DE3501547C2 - - Google Patents

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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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Description

Die Erfindung betrifft einen Magnetschlüssel für Drehzylin­ derschlösser oder Schiebeschlösser, insbesondere mit zusätz­ licher mechanischer Schlüsselcodierung.
Aus der DE OS 23 21 246 sind Schlösser für Bank-Schließ­ fächer bekannt, die durch Magnetschlüssel sperrbar sind. Diese Schlüssel haben die Form flacher Metallplättchen, in welche permanent Magnete z. B. in Pillenform oder in Form von Magnetplättchen eingelegt sind. Wenn diese Schlüssel in einen Schlüsselkanal der Schlösser einge­ schoben werden, dann orientieren die Schlüsselmagnete das schloßseitige Gesperre, welches ebenfalls über Permanentmagnete verfügt. Im Falle von Bankschließ­ fächern kann der Riegel mittels des Schlüssels zurück­ geschoben werden, sofern auch eine Freigabe seitens der Bank erfolgt. Ein Permanentmagnetschlüssel dieser Art ist auch der DE PS 28 52 306 zu entnehmen. Ferner ist ein flacher Magnetschlüssel, dessen Schlüsselbart einem Code entsprechend mit Permanentmagneten bestückt ist, aus der GB 20 09 303 A bekannt. Permanentmagentschlüssel der beschriebenen Art hat man ergänzend zur weiteren Er­ höhung der Sicherheit auch mit einer mechanischen Codierung wie etwa mit Schlüsselkerben ausgestattet, die wie bei Schließzylindern üblich, durch schloßseitige Stifte einer Reihe von Stiftzuhaltungen abgetastet werden. Ein solches Schloß ist beispielsweise aus der AT PS 3 71 540 bekannt. Flachschlüssel mit mechanischer und magnetischer Codierung für Zylinderschlösser sind ferner in der AT PS 3 71 532 sowie der AT PS 3 59 389 beschrieben.
Ein mit Magnetplättchen ausgestatteter Schlüssel gelangt nur in Ausnahmefällen in die unmittelbare Nähe von Datenträgern (allenfalls codierten Scheckkarten) oder magnetfeldempfindlichen Meßinstrumenten, wodurch eine Beeinflussung nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Ein solcher Schlüssel wird umgekehrt kaum derart starken Magnetfeldern ausgesetzt, die eine Ummagnetisierung bewirken könten. Dennoch ist es wünschenswert, diesen Extremfällen vorzubeugen.
Die Erfindung zielt darauf ab, Einflüsse von einem Magnetschlüssel auf empfindliche Gegenstände und auf einen Magnetschlüssel, verursacht von starken Magnet­ feldern auszuschalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine zum Sperren entfernbare Abdeckung min­ destens über der oder den magnetischen Zonen vorgesehen ist.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Abdeckung zum Rückschluß der Feldlinien und zum Festhalten bzw. zur magnetischen Haftung der Abdeckung in der Abdeckposition mindestens teil­ weise aus ferromagnetischem Material, insbesondere hochperme­ ablen weichmagnetischen Legierungen besteht. Der Rückschluß der Feldlinien erfolgt unmittelbar in der Abdeckung. Eine Beeinflussung außerhalb der Abdeckung erfolgt nicht. Die ferromagnetische Abdeckung haftet ferner auf dem Magnet­ schlüssel infolge der magnetischen Kräfte, wodurch eine Rastverbindung zur Sicherung der Abdeckposition nicht zwingend erforderlich ist. Eine andere Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung im wesentlichen aus unmagnetischem Material, beispielsweise Kunststoff besteht und eine Wandstärke aufweist, die größer ist als der für einen Störeinfluß maßgebende Abstand von der magnetischen Zone des Schlüssels. Die magnetischen Kräfte sind in einem geringen Abstand z. B. über einen Luftspalt von 2 mm hinaus meist nicht mehr stark genug, um eine Beeinflussung eines magnetischen Datenträgers zu bewirken. Diese Tatsache wird ausgenützt, wenn man durch eine entfernbare Kunststoffhülle bzw. Hülse mit entsprechender Wandstärke eine unmittelbare An­ näherung oder Berührung der magnetischen Zone des Schlüssels verhindert. Es ist vorteilhaft, wenn in die Abdeckung ein ferromagnetisches Plättchen eingelegt oder auf diese aufge­ bracht ist, das mindestens einer der magnetischen Zonen des Schlüssels in der Abdeckstellung gegenüberliegt. Dadurch wird auch eine Kunststoffabdeckung auf dem Schlüssel durch die vorhandenen magnetischen Kräfte festgehalten.
