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Kreuzkopf. Dein Gegenstand der Erfindung bildet ein Krett,zkopf.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand! der Erfindung beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigt: Abb: i eine Seitenansicht eines Kreuzkopfes mit teilweisem
Schnitt, Abb. ? einen Sahnitt nach: Linie 2-a der Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt nach
Linie 3-3 der Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 -der Abb. i, Abb. 5 einen
Schnitt durch einen Verschlu:ßd"eckel für den Schimiermittelraum im Schubstangenkopf,
Abb. 6 eine Einzelansicht eines Nachstellgliedes, Abb.7 eine Einzelansicht einer
anderen Ausführungsform eines Nachstellgliedes, Abb. 8 einen Schiritt nach; Linie
8=S der Abb. 7, Abb. g und i6 Einzelschnitte durch einen Schuh, und ein Nachstellglied
in anderen Ausführungsformen, Abb. i leinen wagerechten. Schnitt durch
einen
Teil eines Gleitschuhes und Kreuzkopfes,.
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Abb. 12 einen -,vagerechten Teilschnitt, welcher eine andere Ausführungsform
@d!er Nachstelleinrichtung zeigt, Abb. 13 eine Seitenansicht der in ebb. 12 gezeigten
Ausführungsform, Abb. 14 einen Schnitt durch. eine andere Ausführungsform, Abb.
15 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Nachstelleinrichtung, Abb.
16 einen wagerechten Schnitt durch die Ausführungsform gemäß .Aibb@ 15, Abb. 17
einen Teilschnitt durch die Gleitbahn, Gleitschuh und, Pleuelstange in vergrößertem
Maßstabe, welcher idie Schmierkanäle zeigt, Abb. 18 eine Draufsicht idts Schmiermittelteiles
des Pleuelstangenkopfes, und Abb. 1g einen Schnitt nach Linie ig-ig der Abb. 18.
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Der Kreuzkopf gleitet mit seinen Gleitschuhen 2 auf rden Gleitbahnen
i. Die Gleitschuhe besitzen Vertiefungen, in welchen sie die Gleitbahnen 2 aufnehmen.
Die :inneren mit Kanälen versehenen Flächen der Gleitschuhe besitzen Aussparungen,
welche mit Weißmetall 3 ausgefüllt sind, welches die Abnutzurig zwischen Iden sich
berührenden Teilen aufnimmt. An Odem zur Pleuelstange hinliegenden Ende des Kreuzkopfes,
wo die stärkste Abnutzung stattfindet, sind die Aussparungen zur Aufnahme des Weißmetalls
weiter auseinander angeordnet, als an dem Ende ,des Kreuzkopfes zur Kolbenstange
hin. Der Kreuzkopf besitzt zwei Seitenplatten 4 und 5, welche mit Öffnungen zur
Aufnahme des Kreuzkopfzapfens 6 versehen sind', mit welchem die Pleuelstange 7 d!rebbar
verbunden ist. Der Kreuzkopf besitzt einen rohrförmigen Ansatz 8 zur Aufnahme der
Kolbenstange g. In jedem Gleitschuh _ ist ein Schmierkanal io angeordnet, dessen
äußeres Ende erweitert ist, so daß es eine Aussparung i i zur Aufnahme dies Schmiermittels
bildet. In ider oberen Gleitbahn i ist ebenfalls ein Schmierkanal 12 vorgesehen,
dem das Schmiermittel von dem Sdhmiermittelbehälter 13 zugeführt wird`. Dieser Behälter
ist mit eurem unteren Gewind'estu,tzen in eine! Gewindeaussparung 14 id,er oberen
GleitbaIhn eingesetzt.
