DE3502016A1 - Vorrichtung an giesserei-formmaschinen zum befuellen des formkastens mit formstoff - Google Patents

Vorrichtung an giesserei-formmaschinen zum befuellen des formkastens mit formstoff

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DE3502016A1
DE3502016A1 DE19853502016 DE3502016A DE3502016A1 DE 3502016 A1 DE3502016 A1 DE 3502016A1 DE 19853502016 DE19853502016 DE 19853502016 DE 3502016 A DE3502016 A DE 3502016A DE 3502016 A1 DE3502016 A1 DE 3502016A1
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Günter Dipl.-Ing.(FH) 7500 Karlsruhe Müller
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Badische Maschinenfabrik GmbH
BMD Badische Maschinenfabrik Durlach GmbH
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Badische Maschinenfabrik GmbH
BMD Badische Maschinenfabrik Durlach GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C19/00Components or accessories for moulding machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Gießerei-Formmaschinen
  • zum Befüllen des Formkastens mit Formstoff Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Gießerei-Formmaschinen mit einer Formstoff-Zuführewnrichtung zum Befüllen eines durch eine Modellplatte mit Modell bodenseitig abgeschlossenen Formkastens und eines aufgesetzten Füllrahmens mit Formstoff,wobei zum Abtragen überschüssigen Formstoffs ein auf den Stirnseiten des Füllrahmens aufliegender und quer über diesen bewegter Abstreifer vorgesehen ist.
  • Bei Gießerei-Formmaschinen, bei denen über dem Modell Formstoff, z. B. Formsand, verdichtet wird, kommt es für die Qualität der Form unter anderem maßgeblich auf den Verdichtungsgrad bzw. die Härte der Form, die Gleichmäßigkeit der Härte über den Formquerschnitt und auf einen bestimmten Verlauf der Härte über die Formhöhe an. Um den für den V.e.rdichtungsvorgang notwendigen Vorrat an Formstoff bereitzustellen, wird auf den Formkasten ein Füllrahmen aufgesetzt, aus dem heraus der Formstoff in den Formkasten verdichtet wird. Dabei werden die vorgenannten Parameter bei einem vorgegebenen Modell maßgeblich von der Füllhöhe beeinflußt. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei wechselnden Modellen mit unterschiedlicher Modellhöhe. Auch wird das Verdichtungsergebnis dadurch negativ beeinflußt, daß der Formstoff beim Befüllen von Formkasten und Füllrahmen eine je nach der Art der Befüllung mehr oder weniger wellige Oberfläche besitzt.
  • Um beim Verdichten über den gesamten Formquerschnitt ein gleichmäßiges Ausgangsniveau zu haben, wird der Füllrahmen voll aufgefüllt und ein gewisser überstand vorgesehen, der vor dem Verdichten abgestreift wird, so daß die Formstoffoberfläche egalisiert wird. Wird für verschieden hohe Modelle jeweils der gleiche Füllrahmen verwendet, dessen Höhe an den Formstoffbedarf des höchsten Modells angepaßt sein muß, so wird für alle anderen Modelle unnötig viel Formstoff verdichtet. Wird der Füllrahmen zur Vermeidung dieses Oberschußsandes nicht bis zur Oberkante befüllt, bleibt der Abstreifer wirkungslos und es ergibt sich aufgrund der welligen Oberfläche des unverdichteten Formstoffs eine ungleichmäßige Verdichtung. Um nun die Höhe bzw. Menge des unverdichteten Formstoffs an die Modellhöhe anpassen zu können, werden auch Füllrahmen verschiedener Höhe eingesetzt.
  • Dies erfordert einen entsprechend hohen Materialeinsatz und zwingt zu der Notwendigkeit, den jeweils passenden Füllrahmen in die Formmaschine einzubringen und auf den Formkasten aufzusetzen. Im übrigen kann dabei die Höhe des unverdichteten Formstoffs über dem Modell nur in Stufen variiert werden.
