DE3523978A1 - Anordnung zum liefern eines unter zugspannung stehenden laenglichen teiles - Google Patents

Anordnung zum liefern eines unter zugspannung stehenden laenglichen teiles

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DE3523978A1
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Description

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Anordnung zum Liefern eines unter Zugspannung stehenden länglichen Teiles.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Hierbei ist ein Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus für das Abwickeln eines länglichen Teiles, insbesondere bei Anordnungen, um Fadenlängen vom Aufsteckgatter zu einem Webstuhl zu liefern, um einen Stoff zu weben, vorgesehen.
Bestimmte Mechanismen und Verfahren machen es manchmal erforderlich, daß ein längliches Teil von einem Rohrträger, einer Spule oder ähnlichem unter Spannung abgewickelt werden muß. Bei solchen Betriebsarten kann es erwünscht oder erforderlich sein, daß die (Zug-)Spannung am länglichen Teil trotz erheblich unterschiedlicher Krafteinwirkungen auf das längliche Teil relativ konstant oder wenigstens innerhalb eines relativ engen Wertebereiches .gehalten wird, wenn das längliche Teil vom Rohrträger, der Spule oder dergleichen abgewickelt wird. Es kann weiterhin erwünscht oder erforderlich sein, daß das längliche Teil um einen bestimmten Betrag zurückgezogen wird, wenn die darauf ausgeübte Kraft entsprechend niedrig ist und das längliche Teil durchhängt.
In der Webkunst sind Ausführungen derartiger Anordnungen und Verfahren bekannt. Bestimmte Arten des Webens verlangen eine relativ enge Steuerung der auf die Fäden während des Zuführens zum Webstuhl ausgeübten Zugkraft, um eine gewünschte Dichte, Gleichförmigkeit, genaue Ausrichtung und andere Eigenschaften des Webstoffes erzielen zu können. Dies ist besonders wichtig im Falle von Webstoff, der in der Luftraumindustrie verwendet wird, wo die Anforderungen ungewöhnlich höher als bei der normalen Textilindustrie sind. Wegen der Zugunterschiede einschließlich Perioden eines tatsächlichen Durchhängens, verursacht durch die Bewegung des Webgeschirrs
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im Wobstuhl, dem die verschiedenen Kettfaden zugeführt werden, wurden verschiedene Anordnungen und Techniken angewandt, um im Webstuhl mehrere (Kett-)Fäden oder Garne in einer Weise zuzuführen, welche versucht, Spannungsschwankungen innerhalb der Garne zu minimieren. Eine derartige Technik wird in Verbindung mit dem Aufwickeln der einzelnen Fäden an einer großen Trommel oder einem großen Balken verwendet, derart, daß die einzelnen Fäden Seite an Seite und unter gesteuerter Spannung abgewickelt werden. In der Weberei laufen die Fäden bei der Zufuhr vom Balken zum Webstuhl über Wipprollen, die zur Aufnahme von durchhängenden Fäden dienen, und um die Fadenspannung während des Fadenteilbetriebes des Webgeschirrs des Webstuhles aufrecht zu erhalten. Dies hat zu einer verhältnismäßig zufriedenstellenden Technik im Falle von nichtbrüchigen Fäden wie aus Baumwolle, Wolle und Syntheticas, wie Nylon, Rayon und ähnlichem geführt. Derartige Fäden oder besser Garne bestehen aus Einzelfäden, die miteinander verdrillt werden, bevor das Garn auf die Trommel oder auf den Balken aufgewickelt wird. Derartige Garne sind verhältnismäßig dauerhaft und widerstandsfähig gegenüber Abrieb während der Handhabung und während der Prozesse, durch welche die Garne in den Webstuhl eingeführt werden. Das Verfahren, die Garne auf die Trommeloder Balken-Anordnung aufzuwickeln und anschließend die Garne auf einem Weg abzuwickeln, daß sie dabei scharfe Biegungen durchmachen müssen, und über relativ rauhe und reibende Oberflächen vorbeilaufen müssen, stellt bei verdrillten Garnen von relativ dauerhafter Zusammensetzung kein besonderes Problem dar.
Ganz unterschiedliche Gesichtspunkte treten jedoch auf, wenn der Stoff aus relativ brüchigen Garnen wie Graphit-, Keramik- oder Quarz-Zusammensetzungen gewebt ist. Derartige Garne können aus einem Bündel sehr feiner Einzelfäden bestehen, die zu einem Kabel mit wenig oder keiner Verschlingung beziehungsweise Verzwirnung kombiniert sind.
BAD ORIGINAL
Die Einzelfäden haben wenig Widerstandskraft gegenüber Biegungen um einen kurzen Radius und gegenüber Abrieb. Wenn scharfe Biegungen und Abriebe auftreten, so brechen die Einzelfäden und worden unter den angrenzenden Enden abgeschieden, wobei sie es erschweren, die Garne dem Webstuhl zuzuführen und einen gleichförmigen Stoff zu weben. Die gebrochenen Einzelfäden neigen dazu, sich zu verwirren und zu verheddern, und machen es schwierig und manchmal unmöglich, die Garne oder Fäden durch Ösen oder andere feine Bereiche zu fördern, wenn die Garne dem Webstuhl zugeführt werden.
Wegen dieser Probleme werden Garne aus Graphit oder ähnlicher brüchiger Zusammensetzung normalerweise unter Verwendung* von Ketten-Aufsteckgattern dem Webstuhl zugeführt. Derartige Anordnungen enthalten eine Mehrzahl von Garn- oder Faden-Rohrträgern in drehbarer Seite-an-Seite-Beziehung, so daß die einzelnen Garnlängen oder Fadenlängen, die auf jedem Rohrträger a'ufgewickelt sind, gleichzeitig für die Zufuhr zum Webstuhl abgewickelt . werden können. Ein Reibungsglied, das gegen' die Rohrträger oder Garne drückt, kann benutzt werden, um in den Garnen oder Fäden eine Spannung vorzusehen. Stattdessen können Haarstift-förmige Gewichte über die einzelnen Fäden in Bereichen gehängt werden, wo sie vom Rohrträger abgewickelt werden, um auf die Garne eine Spannung auszuüben. Wenn das Kett-Webgeschirr im Webstuhl angehoben und abgesenkt wird, wobei eine Arbeitsbedingung für wechselnde Zugspannung auf die Garne entsteht, so haben die haarstift-förmigen Gewichte die Wirkung, etwas von dem Durchhängen aufzunehmen, um die Wirkungen der Sp anriungsänderungen zu verringern. Dennoch sind selbst bei Verwendung dieser Gewichte die Dehnungsänderungen und Unbeständigkeiten in vielen Fällen für ein zufriedenstellendes Weben eines exakten, gleichförmigen Stoffes noch zu groß. Zusätzlich verursachen die Gewichte selbst eine zusätzliche Biegung und einen zusätzlichen Abrieb der empfindlichen Garne, was ein Brechen, ein Verdrillen und ein Ansammeln der Einzelfäden zur Folge hat.