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Von dem oberen Ende ,des Ölkanals 12 führen geneigte Schmierkanäle
zu senkrechten Schmierrinnen 16, welche -in den gegenüberiiegenid'en Kanalwandlungen
ldtr Gleitschuhe vorgesehen sind) Diese senkrechten Schmierrinnen stehen in Verbindung
mit wagerechten Rinnen 17 im Boden des Gleitkanals. Durch diese geneigten Schmierkanäle
wird das SchmxermitW d"en Seitenwandlungen und der Bodenwandung des Gleitkanals
zugeführt, wenn ;der Schmierkanal l2 verstopft sein sollte. Der innere Teil jedes
Schuhes besitzt eine Reihe von Aussparungen 18 von verschiedener Tiefe, deren innerer
Teil konkav gebogen ist. Sie ;dienen zur Aufnahme von Bolzen 1g, welche durch; übereinstimmende
Öffnungen i in den Platten 4, 5 gehen, wodurch! die Platten 4, 5 und die Gleitschuhe
zusammengehalten! werden.
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Die Bolzenköpfe .sind in die Platten 5 eingel`assen. Auf ihren Gewindeenden
sind M uttern 2o aufgeschraubt, wodurch idie Teile d'es Kreuzkopfes, fest zusammengehalten
werden. Der innere Teil der Gleitschuhe besitzt um den Schmierkanal io herum einen
Nippel 21, von welchem aus durch Schmierkanal io fließendes Schmiermittel auf einen
Verschlußdeckel 22 tropft, welcher Öffinlungen 23 besitzt. Dieser Deckel überdeckt
eine Aussparung 25' in Odem Pleuelstangenkopf, welche eine gewisse Menge mit Schmiermittel
gesättigten Filtermaterials 26 enthält. Der Versch!lußd'eckel greift- mit seinen
hakenförmig abgebogenen Enden 24 über entsprechende, Vorsprünge 25 an id!em Pletuelstangenkopf.
Der Pl.enelstangenkopf besitzt einen Schmierkanal, welcher von -der .Uxssparung
25' zu dem Kreuzkopfzapfen führt.
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Der Verschlußdeckel22 besitzt vorspring@enide Teilt 22. Diese werden
dadurch gebildet, daß Teile des Verschlußdeckels zusammengefalzt werden, so daß
sie Rippen bilden. Diese Rippen dienen dazu, ein seitliches Absch eud'ern ides auf
den Deckel fallenden Öles bei edler hin und! hier gehenden Bewegung des Pleuelstangenkopfes
zu verhüten. Aus 1d!em Verschlußdeckel ausgeschnitten und zu Haken gebogene Lappen
28 greifen rin Aussparungen 29 des Pleuelstangenkopfes ein und (dienen dazu" eine
Längsverschiebung des Versahlußideckels zu verhindern. Die Gleitsdhuh'e besitzen
auf der Innenseite zu beiden Seiten des Schmierkanals io Öltaschen 30, welche in
der äußeren Wund! eine ÖffnurnJ 31 besitzen. Mit diesen Taschen .stehen ferner geneigte
Ölkanäle 32 ein Verbi'nd'ung. Das in die Taschen gelangende Öl kann -durch Kanäle
33 (in gestrichelten Linien in Abb. i angedeutet) abfließen und!. gelangt durch
diese zu der Gleitfläche zwischen dem unteren Schuh, und der Gleitbahn. Die Öltaschen
treten natürlich in dem oberen Gleitschuh nicht in Wirktrong, nur wenn dieser durch
Umwechslung nachher als unterer Schuh verwendet wird.
