DE350140C - Verstellbarer Spannrahmen - Google Patents

Verstellbarer Spannrahmen

Info

Publication number
DE350140C
DE350140C DENDAT350140D DE350140DD DE350140C DE 350140 C DE350140 C DE 350140C DE NDAT350140 D DENDAT350140 D DE NDAT350140D DE 350140D D DE350140D D DE 350140DD DE 350140 C DE350140 C DE 350140C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
parts
edge
bar
pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT350140D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE350140C publication Critical patent/DE350140C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/18Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
    • B44D3/185Stretching frames for canvases

Landscapes

  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Verstellbarer Spannrahmen. Die Erfindung betrifft einen in seiner Größe verstellbaren Aufspannrahmen. Die bisher bekannten Rahmen dieser Art bestehen aus Eckstücken, zwischen welchen eine beliebige Anzahl mittels Zapfen und Nut miteinander zu verbindender Rahmenteile eingesteckt ist, wobei die Verschieb- und Feststellbarkeit dadurch bewirkt wird, daß an den Ecken Schleifen befestigt sind, in deren Schlitzen die Stifte der Zwischenstücke sich führen. Derartige Rahmen haben aber den Nachteil einer sehr geringen Stabilität der einzelnen Teile unter sich und ermöglichen ein nur sehr mangelhaftes Aufspannen der Leinwand, weil sich an den Ecken Falten bilden. Auch ihre Ausdehnbarkeit ist verhältnismäßig gering, solange man nicht die Gefahr einer Durchbiegung mit in den Kauf nehmen will. Ferner entstehen bei dem Auseinanderziehen ziemlich große Lücken, welche ein faltenloses Aufspannen unmöglich machen.
  • Alle diese Übelstände beseitigt die Erfindung dadurch, daß jeder der beiden die Rahmenstücke bildenden Teile an seiner Außenkante mit je einer Führungsleiste versehen ist, von denen die Leiste des unteren Teiles bis an die Oberkante derjenigen des Oberteiles reicht und so in jeder Rahmenstellung eine ununterbrochene, nicht durchbiegbare gerade Linie und zur Außenfläche rechtwinklig stehende Kante bildet.
  • Auf der Zeichnung ist Abb. z eine perspektivische Ansicht des Rahmens mit Keilverbindung, Abb. 2 ein Schnitt durch die beiden Teile eines Rahmenstückes, Abb. 3 eine Teilansicht der Befestigungsweise der Querstrebe, Abb. 4 eine Ansicht eines Rahmens öhne Keilverbindung und Abb. 5 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsmöglichkeit der Erfindung.
  • Der neue Rahmen besteht im wesentlichen aus zweiteiligen Rahmenstücken, deren beide Teile gegeneinander gleiten können- und an ihren vorderen Außenkanten mit Führungsleisten versehen sind, deren Oberseiten in gleicher Ebene liegen und die sich bei den Verstellungsbewegungen verlängern. Diese Leisten wahren einerseits dauernd die rechtwinklige Form des Rahmens und gestatten anderseits jederzeit die Aufspannung von Leinwand o. dgl. in derselben Ebene.
  • Der obere Teil z und der untere Teil 2 können sich in einem Teil ihrer Länge oder in deren Gänze übereinanderlegen.
  • Im ersteren Falle (Abb. _) besitzen die Teile x und 2 an ihrem einen Ende eine Dicke, die gleich ist der Gesamtdicke des Rahmenstückes, und sind weiterhin derart abgeflacht, daß, wenn sich die beiden Abflachungen der beiden Teile x und 2 übereinanderlegen, sie zusammen wieder die Gesamtdicke des Rahmens erreichen.
  • Im zweiten Falle (Abb.4) ändert sich die Dicke der Teile = und 2 nicht; diese bilden vielmehr die Gesamtdicke des Rahmenstückes.
  • Der Teil i besitzt eine geneigte Verdickung 6, die an ihrer vorderen Außenkante in einer Führungskante 7 endet. Unterhalb dieser liegt eine Unterschneidung 8 (Abb. 2), die zur Aufnahme der Führungsleiste des Teiles 2 dient.
  • Der Teil 2 besitzt an seiner ganzen vorderen Außenkante eine Führungsleiste g (Abb. z, 2, q. und 5), die diesen Teil :z außen einfaßt und, indem sie sich in die Unterschneidung 8 des darüberliegenden Teiles legt, mit ihrer Oberkante die Ebene der Führungskante 7 dieses Teiles erreicht. Auf diese Weise wird jederzeit die rechtwinklige Form des Rahmens ohne gegenseitiges Spiel der Einzelteile aufrechterhalten. Die Führungsleiste des unteren Teiles 2 könnte an ihrer Außenseite auch verdickt sein und mit ihrer oberen Fläche eine Verbreiterung der Führungskante des oberen Teiles i bilden.
  • Wenn man die Teile i und 2 im Sinne ihrer Längsrichtung voneinander' entfernt, indem man sie aufeinander gleiten läßt, gibt man dem betreffenden Rahmenstück eine größere Länge, wobei aber sein äußerer Rand dauernd eine durchgehende, in der gleichen Ebene verbleibende Kante behält, die die Aufspannung von Malerleinwand o. dgl. in dieser Ebene ermöglicht.