BAD ΰίϊ::*ν.·'·Λ1·
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Folglich ist es bei bestimmten Anwendungen erwünscht, eine Spannungs-Anordnung zu verwenden, die keine aufgehängten Gewichte oder ähnliche Vorrichtungen mit den oben erwähnten Nachteilen aufweist. Beispiele derartiger Anordnungen für das Spannen von Garnen oder Drahtfäden sind im US-Patent 3307805, Verbeek, und dem US-Patent 3506167, Brown, beschrieben. Andere Beispiele von Spannungsvorrichtungen unter Verwendung eines Ratschen-Mechanismus sind im US-Patent 3314623, Blandino, und im US-Patent 1050047, Walkup, beschrieben. Weitere Beispiele derartiger Anordnungen sind im US-Patent 1730431, Keefer, und im US-Patent 1914014, Gobeille, beschrieben.
Während derartige Anordnungen funktionieren können, um einigen Zug während des Abwickeln eines länglichen Webteiles zu schaffen, so haben sie doch eine Anzahl von Nachteilen. Abgesehen vom mechanischen Aufwand derartiger Anordnungen können solche Anordnungen kein Zurückziehen des Webteiles bei Durchhängebedingungen bewirken, während gleichzeitig die Zerstörung von Garn oder Faden auf einfache und billige Weise zu einem Minimum reduziert wird. Darüberhinaus erfordert das Weben von bestimmten Stoffen das Zurückziehen eines Teils oder des ganzen Ketten-Mechanismus während des Webens.
Während somit bei Webbetrieb dieser Art einige Änderungen der Zugspannung in den Kettfaden zulässig sind, ist es wesentlich, daß ein Durchhängen vermieden wird. Eine verhältnismäßig konstante Zugspannung unter allen Bedingungen ist dennoch erwünscht, besonders wenn sie ohne Zerstörung von brüchigen Garnen oder Fäden durchgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zur Aufrechterhaltung einer Zugspannung an einem länglichen Teil zu verbessern.
Die Zugspannung soll verhältnismäßig konstant sein oder zumindest innerhalb eines annehmbaren Werte-Bereiches bleiben, angesichts von erheblich breit variierenden Kraftbeträgen
BAD ORIGINAL
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auf das längliche Teil, wenn es vom Rohrträger, einer Spule oder ähnlichen Einrichtungen abgewickelt wird.
Die Anordnung, um auf ein längliches Teil Druck auszuüben, soll imstande sein, das längliche Teil bei einem Durchhängen zurückzuziehen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches ;1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen unter Schutz gestellt.
Der Erfindungsgegenstand mit dem Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus weist relativ einfachen Aufbau auf. Er ist im stände, eine relativ konstante Zugspannung auf ein an einem Aufsteckgatter angeordneten länglichen Teil wie einer Fadenlänge angesichts eines weiten Bereiches unterschiedlicher Krafteinwirkung auf den Faden aufrecht zu erhalten. Darüberhinaus ermöglicht dieser Spannungsmechanismus angesichts einer sehr niedrigen Spannung oder eines Durchhängens des länglichen Teiles oder Garnes ein Zurückziehen, um das längliche Teil oder das Garn um einen bestimmten Betrag zurückzuziehen, während der gewünschte Betrag an Zugspannung auf das längliche Teil aufrechterhalten wird. Bei einem bevorzugten 'Ausführungsbeispiel wird ein drehbar gelagertes Bauteil mit einem Rohrträger, einer Spule oder einer ähnlichen Einrichtung, auf die ein längliches Teil aufgewickelt ist, gekoppelt. Das drehbar gelagerte Bauteil hat eine Mehrzahl von Elementen, die an ihm in Abständen und im wesentlichen in kreisförmiger Anordnung befestigt sind, sowie einen länglichen Hebel, der um eine Drehachse schwenkbar befestigt ist, und der ein äußeres Ende aufweist, das so ausgelegt ist, daß es mit der Mehrzahl von Elementen, die auf dem drehbaren Bauelement befestigt sind, in Eingriff gelangt. Der Hebel ist in einer vorgegebenen Richtung um die Drehachse vorgespannt. Aufgrund der Vorspannung gelangt der Hebel mit den auf dem drehbaren Bauteil in Abständen angeordneten Bauelementen derart in Eingriff,
BAD ORIGINAL
daß die Neigung besteht,, das drehbare Bauteil und die daran befestigte Trägerröhre oder Spule in einer Richtung zu drehen, um das Abwickeln des länglichen Teiles von dieser zu verhindern, und dabei die gewünschte Zugspannung auf das längliche Teil aufrecht zu erhalten. Wenn fdie Abwickelkraft auf das längliche Teil ausgeübt wird, so dreht sich der Hebel um die Drehachse in einer Richtung entgegen der angewandten (Abwickel-)Kraft, um dem drehbar befestigten Bauteil und den damit verbundenen HohrträgJBr oder der Spule zu ermöglichen, sich in eine Richtung zu drehen, die das längliche Teil von dieser abwickelt, während gleichzeitig die gewünschte Zugspannung auf dem länglichen Teil aufrecht ' erhalten wird. Wenn die Abwickelkraft auf dem länglichen Teil im wesentlichen entfernt wird, so dreht sich der Hebel in Abhängigkeit von der Vorspannung, um gegebenenfalls das längliche Teil· um j einen Betrag zurückzuziehen, der ausreicht, um eine gewünschte Zugspannung am länglichen Teil aufrecht zu erhalten. . · ;l
Bei einem anderen Ausführungsbeispiels eines Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus besteht das drehbar gelagerte Bauteil aus einer kreisförmigen Scheibe, und die darauf befestigten Elemente bestehen im wesentlichen aus zylindrischen Stiften, die in Abständen um die äußere Umfangsfläche der kreisförmigen Scheibe angeordnet sind. Der Hebel ist zumindest teilweise innerhalb der Anordnung von Stiften angeordnet und weist eine längliche Zunge auf, die nach außen von der Drehachse vorsteht und in Eingriff mit den Stiften gelangen kann. Die Vorspann-Kraft wird dem· Hebel durch eine von mehreren verschiedenen Anordnungen zugeführt, von denen eine ein Gewicht ist. Das Gewicht ist an einem Tragarm aufgehängt, der einen Teil des Hebels bildet und an der gegenüberliegenden Seite der Drehachse in Bezug auf die längliche Zunge angeordnet ist. Bei einer anderen Vorspann-Anordnung ist ein erstes Ende einer Spiral-Zugfeder mit dem Tragarm des Hebels gekoppelt, und ein gegenüberliegendes zweites Ende ist mit einem festen Bezugspunkt gekoppelt.
