DE351990C - Vorrichtung zum Toeten von Gefluegel - Google Patents

Vorrichtung zum Toeten von Gefluegel

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DE351990C
DE351990C DENDAT351990D DE351990DD DE351990C DE 351990 C DE351990 C DE 351990C DE NDAT351990 D DENDAT351990 D DE NDAT351990D DE 351990D D DE351990D D DE 351990DD DE 351990 C DE351990 C DE 351990C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/08Slaughtering or stunning for poultry or fish, e.g. slaughtering pliers, slaughtering shears
    • A22B3/086Stunning devices specially adapted for poultry

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Töten von Geflügel. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Töten von Geflügel.
  • Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen der Hals des Federviehes in eine,ia einerseits offene» h-ij onettschlitz eines Gestells Aufnahme findet, an welchem. ein unter Federwirkung stehendes Schneidwerkzeug schwingbar gelagert . ist, durch dessen Bewegung der Kopf des Tieres vom Hals getrennt wird.
  • Ferner sind Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen -das Messer in der Wandung einer über hopf und Hals des Federviehes ;;reifenden Kappe auf und ab verschieblich gelagert ist und für gewöhnlich durch eine Feder in seiner obersten Stellung gehalten ; wird.
  • Das Neue bei der vorliegenden Erfindung besteht nun zunächst darin, daß ein in bekannter Weise mit einem baimnettförmigen Schlitz zur Aufnahme des Halses des Federvvehes versehene Gestell, welches ,aius einem Stanzteil besteht, parallele Seitenwandungen besitzt, von welchen das in bekannter Weise auf und ab vers;chiebtdche und unter Federwirkung stehende Messer in j efder Stellung umschlossen ist, wobei es einerseits an den die Seitenwandungen an ihren vorderen Enden ober- und unterhalb der Öffnung des Bajonettschlitzes verbindenden Stegen und anderseits an den die Seitenwandungen an ihren hinteren Enden verbindenden und in geeignetem Abstand halternden Nieten geführt 7St.
  • Ferner besitzen gemäß der Erfindung die parallelen Seitenwände des Gestells an ihren oberen Enden übereinstimmende Öffnungen, mit welchen am oberen und unteren Ende des Schneidwerkzeuges vorgesehene Öffnungen in Übereinstimmung gebracht werden können, so daß das Schneidwerkzeug durch Einsetzen eines Splintes o. dgl. in die jeweils in Übereinstimmung stehenden Öffnungen in seiner oberen und; unteren Stellung festgestellt werden kann.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß in dem oberenTeil des Gestells ein .in die Längsaussparungen zwischen dem Messerschaft und den Führungszungen des Messers eingreifender Bügel herausnehmbar angeordnet ist, welcher zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Messers und zu dessen geradlinigen Führung dient.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb, i eine schaubildliche Ansicht, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht der Platte, aus welcher der Rahmen oder :das Gestell hergesbellt wird, in vergrößerteini Maßstab, Abb. 4 eine Teilansicht der Handhabe oder des Druckgliedes, Abb. 5 einen wagerechten Schnitt in vergrößertem Maßstab nach Linie 5-5 der Abb. 2, Abb.6 eine Draufsicht eines Stückes zur Herstellung einer Schlagkappe für das Druckglied von anderer Form, Abb. 7 einen Schnitt durch das Druckglied mit :der aus idem Stück nach Abb. 6 hergestellten Schlagkappe.