  • Um die Teilei und 2 starr miteinander zu verbinden, werden Bolzen mit flachem Kopf i9 und eine oder mehrere Reihen von Schlitzen 3 verwendet, die sich bei den Gleitbewegungen überdecken und an denjenigen Stellen angeordnet sind, an denen sich die Teile i und 2 übereinanderlegen.
  • Die Länge der Schlitze ist beliebig, sie züuß aber genügen, um bei den Verlängerungs- und Verkürzungsbewegungen stets eine gegenseitige Überdeckung der Schlitze zu gestatten.
  • Der Gesamtrahmen setzt sich aus vier Rahmenstücken zusammen. Zu diesem Zweck haben die Teile i und 2 Schlitze oder Zapfen q. mit Aussparungen für Keile 5, oder, wenn die Rahmenstücke aüstaus6hbar sein sollen, ist der eine Teil mit einem Zapfen, der andere mit einem Schlitz ausgestattet.
  • Bei dem Rahmen der Abb. q. und 5 ist der eine Teil eines Rahmenstückes mit dem anderen Teil eines benaohbarten Rahmenstückes an einem seiner Enden verbunden.
  • Man stellt beispielsweise einen Winkel her, indem man die benachbarten Teile i miteinander verbindet, während der folgende Winkel von zwei Teilen 2 gebildet wird. Das gleiche geschieht bei den anderen Winkeln Abb. q.), oder aber es wird jeder Winkel (Abb. 5) durch die Vereinigiiig eines Teiles i mit einem Teil 2 des benachbarten Rahmenstückes gebildet.
  • An dem Außenumfang des Rahmens wird die zu spannende Leinwand @o. dgl. durch Nadeln, Heftzwecken o. dgl. befestigt.
  • Diese Befestigungsweise könnte auf die Dauer gegebenenfalls die Umfangsseite uribrauchbar machen. Um das zu verhindern, köiinen1 die Heftzwecken durch perforierte Metallbänder mit Gewindelöchern oder auch durch kleine mit Gewindeöffnungen versehene Platten ersetzt werden.
  • Dann werden beim Bespannen in die Löcher Schrauben mit spitzem Ende eingesetzt, die beim Anziehen die Leinwand oder die betreffenden zu spannenden Stifte festklemmen.
  • Um die Einstellung der einzehlen Rahmenteile in der.gewünschten Größe zu erleichtern, können letztere an ihrer Innenseite auch Gradeinteilungen tragen. Wenn es die Ausdehnung des Rahmens erfordert, können auch eine oder mehrere mit Verlängerungsstücken versehene Querstreben mit oder ohne Keilverbindung vorgesehen werden.
  • Eine derartige Querstrebe wird beispielsweise durch drei Leisten io, ii, i2 gebildet, von denen die Leiste io eine Länge gleich des Abstandes der beiden Rahmenstücke besitzt, während die Leisten ri und 12 die Hälfte dieser Länge haben und an ihren Enden einen Zapfen von ungefähr der Breite des Rahmenstückes tragen.
  • Die Leisten =i und 12 gleiten auf der Leiste io und werden mit dieser durch Schlitze =3 und Bolzen 1q. verbunden. Die Endzapfen der Leisten ii und i2 haben eine längsverlaufende Gabelöffnung 15 (Abb. 3) und außerdem gegebenenfalls Aussparungen für Keile 16 (Abb. i und 3).
  • Um eine Querstrebe einzusetzen, gibt man dieser die gewünschte Länge; gleichzeitig werden in die Gabelenden 15 Bolzen 17 eingesetzt.
  • Bei dem mit Keilverbindung ausgestatteten Rahmen erhält dieser Bolzen eine längliche Platte 18 (Abb. 3), welche den Innenraum der Gabelöffnung ausfüllt und etwas dicker als das Zapfenende der Leiste sowie etwas enger als die Gabelöffnung ist, damit bei angezogener Mutter das Zapfenende der Leiste in der Längsrichtung gleiten kann und das für den Keil 16 (Abb. i und 3) notwendige Spiel ergibt.
  • Bei dem Rahmen ohne Keilverbindung kann die Platte in Wegfall kommen. Es macht alsdann die Mutter das Zapfenende gegen den Rahmen unbeweglich. Die Querstrebe kann auch durch eine Kreuzverbindung ersetzt werden, wobei jede dieser Kreuzverbindungen verlängerbar ausgebildet ist. Sie übergreifen sich dann in ihrer mit halber Dicke ausgestatteten Mitte.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Verstellbarer Spannrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden die Rahmenstücke bildenden Teile an seiner Außenkante mit je einerFührungsleiste versehen ist, von denen die Leiste des unteren Teiles bis an die Oberkante derjenigen des Oberteiles reicht und so in jeder Rahmenstellung eine ununterbrochene, nicht durchbiegbare, geradlinige und zur Außenfläche rechtwinklig stehende Kante bildet.
DENDAT350140D Verstellbarer Spannrahmen Expired DE350140C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE350140T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE350140C true DE350140C (de) 1922-03-14

