleich oder höher als eine festgelegte Spannung V3 (z. B. 7 Volt) ist oder nicht. Diese Spannung V3 wird als dritte Überwachungsspannung festgelegt, oberhalb der die Arbeitsweise der CPU 70 sichergestellt ist.
Wenn +BV3 ist (Abfrage im Schritt 155) geht das Programm zu einem Schritt 160, in welchem die Brennstoffmenge, die während des normalen Brennstoffeinspritzvorganges einzuspritzen ist, berechnet wird. Diese Brennstoffmenge wird durch eine Zeitlänge τ1 entsprechend der Einspritzdauer vertreten. Die Brennstoffmenge, die während der normalen Brennstoffeinspritzung einzuspritzen ist, wird in Abhängigkeit der Motorbelastung festgelegt, beispielsweise durch Q/ne, wobei Q die Ansaugluftmenge ist. Diese bestimmte Brennstoffmenge wird durch bekannte Korrekturprozesse korrigiert, wobei Kühlmitteltemperatur Thw und höherer Brennstoffverbrauch beim Beschleunigen mit in Betracht gezogen werden. In einem folgenden Schritt 165 wird ein Flag F, welches das Verhindern der normalen Brennstoffeinspritzung anzeigt, auf 0 zurückgesetzt, da die Bedingung für normale Brennstoffeinspritzung (+BV3) erfüllt ist. In einem folgenden Schritt 170 wird die normale Brennstoffeinspritzung durchgeführt, wobei die Brenstoffmenge (Einspritzdauer) τ1 aus Schritt 160 verwendet wird.
Wenn die Entscheidung im Schritt 150 "nein" ist, d. h., wenn die Batteriespannung unter 7 V ist, geht das Programm zum Schritt 180, in welchem das Flag F auf 1 gesetzt wird. Danach wird im Schritt 190 die normale Brennstoffeinspritzung unterbrochen, wenn sie bereits begonnen hat und eine weitere normale Brennstoffeinspritzung wird verhindert. Wenn die Schritte 180 und 190 abgeschlossen sind, geht das Programm zum Schritt NEXT, in welchem das Steuerprogramm beendet wird.
Fig. 17 zeigt ein Unterbrechungsprogramm, das in der dritten Ausführungsform verwendet wird, dieses Unterbrechungsprogramm wird periodisch im Intervall von 4 ms durchgeführt, wie in den ersten beiden Ausführungsformen. In Fig. 17 sind bis auf den Schritt 205 alle Schritte identisch mit dem Flußdiagramm gemäß Fig. 8. Der Schritt 205 ist vorgesehen, um zu prüfen, ob das Flag F 1 oder nicht 1 ist. Wenn das Flag 1 ist, geht der Programmablauf zu einem Schritt 230. Wenn das Flag F nicht 1 ist, geht der Programmablauf zum Schritt 270. Der Anfangswert des Flags F ist 1 und wird dann entweder auf 1 belassen oder auf 0 gesetzt, was von der Batteriespannung +B abhängt. Wenn das Flag F auf 1 gesetzt ist, zeigt dies an, daß normale Brennstoffeinspritzung verhindert ist.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des Programms gemäß Fig. 17 näher erläutert werden.
(1) Das Programm beginnt beim Schritt 200. Wenn der Zündschalter 29 eingeschaltet wird, um den Motor 1 anzulassen, wird die Spannung +B der Batterie 3 der Steuereinheit 2 zugeführt. Da der Anlaßschalter 31 nicht unmittelbar nach dem Schließen des Zündschalters 29 geschlossen wird, wird der Anlasser 32 noch nicht mit Energie versorgt. Daher ergibt die Abfragung in dem Schritt 200 das Ergebnis "nein", so daß der Schritt 210 ausgeführt wird. Im Schritt 210 wird eine logische 1 in den WI-Anschluß geschrieben, und danach wird ein Wert t1 als Variable CTIME im Schritt 270 geschrieben. Danach wird im Schritt 310 das Brennstoffeinnspritz-Steuersignal τ2 abgeschaltet, um die erste Ausführung des Unterbrechungsprogramms über RTN zu beenden.