  • Stattdessen ist auch schon vorgeschlagen worden, den Füllrahmen in einer horizontalen Ebene zu teilen und die beiden Teile gegeneinander verstellbar auszubilden, so daß die Höhe des Füllrahmens auf den jeweiligen Bedarf eingestellt werden kann. Solche Füllrahmen haben sich in der Praxis nicht bewährt, da es durch die starken Verschleißwirkungen, die vom Formstoff beim Füllen und beim anschließenden Verdichten ausgehen, zu steten Funktionsstörungen kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung an Gießerei-Formmaschinen zu schaffen, mittels der die Formstoff-Füllhöhe oberhalb des Modells an den jeweiligen Bedarf angepaßt, also die Menge an Oberschußsand reduziert, zugleich aber eine stets ebene Oberfläche des Formstoffs gewährleistet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein mit dem Abstreifer bewegbarer, in den Füllrahmen eintauchbarer weiterer Abstreifer vorgesehen ist, dessen Breite etwa der Innenabmessung des Füllrahmens quer zur Bewegungsrichtung der Abstreifer entspricht.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Vorrichtung werden zwei Abstreifer mit unterschiedlicher Funktion vorgesehen.
  • Der erste Abstreifer dient nicht nur mehr dazu, den über den Füllrahmen überstehenden Formstoff abzustreifen, sondern in erster Linie zum Abtragen des Formstoffs auf den Stirnseiten des Füllrahmens, um diese nach dem Füllvorgang zu säubern.
  • und das Verdichtungsaggregat oder ein diesem angehörendes Teil dicht aufsetzen zu können. Der zweite Abstreifer ist hingegen so ausgebildet, daß er in den Füllrahmen eintauchen kann und beim Durchziehen durch den Füllrahmen die Formstoffoberfläche egalisieren und gegebenenfalls auf eine gewünschte Füllhöhe reduzieren kann. Es werden also bei einem einzigen Arbeitsgang nicht nur überstehender Formsand weggeschafft und die Stirnseiten des Füllrahmens gesäubert, sondern zugleich die Füllhöhe entsprechend dem jeweils eingesetzten Modell gesteuert und die Oberfläche eingeebnet. Weder müssen verschiedene Füllrahmen bereitgehalten werden, noch kann es zu Funktionsstörungen kommen, da die funktionellen Teile des Abstreifers außerhalb desjenigen Bereichs, der mit Formstoff in Berührung kommt, liegen können. Eine solchermaßen ausgebildete Gießerei-Formmaschine arbeitet mit einem Minimum an Überschußsand, so daß weder unnötiger Formstoff verdichtet, noch innerhalb der Anlage im Kreislauf geführt werden muß.
  • Die Einstellung der Füllhöhe, gegebenenfalls auch nur eine Grobeinstellung, kann in herkömmlicher Weise über eine Mengenregulierung an der Formstoff-Zuführeinrichtung, z. B. einem Füllgefäß oder einem Bunker-Abzugsband geschehen.
  • Stattdessen oder zusätzlich dazu kann die Eintauchtiefe des weiteren Abstreifers auch einstellbar sein, so daß dieser die endgültige Füllhöhe bestimmt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist dem weiteren Abstreifer ein ihn in den Füllrahmen eintauchender Stellantrieb zugeordnet, dessen Stellweg gegebenenfalls einstellbar ist. Ferner ist vorzugsweise eine ihn am Ende des Abstreifwegs aus dem Füllrahmen aushebende Einrichtung vorgesehen, die zugleich als Sicherheitseinrichtung wirkt" und sicherstellt, daß der Abstreifer nicht innenseitig gegen die Wandung des Füllrahmens anläuft.
  • Als Stellantrieb für das Eindrücken des Abstreifers in den Formstoff bis zur gewünschten Höhe können beispielsweise Druckmittel zylinder vorgesehen sein, deren Hub gegebenenfalls stufenlos einstellbar ist. Ist der Abstreifer über den Füllrahmen gezogen worden, so wird er mittels der weiterhin vorgesehenen Einrichtung ausgehoben. Die Stellkraft der Druckmittelzylinder ist zweckmäßigerweise einstellbar, um nur die für das Egalisieren und das Ausschieben des überschüssigen Formstoffs notwendige Kraft aufzubringen.
  • Mit Vorteil ist der weitere Abstreifer an der einen Seite eines oberhalb des Füllrahmens und im wesentlichen parallel zu diesem liegenden Schwenkrahmens diesen nach unten überragend angeordnet, wobei der Schwenkrahmen an der dem Abstreifer gegenüberliegenden Seite gelagert ist, während im Bereich des Abstreifers der Stellantrieb an. dem Rahmen angreift.