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Für jeden Schuh sind zwei keilförmige Nachstellglieder 34 vorgesehen,
welche zwischen d'em Schuh und den Platten 4 und 5 ,des Kreuzkopfes - angord'net
sind. Jedes Glied 34 besitzt an seinem äußeren Ende
einen verstärkten
Teil 35, welcher mit einer Öffnung zur Aufnahme eines Bolzens 36 versehen
ist. Ein ' Ende des Bolzens 36 trägt einen Kopf 37, welcher im eine entsprechende
Aussparung .eines Gliedes 34 eingelassen ist, und; Idas andere mit Gewinde versehene
Ende des Bolzens trägt eine Mutter 38. Außerdem sitzt auf dem Bolzen noch eine Gegenmutter
39, welche ein Lösen der Mutter 38 verhindert. Der Bolzen 36 wird in einer der in
den Rippen 40' vorgesehenen Öffnungen 40 gehalten. Die Glieder 34 sind in der Längsrichtung
einstel'lb@r, wodurch jede infolge der hin und her gehenden Bewegung zwischen
den Gleitschuhen und-,der Gleitbahn i auftretende Abnutzung! ausgeglichen wird.
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Bei der in Abb. 6 gezeigten Ausführungsform des - Nachstellgliedes
sind die beiden Glieder 41, 42 an ihren äußeren Enden durch einen Steg 43 verbunden.
Letzterer besitzt eine öffnung 44 zur Aufnahme eines Bolzens 45 (Abb.13), welche
mit einem Vierkantkopf 46 in eine Aussparung 46' in dem Schuh eingreift. Durch die
Wände dieser Aussparung wird !der Bolzen an der Drehung verhindert. Der Vierkantköpf
ist hinter einem Bolzen ig angeordnet. Die eben beschrieben Ausführungsform ist
bei dem unteren Gleitschuh (Abb. i) verwandt. Bei -der Verwendung dieses Nachstellgliedes
äemäß den Abb. 15 und' 16 wird der Bolzen in den verschied'enen Stellungen id'urch
Muttern 47, 48 gehalten, welche siclh gegen -die gegenüberliegenden Seiten ides
Steges 43 anlegen. Die Mutter 45 wird durch eine Gegenmutter 49 in- Stellung gehalten.
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Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. 12 .und 13 sind die Nachstellglieder
50 und 51 auf einer Seite mit einer Längsrippe 52 versehen, welche in eine entsprechende
Nut in den Platten 4 oder 5 eingreift. Der Schraubbolzen 53 greift bei dieser Ausführungsfarm
in eine Mutter 54 ein, welche in einer Aussparung 55 des Gleitschuhes gelagert ist.
Mit ihrem anderen Ende geht der Schraubbolzen idurch eine Öffnung 57' ohne Gewinde
in dem Steg 57Z, welcher durch Splinte 58 an den Enden der Glieder 5o und 51 befestigt
ist. Der Bolzen 53 trägt einen Kragen 56, welcher gegen :den Steg 572 lagert und
(die Bewegung idesBolzens in einer Richtung begrenzt. Der Schuh 2 besitzt eine Aussparung
2' zur Aufnahme des Bolzens 53, wenn id'ieser in Längsrichtung bewegt wird: Das
äußere Ende des Bolzens 53 ist als Vierkantkopf o. dgl. zur Aufnah`me eines Sehraubenschlüssels
ausgebildet, mittels dessen der , Bolzen. gedreht wird. Auf den Gewindeteil sind
weiter eine Mutter 6o' und eine Gegenmutter 6o aufgeschraubt.
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Statd des mit dem Gleitschuh 2 aus einem Stück bestehenden Nippels
?i gemäß Abb. i kann auch ein Röhrchen 61 in den Kanal 62 .des Schuhes :2 eingesetzt
werden, wie in Abb. 17 gezeigt. Das Röhrchen ist an seinem oberen Ende bei 63 erweitert
und ruht mit dem erweiterten Teil auf eine schräge Schulter in einem erweiterten
Teil des Kanals 62. Das durch den Kanal 64 in der Gleitbahn 65 fließende Schmiermittel
fließt weiter in den Kanal 62, dann durch Röhrchen 61 und tropft auf den Deckel
22, welcher die Schmiermitteltasche in dem Pleuelstangenkopf überdeckt. Das Schmiermittel
fließt von der Schmiermitteltasche idurch eine Leitung zu Odem Kreuzkopfzapfenlager.