Bei einer erprobten Ausführungsform ist die Abdeckung als im Querschnitt U-förmige, den Schlüssel mindestens dreisei­ tig umgebende Hülle ausgebildet. Es ist zweckmäßig, wenn die Hülle mit dem Schlüssel im Bereich der Schlüsselreide dreh­ bar verbunden ist. Dadurch kann die unverlierbare Abdeckung bei Benützung des Schlüssels vom Bartbereich, der die magne­ tischen codierten Zonen trägt, weggeschwenkt werden. Eine andere Lösung sieht vor, daß die Abdeckung ein in oder auf der Schlüsselreide geführtes längsverschiebbares und vor­ zugsweise in Richtung zur Abdeckstellung federbelastetes Plättchen bzw. ein Schieber ist. Dieser Schieber, der den Schlüssel zu Führungszwecken auch seitlich umgreifen kann, wird bei Benützung des Schlüssels entgegen der Einschubrich­ tung in einen Schlüsselkanal zurückgeschoben, wobei der Schieber bei einer ergänzenden Ausführungsform teilweise in der Schlüsselreide verschwindet. Dieses Zurückschieben kann händisch aber auch beim Einschieben des Schlüssels in einen Schlüsselkanal selbsttätig gegen Federkraft erfolgen. Dazu weist die Abdeckung (der Schieber) eine Auflaufkante auf, die beim Sperren an den Eingang des Schlüsselkanals stößt und den Schieber zurückhält, wenn der Schlüssel eingeschoben wird. Beim Herausziehen des Schlüssels drückt eine Feder den Schieber in die Abdeckstellung.
Die Abdeckung kann auch seitlich von der magnetischen Zone wegschwenkbar ausgebildet sein. Der Drehpunkt liegt dabei im Bereich der Schlüsselreide. Ist die Stirnkante der wegschwenkbaren Abdeckung angeschrägt, dann gleitet die Ab­ deckung beim Einschieben des Schlüssels an dem äußeren Be­ schlagsteil, der die Öffnung des Schlüsselkanals aufweist, nach der Seite hin ab. Die Abdeckung weicht selbsttätig seit­ lich aus. Wenn eine Rückzugsfeder vorhanden ist, dann wird die Abdeckung beim Abziehen des Schlüssels in die schirmende Stellung zurückgedreht.
Schließlich ist es gemäß einer alternativen Ausführungs­ form zweckmäßig, wenn die Abdeckung eine um eine zur Schlüssel­ einschubrichtung senkrechte und in der Schlüsselebene des Mangetschlüssels liegende Achse schwenkbare Klappe ist. Die Schwenkachse liegt im Bereich der Schlüsselreide bzw. zwi­ schen Reide und Bart. Die Klappe kann deckelartig aus der Schlüsselebene hochgeschwenkt werden. Auch dieser Vorgang erfolgt selbstätig, wenn die Klappe im Bereich der Auflauf­ kante hochgebogen ist. Dabei ist es zweckmäßg, wenn der Schlüssel die Abdeckung etwas überragt.
Wenn umgekehrt die Abdeckung den Schlüssel stirnseitig überragt, dann ergibt sich eine Betätigungskante für händi­ sches Hochklappen und Freilegen des Schlüsselbartes für den Sperrvorgang.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen reinen Magnetschlüssel mit weggedrehter Abdeckung in Draufsicht, Fig. 2 von der Stirnseite gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Magnet­ schlüssel, der auch mechanische Codierungen aufweist, Fig. 4 einen Magnetschlüssel mit Klappe in Seitenansicht, Fig. 5 in Draufsicht und Fig. 6 einen Teil des Bartbereiches und der Klappe in einer anderen Ausführungsform.