Family

ID=6260060

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT350140D Expired DE350140C (de) Verstellbarer Spannrahmen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE350140C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9406772U1 (de) * 1994-04-22 1994-07-28 Uhlig GmbH, 56291 Laudert Spannrahmen für Textilhüllen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9406772U1 (de) * 1994-04-22 1994-07-28 Uhlig GmbH, 56291 Laudert Spannrahmen für Textilhüllen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1779941A1 (de) Aus stranggepressten Hohlprofilen bestehende,baukastenartig zusammengesetzte Baueinheiten
DE350140C (de) Verstellbarer Spannrahmen
DE610133C (de) Verlaenger- und verkuerzbare Bettstelle
DE651562C (de) Baugeruest, zusammengesetzt aus einer Anzahl von Bauelementen mit durchgehenden Bohrungen zum Durchstecken von Verbindungsmitteln
DE1227629B (de) Gitterfoermiges Traggerippe, insbesondere fuer eine Haengedecke
DE2145902A1 (de) Verbindungsanordnung zur Verbindung mindestens zweier plattenförmiger Konstruk tionsteile
DE1434946A1 (de) Ausziehbare Tragkonstruktion
AT218221B (de) Anordnung zum Verbinden von Metallplatten
DE8020069U1 (de) Gestaltung an plattenartigen wandelementen zur formung von eckverbindungen
DE555571C (de) Spiel mit aus ihren Einzelteilen aufbaubarer Schleifenbahn verschiedener Gestalt
DE548162C (de) Holzskelettbau
DE1753043C (de) Regal
DE852394C (de) Verstellbarer Anschlag, insbesondere fuer Spaltenschiffe
DE1857154U (de) Verriegelung der fachboeden bei zerlegbaren stahlmoebeln.
DE551408C (de) Viereckiger Handstickrahmen
DE2015312C3 (de) Metallkonstruktion mit dreieckigen Elementen
DE2352998C3 (de) Türblatt
AT214101B (de) Zerlegbares Regal, Schrank od. dgl.
DE2037294A1 (de) Bestandelemente an dehnbaren Spannrahmen fur Leinwandgemaide u dgl
AT163498B (de) Zerlegbare Fachwerk-Stahlkonstruktion
DE7829730U1 (de) Fassadenverkleidung
DE516406C (de) Aus drei Platten zusammengesetzter Baukoerper in Form eines hohlen Tetraeders
DE624717C (de) Zusammenlegbares Liegemoebel
DE528151C (de) Satzbinder, bestehend aus einem festen, den Satz an drei Seiten umgebenden Rahmen und einem die vierte Seite abschliessenden Quersteg
DE1901535U (de) Vorrichtung zur befestigung eines leichtmetall-fensterprofils an holz.