  • Bei der Herstellung der Vorrichtung wird eine Platte, wie in Abb. 3 gezeigt, verwendet, welche man durch Ausstanzen o. dgl. aus einem Metallblech erhält. Die Platte besitzt im wesentlichen die Form eines Rechtecks und hat in der Mitte eine herzförmige Öffnung i und an einer Seite mit Löchern 3 versehene Fortsätze 2. An dem entgegengesetzten Ende der Platte sind an dieser Blätter oder Flügel 4 vorgesehen und' in der Nähe dieser Flügel Schlitze 5: Diese Schlitze liegen in der Längsrichtung der Platte und je ein Schlitz an jedem Ende der Flügel. Zwischen den Fortsätzen 2 ist eine Aussparung 6 und an den beiden Längsseiten der Platte sind Löcher 7 vorgesehen. Nachdem die Platte angezeichnet ist, wird sie nach @ea angezeichneten Linien gebogen. Die Platte besitzt auf jeder Hälfte in der Nähe der Schlitze 5 eine Öffnung B. Diese Üffnungen 8 liegen nach Biegung -der Platte zwecks Herstellung des Rahmens genau einander gegenüber. Beider Herstellung,des Rahmens wird die Platte nach den parallelen Längslinien g umgebogen, wodurch die Seitenstücke io und i i gebildet werden, deren vordere Enden durch den zwischen den Biegungslinien g befindlichen Steg 12 miteinander verbunden sind. Die- herzförmige Öffnung 'i bildet nunmehr einen Bajonettschlitz 13 in denn Rahmen. Das untere geschlossene Ende des Schlitzes bildet einen Sitz, der als Auflage für den Hals des zu tötenden Fedi°rviehes dient, während die obere Endöffnung des Schlitzes im der Vorderseite ides Rahmens liegt, so daß dler Hails des Federviehes leichfin den Schlitz hineingebracht werden kann. Die Zungen oder Fortsäst,z:e z werden wag erecht abgebiogen, so daß sie Auf1agen1,a.tfien bi'-,den, welche zur Befestigung -der Vorrichtung auf einer feststehenden Stütze o. dgl. dienen. Diese Befestigung erfolgt mittels durch die Öffnungen 3 einzusetzender Befestigungsmittel. Die Flügel 4 wenden ebenfalls wagerecht nach, außen gebogen. Die Seitenstücke io und ii verlaufen parallel zueinander, so daß sie sich an ihren hinteren Enden nicht berühren: Die hinteren Enden sind nach den Linien 14 nach außen umgebogen, wodurch nach außen gerichtete Flanschen 15 gebildet werden, die zur Verstärkung des Gestells dienen und dessen Verbiegen verhindern. Um das Gestell weiter zu verstärken und, ein Auseilnandergehen seines hinteren Endes zu verhindern, sind an den einander gegenüberliegenden Öffnungen 7 ider Seitenstücke mit Schultern versehene Niete angeordnet, welche die hinteren Enden der Seitenstücke in geeignetem Abstand' und wirksam zusammenhalten.
  • Die Flügel 4 dienen als Auflager für eine in Schraubenwindungen um Iden Schaft 18 des Schneidwerkzeuges angeordneten - Feder 17. Der -Schaft 18 steht zweckmäßig mit dem Messerblatt ig aus einem Stück. Das Messerblatt ist zwischen Iden Seitenstücken io und ii angeordnet und wird von dem Steg 12 und den Nieten 16 geführt. Am oberen Ende des Schaftes 18 ist eine Schlagkappe angeordnet, welche zweckmäßig aus zwei Winkelstücken besteht, deren senkrechte Schenkel 2o durch. Niete an -den flachen Seiten des Schaftes befestigt sind, während die oberen Schenkel 21 sich in entgegengesetzten Richtungen von dem Schaft aus seitwärts erstrecken. Die Schenkel 21 bilden Platten von