DE348776C - Zeilenschaltradkupplung - Google Patents

Zeilenschaltradkupplung

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DE348776C
DE348776C DENDAT348776D DE348776DD DE348776C DE 348776 C DE348776 C DE 348776C DE NDAT348776 D DENDAT348776 D DE NDAT348776D DE 348776D D DE348776D D DE 348776DD DE 348776 C DE348776 C DE 348776C
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clutch
control sleeve
platen
abutment
conical
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DENDAT348776D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/24Detents, brakes, or couplings for feed rollers or platens

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Zeilenschaltradkupplung. Es ist bekannt, bei Schreibmaschinen. sogenannte Stechwalzen anzuwenden, welche dazu dienen, die Schreibwalze zwecks Einstellung des Papiers zur Schaltung von dem Schaltzahnrade zu lösen und wieder mit ihm zu kuppeln. Die bekannten Stechwalzen dieser Art beruhen meistens darauf; daß der eine, meistens der rechte Knopf der Schreibwalzenwelle, aehsial eingedrückt wird, wodurch die Entkupplung erfolgt.. Wird der Knopf dann losgelassen, so tritt selbsttätig die Kupplung wieder ein, Diese Stechwalzen haben den großen Übelstand, daß: während der Einstellung der Schreibwalze stets eine Hand des Schreibers die Kupplung in der Auslösestellung halten muß. Eine freie Handhabung der Schreibwalze von beiden Seiten ist daher nicht möglich, weil eine Hand immer die Auslösung aufrechterhalten muß.
  • Zweck der Erfindung ist es, diesen Mangel zu beseitigen, und dies geschieht dadurch, daß die Aus- und Einrückung der das Zeilenschaltrad mit der Schreibwalze verbindenden Kupplung mit Hilfe einer von außen drehbaren, auf der Schreibwalzenachse in deren Längsrichtung verschiebbaren Steuerhülse erfolgt, die in beiden Kupplungsstellungen selbsttätig festgehalten wird.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Achsialschnitt durch die neue Kupplung, Abb. 2 eine Stirnansicht der geöffneten Kupplung, Abb. 3 eine achsial bewegliche Steuerhülse und ihr Widerlager in der Aufsicht, Abb. d. die vergrößerte Seitenansicht eines Kupplungsmessers.
  • Ein wichtiger Teil der neuen Zeilenschaltradkupplung ist die achsial verschiebbare Steuerhülse i, die in Abb. i im Schnitt und in Abb. 3 in der Aufsicht dargestellt ist. Die Hülse ist lose auf der Schreibwalzenachse 2 drehbar und kann von außen verdreht werden mit Hilfe eines Handgriffes 3, an dessen Stelle aber auch eine mit Fischhautfräsung versehene oder geriffelte Trommelhandhabe treten kann. Auf der äußeren Stirnfläche besitzt - die Steuerhülse i einen keilförmigen Zahn q., der in eine entsprechend ausgebildete j keilförmige Nut 5 eines mit dem Schreibwalzenrahmen bzw. der Lagerbüchse 6 fest verbundenen Widerlagers 7 paßt. Wird die Steuerhülse mit Hilfe der Handhabe 3 von außen gedreht, und zwar in der Pfeilrichtung gemäß. Abb. 3,, so tritt der Zahn 4. aus der Keilnut 5 infolge der Keilwirkung heraus, und die Steuerhülse r wird infolgedessen nach rechts gedrückt. Diese Bewegung der Steuerhülse i nach rechts- dauert so lange, bis die -Spitze des Zahnes 4. auf die ebene Stirnfläche des Widerlagers 7 gelangt ist. Dann hört die Achsialbewegung der Steuerhülse i auf. Um zu verhindern, daß die Steuerhülse nach dem Lösen des Zeilenschaltrades von der Schreibwalze beim Drehen der letzteren etwas unbeabsichtigt infolge Mitnahme ,durch Reibung wieder in die Keilnut 5 zurückgedreht wird, kann vor dieser Keilnut eine feine kerbenartige Rast 8 angeordnet sein.
  • Gegen die andere Stirnfläche der Steuerhülse i drückt unter Vermittlung einer Schraubenfeder 9 eine Konusbüchse io, und zwar nicht unmittelbar, sondern wiederum durch Vermittlung einer zwischen Schreibwalzenachse 2 und Konusbüchse io eingelagerten Schraubenfeder i i. Die Konusbüchse i o ist wiederum achsial verschiebbar in einem Kupplungsgehäuse 12, das mit der Schreibwalze 13 fest verbunden ist. In dem Kupplungsgehäuse 12 sind radial beweglich vier Kupplungsmesser 1:1. angeordnet (Abb. 2). Diese Kupplungsmesser rd., deren Vergrößerung in Abb. d. erkennbar ist, besitzen eine scharfe Schneide 15 und eine Bohrung 16. In dieser Bohrung 16 liegt -eine kleine Schraubenfeder 17 und darüber ist, ebenfalls in der Bohrung geführt, ein kleiner Bolzen 18 angeordnet, der an seinem äußeren Ende eire Abrundung i9 besitzt. Die Messer 14 greifen mit ihren Schneiden 15 in die feinen Zähne des Innenzahnkranzes 2o- ein, der mit dem Schaltzahnrade 2i fest verbtuiden bzw. auf dessen Innenfläche eingefräst ist. Um ein Herausfallen der Messer nach der Stirnseite zu verhüten, ist das Kupplungsgehäuse 12 auf der äußeren Stirnseite durch eine kreisförmige Deckplatte 22 abgeschlossen, die mit Hilfe von