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Bei einer weiteren Ausführungsform einer Vorspannungs-Anordnung ist ein Ende einer Torsionsfeder mit dem Hebel und ein gegenüberliegendes Ende mit einem festen Bezugspunkt gekoppelt.
Der Rohrträger kann drehbar an einer Lagerspindel gelagert sein, wobei die Scheibe ebenfalls an der Lagerspindel drehbar gelagert ist. Ein fest an der Lagerspindel befestigtes Basisteil erstreckt sich von dieser nach außen, um auf ihm den Hebel schwenkbar zu lagern.
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Die vorstehenden und weiteren Ziele, Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden speziellen Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung klar. Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer Webanordnung einschließlich eines Webstuhles und einer Mehrzahl von Aufsteckgattern, welche Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismen anwenden,
Figur 2 eine perspektivische Darstellung eines Garn-Rohrträgers von einem der Aufsteckgatter gemäß Figur 1, auf der eine Garnlänge aufgewickelt ist,
Figur 3 eine Seitenansicht eines bevorzugten Ausführungsboispiels eines Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus gernäß Figur 1, bei der ein aufgehängtes Gewicht zum Vor-Spannen eines Hebels benutzt wird,
Figur 4 eine perspektivische Vorderansicht des in Figur 3 gezeigten Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus,
Figur 5 eine perspektivische Explosions-Darstellung des in Figur 3 gezeigten Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus,
Figur 6 die Vorderansicht eines Teiles des in Figur 3 gezeigten Rückzieh- und Spannungs-Meehanismus unter Darstellung der Wirkungsweise dieses Mechanismus,
Figur 7 eine Vorderansicht eines Abschnittes des Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus von der in Figur 1 gezeigten Art, wobei eine Spannungs-Spiralfeder für das Vorspannen des Hebels verwendet wird,
Figur 8 eine Seitenanordnun'g einer anderen Anordnung eines Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus, bei dem eine Torsionsfeder für das Vor-Spannen des Hebels benutzt wird,
Figur 9 eine perspektivische Vorderansicht des in Figur 8 gezeigten Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus,
Figur 10 eine perspektivische Explosionsdarstellung des in Figur 8 gezeigten Rückzieh- und Zugspannungs-Mechanismus, und
Figur 11 die Darstellung der Spannung als Funktion der Winkelstellung des Hebels, wobei die Art gezeigt wird, in der die Spannung bei den verschiedenen Anordnungen für die Vorspannung des Hebels variieren.
Figur 10 zeigt eine Web-Anordnung 10 unter Verwendung einer Mehrzahl von Garnhaltern 12 mit Rückzieh- und Spannungs-Mechanismen 14. Während die Rückzieh- und Spannungs-Mechanismen 14 später in Verbindung mit dem Abwickeln der Garne während des Webens unter Verwendung eines Webstuhls beschrieben werden, ist ersichtlich, daß diese Mechanismen auch bei anderen Anwendungen eingesetzt werden können, wo die gewünschte Spannung während des Abwickeins eines länglichen Teiles aufrechterhalten werden soll.
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Die Garnhalter 12 bilden Teile von zwei verschiedenen Aufsteckgattern 15, die eine Vielzahl von Garnen 16 durch einzelne Ösen 18 zu einem Paar von Führungen 20 führen. Von den Führungen 20 aus konvergieren die Garne 16 an ein Ende eines üblichen Webstuhles 22, wo sie durch eine Vielzahl von Kettgeschirren 24 (zum Anheben der Kettfäden) hindurchgeführt werden. Die Kettgeschirre 24 heben und senken beim Betrieb des Webstuhles 22 verschiedene Garne 16, wenn Füll- oder Schußfäden unter Verwendung einer üblichen Schläger- oder ähnlichen Einrichtung dazwischen eingefügt werden.
Das fortlaufende Anheben und Absenken der Webgeschirre 24 während des Webvorganges ändert fortlaufend die Spannung an jedem Garn 16, wenn es allmählich vom Garnhalter 12 in den Webstuhl 22 eingeführt wird. Die abwechselnden Bedingungen einer erhöhten Spannung und dem anschließenden Durchhängen stehen im Widerspruch mit dem Bestreben, die Garne 16 unter relativ konstanter Spannung in den Webstuhl 22 einzuführen. Eine derartig konstante Spannung ist beim Weben bestimmter Stoffe wichtig, wo Faktoren wie Dichte, Ausrichtung und Genauigkeit des Webens wichtig sind. Es ist ebenfalls wichtig, die Farbenteilung bei relativ konstanter Spannung aufrecht zu erhalten, um einen ungestörten Weg für die Schlageinrichtung oder eine andere Einfülleinrichtung für das Füllgarn oder den Schußfaden innerhalb des Webstuhles aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig macht es die Verwendung von relativ brüchigem Material wie Graphit als Garn oder Faden 16 notwendig, daß die Garne 16 mit Hilfe einer Anordnung in den Webstuhl 22 eingeführt werden, welche den Abrieb und scharfes Umknicken der Garne möglichst gering halten.
Figur 2 zeigt einen typischen Garn-Rohrträger 26 mit einer Länge an Garn 16, das um seine Außenfläche aufgewickelt ist. Der Rohrträger 26 ist hohl, von im wesentlichen zylindrischem Aufbau und aus Pappkarton oder ähnlichem Material
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hergestellt. Zwischen einem Paar von Scheiben 28 und 30, die ah gegenüberliegenden Enden angeordnet sind und ein Teil des Garn-Rohrträgers 26 bilden, ist eine Länge an Garn 16 um die äußere Oberfläche des Rohrträgers 26 aufgewickelt. Ein sorgfältiges Aufwickeln des Garnes 16 und die Möglichkeit das Garn vom Rohr träger 26 gerade abzuziehen, wenn dieser sich dreht, erhält die Unversehrtheit der einzelnen Fäden, aus denen das Garn 16 besteht, um ein Brechen der einzelnen Fäden und eine andere Beschädigung des Garnes 16 zu vermeiden.
Jeder der in der Webanordnung von Figur 1 gezeigten Garnhalter 12 weist einen Rückzieh- und Spannungsmechanismus 14 auf. Der Rückzieh- und Spannungsmechanismus 14, der von relativ einfachem Aufbau ist, ist imstande, beim zugeordneten Garn 16, das von dem zugeordneten Rohrträger 26 abgewickelt wird, bei einer stark unterschiedlichen Krafteinwirkung auf das Garn einen gewünschten Betrag an Spannung zu erzeugen. Die Krafteinwirkung auf das Garn 16, wenn es durch den Webstuhl 22 gespannt wird, reicht von einem erheblichen Wert, wenn das Garn 16 rasch vom Rohrträger 26 abgewickelt wird, bis zu einer Betriebsbedingung, bei der praktisch keine Kraft ausgeübt wird und bei der somit das Garn 16 tatsächlich durchhängt. Der Rückzieh- und Spannungsmechanismus 14 ist imstande, einen gewünschten Betrag an· Spannung im Garn 16 aufrecht zu erhalten, wenn die auf das Garn 16 durch den Webstuhl 22 ausgeübte Kraft über einen relativ weiten Bereich variiert. Während Betriebsbedingungen, bei denen das Garn 16 sonst durchhängen würde, zieht der Rückzieh- und Spannungsmechanismus das Garn 16 bei Bedarf zurück, um einen gewünschten Spannungsbetrag im Garn 16 fortlaufend aufrecht zu erhalten.