solcher Form und Größe, daß die Schlagkappe sich -der Hand anpaßt und die Vorrichtung bequem bedient werden kann. Das obere Ende der Schraubenfeder 17 stützt sich gegen -die Unterseite,der Schenkel 2i und sie hält das Schneidwerkzeug für gewöhnlich in seiner angehobenen Stellung. Das Messerblatt i g ist V-förmig. Es besitzt eine mittlere Spitze 22, von welcher Schneiden 23 geneigt nach oben verlaufen. An den Enden fes Messerblattes erstrecken sich von idiesem aus nach oben Führungszungen 24, welche in einem gewissen Abstand von dem Schaft 18 angeordnet -sind und Führung an dem Steg 12 und, den Nieten 16 finden. Durch die Anordnung -der Zungen in einem gewissen Abstand von dem Schaft 18 wird zwischen diesem und den Zungen auf jeder Seite eine Längsaussparung gebildet. Diese dienen zur Aufnahme der Schraubenfeder 17. Durch die Schlitze 5 des Rahmens und die Längsaussparungen zwischen Odem Schaft 18 und den Führungszungen24 erstrecken sich die freien Schenkel eines U-förmigen Bügels 25, so daß dieser als Führung für Idas Schneidwerkzeug dient, um dieses in seiner geraden Bewegungsbahn zu halten. Durch die freien Enden der Schenkel des Bügels 25 ist ein Splint 26 o. >g1. gesteckt, um eine unbeabsichtigte Herausbewegung des Bügels, zu verhindern. Außer als Führung für das Schneidwerkzeug dient dieser Bügel als Anschlag zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Schneidwerkzeuges unter der Wirkung der Felder 17, so @daß ein unbeabsichtigtes Herausbewegen ,des Schneidwerkzeuges aus dem Rahmen verhindert wird Soll das Messer zwecks Reinigung oder Schärfung herausgenommen werden, so wird zunächst der Splint 26 und dann der Bügel 25 herausgezogen, worauf die Herausnahme des Messers ohne weiteres durch das obere offene Ende des Rahmens erfolgen kann. Wenn das Schneidwerkzeug nach unten bewegt wird, so überquert die äußere Führungszunge 24. das offene Ende des Schlitzes 13, wodurch das Sch@neüdwerkzeug wirksam geführt und jede Abweichung aus der geraden Bewegungsbahn verhütet wird, wobei gleichzeitig jede Reibung zwischen dem Werkzeug und,dem Rahmen, welche die lBewegung -des ersteren vermindern und die Benutzung erschweren würde, praktisch ausgeschaltet ist.
  • An der Übergangsstelle zwischen Schaft und Messerblatt ist in .dem Schneidwerkzeug eine Öffnung 27 vorgesehen, welche .in der oberen Stellung des Schneidwerkzeuges mit den Öffnungen 8 in dem Rahmen übereinstimmt. Durch diese Öffnung kann ein Bolzen 28 o. dgl. gesteckt werden, wellicher alsdann Idas Schneidwerkzeug in seiner oberen Stellung hält und eine unbeabsichtigte Abw-ärtsbewegu.ng des Messers verhütet. Indem oberen Ende des Schaftes 18 ist eine Öffnung 29 vorgesehen, welche mit den Öffnungen 8 in Übereinstimmung tritt, wenn *das Schneidwerkzeug vollständig nach unten bewegt worden ist. Durch Einstecken eines Bolzens durch die übereinstimmenden Öffnungen 29 und' 8 wird :das Schneidiverkzeug in seiner tiefsten Stellung gehalten, wobei sich- das Messer, :der Schaft und die Führungszungen vollständig in dem Rahmen eingeschlossen befinden, so daß die ganze Vorrichtung wenig Raum in Anspruch nimmt, was bei der VersenJung -der Vorrichtung in großen Mengen eine große Raumersparnis zur Folge hat.