Ein Magnetschlüssel gemäß Fig. 1 und 2 besteht aus einer Schlüsselreide 1 und einem Schlüsselbart 2, der eine magne­ tische Codierung in Form eines oder mehrerer gegebenenfalls abgedeckter Magnetplättchen 3 trägt. Um einen unmittelbaren Kontakt der magnetischen Zonen mit Gegenständen, die von einem Magnetfeld beeinflußt werden könnten, zu verhindern, ist eine Abdeckung 4 auf dem Schlüssel schwenkbar angebracht.
In Fig. 1 ist die weggeschwenkte Stellung der Abdeckung mit vollen Linien und die Abdeckstellung strichliert darge­ stellt. In einer einfachsten Ausführung kann die Abdeckung als ebenes Plättchen ausgebildet sein, das in einer Parallel­ ebene zur Schlüsselebene schwenkbar ist. Gemäß Fig. 1 und 2 umgreift die Abdeckung 4 den Bartbereich 2 etwa U-förmig, wodurch eine besonders stabile Ausführung erreicht wird. Der Rückenbereich der Abdeckung 4 weist einen Ausschnitt 5 auf, der einen für den Sperrvorgang ausreichenden Schwenkwinkel ermöglicht. Die Abdeckung kann zum Zwecke des magnetischen Rückschlusses aus ferromagnetischem Material bestehen, wo­ durch eine Abschirmung nach außen hin aber auch gegenüber sehr starken Fremfeldern gegenüber der magnetischen Co­ dierung 3 erreicht wird. Um zu verhindern, daß beispiels­ weise die magnetische Kennung von Magnetstreifen von Scheck­ karten od. dgl. beeinflußt wird, genügt es, eine unmittelbare Berührung der magnetischen Zonen 3 des Schlüssels zu unter­ binden und einen Mindestabstand zu gewährleisten. Wenn daher die Abdeckung aus Kunststoff besteht und über der magnetischen Zone beispielsweise eine Stärke von 2 mm aufweist, ist bei den relativ geringen Feldstärken der Schlüsselmagnete eine Beeinflussung nicht mehr zu befürchten.
Die Metallausführung der Abdeckung wird in der schützen­ den Stellung von den Magnetkräften des Schlüssels festge­ halten. Es bedarf eines gewissen Daumendruckes, um die Ab­ deckung aus der strichlierten Lage in die mit vollen Linien gezeichete Lage zu schwenken. Bei einer Ausführung der Ab­ deckung aus nicht ferromagnetischem Material sollte zur Lagesicherung entweder eine Rastnase oder ein kleines Weich­ eisenplättchen an der Innenseite der Abdeckung vorgesehen sein, das einer der magnetischen Zonen des Schlüsselbartes in die Schließstellung gegenübersteht.
In Fig. 3 ist ein Magnetschlüssel dargestellt, der er­ gänzend zu einem gegebenenfalls mehrfach codierten Magnet­ plättchen 6 noch mechanische Codierungen 7 zur Positionierung von Zuhaltungen eines Zylinderschlosses aufweist. Die Ab­ deckung 8 entspricht sinngemäß der Abdeckung 4 in Fig. 1 und 2. Eine strichlierte schräge oder krumme Linie 9 zeigt eine mögliche alternative Ausführungsform der Abdeckung im Stirnbereich. Wird der Schlüssel mit geschlossener Abdeckung 8 gegen einen Schlüsselkanal geführt, dann gleitet die Ab­ deckung 8 bei Berührung des Beschlages seitlich weg. Damit wird eine Zwangsführung erreicht. Steht die Abdeckung 8 un­ ter Federwirkung, dann schließt sich die Abdeckung 8 beim Abziehen des Schlüssels.