Weil der Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus das Garn 16 nicht berührt, können die Garn träger 26 leicht an den Aufsteckgattern 15 angeordnet und davon wieder entfernt werden. Dies steht im Gegensatz zu den bekannten Haarnadel-
Gewichten, die jedesmal entfernt und jedesmal ersetzt werden müssen, wenn ein Garnpaket, bestehend aus einer Länge von auf einem Rohrträger aufgewickeltem Garn, ersetzt werden mußte.
Ein Ausführungsbeispiel eines Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus ist in den Figuren 3 bis 5 dargestellt. In den Figuren 3 bis 5 ist der Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus 14 in Verbindung mit einer länglichen, stabförmigen Lagerspindel 32 dargestellt, die an einem Aufsteckgatter 15 angeordnet ist und von diesem nach außen vorsteht. Jedes der in Figur 1 dargestellten Aufsteckgatter 15 weist eine Mehrzahl von daran angeordneten Lagerspindeln 32 auf. Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 5 ist jedem der Garnhalter 12 eine verschiedene Garnspindel 32 zugeordnet, obwohl in der Praxis auf jeder Lagerspindel 32 zwei oder mehr Garnhalter 12 angeordnet werden können.
Wie in Figur 2 gezeigt, hat der Garn-Rohrträger 26 eine zentrale Öffnung 34, die sich entlang einer Längsachse 36 des Rohrträgers 26 erstreckt. Der Garn-Rohrträger 26 .ist an einem der Aufsteckgatter 15 durch Einfügen eines der Lagerspindel 32 in die zentrale Öffnung 34 und durch sie hindurch angeordnet. Wie in Figur 1 gezeigt, ist jedes Aufsteckgatter 15 unter einem verhältnismäßig kleinen Winkel in Bezug auf die vertikale Achse angeordnet, mit dem Ergebnis, daß die .Lagerspindeln 32 in Bezug auf die Horizontale leicht nach oben ragen. Dies stellt eine Hilfe beim Zurückhalten des Garn-Rohr trägers 26 auf der Lagerspindel 32 dar, wenn sich der Rohrträger 26 dreht, um das Garn 16 von ihm abzuwickeln.
Der Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus 14, der in den Figuren 3 bis 5 gezeigt ist, kann durch Anordnung auf der Lagerspindel 32 zwischen dem Rahmen des Aufsteckgatters 15 und dem Garn-Rohrträger 26 an existierenden Aufsteckgattern 15 erfolgen. Als Alternative kann, wie später erörtert wird, der Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus 14 bei Bedarf in die Aufsteckgatter 15 eingebaut werden, um ein im wesentlichen fester Bauteil des Aufsteckgatters zu werden.
bad oxx:--4-
Der Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus 14 enthält ein drehbar gelagertes Bauteil in Form einer kreisförmigen Scheibe 38, die für eine Umdrehung zusammen mit dieser mit dem Garn-Rohrträger 26 gekoppelt ist. Die Scheibe 38 weist in ihrer Mitte eine Lagerbüchse 40 mit einer Durchgangsöffnung 42 auf. Die Lagerbüchse 40 der Scheibe 38 nimmt die Lagerspindel 32 innerhalb der Öffnung 42 auf, um die Scheibe 38 drehbar zu Lagern.
Die Scheibe 38 ist durch einen im wesentlichen zylindrischen Stift 44, der an einer Seite der Scheibe 38, die dem Aufsteckgatter 15 abgewandt ist, angeordnet ist, mit dem Garn-Rohrträger 26 gekoppelt. Der Stift 44 ist innerhalb einer Öffnung 46 in der Scheibe 38 des Garn-Rohrträgers 26 gelagert. Selbstverständlich können auch andere Anordnungen zum Koppeln der Scheibe 38 mit dem Garn-Rohrträger 26 verwendet werden.
Die Seite der Scheibe 38 gegenüber dem Stift 44 und im Anschluß an das Aufsteckgatter 15 sieht eine im wesentlichen kreisförmige Anordnung von in Abständen angeordneten Bauelementen in Form von Stiften 48 vor. Die Stifte 48 sind um den äußeren Umfang der Scheibe 38 in Abständen derart angeordnet, um eine kreisförmige Anordnung oder Reihe zu bilden, deren Zentrum in der Lagerspindel 32 liegt, die sich entlang der Längsachse 36 des Garn-Rohrträgers 26 erstreckt.
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Mindestens teilweise innerhalb der kreisförmigen Anordnung von Stiften 48 ist ein länglicher Hebel 50 derart angeordnet, daß er um eine Drehachse 52, die gegenüber der Längsachse 36 des Garn-Rohrträgers 26 versetzt und im wesentlichen parallel hierzu ist, schwenkbar ist. Im Rückzieh- und Spannungs- Mechanismus 14 gemäß den Figuren 3 bis 5 wird die Drehachse 52 durch eine Drehwelle 54 gebildet, die von der Seite eines Basisteiles 56 nach außen vorsteht und drehbar innerhalb einer Öffnung 58 in einer zylindrischen Muffe 60 gelagert ist, die einen Teil des Hebels 50 bildet. Das Basisteil 56 ist am unteren Ende der Lagerspindel 32 angeordnet und wird an der Lagerspindel 32 starr befestigt, beispielsweise durch eine Feststellschraube 62. Alternativ kann die Drehwelle 54 auch unter Weglassen des Basisteiles 56 am Rahmen des Aufsteckgatters 15 angeordnet werden.
Der Hebel 50 enthält eine längliche Zunge 64, die von der Muffe 60 an einer Seite der Drehachse 52 nach außen vorsteht. Die längliche Zunge 64 weist ein so ausgelegtes äußeres Ende 66 auf, um mit den Stiften 48 in Eingriff zu gelangen, derart, daß die Spannung am Garn 16 auf die später beschriebene Weise aufrechterhalten wird. Ein Tragarm 68, der an der gegenüberliegenden Seite der Muffe 60, betrachtet von der länglichen Zunge 64 aus, angeordnet ist, stellt einen Teil einer Anordnung zum Vor-Spannen des Hebels 50 um die Drehachse 52 in miier gegebenen Richtung dar, wie es bei der speziellen Anordnung der Figuren 3 bis 5 dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel zeigt der Tragarm 68 im wesentlichen L-förmigen Aufbau, derart, daß ein größerer Teil desselben in einer Richtung parallel zur Drehachse 52 vorsteht, so daß ein äußeres Ende 70 des Tragarms 68 außerhalb der kreisförmigen Anordnung der Stifte 48 angeordnet ist.