  • Durch diese Ausbildung ergibt sich eine verwindungssteife Konstruktion, so daß sichergestellt ist, daß der Abstreifer parallel zur Füllrahmen-Oberkante geführt wird.
  • In weiterer vorteilhafter Ausführung besteht die Einrichtung zum Ausheben des Abstreifers aus wenigstens einer am Füllrahmen angeordneten Steuerkurve und einer im Bereich des Abstreifers am Schwenkrahmen angeordneten Steuerrolle. Diese Steuerrolle läuft am Ende des Abstreifwegs auf die Steuerkurve auf, wobei diese so ausgebildet ist, daß die-Steuerrolle nach oben geführt und damit der Schwenkrahmen angehoben wird. Bei der Steuerkurve wird es sich also in der Regel um Schrägflächen handeln, an denen die Steuerrolle hochläuft. Dabei entsteht zwar an der Formstoff-Oberfläche nahe der einen Seite des Füllrahmens eine entsprechende Schrägfläche, doch ist diese für das Verdichtungsergebnis unerheblich, da sie im Randbereich außerhalb des Modells liegt.
  • In der ausgehobenen Lage wird der Abstreifer vor dem nächsten Füll- und Verdichtungsvorgang wieder in seine Ausgangsposition zurückbewegt, bei der er sich unmittelbar innerhalb der anderen gegenüberliegenden Seite des Füllrahmens befindet. Nach einem neuerlichen Füllvorgang wird er wieder auf die gewünschte Tiefe in den Formstoff eingedrückt.
  • Der Abstreifer zum Abtragen des überstehenden Formstoffs, der auf den Stirnflächen des Füllrahmens läuft, ist in Bewegungsrichtung hinter dem in den Füllrahmen eintauchenden Abstreifer angeordnet, so daß er auch den vom weiteren Abstreifer nach außen verdrängten Formstoff mitnimmt.
  • Im allgemeinen werden bei Gießerei-Formmaschinen quer zum Füllrahmen verfahrbare Fül lgefäße verwendet, an deren nachlaufender Seite der Abstreifer zum Abtragen des überstehenden Formstoffs befestigt ist. Der Abstreifer wird also bei Bewegung des Füllgefäßes über die Stirnflächen des Füllrahmens gezogen. Bei dieser Ausbildung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß auch der Schwenkrahmen und der Stellantrieb für den weiteren Abstreifer an dem Füllgefäß gelagert sind, so daß auch der die Füllhöhe bestimmende Abstreifer keinen gesonderten Bewegungsantrieb benötigt, sondern seine Funktion während der Bewegung des Füllgefäßes durchführt. Auch bei Verwendung eines Bunker-Abzugsbandes, das den Formstoff direkt an den Formkasten und Füllrahmen abgibt, läßt sich selbstverständlich der weitere Abstreifer gegebenenfalls mit einem eigenen Fahrantrieb einsetzen.
  • In einer zweckmäßigen Ausführung ist der Schwenkrahmen U-förmig, das Füllgefäß umgebend,ausgebildet und mit den Enden der U-Schenkel am Füllgefäß gelagert, während am U-Steg der weitere Abstreifer angeordnet ist. Damit ergibt sich eine konstruktiv besonders einfache Lösung für die Anordnung der funktionellen Teile außerhalb des Formstoffwegs.
  • Bei dieser Ausführungsform kann je ein Stellantrieb für den weiteren Abstreifer an den U-Schenkeln des Schwenkrahmens angreifen, so daß sichergestellt ist, daß der Abstreifer über seine gesamte Ausdehnung gleichmäßig in den Füllrahmen eingedrückt werden kann.
  • Indes ist es von Vorteil, wenn je eine Steuerrolle an den U-Schenkeln des Schwenkrahmens im Bereich des U-Stegs und je eine Steuerkurve an gegenüberliegenden Seiten des Füllrahmens angeordnet ist, so daß auch das Ausheben des Ab-Abstreifers gleichmäßig über seine gesamte Ausdehnung erfolgt.
  • Schließlich sind die Steuerkurven vorteilhafterweise mit Abstand von den sie aufnehmenden Seitenwänden des Füllrahmens angeordnet, damit der erste Abstreifer ungehindert über die Stirnflächen des Füllrahmens geführt und der abgestreifte Formstoff zur Seite ablaufen kann.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht der Vorrichtung in der Ausgangsl age; Fig. 2 einen Schnitt II/II gemäß Fig. 1 und Pig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Seitenansicht der Vorrichtung in der Endlage nach dem Abstreifvorgang.