(2) Danach wird der Anlasserschalter 31 geschlossen, so daß der Anlaßmotor 32 elektrische Energie von der Batterie 3 erhält. Wenn nun das Unterbrechungsprogramm wieder beginnt, ergibt die Abfragung im Schritt 200 das Ergebnis "ja", so daß der Schritt 205 ausgeführt wird, in welchem überprüft wird, ob der Wert des Flags F "eins" ist oder nicht. Da der Anfangswert des Flags eins ist, ergibt die Abfragung in Schritt 205 "ja", so daß der Schritt 230 ausgeführt wird, in welchem überprüft wird, ob WI gleich 1 ist oder nicht. Da eine logische 1 in dem vorherigen Programmablauf geschrieben wurde, bleibt der Wert von WI ununterbrochen "1", bis die Konstantspannung Vsub, welche dem Mikrocomputer 50 als Energieversorgung zugeführt wird, abfällt, da die Batterie durch den Anlaßmotor 32 belastet wird. Wenn andererseits die Konstantspannung Vsub unter der Spannung V2 ist, ist der logische Wert von WI "0".
Der Wert des Flags F ist 1, bis die erste Abfragung (Schritt 155 in Fig. 16) erfolgt, d. h. bis abgefragt wird, ob normale Brennstoffeinspritzung auszuführen ist oder nicht, so daß die Abfragung im Schritt 205 das Ergebnis "ja" liefert. Wenn jedoch die Batterie 3 ausreichende Kapazität hat, so daß die Konstantspannung Vsub nicht abfällt, ergibt die Abfragung im Schritt 230 "ja", so daß zum Schritt 260 weitergegangen wird, in welchem abgefragt wird, ob CTIME kleiner als t2 ist. Da der Wert der Variablen CTIME im Schritt 270 im ersten Zyklus der Durchführung des Unterbrechungsprogramms auf t1 gesetzt wurde, ergibt die Abfragung im Schritt 260 "nein", so daß der Schritt 310 ausgeführt wird. Dies hat zur Folge, daß das Brennstoffeinspritz-Steuersignal τ2 abgeschaltet bleibt und über RTN dieser Programmablaufzyklus beendet wird.
Wenn in dem normalen Brennstoffeinspritz-Steuerprogramm festgestellt wurde, daß die Batteriespannung +B ausreichend hoch ist, wird der Wert des Flags F auf 0 zurückgesetzt, so daß die Abfragung im Schritt 205 "nein" ergibt. Dies hat zur Folge, daß das Programm durch die Schritte 270 und 310 zu RTN geht und das Steuersignal τ2, wie oben erwähnt, abgeschaltet wird, ohne daß eine asynchrone Brennstoffeinspritzung durchgeführt wird. Wenn somit die Batteriespannung +B ausreichend hoch ist, wird nur eine normale Brennstoffeinspritzung durchgeführt und keine asynchrone Brennstoffeinspritzung erfolgt.
(3) Wenn andererseits die Spannung +B der Batterie 3 unter der Belastung des Anlaßmotors 32 stark abfällt, so daß die Konstantspannung Vsub, welche dem Microcomputer 50 zugeführt wird, unter die Spannung V2 fällt, wird der Wert des Flags F auf 1 gesetzt, so daß die Abfragung im Schritt 205 "ja" ergibt, die Abfragung im folgenden Schritt 230 "nein" ergibt, d. h. WI=1 wird nicht erfüllt, und der Schritt 220 wird ausgeführt. Im Schritt 220 wird im WI-Anschluß eine logische 1 geschrieben, und in einem folgenden Schritt 240 wird überprüft, ob der WI-Anschluß auf logisch "1" ist oder nicht. Da der Wert von WI nicht auf logisch "1" erneuert wurde, obwohl die CPU 70 eine logische 1 solange schreibt, solange das Signal wi logisch "0" ist, ergibt die Abfragung im Schritt 240 "nein", so daß das Programm zum Schritt 310 und dann zu RTN geht, wie oben beschrieben, nachdem die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V2 gefallen ist und bevor die Konstantspannung Vsub über die Spannung V1 gestiegen ist. Wenn die Konstantspannung Vsub auf die Spannung V1 aufgrund der Spannungsschwankungen unter der Belastung des Anlaßmotors 32 gestiegen ist, wird durch die Schritte 220 und 230 der Wert von WI auf logisch 1 gesetzt, so daß die Abfragung in Schritt 240 "ja" ergibt. Dies ist in Fig. 18 dargestellt. Genauer gesagt, WI wird logisch 0, wenn das Signal wi logisch 0 wird, und der Zustand von WI wird wieder logisch 1, wenn nach dem Ansteigen von wi auf logisch 1 der erste Datenschreibvorgang durch die CPU 70 erfolgt.