BAD
IJdS äufinre Ende 70 weist eine Öffnung 72 zur Aufnahme eines Hakens 74 auf. Der Haken 74 ist mit einem Gewicht 76 gekoppelt, das unterhalb des äußeren Endes 70 des Tragarmes 68 am Haken 74 aufgehängt ist.
Wie am besten aus Figur 4 zu ersehen ist, erzeugt das Gewicht 76 in Pfeilrichtung 78 am Hebel 50 eine Rotations-Vor-Spannung um die Drehachse 52. Gleichzeitig wirkt die auf das Garn 16 durch den Webstuhl 22 ausgeübte Kr^ft in eine Richtung, um den Garn-Rohrträger 26 und damit di^e Scheibe 38 in entgegengesetzte Richtung zu drehen, was Γη Figur 8 durch den Pfeil 80 dargestellt ist. Die Stifte 48 sind mit dem äußeren Ende 26 der länglichen Zunge 64 in Eingriff, wobei der Hebel 50 veranlasst wird, sich in Richtung des Pfeiles 80 zu drehen, wenn sich die Scheibe 38 in Richtung des Pfeiles 80 dreht.
Dio Betriebsweise des Rückzieh- und Spannungs- Mechanismus 14 kann am besten unter Bezugnahme auf Figur 6 verstanden werden, bei dem das Gewicht 76 zur Vereinfachung weggelassen ist. Stattdessen wurde ein Pfeil 82 zur Darstellung der Kraftrichtung auf den Tragarm 68 in Folge des Gewichtes 76 eingeführt. Während des üblichen Webvorganges innerhalb des Webstuhles 22 wechselt die Kraft auf das Garn 16 zwischen einem Extrem, wo das Garn 16 vom Garn-Rohrträger 26 mit erheblicher Kraft abgewickelt wird, mit dem anderen Extrem, wo diese Kraft verschwindet und das Garn 16 tatsächlich durchhängt. Zugleich ist es erwünscht, daß das Garn 16 einen gewünschten Betrag der Spannung bei derartigen variierenden Betriebsbedingungen aufrechterhält. Dies wird durch den Rückzieh- und Spannungs-Mechanismus 14 der in Figur 6 gezeigten Art bewerkstelligt.
Wenn an das Garn 16 Kraft angelegt wird, um den Garn-Ronrträger 26 und die damit verbundene Scheibe 38 zu einer Drehung in Richtung des Pfeiles 80 zu veranlassen, so gelangt din kreisförmige Anordnung der Stifte 48 mit dem äußeren Ende 66 der länglichen Zunge 64 derart in Eingriff, um den
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Hebel 50 gegen die Vorspannung des Gewicht.es 76 in die in Figur 6 gezeigte Position 84 zu drehen, bei der die äußerste Spitze des äußeren Endes 66 der Länglichen Zunge 64 an einem der Stifte 48 aufliegt. Wenn sich die Scheibe 38 weiter in Richtung des Pfeiles 80 dreht, wobei das Garn 16 abgewickelt wird, so springt die Spitze des äußeren Endes 66 der länglichen Zunge 64 von einem auf einen anderen der Stifte 48.
Dies stellt sicher, daß ein Nennbetrag der Spannung auf dem Garn 16 aufrechterhalten wird.
Wenn die durch den Webstuhl 22 auf das Garn 16 ausgeübte Abwickel- Kraft nachlässt, so verlangsamt sich die Bewegung der verschiedenen Stifte 48 entlang der Spitze des äußeren Endes 66 der länglichen Zunge 64, bis gegebenenfalls, das äußere Ende 66 der länglichen Zunge 64 gegen einen der Stifte 48 anliegt. Wenn die auf das Garn 16 ausgeübte Kraft weiter abnimmt, veranlasst die durch das Gewicht 76 vorgesehene Vor- Spannung den Hebel 50, sich in Richtung des Pfeiles 78 zu drehen. Dies veranlasst die Scheibe 38 und den daran befestigten Garn- Hohlträger 2ü, sich in eine Richtung entgegen dem Pfeil 80 zu drehen, um das Garn 16 zurück auf den Garn- Hohlträger 26 aufzuwickeln. Dadurch wird das Garn 16 zurück- und aus dem Webstuhl herausgezogen, und zwar um einen Betrag, der ausreicht, um einen gewünschten Betrag an Spannung im Garn 16 aufrechtzuerhalten. Eine derartige zurückgezogene Stellung 86 des Hebels 50 ist in Figur 6 in gestrichelten Linien dargestellt.
Wenn die Zugkraft auf das Garn 16 erneut anwächst, so veranlasst der spezielle Stift 48, der mit der länglichen Zunge 64 des Hebels 50 in Eingriff steht, den Hebel 50, sich in Richtung des Pfeiles 80 zu drehen, sobald sich die' Scheibe 38 wiederum in diese Richtung zu drehen beginnt. Die längliche Zunge 64 bewegt sich von der gestrichelten Position 86 zur Position 84 nach unten, wenn sich die Scheibe 38
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weiter in Richtung des Pfeiles 80 dreht. Wenn die längliche Zunge 64 die Position 84 erreicht, bleibt sie in dieser Position, und das äußere Ende 66 derselben beginnt von einem Stift 48 auf dt:n anderen Stift zu springen, wenn die Drehung der Scheibe 38 weitergeht. Der Hebel 50 bleibt in dieser Position, wobei die längliche Zunge 64 so lange entlang der Stifte 48 springt, bis die Abwickelkraft am Garn 16 die Vorspannkraft des Gewichtes 76 übersteigt. Wenn die Abwickelkraft auf das Garn 16 wieder unter diesen Wert abzunehmen beginnt, so endet % gegebenenfalls die Drehung der Scheibe 38 in Richtung des PfieX'les 80, wonach die längliche Zunge 64 bei einem einzigen Stift.' 48 verbleibt, und wonach sich die Scheibe 38 und der damit; verbundene Garn-Hohlträger 26 in Richtung des Pfeiles 78 dreht und die längliche Zunge 64 veranlasst, sich von der Position 84 zur Position 86 zu bewegen, wie vorher beschrieben.
Das Springen des Endes 66 der länglichen Zunge 64 über die Stifte 48 verursacht einige Schwingung oder Spannungsänderung in Folge der sich ändernden Richtung der Komponente der Hebelkraft. Derartige Schwingungen können durch die Auswahl der relativen Größen, Abstände und Arbeitswinkel der verschiedenen Teile und durch Variieren der Anzahl und dabei der Abstände der Stifte 48 zu einem Minimum reduziert werden.