  • In der Zeichnung sind lediglich die für das Verständnis der Erfindung maßgeblichen Teile einer Gießerei-Formmaschine wiedergegeben. Prinzipiell läßt sich diese Vorrichtung bei jeder Art von Gießerei-Formmaschine anwenden, gleichviel ob das Verdichten durch Rütteln, Pressen oder durch Gasdruck-Beaufschlagung erfolgt. Es kommt deshalb auf konstruktive Einzelheiten der Gießerei-Formmaschine nicht an.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen teilweise abgebrochen wiedergegebenen Formkasten 1, der bodenseitig durch eine Modellplatte mit dem Modell 2 abgeschlossen ist. Auf den Formkasten 1 ist ein Füllrahmen 3, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Dichtung 4, aufgesetzt. Oberhalb des von Modellplatte, Formkasten 1 und Füllrahmen 3 umschlossenen Formraums ist ein Füllgefäß 5 angeordnet, aus dem heraus der Formstoff 6 in den Formkasten 1 und den Füllrahmen 3 gelangt. Das Füllgefäß 5 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel in Richtung des Pfeils 6 und umgekehrt verfahrbar.
  • An der in Bewegungsrichtung 6 nachlaufenden Wand 7 des Füllgefäßes 5 ist ein Abstreifer 8 befestigt. Zur Befestigung dienen zweifach abgekröpfte Flacheisen oder eine entsprechend geformte Platte 9. die mit Ihren Abkröpfungen dafür sorgt, daß der Abstreifer 8 mit Abstand von der nachlaufenden Wand 7 des Füllgefäßes 5 angeordnet ist. Die Unterkante 10 des Abstreifers 8 befindet sich in etwa gleicher Höhe wie die obere Stirnfläche des Rahmens 3, so daß sie bei der Bewegung des Füllgefäßes 5 in Richtung 6 über die Stirnflächen des Füllrahmens 3 geführt wird und den dort befindlichen Formstoff abstreift.
  • Mit dem Füllgefäß 5 ist ein weiterer Abstreifer 11 verbunden, der, wie Fig. 1 zeigt, in den Füllrahmen 3 von oben her eintauchen kann. Dieser Abstreifer 11 sitzt an einem U-förmig ausgebildeten Schwenkrahmen 12, und zwar an dessen U-Steg 13 (siehe Fig. 2). Der'Schwenkrahmen 12 ist mit seinen U-Schenkeln 14 über Bolzen 15 an der dem Abstreifer gegenüberliegenden Seite am Füllgefäß 5 gelagert. Im Bereich des Abstreifers 11 greifen an beiden Schenkeln 14 des Schwenkrahmens 12 Stellantriebe 16 in Form von Druckmittelzylindern an, die am Füllgefäß 7 bei 17 (siehe Fig. 1) gelagert sind und den Abstreifer 11 in den Formstoff im Füllrahmen 3 hineindrücken. Gegebenenfalls kann der Hub der Druckmittelzylinder 16 steuerbar sein, um die Eintauchtiefe und Eintauchkraft des Abstreifers 11 einzustellen.
  • An den über den U-Steg 13 hinausragenden Enden der U-Schenkel 14 sind Rollen 18 angebracht, die Teile einer Einrichtung zum Ausheben des Abstreifers 11 am Ende des Abstreifwegs (siehe Fig. 3) sind. Zu dieser Einrichtung gehören ferner Steuerkurven 19, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel als ansteigende Schrägflächen ausgebildet und an Laschen 20 vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Seiten des Füllrahmens 3 über Distanzstücke befestigt sind, so daß der Abstrei'fer 8 die gesamte Stirnfläche des Füllrahr,lens 3 überstreichen und der abgestreifte Formstoff seitlich ablaufen kann.
