DE351886C - Schalldose mit zwei oder mehreren Membranen - Google Patents
Schalldose mit zwei oder mehreren MembranenInfo
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- DE351886C DE351886C DE1920351886D DE351886DD DE351886C DE 351886 C DE351886 C DE 351886C DE 1920351886 D DE1920351886 D DE 1920351886D DE 351886D D DE351886D D DE 351886DD DE 351886 C DE351886 C DE 351886C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
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Description
- Schalldose mit zwei oder mehreren Membranen. Die Erfindung betrifft eine Schalldose mit zwei oder mehreren Membranen, die koachsial angeordnet und durch eine gemeinsame Stange miteinander gekuppelt sind. Die Erfindung besteht darin, @daß jede Membran in einem besonderen Luftraum schwingt, welcher idurch Kanäle von solcher Länge und Lage mit einem gemeinsamen Sammelraum in Verbindung steht, -daß die in jedem Luftraum erzeugten Schwingungsimpulse in gleicher Richtung und Phase in den Sammelraum übertreten und dort eine Addition dieser Impulse stattfindet. Durch diese Anordnung und Wirkung unterscheidet sich die Erfindung wesentlich von bekannten Schalldosen mit gekuppelten Membranen, bei denen eine Verstärkung bzw. .Addition .der von den verschiedenen Membranen - erzeugten Impulse nicht erzielt werden kann, oder bei denen die Membranen sternförmig angeordnet sind und daher nicht,durch eine gemeinsameKupph;ngsstange in rasche Schwingungen von gleicher Amplitude ,gebracht werden können.
- Bei Schalldosen bekannter Art wurden ferner die verschiedenen Membranen so ausgebildet, .daß sie verschiedene Klangfarbe besitzen. Wenn nun die Erfindung als besondere Ausführungsform vorschlägt, die Eigenschwingungszahl der Membranen verschieden zu wählen, so geschieht dies nicht zu dem Zweck, eine verschiedene Klangfarbe zu erzielen, sondern um Resonanzerscheinungen zu verhindern. Gerade die geforderte Gleichphasigkeit der Schwingungen in den einzelnen Lufträumen setzt es zur Bedingung, daß verschiedene Klangfarbe mit verschiedenen Oberschwingungen und damit verbundene Störungen der Addition der Schwinbgungsimpulse vermieden werden.
- Die Kupplungsstange kann in ihrer Verlängerung mit einem Schallstift oder einem sonstigen Organ verbunden sein, das zum Antrieb 'der Membranen dient und eine Verbindung beispielsweise mit einem Relais elektrischer oder mechanischer Art gestattet.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb.2 ist ein Ouerschnitt desselben und Abb. i eine Ansicht von unten; Abb. 3 bis 5 zeigen einzelne Scheiben, aus denen die Schalldose zusainmengebaut ist. i, 2, 3 sind Membranen aus Metall, die auf einer gemeinsamen Kupplungsstange d. durch gegengeschraubte Muttern 5 o. dgl. aufgereiht und durch diese mit dem Scballstift o. dgl. verbunden sind.
- Vor jeder Membran befindet sich ein besonderer Luftraum 5, 6, 7, von denen je ein Kanal 8, 9, io zu einem gemeinsamen Sammelraum i i führt, an welchem ein nicht gezeichneter besonderer Resonanzraum, Trichter o. dgl., angeschlossen ist. Die .Kanäle sind so kurz, :daß eine Phasenverschiebung der Schwingungen in den einzelnen Kanälen nicht auftreten kann. Außerdem sind diese Kanäle möglichst gleich lang gemacht. An der Hinterseite einer jeden Membran befindet sich je ein Luftraum i2, 13, 14, deren jeder ,durch Kanäle 15, 16 mit der Außenluft in Verbindung steht.
- Jede Membran kann daher allein für sich den zugehörigen Luftraum in Schwingmangen versetzen, ohne daß diese Schwingungen etwa nach rückwärts auf die nächste Membran übertragen werden.
- Das Luftquantum, das von jeder einzelnen Membran in Schwingungen versetzt wird, ist dabei so groß, daß eine kräftige Erregung erfolgt und ein starker Ton ausgebildet-werden kann.
- Zweckmäßig werden die Membranen so gewählt, daß sie untereinander verschiedene Eigenschwingungszahl besitzen und eine selbsttätige Resonanz dadurch verhindert ist. Die Lufträume hinter denMeinbranen, welche mit der Außenluft in Verbindung stehen, gewährleisten auch, daß der erzeugte Ton vollkommen rein ist, da die ?Membranen außer durch die Antriebsvorrichtung nicht beeinflußt werden. , Zur Tassenherstellung dieser Schalldose gemäß der Erfindung ist die in ,der Zeichnung dargestellte Konstruktion besonders geeignet.
- Diese .besteht darin, daß die Lufträume vor und hinter jeder Membran durch Zusammenfügung von Scheiben 17, 18, i9 gebildet werden, deren Ausbildung aus den Abb. 3 bis 5 zu entnehmen ist. Zwischen zwei dieser Scheiben wird je eine Membran eingefügt.
- Die Zuleitungskanäle zum Resonanzraum sind in einem .besonderen aufgesetzten Stück untergebracht, das beliebigen Durchschnitt haben und an das dann ein beliebiger Resonanzraüm angesetzt werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schalldose mit zwei oder mehreren Membranen, die koachsial angeordnet und durch eine gemeinsame Stange miteinander gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Kupplungsstaü-ge (d.) in ihrer Verlängerung den Schallstift trägt und jede der h-fembranen (i, 2, 3) in einem besonderen Luftraum schwingt, welcher durch Kanäle (8, 9, io) von solcher Länge und Lage mit einem gemeinsainen Sammelraum (ii) in Verbindung steht, daß in -dem jeder .der Membranen zugeordneten Luftraum unabhängig von den anderen Membranen gleichgerichtete Schwingungsimpulse erzeugt und in dem gemeinsamen Sammelraum in gleicher Phase addiert werden.
- 2. Schalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter jeder der Membranen (i, 2, 3) ein .mit der Außen-Iuft in Verbindung stehender Raum vorgesehen ist.
- 3. Schalldose nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufträume der Membranendurch übereinander angeordnete Scheiben (i7,- 18, i9) gebildet sind, die Aussparungen zum Eintritt von Außenluft und zum Austritt der in Schwingung versetzten Luft in die Saminelkanäle besitzen. .a.. Schalldose nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gekuppelten Membranen untereinander verschiedene Eigenschwingungszahl besitzen zur Verhinderung von Resonanzschwingungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351886T | 1920-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351886C true DE351886C (de) | 1922-04-18 |
Family
ID=6271641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920351886D Expired DE351886C (de) | 1920-02-08 | 1920-02-08 | Schalldose mit zwei oder mehreren Membranen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351886C (de) |
-
1920
- 1920-02-08 DE DE1920351886D patent/DE351886C/de not_active Expired
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