DE35010C - Richtevorrichtung für Geschütze - Google Patents

Richtevorrichtung für Geschütze

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Publication number
DE35010C
DE35010C DENDAT35010D DE35010DA DE35010C DE 35010 C DE35010 C DE 35010C DE NDAT35010 D DENDAT35010 D DE NDAT35010D DE 35010D A DE35010D A DE 35010DA DE 35010 C DE35010 C DE 35010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
gun
cylinders
guns
aiming device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35010D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. WELLS in Plymouth, England
Publication of DE35010C publication Critical patent/DE35010C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/26Fluid-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Auf der drehbaren Platte D, welche die Laffete trägt, befindet sich ein horizontaler Cylinder H, welcher rechtwinklig zu seiner Seelenachse um den Bolzen / drehbar ist. Das Ende der Kolbenstange K dieses Cylinders ist aufserhalb der Platte D bei L beweglich gelagert. Ein zweiter verticaler Cylinder B ist mit dem am Geschützrohr A sitzenden Ring α durch das Gelenk b verbunden. Die Stange c des Kolbens C ist bei c1 an der Platte D gelenkig befestigt. Die Kolben beider Cylinder H und B werden durch ein Agens, welches durch den Drehzapfen der Platte D eingeleitet wird, z. B. durch Wasser, Dampf, comprimirte Luft etc., in Bewegung gesetzt und veranlassen die Drehung der Platte D einerseits und die Verstellung des Geschützrohres in verticaler Ebene andererseits. Um nun diese Bewegungen beliebig regeln zu können, sind beide Cylinder mit Schieberkasten verbunden, und zwar der Cylinder H mit dem Schieberkasten h und B mit dem Kasten E. In letzterem führen die Kanäle ff1 das Agens vor bezw. hinter den Kolben C, während durch /2 das verbrauchte Wasser, der Dampf etc. entweicht. Die Stange e1 des Schiebers e ist mit einem Gelenk e2 versehen und bei g mit der Richtstange G verbunden; am gleichen Punkte ist auch die bei h2 eingelenkte Schieberstange h1 von h an der bei g·1 im Universalgelenk schwingenden Stange G angehängt. Durch die Rohre F und J wird das Agens den Schieberkasten zugeführt.
Die Verhältnisse der Schieberstangen e1 und h1 sind nun so gewählt, dafs sie bei der Bewegung der Stange G nach derjenigen Richtung (gleichviel ob horizontal oder vertical oder unter irgend einem Winkel oder in einer beliebigen Curve) die Schieberkanäle der beiden Cylinder in einer Weise öffnen oder schliefsen, die die Verstellung des Geschützes erfordert.
Um beim Abfeuern des Geschützes den Rückstofs auf die Stange G und die Hand des Zielenden möglichst wirkungslos zu machen, ist die Stange G zusammenschiebbar eingerichtet, wie es Fig. 4 darstellt.
In Fig. 5 sind durch Einschaltung des Zwischenhebels g9 die beiden Schieberkasten E und h möglichst genähert und noch mehr in Fig. 11 durch Anwendung von zwei Zwischenhebeln g* und g·5.
Ist es nöthig, das Geschützrohr einen vollen Kreis in horizontaler Richtung beschreiben zu lassen und ihm auch einen gröfseren Ausschlag in verticaler Ebene zu geben, so ersetzt man die beschriebenen Cylinder durch Brotherhood - Maschinen, wie es in Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Diese Maschinen wirken dann direct auf die Stellräder des Geschützes oder auf deren Achsen. Die Ventile M und N steuern die Maschinen O und P zur Erzeugung der horizontalen und der verticalen Bewegung um. Z. B. steuert man durch Anheben des Richthebels die Maschine O um, während eine horizontale Bewegung des Hebels die Maschine P umsteuert; die Bewegung des Geschützes setzt in beiden Fällen die Maschinen in Ruhe, bis die Handbewegung des Zielenden fortgesetzt wird. Doch ist diese Vorrichtung nicht so empfindlich und so genau wirkend, wie die früher beschriebenen. Die Fig. 8 und 9 stellen in gleicher Weise con-
struirte Vorrichtungen für schwerere Geschütze dar; die Ausführung ist in diesem Falle nur stärker als bei der in Fig. ι bis 3 beschriebenen Construction.
In der Construction Fig. 10 sitzt der Schieber Q. am Geschütz A und der Schieberkasten R an der Richtstange G. Es ist das also lediglich eine kinematische Umkehrung des früher beschriebenen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Geschützrichtevorrichtungen mit zu einander windschiefen Richtecylindern B und H, Fig. ι bis 5 und 8 bis 11, die Verbindung der Vertheilungsschieberstangen dieser Cylinder durch Hebelwerke mit demselben Handgriff G, zum Zweck, durch verschiedene Bewegungen dieses Handgriffes jede Richtungsänderung veranlassen zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT35010D Richtevorrichtung für Geschütze Expired - Lifetime DE35010C (de)

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DE35010C true DE35010C (de)

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DENDAT35010D Expired - Lifetime DE35010C (de) Richtevorrichtung für Geschütze

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DE (1) DE35010C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0906554A4 (de) * 1996-06-18 2000-09-13 Mc Donnell Douglas Helicopter Hydraulisch betägtigte seiten-und höhenrichtgetriebe

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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