Schrauben 23 mit dem Kupplungsgehäuse 12 verbunden ist. Die Wirkung der Kupplung ist folgende: Wird die Steuerhülse i in Richtung des Pfeils nach Abb. 3 gedreht, so verschiebt sie sich in achsialer Richtung nach rechts und drängt die Konusbüchse io zurück. Der Kegel 24 der Kupplungsbüchse 12 gleitet also unter den Messern 14 fört, und diese können nun unter der Einwirkung der Federn 17 nach innen sich bewegen. Dadurch kommen die Messerschneiden 15 außerEingriff mit dem Innenzahnkranz 2o, wodurch die Kupplung gelöst ist. Jetzt. kann diePapierwalze frei gegen das Zahnradei gedreht werden. Auch die aus den Messern herausstehenden Bolzen -18 hindern diese Bewegung nicht, denn in der Mitte des Innenzahnkranzes 2o ist eine glatte Ringnut 25 ausgespart, in welcher die Bolzen gleiten können, während die Zahnung, in welche die Messerschneiden eingreifen, seitlich dieser Ringnut liegt.
  • Die Steuerhülse i kann nicht unbeabsichtigt wieder in die Nut 5 zurückgehen, sondern sie bleibt in der Lösestellung stehen, wobei, falls Reibungsdruck eine Drehbewegung der Kupplungshülse i bewirken könnten, die kleine Kerbe 8 diese Wirkung der Reibung ohne weiteres ausschalten würde.
  • Wird jetzt die Steuerhülse i entgegen der Pfeilrichtung nach Abb. 3 zurückgedreht, so springt der Zahn 4 unter Einwirkung der Feder i i in die Keilnut 5 zurück, und die Konusbüchse io geht ebenfalls unter Einwirkung der Feder 9 nach links, wobei der Kegel 24 jetzt die Messer i4 nach außen drängt und ihre Schneiden 15 mit den feinen Zähnen des Innenzahnkranzes 2o in Eingriff bringt. Die Schreibwalze 13 ist jetzt also mit dem Zahnrad 21 wieder fest gekuppelt. Ein Zurückgehen der Messer 14 ist unmöglich, weil die Spannung der Feder i9 ausreicht, uni die Messer radial nach außen zu verschieben. Die Spannung der Feder 9 sichert in jedem Falle die äußerste Linkslage der Konusbüchse io und der Steuerhülse i. Selbstverständlich muß die Spannung der Feder i i schwächer sein als die der Feder 9, tun eine sichere Schließbewegung der Konusbüchse io zu gewährleisten.
  • Die konstruktive Durchbildung der Kupplung ist beliebiger Abänderungen fähig. Wesentlich ist, daß die Kupplung und Entkupplung mit Hilfe einer achsial verschiebbaren Steuerhülse erfolgt, die von außen drehbar ist und in beiden Kupplungsstellungen selbsttätig festgehalten wird.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Zeilenschaltradkupplung für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aus- und Einrücken der das Zeilenschaltrad mit der Schreibwalze verbindenden Kupplung durch eine auf der Schreibwalzenachse angeordnete, in deren Längsrichtung verschiebbare Steuerhülse (i) erfolgt, die, von außen drehbar, bei ihrer Drehung sich verschiebt und in beiden Kupplungsstellungen selbsttätig festgehalten wird.
  2. 2. Sobaltradkupplung nach Anspruch i, dadurch gekenzeichnet, daß die Steuerhülse (i) mit einer Stirnkeilfläche (4) gegen ein entsprechend ausgebildetes Widerlager (7) des Schreibwalzenrahmens federnd anliegt, so daß sie bei Drehung infolge der Wirkung der Keilflächen achsial bewegt wird.
  3. 3. Schaltradkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnkeilfläche in Form eines einfachen Keilzahnes (4) ausgebildet ist, der in eine entsprechende Keilnut (5) des Widerlagers (7) paßt.
  4. 4.. Schaltradkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Keilnut (5) eine feine Spitzrast (8) in der Stirnfläche des Widerlagers (7) angeordnet ist, welche ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen der Steuerhülse (i) verhindert.
  5. 5. Schaltradkupplung nach Anspruch i, bei der durch Verschiebung einer auf der Schreibwalzenachse sitzenden Konus-Büchse eine die Schreibwalze mit dem Sdhaltzahnrade verbindende Zahnkranzkupplung ein- oder ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die hin und her verschiebbare Steuerhülse (i) unmittelbar auf die federnd daran anliegende Konusbüchse (i o) wirkt.
  6. 6. Schaltradkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dein Innenzahnkranz (21) eine glatte Ringnut (25) ausgespart- ist, in welcher Bolzen (18) gleiten können, die in die Kupplungsinesser (14) eingesetzt sind und diese unter Vermittlung von ebenfalls in den Messern (14) ruhenden Federn 17 stets federnd gegen die Kegelfläche (24) der Konusbüchse (io) drängen.
  7. 7. Schaltradkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Steuerhülse (i) und Konusbüchse (i o) eine Feder (i i) eingelegt ist, welche die Steuerhülse (i) stets gegen das Widerlager (7) drängt und deren Spannung kleiner ist als die der Feder (9), unter derem Druck die Konusbüchse (io) steht.
DENDAT348776D Zeilenschaltradkupplung Expired DE348776C (de)

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