DE34923C - Kräuseier für Nähmaschinen - Google Patents

Kräuseier für Nähmaschinen

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DE34923C
DE34923C DENDAT34923D DE34923DA DE34923C DE 34923 C DE34923 C DE 34923C DE NDAT34923 D DENDAT34923 D DE NDAT34923D DE 34923D A DE34923D A DE 34923DA DE 34923 C DE34923 C DE 34923C
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Germany
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sewing
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DENDAT34923D
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M. DESSAUER & CO. in Hamburg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/08Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for ruching, gathering, casing, or filling lace, ribbons, or bindings; Pleating devices; Cuttlers; Gathering feet; Crimpers; Curlers; Rufflers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1885 ab.
Diese Erfindung bezweckt, den Kräuseier zu vereinfachen, denselben jederzeit rasch in und aufser Wirksamkeit setzen zu können, sowie beim gleichzeitigen Kräuseln eines Stoffes und glattem Darannähen eines anderen Stoffes bezw. auch beim Nähen, während der Kräuseier auf der Maschine sitzt, aber ohne Functionirüng desselben weder durch den Kräuseier noch durch eine Einrichtung zum Befestigen desselben gestört zu werden.
Der Kräuseier besteht aus einem dünnen Stückchen Blech A, welches, wie Fig. 5,6 und 7 zeigen, mit einem an der Unterseite vorstehenden messingenen Stift d versehen ist. Mit Hülfe dieses Stiftes d ist das Blech auf der Nähplatte B in einem Loch drehbar zu befestigen. Der Arm α1 des Bleches ist so lang, dafs derselbe bei Functionirüng des Kräuselers, Fig. 3 und 4, unter den Drückerfufs gedreht werden kann und von letzterem niedergedrückt wird. Der andere Arm α2 dient zur Arretirung des Kräuselers in dieser Stellung und ist entweder hakenförmig umgebogen, um hinter die Kante der Nähplatte zu fassen und dadurch den Kräuseier, auf welchen durch den Vorschub des Stoffes ein Druck ausgeübt wird, in Richtung des Pfeiles, Fig. 3, zu halten, oder es mag auch dieser Arm α2 verlängert .sein und sich gegen das Maschinengestell anlegen oder anderweitig den Kräuseier hindern, sich weiter gegen die Nadel zu drehen, als zum Kräuseln erforderlich ist.
Da der Kräuseier durch den Drückerfufs niedergehalten wird, so ist eine weitere Befestigung als durch den Einsteckstift d unnöthig. Es erscheint demnach dieser Kräuseier auf der Nähplatte als ein dünnes Blech, welches ohne Weiteres durch Drehung in Function, Fig. 3 und 4, oder aufser Thätigkeit, Fig. 1 und 2, gebracht werden kann.
Man kann also ohne Unterbrechung eine Strecke kräuseln, dann glatt nähen, wieder kräuseln u. s. f., indem man mit der -linken Hand den Kräuseier in die eine oder andere Stellung dreht. Für viele Arbeiten der Weifszeugnäherei ist dies von Wichtigkeit, indem damit wesentlich an Zeit gespart wird. Manche Arbeiten, welche wegen des häufigen Wechsels zwischen kraus und glatt lieber von Hand genäht wurden, können mittelst dieses Kräuselers vortheilhaft auf der Maschine genäht werden.
Da kein Theil des Kräuselers oder dessen Befestigung an der Nähplatte störend vorsteht, so kann der Kräuseier auf der Maschine bleiben, ohne die Arbeiterin beim gewöhnlichen Nähen zu belästigen; der Kräuseier ist dadurch jederzeit zur Benutzung bereit. Bei den jetzigen Kräüselern und den Schraubbolzen zum Befestigen derselben kann dies nicht geschehen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ein Kräuseier für Nähmaschinen, bestehend aus einem flachen Blech A, welches mit einem Zapfen versehen ist und in einem Loch der Nähplatte drehbar gelagert werden kann, in der Weise, dafs der Arm a1 des Bleches unter den Drückerfufs gedreht werden kann, um als Kräuseier zu wirken, während der andere Arm α2 zur Arretirung in dieser Stellung dient.
DENDAT34923D Kräuseier für Nähmaschinen Expired - Lifetime DE34923C (de)

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