(4) Wenn die Abfragung im Schritt 240 das Ergebnis "ja" hat, d. h. wenn WI gleich 1 ist, geht das Programm zum Schritt 280. Im Schritt 280 wird der Wert der Variablen CTIME unter der Annahme auf 0 gesetzt, daß die Bedingungen für eine asynchrone Brennstoffeinspritzung erfüllt sind. Danach geht das Programm zum Schritt 290, in welchem die Variable CTIME um 1 inkrementiert wird, wobei CTIME die Brennstoffmenge festlegt, die in dem asynchronen Einspritzvorgang einzuspritzen ist. In dem folgenden Schritt 300 wird das Steuersignal τ2 eingeschaltet, so daß die asynchrone Brennstoffeinspritzung beginnt. Nach dem Schritt 300 geht das Programm zu RTN, um die Ausführung dieses Unterbrechungsprogramms zu beenden. Wenn das Steuersignal τ2 auf logisch 0 geht, wird das Ausgangssignal τp von der Steuereinheit 2 aktiv und öffnet die elektromagnetischen Einspritzventile 17.
(5) Wenn das Unterbrechungsprogramm wie oben erwähnt abläuft, führt die Abfragung im Schritt 130 zu dem Ergebnis "ja", da der Wert von WI solange logisch 1 ist, bis die Konstantspannung Vsub unterhalb V2 ist. Danach wird im Schritt 260 überprüft, ob die Variable CTIME kleiner als T2 ist oder nicht. Im Schritt 280 wird der Wert von CTIME auf 0 gesetzt und wird bei jeder Ausführung des Schrittes 290 um 1 inkrementiert. Daher ergibt die Befragung im Schritt 260 "ja", bis die Variable CTIME t2 erreicht hat, d. h. in dieser Ausführungsform 50 ms. Die Schritte 290 und 300 folgen, so daß eine asynchrone Brennstoffeinspritzung durch das Steuersignal 2 erfolgt.
(6) Wenn unter diesen Umständen 50 ms verstrichen sind, ergibt die Abfragung im Schritt 260 (CTIME<t2?) "nein", so daß das Programm über den Schritt 310 zu RTN geht und die asynchrone Brennstoffeinspritzung beendet wird. Wenn danach die Batteriespannung +B schwankt, da sie durch den Anlaßmotor 32 belastet wird, und wenn hierbei die Konstantspannung Vsub wieder unter die Spannung V2 fällt bzw. wieder über die höhere Spannung V1 steigt, wird der Vorgang wieder von dem obenerwähnten (3) wiederholt.
(7) Die obenerwähnte Steuerung wird fortgesetzt, bis die Batteriespannung +B ausreichend hoch wird (aufgrund der Eigendrehung des angelassenen Motors 1), so daß der Wert des Flags F zu "0" wird und die Konstantspannung Vsub nicht mehr unter die Spannung V2 fällt.
Fig. 18 ist ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Arbeitsweise des Programms gemäß Fig. 17. Beim Anlassen des Motors wird die asynchrone Brennstoffeinspritzung (I in Fig. 18) unter Verwendung des Wertes der Variablen CTIME durchgeführt, wenn die Konstantspannung Vsub über die Spannung V1 steigt, nachdem sie zuvor unter die Spannung V2 gefallen ist, wobei die Batteriespannung +B auch unterhalb der Spannung V3 ist; die asynchrone Einspritzung wird beendet, wenn die Variable CTIME gleich t2 wird (II in Fig. 18). Eine normale Brennstoffeinspritzung ist zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Eine normale Brennstoffeinspritzung wird durchgeführt, wenn die Batteriespannung +B über die Spannung V3 steigt, so daß die Energieversorgung der Steuereinheit 2 sichergestellt ist (siehe III in Fig. 18).
In der oben beschriebenen dritten Ausführungsform wird der Zustand der Konstantspannung Vsub durch den Bereich 95 überwacht, der das Signal wi ausgibt, und wenn die Batteriespannung +B unter die Spannung V3 fällt und über die Spannung V1 steigt, wo hinsichtlich des Wiederaufnehmens der Arbeitsweise der CPU 70 keine Probleme auftreten, wird eine asynchrone Brennstoffeinspritzung mit einer Pulsbreite von 50 ms ausgeführt. Selbst wenn sich daher die Konstantspannung Vsub ändert, so daß sie einen Wert annimmt, in welchem die normale Arbeitsweise der CPU 70 nicht mehr sichergestellt werden kann, wird, wenn die Konstantspannung Vsub die Spannung V1 übersteigt, sofort eine asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors vorgenommen. Somit wird eine Brennstoffeinspritzung korrekt beim Anlassen des Motors durchgeführt, und ein Luft-Brennstoffgemisch wird zuverlässig dem Motor zugeführt.
Selbst wenn die Konstantspannung Vsub unter die Spannung V2 sinkt, so daß von dem Schaltkreis 60 das Signal ausgegeben wird, um den Mikrocomputer 50 zurückzusetzen, wird, wenn die Konstantspannung über V1 steigt, eine asynchrone Brennstoffeinspritzung unter Verwendung des Steuersignals τ2 durchgeführt, ohne auf die normale Brennstoffeinspritzung zu warten, welche unter Verwendung der Drehzahl Ne des Motors 1 und anderen Parametern erst berechnet werden muß.