  • Nachstehend ist die Funktion kurz geschildert: In der Ausgangslage gemäß Fig. 1 werden Formkasten 1 und Füllrahmen 3 aus dem Für gefäß 5 mit einer zumindest grob dosierte Menge an Formstoff teilweise gefüllt. Anschließend wird der Abstreifer 11 mittels des Stellantriebs 16 in den Füliratimen hineingedrückt. Danach tritt der Fahrantrieb des Füllgefäßes 5 in Wirkung, so daß der Abstreifer 11 die Formstoffhtjile im Fü}lrahmen 3 egalisiert und dabei auf das Wunschmaß reduziert Ulld ferner der nachlaufende Abstreifer 8 die Stirnflächen res ri'lrahmens 3 säubert. Am Ende des Abstreifwegs laufen die Rollen 18 auf die Anlaufschrägen 19 auf und an diesen hoch, so daß der Abstreifer 11 zumindest bis in Höhe der oberen Stirnflächen des Füllrahmens angehoben wird, während der nachlaufende Abstreifer 8 bei weiterer Bewegung des Füllgefäßes 5 die restliche Stirnfläche des Füllrahmens abstreift.
  • Die Endlage des Füllgefäßes 5 ist mit der in Fig. 3 strichpunktiert wiedergegebenen Linie angedeutet. Anschließend erfolgt der Verdichtungsvorgang nach einer der eingangs beschriebenen Methoden. Nach dem Verdichten und dem Entfernen der fertigen Form aus der Formmaschine, bei der der Fül 1 -rahmen 3 am Platz bleibt, wird das Füllgefäß 5 mit dem angehobenen Abstreifer 11 in die Ausgangsposition gemäß Fig. 1 zurückgefahren.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung an Gießerei-Formmaschinen mit einer Formstoff-Zuführeinrichtung zum Befüllen eines durch eine Modellplatte mit Modell bodenseitig abgeschlossenen Formkastens und eines aufgesetzten Füllrahmens mit Formstoff, wobei zum Abtragen überschüssigen Formstoffs ein auf den Stirnseiten des Füllrahmens aufliegender und quer über diesen bewegter Abstreifer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Abstreifer (8) bewegbarer, in den Füllrahmen (3) eintauchbarer weiterer Atstreifer (11) vorgesehen ist, dessen Breite etwa der Innenabmessung des Füllrahmens (3) quer zur Bewegungsrichtung der Abstreifer (8, 11) entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintauchtiefe des weiteren Abstreifers (11) einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geennzeichnet, daß dem weiteren Abstreifer (11) wenigstens ein ihn in den Füllrahmen (3) eintauchender Stellantrieb (16) zugeordnet ist
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem weiteren Abstreifer eine ihn am Ende des Abstreifwegs aus dem Füllrahmen (3) aushebende Einrichtung (18, 19) zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Abstreifer (11) an der einen Seite eines oberhalb des Füllrahmens (3) und im wesentlichen parallel zu diesem liegenden Schwenkrahmens (12), diesen nach unten überragend, angeordnet ist und daß der Schwenkrahmen an der dem Abstreifer (11) gegenüberliegenden Seite gelagert ist, während im Bereich des Abstreifers (11) der Stellantrieb (16) an dem Schwenkrahmen (12) angreift.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausheben des weiteren Abstreifers (11) aus wenigstens einer am Füllrahmen (3) angeordneten Steuerkurve (19) und einer im Bereich des Abstreifers (11) am Schwenkrahmen (12) angeordneten Steuerrolle (18) besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (8) züm Abtragen des überstehenden Formstoffs in Bewegungsrichtung hinter dem in den Füllrahmen (3) eintauchenden Abstreifer (11) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Formstoff-Zuführeinrichtung ein Füllgefäß (5) ist, das über dem Füllrahmen (3! verfahrbar und an dessen nachlaufender Seite (7l der Abstreifer (8) zum Abtragen des überstehenden Formstoffs angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkrahmen (12) und der Stellantrieb (16) für den weiteren Abstreifer (11) an dem Füllgefäß (5) gelagert sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkrahmen (12) U-förmig das Füllgefäß (5) umgebend ausgebildet und mit den Enden der U-Schenkel (14) am Füllgefäß (5) gelagert ist, während am U-Steg (13) der weitere Abstreifer (11) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Stellantrieb (16) für den weiteren Abstreifer (11) an den U-Schenkeln (14) des Schwenkrahmens (12) angreift.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Steuerrolle (18) an den U-Schenkeln (14) des Schwenkrahmens (22) im Bereich des U-Stegs (13) und je eine Steuerkurve (19) an gegenüberliegenden Seiten des Füllrahmens (3) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven (19) mit Abstand von den sie aufnehmenden Seitenwänden des Füllrahmens (3) angeordnet sind.
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