In der Anordnung der Figuren 3 bis 5 wird das Vor~Spannen des Hebels 50 durch das aufgehängte Gewicht 76 verursacht. Figur 7 zeigt eine andere Anordnung zum Vorspannen des Hebels 50. Bei der Anordnung von Figur 7 sind das Gewicht 76 und der damit verbundene Haken 74 durch eine Zugfeder 88 ersetzt, die in einem Mittelbereich spiralenförmig ist, die ein erstes Ende 90 aufweist, das durch die Öffnung 72 am äußeren Ende 70 des Tragarmes 68 hindurch eingehakt ist, und die ein gegenüberliegendes zweites Ende 92 aufweist, das mit einem festen Bezugspunkt 94 verbunden isSt. Der feste Bezugspunkt 94 kann ein getrennter am Aufsteckgatter 15 befestigter Stift sein, oder es kann eine andere Lagerspindel 32 sein. Wie im Falle des Gewichtes 76 spannt
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die Zugfeder 88 den Hebel 50 für eine Drehbewegung in Pachtung des Pfeiles 80 vor. Die Zugfeder 88 kann bestimmte Vorteile gegenüber dem Gewicht 76, das in der Anordnung der Figuren 3 bis 5 dargestellt ist, aufweisen. Durch Wahl unterschiedlicher Federkonstanten können die Arbeitscharakteristiken verändert werden, um verschiedene Spannungscharakteristiken zu erzielen, wie später beschrieben wird.
Bei der in Figur 7 gezeigten speziellen Anordnung ist das zweite Ende 92 der Zugfeder 88 mit dem festen Bezugspunkt 94 verbunden. Dies ist kein wesentliches Merkmal der Befestigungsanordnung, und bei einigen Ausführungsbeispielen mag man vorzugsweise das zweite Ende 92 der Zugfeder 88 einstellbar machen. Dies kann durch Koppeln eines länglichen Elementes mit mehreren Öffnungen durchgeführt werden, die entlang des länglichen Elementes zum festen Bezugspunkt 94 angeordnet sind. Das zweite Ende 92 der Zugfeder 88 kann dann in verschiedenen Öffnungen angeordnet werden, um die Federspannung zu variieren. Alternativ kann die Winkelposition des Basisteiles 56 in der Lagerspindel 32 geändert werden, oder das zweite Ende 92 der Zugfeder 88 kann einen Spannanker aufweisen, oder es kann mit einem einstellbaren Hebel gekoppelt werden.
Die Figuren 8 bis 10 zeigen eine weitere Anordnung zum Vorspannen des Hebels 50. Bei der in den Figuren 8 bis 10 gezeigten Anordnung ist der Tragarm 68 vom Hebel 50 weggelassen worden. Darüberhinaus ist die Drehwelle 54 innerhalb der Muffe 60 des Hebels 50 angeordnet und drehbar innerhalb einer Öffnung 96 am oberen Ende des Basisteiles 56 gelagert. Die Drehwelle 54 erstreckt sich durch die Öffnung 96 hindurch, und am äußeren Ende der Drehwelle 54 an der gegenüberliegenden Seite des Basisteiles 56, bezogen auf den Hebel 50, ist eine Hülse oder Muffe 98 fest angeordnet. Die Muffe 98 ist an der Außenseite der Drehwelle 54 durch eine Feststellschraube 100 gegen Verdrehen gesichert. Eine Torsionsfeder 102, die im wesentlichen spiralförmig ist, ist lose urn die Außenseite
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der Drohweile 54 zwischen dem äußeren Κικ1;Λ des ttosisUMltüä 5ü und der Muffe 98 gelegt. Ein erstes Ende 104 der Torsionsfeder 102 ist in einer Öffnung 106 am oberen Ende des Basisteiles 56 im Anschluß an die Öffnung 96 gelagert. Ein gegenüberliegendes zweites Ende 108 der Torsionsfeder 102 ist innerhalb einer Öffnung 110 in der Muffe 98 gelagert.
Die Torsionsfeder 102 versucht, die Muffe 98 in die durch einen Pfeil 112 dargestellte Richtung in Bezug zum Basisteil 56 derart zu drehen, daß der Hebel 50 in Richtung des Pfeiles 78 gedreht wird. Auf diese Weise ist der Hebel 50 so vorgespannt, um sich in eine Richtung zu drehen, um die gewünschte Spannung im Garn 16 aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig bei Bedarf ein Zurückziehen erzeugt wird.
Figur 11 zeigt die Garn-Spannung als Funktion der Winkelposition des Hebels 50. Die Winkelposition des Hebels 50 kann von 0 Grad, bei dem die Länge der Zunge 64 gerade nach oben weist, bis 180 Grad, wo die längliche Zunge 64 gerade nach unten weist, variieren, wie dargestellt ist.
Eine erste Kurve 114 zeigt den Fall, bei dem das aufgehängte Gewicht 76 zum Vorspannen des Hebels 50 benutzt wird. Die Kurve 114 zeigt, daß im Falle des aufgehangen Gewichtes 76 die Spannung mit geänderter Winkelposition des Hebels 50 variiert. Die Spannung hat ein Minimum in der Nähe der Positionen von 0 Grad und 180 Grad und ein Maximum, wenn der Hebel 50 in der 90 Grad-Position ist, wobei sich die längliche Zunge 64 gerade nach rechts erstreckt, wie in Figur 6 dargestellt ist. In der Praxis dreht sich der Hebel 50, wie vorher in Verbindung mit Figur 6 beschrieben ist, durch einen erheblich geringeren Winkelbereich als 180 Grad. Somit ist die Variation der Spannung erheblich geringer, als durch die gesamte Kurve 114 dargestellt ist. Insbesondere sind diese Variationen trotz der Unterschiede der Spannung bei den durch die Kurve 114 dargestellten Winkel Positionen erheblich niedriger als für den Fall, daß Haarnadel-förrnige Gewichte bekannter Bauart verwendet werden, um die Spannung
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des Games aufrechtzuerhalten. Wean Haarnadei-förmige Gewichte eingesetzt werden, so wird die Spannung von der Reibung zwischen den Gewichten und den Garnen abgeleitet, und der Reibungskoeffizient dazwischen ändert sich in Folge von Knorpeln und anderen sich ändernden Oberflächeneffekten. Das Gewicht muß auch aufgehängt werden, in welchem Falle die vorgesehene Kraft entfernt oder reduziert wird. Das beim genannten Ausführungsbeispiel aufgehängte Gewicht 76 stellt somit (auch) wegen des einfachen Aufbaus einen attraktiven Weg dar, den Hebel 50 vorzuspannen.