  • Beim Gebrauch der Vorrichtung wind. der Halo dez Fe;lervi.eh°s i--i ass i,nter: Fn-I" de', Bajonettsch itzes 13 gebracht, worauf durch einen Schlag auf den Handgriff 2I Idas Messer in den Ha#:s des @e;hrv:iell-s ci-Idringt. Wenn das Schneidwerkzeug sich in seiner höchsten Stellung befindet, so lieg die Spitze 22 unmittelbar an dem oberen Rand des Schlitzes 13, so daß durch einen gelinden Schlag die Spitze 22 in den Hals des Feder-, vi,ehes eintritt und das 1W_.hvi:@:r@@rh t;u-cnsticht, wodurch der sofortige Tod eintritt und alsdann das Blut aus dem Halse abfließen kann. Wenn man :das Federvieh zu köpfen wünscht, so muß man einen stärkeren Schlag auf die Handhabe ausüben, wodurch das Messer sich über den ganzen O,uers;hnitt des Halses bewegt und den Hals durchschneidet. Nach Freigabe der Handhabe bewegt die Feder 17 das Messer wieder in die obere Ausgangsstellung. Das geschlachtete Federvieh kann nunmehr bequem weggenommen und ein anderes lebendes in die Stellung zum Töten gebracht werden. Bei .der Einrichtung gemäß der Erfindung kommt das Federvieh beim Einbringen in den Schlitz 13 nicht in Berührung mit dem Messer, so daß ihre unnützer Schmerz durch Verletzungen o. dgl. durch das Messer vor der Tötung erspart bleibt.
  • Das in Abb. 6 gezeigte Stück zur Herstellung einer SchlagIrappe besteht aus einem mittleren elliptischen Teil 30 mit von seinen Enden nach außen sich erstreckenden schmalen Zungen 31. Die Zungen 31 werden nach den Linien 32, welche mit den Enden des Teiles 3o übereinstimmen, gegen die Unterseite dies Teiles 30 gebogen und hierauf derart seitlich nach den Linien 33, daß sie im rechten Winkel zu dem Teil 30 von -diesem nach unten vorspringen und der Abstand zwischen ihnen gleich der Dicke des Schaftes ist. Die Schlableappe wird alsdann so auf den Schaft aufgebracht, daß die parallelen Schenkel der Zungen an den gegenüberliegenden Seiten des Schaftes anliegen. Durch in die Öffnungen 35 :der Zungen und des Schaftes eingeschraubte Bolzen 34 wird die Schlagkappe an dein Schaft befestigt. Die bogenförmigen Kanten 4@;s Teiles 3i können leicht i-"«-.h unten gebogen sein, so daß die Schlagkappe sich der Hand anpaßt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Vorrichtung zum Töten von Geflügel, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise mit einem bajonettförmigen Schlitz zur Aufnahme des Halses des Feclerviebes ver=eliene Gestell, welches aus einem Stanzteil besteht, parallele Seitenwandungen (io, ii) besitzt, von welchen :das in bekannter Weise auf und ab, verschieblic'h und unter Federwirkung stehende Messer (i9) in jeder Stellung lumschlossen ist, wobei das Messer (i9) einerseits an :den die Seitenwandunöen (i o, i i) an ihren vorderen Enden ober-und unterhalb der Öffnung des Bajonett schlitzes verbindenden Stege (12) und anderseits an den die Seitenwandungen an ihren hinteren Enden verbindenden und in geeignetem Abstand haltenden '.i\-ieten (16) geführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die parallelen Seitenwände (io, ii) des Gestells an ihren oberen Enden übereinstimmende Öffnungen (8) besitzen, mit welchen am oberen und unteren Ende 'des Schneidwerkzeuges vorgesehene Öffnungen (27. 29) in Übereinstimmung gebracht werden können, so daß :das Schneidwerkzeug durch Einsetzen eines Splintes o. dgl. (28) in die jeweils in Übereinstimmung stehenden Öffnungen (8,:27 bzw. 8, 29) in seiner oberen und unteren Stellung festgestellt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und, 2, dadurch gekennzeichnet; @daß in dem oberen Teil des Gestells ein in die Längsaussparungen zwischen dem Messerschaft (18) und den Führungszungen (24) des Messers eingreifender Bügel (25) herausnehmbar angeordnet ist, welcher zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Messers und zu dessen geradlinigen Führung dient.
DENDAT351990D Vorrichtung zum Toeten von Gefluegel Expired DE351990C (de)

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