Wenn weiterhin die asynchrone Brennstoffeinspritzung beim Anlassen des Motors durchgeführt wird, wird die normale Einspritzung verhindert, so daß übermäßige Brennstoffzufuhr aufgrund gleichzeitiger asynchroner und normaler Einspritzung verhindert wird. Dies wird dadurch erreicht, daß sowohl die normale Brennstoffeinspritzung als auch die asynchrone Brennstoffeinspritzung exklusiv in Abhängigkeit vom Zustand des Flags F durchgeführt werden. Somit wird lediglich die zum Anlassen notwendige Brennstoffmenge dem Motor zugeführt.

Claims (8)

1. Elektronisch gesteuertes Brennstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine (M1), mit einer durch eine Versorgungsspannung gespeisten Steuereinrichtung (M4) zum Steuern des Betriebs einer Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3), wobei die Steuereinrichtung (M4) während des normalen Betriebs der Brennkraftmaschine (M1) die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) synchron mit einer überwachten Drehstellung der Brennkraftmaschine (M1) einleitet und die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung für ein Zeitintervall aufrechterhält, das auf der Grundlage von überwachten, den Maschinenbetriebszustand anzeigenden Parametern bestimmt ist, wobei die Steuereinrichtung (M4) während des Anlassens der Brennkraftmaschine die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) einleitet, wenn die Versorgungsspannung oberhalb eines ersten vorbestimmten Pegels (V1) liegt, der dem kleinstmöglichen Spannungspegel zum Betrieb der Steuereinrichtung (M4) entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (M4) während des Anlassens der Brennkraftmaschine (M1) die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) unabhängig von der aktuellen Drehstellung der Brennkraftmaschine (M1) einleitet, wenn die Versorgungsspannung über den ersten vorbestimmten Pegel (V1) ansteigt.
2. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste vorbestimmte Pegel einen ersten und einen zweiten Hysteresewert (V1, V2) umfaßt und daß die Steuereinrichtung (M4) die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung während des Anlassens der Brennkraftmaschine (M1) jedesmal dann einleitet, wenn die Versorgungsspannung nach Abfallen unter den zweiten Hysteresewert (V2), der kleiner eingestellt ist als der erste Hysteresewert (V1), über den ersten Hysteresewert (V1) hinaus ansteigt.
3. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (M4) die Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) während des Anlassens der Brennkraftmaschine (M1) für eine bestimmte Zeitdauer nach Überschreiten des ersten Hysteresewerts durch die Versorgungsspannung und vor Abfall der Versorgungsspannung unter den zweiten Hysteresewert aufrechterhält.
4. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer in Abhängigkeit von der Temperatur der Brennkraftmaschine (M1) bestimmt wird.
5. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (M4) die Einleitung der Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) in Abhängigkeit von der Veränderung der Versorgungsspannung deaktiviert und die Einleitung der Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) synchron mit der überwachten Brennkraftmaschinen-Drehstellung aufnimmt, wenn die Versorgungsspannung oberhalb eines zweiten vorbestimmten Pegels (V3) liegt, der höher eingestellt ist als der erste vorbestimmte Pegel (V1).
6. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (M4) während des Anlassens der Brennkraftmaschine die Einleitung der Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) um ein Verzögerungsintervall verzögert, nachdem die Versorgungsspannung über den ersten vorbestimmten Pegel angestiegen ist.
7. Brennstoffeinspritzsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (M4) eine Einrichtung zum Akkumulieren der Zeitdauer der Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) und eine Einrichtung zum Beenden der Aktivierung der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3), wenn die akkumulierte Zeitdauer einen vorbestimmte Wert erreicht, aufweist.
8. Brennstoffeinspritzsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Akkumulieren eine Zwischenspeichereinrichtung zum Akkumulieren und Speichern der Anzahl von Aktivierungen der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) als die Zeitdauer der Aktivierungen der Brennstoffeinspritzeinrichtung aufweist und daß die Steuereinrichtung (M4) eine Einrichtung zum Deaktivieren der Veränderung des Speicherinhalts der Zwischenspeichereinrichtung dann, wenn das Ausgangssignal einer die Größe der Versorgungsspannung überwachenden Überwachungseinrichtung (M5) ein Abfallen der Versorgungsspannung unter den ersten vorbestimmten Pegel anzeigt, aufweist, so daß die gespeicherte Anzahl von Aktivierungen der Brennstoffeinspritzeinrichtung (M3) erhalten bleibt.
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