DE34940C - Einrichtungen bei Herstellung von Röhrenformen - Google Patents

Einrichtungen bei Herstellung von Röhrenformen

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DE34940C
DE34940C DENDAT34940D DE34940DA DE34940C DE 34940 C DE34940 C DE 34940C DE NDAT34940 D DENDAT34940 D DE NDAT34940D DE 34940D A DE34940D A DE 34940DA DE 34940 C DE34940 C DE 34940C
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rings
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/04Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31: Giesserei und Formerei.
,. Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1885 ab.
Nach meinem bereits bekannten Formverfahren für Muffen - und Flantschenrohre wird der Mantel der Rohrform derart hergestellt, dafs auf Maschinen erzeugte und für sich getrocknete einzelne cylindrische Sandringe in einem ausgebohrten oder ausgehobelten und in Lagern mit Zapfen drehbaren und aus zwei Hälften bestehenden Kasten neben einander gelegt die äufsere Form bilden.
Die vorliegenden Neuerungen bestehen darin, dafs der Formkasten eine doppelte Bohrung erhält, und zwar in der Mitte enger, an den beiden Enden weiter. Die doppelte Bohrung bezweckt einestheils den möglich geringsten Sandverbrauch, anderentheils die Möglichkeit, in ein und demselben Kasten sowohl Muffenais auch Flantschenrohre von demselben Durchmesser mit denselben Normalringen giefsen zu können. Zu diesem Zwecke ist bei gleichem Durchmesser der beiden weiten Enden die Längeneintheilung derart, dafs das obere weitere Ende (für Eingufs, verlorenen Kopf und Faconstück) dreimal, so lang ist wie das untere, während die. Länge des unteren weiteren Endes genau der Muffenlänge des in dem Kasten zu giefsenden gröfsten Rohres entspricht.
Die auf der Maschine, Fig. 1, hergestellten Ringe mit kleinerem äufseren Durchmesser sind bei wesentlicher Sandersparnifs als Normalringe für Muffen- und Flantschenrohre derselben Dimension verwendbar; ebenso das in Fig. 7 dargestellte Eingufsstück mit gröfserem äufseren Durchmesser, und werden die übrigen Fagonstücke mit denselben gröfseren Durchmessern durch Auswechseln der zugehörigen Formstücke, Fig. 5, 6 und 8, auf der Maschine, Fig. 3, hergestellt.
Bei den auf den Maschinen 1 und 2 hergestellten Normalsandringen werden die unteren Flächen genau horizontal und scharf durch das Ausstampfen auf dem durch das Patent No. 26772 geschützten Ring gebildet, während die oberen Kanten mit Hülfe des Abstreichers und Glättringes, Fig. 14 und 15, erzeugt werden , indem der etwas höher aufgestampfte Sand durch den Abstreicher p, Fig. 14, der sich um den Kolben K führt, entfernt wird und ein kleiner, erhöhter, ringförmiger Ansatz entsteht. Hierauf wird dieser mittelst eines gufseisernen abgedrehten Glättringes s, der sich ebenfalls genau um den Kolben K, Fig. 15, führt, zusammengeprefst und durch Hin- und Herbewegen geglättet, so lange, bis der Glä'ttring auf dem äufseren Mantel der Maschine aufsitzt. Hinter dieser geglätteten Fläche bleibt noch ein Rücksprung t zur Abführung der Gase, Fig. 19.
Das Schwärzen geschieht durch Aufsetzen eines Trichters T mit unterlegter Gummischeibe v, in welchem ein kegelförmiger Einsatz w eingenietet ist, der einen Zwischenraum von etwa 5 mm von den Wandungen des äufseren Trichters übrig läfst. Dieser Zwischenraum wird mit kleinen Koksstückchen ausgefüllt, um eine gleichmäfsigere Vertheilung der mittelst eines Schöpfers rund herum gegossenen dünnflüssigen Schwärze zu bewirken und ein Verletzen der scharfen Kante des Sandringes zu verhüten. Bei den Faconringen zur Bildung der Muffenflantschen, des Eingusses, verlorenen Kopfes etc. wird zur Her-
Stellung der oberen Kante ebenso verfahren wie bei den Normalringen. . Zur Bildung der unteren Kante dient ein auf jedes Faconstück aufgelegter schmiedeiserner Ring . Jf, und es wird der gestampfte Sandring, nachdem der Kolben heruntergezogen und der äufsere Mantel M der Maschine entfernt ist, aufgehoben, herumgedreht und auf einen Transportring R gelegt.
Der Mantel M der Maschine besteht bei den gröfseren aus zwei Hälften, Fig. 4, welche durch Schrauben mit excentrischen Bolzen geschlossen werden. Bei den kleineren Maschinen besteht der Mantel aus einem Cylinderstück, welches, nachdem es der Längsrichtung nach aufgeschnitten, mit denselben Schrauben, mit Excenterbolzen zusammengeschraubt, ausgebohrt ist, so dafs beim Lösen der Schraube durch die Federung der Mantel sich löst.
Bei den gröfseren Sandringen erhält der Transportring die in Fig. 10 gezeichnete Form mit drei Oeffnungen zum Einhängen einer Transportscheere mit Hebewerkzeugen.
Um diesen gröfseren Sandringen, Fig. 11, eine erhöhte Stabilität zu verleihen, werden unten und oben je ein schmiedeiserner ringförmiger Draht und in der Mitte ein breiter, aus einem Stück bestehender oder zum Zusammenlegen eingerichteter Ring A mit eingestampft und aufserdem ringsherum Rundstäbe , nachdem beinahe vollgestampft, eingeschlagen. Der breite Ring A erhält, wie aus Fig. 11 ersichtlich, gleich oberhalb der Mitte zwei Löcher χ χ, um die Ringe vermittelst einer Scheere in den Formkasten einzulegen.
Die Formkästen sind zur Abführung der sich beim Giefsen bildenden Gase mit durchlaufenden Längsrillen versehen.
Zur Vermeidung einer seitlichen oder in der Längsrichtung möglichen Verschiebung der Kastenhälften beim Anpressen des Spindelkopfes sind die Prisonstifte m, Nuthen und Federn quer über den Kästen oder Falzen in der Längsrichtung der abgehobelten Dichtungsleisten angebracht.
Der auf einer aus Eisenblech hergestellten Spindel mit einem tellerförmigen, abgedrehten gufseisernen Ansatz d angefertigte Kern erhält seine Führung am unteren Ende durch den tellerförmigen Ansatz d, welcher durch Ueberwurfschrauben oder sonstwie am Kasten befestigt wird, am oberen Eingufsende in dem' Fac.onring.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Herstellung von Röhrenformen die gleichzeitige Anordnung:
    ι. des mit doppelter zweiseitiger Bohrung versehenen Formkastens in Verbindung mit den in den Fig. 1 bis 8 dargestellten, mit Antrieb, Kolben K, Mantel M, Ring jR bezw. U und \ ausgerüsteten Formmaschinen;
  2. 2. des Abstreichersp, Glättringes s und Schwärztrichters T zum Glätten der Kanten und Schwärzen der Formringe, sowie zur Bildung der schmalen Kante t, Fig. 19;:
  3. 3. der ringförmigen Drähte in Verbindung mit dem mit Löchern χ versehenen Eisenring- A und Rundstäben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34940D Einrichtungen bei Herstellung von Röhrenformen Expired - Lifetime DE34940C (de)

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