DE3510C - Pferde-Scheuklappen zum Herablassen - Google Patents

Pferde-Scheuklappen zum Herablassen

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DE3510C
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Germany
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DENDAT3510D
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English (en)
Original Assignee
b. RICE in Brooklyn
Publication of DE3510C publication Critical patent/DE3510C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/13Devices for preventing bolting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 56.
BERNHARD RICE in BROOKLYN. Pferde-Scheuklappen zum Herablassen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Juni 1878 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Art Scheuklappen für Pferde, die vom Kutschersitz aus dem scheuenden Pferde über die Augen gezogen werden können. Es ist nämlich bekannt, dafs scheue oder wilde Pferde plötzlich beruhigt sind, wenn ihre Augen verdeckt werden. Um dies zu bewirken, ist diese neue Art Scheuklappen in der Art auf der Stirn des Pferdes angebracht, dafs dieselbe augenblicklich vom Kutschersitz aus auf die Augen des Pferdes herabgelassen werden kann.
Fig. ι stellt die Vorrichtung an einem gewöhnlichen Pferdegeschirr, von der Seite gesehen, dar.
Fig. 2 ist eine Seiten-Ansicht derselben in vergröfsertem Maafsstabe, bei welcher die Scheuklappe herabgelassen ist, wie die punktirten Linien in Fig. 1 anzeigen.
Fig. 3 ist eine Ansicht der aufgerefften Scheuklappe von vorn.
Die Vorrichtung besteht aus zwei halbkreisförmigen Bogen A und A l, die an der Stirn des Pferdes oberhalb der Augen am Kopfgestell angebracht werden. Diese Bogen sind an die Arme DD1, welche bei d um einen Stift drehbar sind, befestigt. Beide Bogen sind durch einen Vorhang mit einander verbunden, an dem mehrere Reihen Ringe b b' wie an Vorhängen zum Aufreffen angenäht sind. Durch diese Ringe laufen die Schnüre // die an dem unteren Bogen befestigt sind. An dem oberen Bogen sind Ringe angebracht, durch welche die Schnüre einzeln laufen, um seitlich am Kopfgestell durch einen anderen Ring c gemeinschaftlich durchgesteckt zu werden.
Um die Drehbolzen der Gelenke der AmitDD1 sind Federn d d, Fig. 3, gewunden, welche durch ihre Federkraft das Bestreben haben, den Bogen A' von dem Bogen A zu entfernen, d. h. auf die Nase des Pferdes herabzulegen. Der zwischen den Bogen befestigte Vorhang legt sich demnach über die Augen des Pferdes. Dieser Kraft der Federn d d entgegen wirkt eine Feder bei C, indem sie auf die gemeinschaftlich durch den Ring c laufenden Schnüre // drückt und diese festhält. Es kann, demnach der vordere Bogen sich nicht von dem hinteren Bogen entfernen und der Vorhang bleibt gerefft. An der Feder C ist eine Schnur E befestigt, welche von dem Kutschersitze aus erreicht werden kann und bei deren Anziehen der Druck der Feder C auf die Schnüre// aufhört, dieselben geben daher nach und der Bogen A1 entfernt sich von A und bedeckt mittelst des Vorhanges die Augen des Pferdes.
Um die Klappe aufzuziehen, werden die Schnüre // angezogen und der Bogen A1 nähert sich wieder dem Bogen A, wobei der Vorhang vermittelst der an ihm und dem oberen Bogen A befindlichen Ringe gerefft wird. Dem Niederfallen des Vorhanges wirkt, wie oben erwähnt, ■ die Feder C entgegen, indem sie auf die Schnüre drückt.
Die Vorrichtung ist besonders nützlich für Fuhrwerke, welche ohne Aufsicht unangebunden in der Strafse stehen bleiben müssen, da man durch Herablassen der Klappe das Pferd zum ruhigen Stehenbleiben zwingen kann. Dasselbe gilt beim Stillhalten von Fuhrwerk an Eisenbahn-Uebergängen, wenn der Zug kommt, und bei ähnlichen Umständen. Zusammengerefft zwischen den Bogen liegend, wie in Fig. 1 zu sehen, ist der Vorhang nicht sichtbar. Die Bogen bilden alsdann eine Zierde des Pferdegeschirres.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die obenbeschriebene Scheuklappe, bestehend aus zwei durch einen Vorhang verbundene Bogen, von denen der eine durch Federkraft herabgelassen werden kann und mittelst des Vorhanges die Augen des Pferdes verdeckt.
2. Die Verbindung der Bogen mit zwei um einen Stift drehbaren Armen D D' mit den Schnüren Ef und den Federn Cd.
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