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,Bei der Ausführungsforrn gemäß A'bb. g besitzt -der Schuh 66 ein
keilförmiges Nachstellglied 67, idessen obere Fläche 68 und innere Seitenfläche
69 geneigt sind. Die letztere ist entsprechend der unterschnittenen Fläche
7o des Schuhes, gegen welche sie lagert, geneigt. Die innere Fläche der Seitenplatte4
ist ebenfalls geneigt, und zwar so, @daß sie mit der geneigten Innenfläche des Nachstel'Igliedes
übereinstimmt.
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Bei der, Ausführungsform gemäß der ebb. io besitzt das keilförmige
Nachstellglied 71 einen abgestuften: Teil 72, auf .seiner oberen Fläche,
welcher in einen entsprechenden abgestuften Teil auf .der Unterseite der Platte
4 eingreift. Der Gleitschuh und' die Seitenstücke werden in gleicher Weise, wie
in Abb. 3 gezeigt, durch Bolzen 73 zusammengehhlten.
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Bei idieser Ausführungsform ist noch eine besondere Einrichtung zur
Verhütung des Kippers des Schuhes vorgesehen. Diese besteht @darin"daß in einer
Gewindeöffnung der Seitenplatte 4 eine Stellschraube 74 eingeschraubt ist, die sich
gegen Aden Schuh stützt.
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Gemäß Abb. 7 ist der Steg 75 mit denbei-,den keilförmigen Nachstellgliedern
76 durch Schwallbenschwanzveribindlung verbunden.
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Die gegenüberliegenden Flächen der Schuhe besitzen Aussparungen. Die
eine Wand dieser Aussparungen ist abgeschrägt, während die andere Wand im rechten
Winkel zu der Außenfläche ides Schuhes steht. Die schrägen Flächen der Aussparungen
stehen in Eingriff mit entsprechenden schrägen Flächen ider Seitenplatten 4, 5,
wodurch eine Schwalbenschwanzverbind'ung erzielt wird.
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Beim Einsetzen ,des Schuhes zwischen die Seitenplatten 4, 5 wird'
ein geringer Zwischenraum zwischen den Berührungsflächen gelassen. Die Seitenplatten
sind zwischen der Mitte und den Enden ides Kreuzkopfes von geringerer Stärke, so
däß sie sich bei der Befestigung mittels Schraubenbolzen federnd gegen -den Schuh
legen.
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Beim Gebrauche des Kreuzkopfeg wird ein
Schmiermittel
in den Behälter 13 eingefüllt, welches idurch den senkrechten Schmierkanal oder,
wenn dieser verstopft sein sollte, durch die schrägen Schmierkanäle zu der Gleitfläche
des oberen Gleitschuhes und ider Gleitbahn fließt. Das Schmiermittel, welches sich
in der Aussparung i x sammelt, fließt durch den Kanal i o nach unten und` tropft
von dem Nippel auf den mit Öffnungen versehenen Verschluß,deckel der Schmiermittelaussparung
im Pleu:elstangenkopf. Das Schmiermittel wird alsid'ann von dem in Odem Schmiermittelratum
25 des Pleuelstangenkopfes befindlichen Filtermaterial aufgesaugt und fließt weiter
nach unten zu -dem Kreuzkopfzapfenlager. Das 01, welches an Iden Kreuzkopfteilen
,nach tunten fließt, wird von den Öltaschen in dem unteren Kretizkopfschuh aufgefangen
und fließt aus diesem zu der unteren Kreuzkopfführung. Wie aus Vorstehendem erhellt,
werden alle Teile des Kreuzkopfes wirksam geschmiert.
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Durch die Anordnung der Nachstellglieder gemäß vorliegender Erfi@nd'ung
wird die Abnutz.umg zwischen den Gleitschuhen des Kreuzkopfes und den Gleitbahnen
ausgeglichen, so daß jedes Schlagen d'es Kreuzkopfes vermieden wirid#