Die Verwendung der Zugfeder 88 gemäß Figur 7 zum Vorspannen des Hebels 50 ermöglicht die Fähigkeit, eine günstigere Zugcharakteristik für bestimmte Anwendungen zu erzielen. Es wurde festgestellt, daß man durch Ändern der Federkonstante verschiedene Spannungscharakteristiken erhält. Die Kurven 116, 118 und 120 in Figur 11 stellen drei verschiedene Beispiele von Spannungscharakteristiken dar, die man mit Zugfedern unterschiedlicher Federkonstanten erhält. Die Kurven 116, 118 und 120 weisen alle geringere Zugspannungs-Schwankungen als das in der Kurve 114 dargestellte Beispiel auf, gleichzeitig variieren die einzelnen Kurven stark voneinander.
Die Kurve 116, die man durch Verwendung einer Zugfeder 88 oder einer Torsionsfeder 102 mit einer bestimmten Federkonstante und Charakteristik erhält, ist relativ flach und weist daher ziemlich geringe Änderungen der Zugspannung mit wechselnder Winkelposition des Hebels 50 auf. Es sei bemerkt, daß die Spannung 1<;X;-'ichlich leicht abnimmt, wenn sich der Hebel 50 der 90-Grad-Position von beiden Saiten aus nähert.
Im anderen Extremfall zeigt die Kurve 120 die Verwendung einer Feder, mit erheblieh unterschiedlicher Federkonstante. Die Änderung der Zugspannung ist größer als im Falle der Kurvt.' 116 und beginnt sich der Kurve 111 anzunähern.
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Die Kurve 118 zeigt einen erwünschten Kouipruir.iß. Die Kurve 118 ist ebener als die Kurven HG und 120, sie zr-Mgt sehr geringe Änderungen der Spannung über einen breiten Winkelberoich des Hebels 50. Darüberhinaus ist der Spannungsbereich des meisten Teiles der Kurve 118 nahe oder genau bei der optimalen Spannungsbedingung für einen speziellen Webbelrieb. Die Unterschiede zwischen den Kurven 116, 118 und 12Ü können durch Dinge wie Variationen der Federkonstanten allein verursacht werden, wobei die anderen Faktoren im wesentlichen gleich sind.
Die in den Figuren 3 bis 5, der Figur 7 und den Figuren 8 bis 10 gezeigten Rückzieh- und Spannungs-Mechanismen 14 sind von der Art, daß sie bei bereits vorhandenen Aufsteckgattern 15 eingesetzt werden können. Ein derartiger Einsatz ist einfach durch Anbringen des Basisteiles 56 an der Lagerspindt;l 32 durchzuführen, gefolgt durch das Anbringen der Scheibe 38 an der Lagerspindel 32. Für bestimmte Anwendungen mag es jedoch erwünscht sein, die Aufsteckgatter 15 in einem Stück mit den eingebauten Rückzieh-Mechanismen 14 zu konstruieren. Beispielsweise kann der Hebel 50 schwenkbar am Rahmen des Aufsteckgatters 15 selbst befestigt werden, wobei der Rahmen des Aufsteckgatters als Basisteil 56 arbeitet. In solchen Fällen kann der Hebel-Vorspanri-Mecnanismus, sei er als aufgehängtes Gewicht oder als Feder ausgestaltet, vorzugsweise an der gegenüberliegenden Seite des Rahmens des Aufsteckgat-Uj rs, bezogen auf den Garn-Hohlträger 26, befestigt sein. Bei solchen Anwendungsbeispielen wird die Scheibe 38 typischerweiso noch auf der gleichen Seite des Rahmens des Aufsteckgatters wie der Garn-Hohlträger 26 angeordnet, um ein Koppeln der beiden miteinander zu erleichtern.
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Claims (17)

Patentbüro ..---■ EDUARD BAUMAMM , Diplom-Physiker 3523978 Deutscher Patentanwalt European Patent Attorney Patentbüro Eduard Baumann ■ Poitfach 12Ol - D-8O11 Höhenklrctwn/MOnchan D-8O11 Höhenkirchen/München, Germany Telefon O 81O2/41O8 Tetetex 2627-810280 baupat Telex 17 81O28Obaupat (Eine Pause über 15 see oder.++++' beenden Übertragung!) (A pause more than 15 sec or"++++" stop transmission!) Postscheckamt München · Kto.-Nr. 196648-8O4 (BLZ 7OO 1OO 80) Raiffeisenbank Höhenkirchen · Kto.-Nr. 32OOO (BLZ 7Ol 694 O2) Datum. Date. 4. Juli 1985 Bm/abr. Uns. Zeich, Hitco 016 Ihr Zeich, Ourrefi Yourref, PATENTANSPRÜCHE
1. Anordnung zum Liefern eines unter Zugspannung stehenden länglichen Teiles (16) mit einem schwenkbar gelagerten Träger (12), auf dem ein längliches Teil aufgewickelt ist,
gekennzeichnet durch
- ein Bauteil (14), das derart mit dem Träger (12) gekoppelt ist, daß es sich mit ihm dreht, und das mehrere Bauelemente (48) aufweist, die vom Bauteil in einem im wesentlichen kreisförmigen Muster vorstehen,
einen derart gelagerten Hebel (50), daß er um eine Drehachse (52) schwenkbar ist und daß er mit den Bauelementen (48) in Eingriff gelangt, die vom Bauteil (14) vorstehen,
- eine Einrichtung (76; 88; 102) zum Vor-Spannen des Hebels (50), so daß sich dieser in einer vorgegebenen Richtung um die Drehachse (52) drehen kann.
ΒΛ0
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß dor Träger (12) um seine Längsachse (36) drehbar ist, daß das Bauteil (14) eine Scheibe (38) enthält, die um die Längsachse (36) des Trägers (12) drehbar und mit dem Träger gekoppelt ist, daß das im wesentlichen kreisförmige Muster der Mehrzahl von Bauelementen (48) an der Längsachse (36) des Trägers
; (12) ein Zentrum aufweist, daß der Hebel (50) wenigstens
teilweise innerhalb des im wesentlichen kreisförmigen Musters der Mehrzahl von Bauelementen (48) angeordnet ist, und daß die Drehachse (52) des Hebels (50) im wesentlichen parallel
! zur Längsachse (36) des Trägers (12) und in einem Abstand
hierzu angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (50) an einer Seite der Drehachse (52) eine längliche Zunge (64) für einen Eingriff mit den Bauelementen (48) aufweist, die vom Bauteil (14) vorstehen, und daß der Hebel (50) an der anderen Seite der Drehachse in Bezug auf die längliche Zunge (64) einen Tragarm (68) aufweist, wobei die Einrichtung (76) zum Vor-Spannen mit dem Tragarm gekoppelt ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vor-Spannen ein am Tragarm (68) aufgehängtes Gewicht (76) ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vor-Spannen eine Spiralfeder (88) ist, deren erstes Ende (90) mit dem Tragarm (68) und deren entgegengesetztes zweites Ende mit einem (ortsfesten) Bezugspunkt (94) verbunden ist.