Gemäß Fig. 4 und 5 liegt eine Abdeckplatte in der Art einer Klappe 10 auf der Flachseite eines Magnetschlüssels 11 und wird, sofern sie aus ferromagnetischem Material besteht, durch die magnetischen Kräfte festgehalten. Die Klappe 10 ist um eine Achse 12 hochschwenkbar (strichlierte Lage 13). Durch einen Überstand der Klappe 10 über die Stirnseite des Schlüssels 11 hinaus wird eine Betätigungskante 14 gebil­ det, die das Loslösen aus der magnetischen Verrastung und das Anheben bzw. Hochschwenken der Klappe 10 erleichtert. Zur Bildung eines Drehlagers weist der Schlüssel nahe der Reide einen Anguß 15 mit Bohrungen auf, welche die Drehachse der Klappe 10 aufnimmt. Der Anguß 15 wird seitlich von je einem Lappen der Klappe 10 umgriffen, die auf die Achse 12 aufgerollt bzw. um diese herumgebogen sind. Umgekehrt können auch zwei randseitige Angüsse am Schlüssel und ein zentraler Klappenlappen zur Lagerung auf der Drehachse 12 vorgesehen sein.
Wenn die Klappe 10 stirnseitig eine Aufbiegung 16 aufweist, wie dies Fig. 6 zeigt, dann öffnet die Klappe beim Einschieben des Schlüssels in einen Schlüsselkanal 18 selbsttätig. Ist die geöffnete Klappe 10 in Richtung auf den Schlüssel 11 federbelastet, dann schließt sie sich beim Abziehen des Schlüssels wieder. Bei dieser Ausführung ist es zweckmäßig, wenn der Schlüssel 11 die Klappe 10 etwas überragt, damit eine Führung schon vor der ersten Berührung zwischen der Klappe 10 und dem Schloß bzw. einer Rosette 16 erfolgt.

Claims (14)

1. Magnetschlüssel für Drehzylinderschlösser oder Schiebe­ schlösser, insbesondere mit zusätzlicher mechanischer Schlüsselcodierung, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Sperren entfernbare Abdeckung (4, 8, 10) mindestens über der oder den magnetischen Zonen (3) vorgesehen ist.
2. Magnetschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4, 8, 10) zum Rückschluß der Feldlinien und zum Festhalten bzw. zur magnetischen Haftung der Ab­ deckung in der Abdeckposition mindestens teilweise aus ferromagnetischem Material, insbesondere hochpermeablen weichmagnetischen Legierungen besteht.
3. Magnetschlüssel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung im wesentlichen aus unmagnetischem Ma­ terial, beispielsweise Kunststoff besteht und eine Wand­ stärke aufweist, die größer ist als der für einen Störein­ fluß maßgebende Abstand von der magnetischen Zone des Schlüssels.
4. Magnetschlüssel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abdeckung (4, 8, 10) ein ferromagnetisches Plättchen eingelegt oder auf diese aufgebracht ist, das mindestens einer der magnetischen Zonen (3) des Schlüssels in der Abdeckstellung gegenüberliegt.
5. Magnetschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4, 8 ) als im Querschnitt U-förmige, den Schlüssel mindestens dreiseitig umgebende Hülle ausgebildet ist.
6. Magnetschlüssel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle mit dem Schlüssel im Bereich der Schlüssel­ reide drehbar verbunden ist.
7. Magnetschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine auf den Schlüssel aufschiebbare Tasche ist.
8. Magnetschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4, 8, 10) ein in oder auf der Schlüsselreide geführtes längsverschieb­ bares und vorzugsweise in Richtung zur Abdeckstellung federbelastetes Plättchen bzw. ein Schieber ist.
9. Magnetschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4, 8, 10) min­ destens ein seitlich von der magnetischen Zone wegschwenk­ bares Plättchen umfaßt.
10. Magnetschlüssel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abdeckung (8) eine Auflaufkante (9) gegen den Eingang des Schlüsselkanals (18) aufweist und die Abdeckung beim Einschieben des Schlüssels in den Schlüsselkanal zurückschiebbar bzw. seitlich wegschwenk­ bar ist.
11. Magnetschlüssel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (10) eine um eine zur Schlüsseleinschubrichtung senkrechte und in der Schlüssel­ ebene des Magnetschlüssels (11) liegende Achse (12) schwenk­ bare Klappe ist (Fig. 4, 5, 6).
12. Magnetschlüssel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (10) den Schlüssel (11) stirnseitig zur Bildung einer Betätigungskante (14) überragt.
13. Magnetschlüssel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (10) stirnseitig eine Aufbiegung (16) auf­ weist.
14. Magnetschlüssel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (10) in Richtung auf die Abdeckstellung federbelastet ist.
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