6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5.0) an einer Seite der Drehachse (52) eine längliche Zunge (64) für den Eingriff mit den Bauelementen (48), die vom Bauteil (14) vorstehen, aufweist, und daß die Einrichtung zum Vor-Spannen eine Torsionsfeder (102) ist, die längs der Drehachse (52) angeordnet ist
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und deren erstes Ende (106) mit dem Hebel (50) und deren gegenüberliegendes zweites Ende (110) mit einem festen Bezugspunkt (98) gekoppelt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl von Bauelementen eine Mehrzahl von Stiften (48) sind, die in Abständen zueinander um den äußeren Umfang der Scheibe (38) herum angeordnet sind, daß eine Lagerspindel (32) vorgesehen ist, die sich entlang der Längsachse (36) des Trägers (12) erstreckt und den Träger und darauf die Scheibe (38) drehbar lagert, daß ein; Basisteil (56) an der Lagerspindel (32) angebracht ist, daß sich eine Welle (54) entlang der Drehachse (52) des Hebels (50) vom Basisteil aus nach außen erstreckt, wobei die Welle (54) im wesentlichen parallel zur Lagerspindel (32) und ihr gegenüber versetzt angeordnet ist, und wobei an der Welle (54) der Hebel (50) schwenkbar gelagert ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Teil ein (Kett-)Faden oder Garn ist, daß der drehbar gelagerte Träger (12) aus einer Lagerspindel (32) und einen drehbar auf ihr gelagerten Garnträger (26), auf dem eine Länge von Garn aufgewickelt ist, besteht, daß das Bauteil (14), das so gekoppelt ist, um sich zusammen mit dem Träger (12) zu drehen, eine Scheibe (38) ist, die drehbar an der Lagerspindel (32) an einem Ende (28) des Garnträgers (26) befestigt ist, wobei die Scheibe (38) lösbar mit dem Garnträger (26) gekoppelt ist, daß die Mehrzahl von Bauelementen (48) aus einer Mehrzahl von im Abstand angeordneten Bauelementen besteht, die in einer im wesentlichen kreisförmigen Anordnung um die Lagerspindel (32) auf der Scheibe (38) befestigt sind, und daß der Hebel (50) ein länglicher Hebel ist, der wenigstens teilweise innerhalb der im wesentlichen kreisförmigen Anordnung der Mehrzahl der im Abstand zueinander angeordneten Bauelemente (48) vorgesehen ist, wobei ein äußeres Ende (66) so ausgelegt ist, um mit der Mehrzahl
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der in Abständen angeordneten Bauelemente (48) in Kingriff, x.u gelangen, und daß eine Einrichtung (54, 58, 60) zur drehbaren Lagerung des länglichen Hebels (50) um die Schwenkachse (52) vorgesehen sind, wobei die Schwenkachse (52) in Bezug zur Lagerspindel (32) versetzt und im wesentlichen parallel hierzu angeordnet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Stift (44), der an einer Seite der Scheibe (58) gegenüber der Mehrzahl von in Abständen angeordneten Bauelementen (48) angeordnet ist und nach außen vorsteht, wobei der Stift (44) so ausgelegt ist, daß er innerhalb einer Öffnung (46) innerhalb des Garnträgers (26, 28) aufgenommen ist, um die Scheibe (38) lösbar mit dem Garnträger (26) zu koppeln.
10. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl von in Abständen angeordneten Bauelementen (48) eine Mehrzahl von im wesentlichen zylindrischen Stiften ist, und daß der längliche Hebel (50) eine längliche Zunge (64) an einer Seite der Drehachse (52) aufweist, deren äußeres Ende (66) so ausgelegt ist, um mit der Mehrzahl der in Abständen angeordneten Bauelemente (48) in Eingriff zu kommen.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbar mit dem Träger (12) gekoppelte Bauteil (14) eine Scheibe (38) aufweist, die für die Drehung um eine Zentralachse (36) befestigt und für eine Kopplung mit dem Träger (12) ausgelegt ist, wobei die Mehrzahl von Elementen (48) aus einer Mehrzahl von Stiften bestehen, die in Abständen zueinander um die Scheibe (38) kreisförmig angeordnet sind und an der zentralen Achse (36) einen Mittelpunkt haben, und daß der schwenkbar gelagerte Hebel (50) ein länglicher Hebel ist, der innerhalb der kreisförmigen Reihe angeordnet und schwenkbar um eine Drehachse (52) gelagert ist, die gegenüber der zentralen Achse (36) versetzt ist.
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12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche Hebel (50) eine längliche Zunge (64) aufweist, deren äußeres Ende (66) so ausgelegt ist, um mit der Mehrzahl der Stifte (48) in Eingriff zu kommen.
13. Anordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Basisteil (56), das im Anschluß an die Scheibe (38) vorgesehen ist, sowie durch eine versetzte Welle (54), die vom Basisteil (56) längs der Drehachse (52) vorsteht und im wesentlichen parallel zur zentralen Achse (56) angeordnet ist, und auf der der längliche Hebel (50) schwenkbar gelagert ist.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche Hebel (50) eine längliche Zunge (64), die so ausgelegt ist, um mit der Mehrzahl von Stiften (48) in Eingriff zu gelangen, und einen gegenüberliegenden Tragarm (68) aufweist, der mit der Einrichtung (76) zum Vor-Spannen gekoppelt ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vor-Spannen aus einem Gewicht (76) besteht, das am Tragarm (68) aufgehängt ist.
16. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Vor-Spannen aus einer (Spiral-)Zugfeder (88) besteht, deren erstes Ende (90) mit dem Tragarm (68), und deren entgegengesetztes zweites Ende (92) mit einem Bezugspunkt (94) gekoppelt ist.
17. Anordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein Basisteil (56), das im Anschluß an die Scheibe (38) vorgesehen ist und eine Öffnung mit einer Achse (52) aufweist, die mit der Drehachse (52) (des Hebels) zusammenfällt und im wesentlichen parallel zur zentralen Achse (36) ist, sowie durch eine Welle (54), die mit dem länglichen Hebel (50) gekoppelt ist und die drehbar innerhalb der Öffnung im Basisteil (56) gelagert ist, wobei die Einrich —
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tung zum Vor-Spannen eine Muffe (98) enthält, die an der Welle (54) befestigt ist, wobei eine Spiral-Torsionsfeder (102) um die Welle gelegt ist, und wobei ein erstes Ende (110) der Torsionsfeder (102) mit der Muffe (98) und ein gegenüberliegendes zweites Ende (106) mit dem Basisteil (56) gekoppelt ist.
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