DE348706C - Fuehllehre - Google Patents

Fuehllehre

Info

Publication number
DE348706C
DE348706C DE1919348706D DE348706DA DE348706C DE 348706 C DE348706 C DE 348706C DE 1919348706 D DE1919348706 D DE 1919348706D DE 348706D A DE348706D A DE 348706DA DE 348706 C DE348706 C DE 348706C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feeler
feeler gauge
pin
parts
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919348706D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Application granted granted Critical
Publication of DE348706C publication Critical patent/DE348706C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Knives (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Fühllehre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fühllehren mit einem Fühlhebel, der mittels zweier in Rasten eingreifenden Schneiden gelagert ist und aus zwei zueinander einstellbaren Teilen besteht. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine besonders einfache und daher eine besonders gedrängte Bauweise ermöglichende Fühllehre dieser Art.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Rachenfühllehre veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen mittleren Längsschnitt der Rachenfühllehre, einzelne Teile sind weggebrochen,
Abb. 2 den Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, von oben gesehen, und
Abb. 3 den Schnitt nach 3-3 der Abb. 1, von links gesehen.
Das eine Ende eines halbkreisförmigen Bogens A trägt ein Gehäuse α1. In diesem ist eine zylindrische Bohrung <#, os vorgesehen, deren mittlere Längsachse in die Verlängerung der mittleren Längsachse eines an dem anderen weggebrochenen Ende des Bogens A angeordneten festen Bolzens fällt. · In der Bohrung a2, a3 ist ein Tastbolzen B verschiebbar. Der Tastbolzen B ragt mit seinem einen Ende aus dem Gehäuse α1 heraus und ist in seiner Verschiebbarkeit nach außen durch ein Anschlagflächenpaar al·, b1 begrenzt. An dem anderen innen liegenden Ende des Tastbolzens B ist eine kegelförmige Ausbohrung b2 vorgesehen, in die ein mit einer kegelförmigen Spitze c1 versehener Bolzen C hineinragt. Gegen eine Schneide e2 des Bolzens C stützt sich mit einer Rast e- unter der Wirkung einer Feder D der eine stabförmig ausgebildete Teil E des aus zwei Teilen E und E1 bestehenden Fühlhebeis. Der andere Teil E1 des Fühlhebels E, E1 ist gabelförmig ausgebildet. Seine beiden Gabelarme es sind an ihren Enden umgebogen und besitzen je ein schneidenförmiges Ende e*. Mit den beiden Schneiden e4 greift der TeiljB1 in je eine Rasta8 ein, die an einem mit dem Gehäuse a1 fest verbundenen Bügel as vorgesehen sind. Die Kanten der Schneiden c~ und e4 und die Grundlinien der Rasten e2 und ae sind parallel zueinander und liegen bei der auf der Zeichnung veranschaulichten Nullstellung der Rachenfühllehre in einer senkrecht auf der mittleren Längsachse des Tastbolzens B stehenden Ebene. Die Schneiden e* haben einen geringen Abstand von der Grundlinie der Rasten e2. Dieser Abstand ist regelbar. Es sind nämlich die beiden Teile E und E1 um einen Bolzen F, dessen Achse parallel zu der Kante der Schneide e2 ist, gegeneinander verdrehbar und mittels einer Stellschraube G und einer Gegenschraube H einstellbar. Der Teil E trägt noch einen Zeiger /, der auf einer durch ein Fenster ar sichtbaren Teilung α8 zu spielen vermag.
Während des Meßvorganges überträgt sich eine Bewegung des Tastbolzens B durch Vermittlung des Bolzens C auf den Fühlhebel E, E1, der hierbei um die Kante der Schneiden eA schwingt. Die Größe der Schwingung des Fühlhebels E, E1, die durch den Zeiger/ angezeigt wird, ist einerseits abhängig von der Größe der Verschiebung des Tastbolzens B, anderseits aber auch von dem Abstande der Kante der Schneiden e* von der Grundlinie der Rasten e2. Dieser Abstand und damit die Meßgenauigkeit der Fühllehre kann durch die Schrauben G und H aufs genaueste geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fühllehre mit einem Fühlhebel, der mittels zweier in Rasten eingreifenden Schneiden gelagert ist und aus zwei zueinander einstellbaren Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die .beiden Teile (E, E1) des Fühlhebels (E, E1) um eine zu den Kanten der Schneiden (c2, e*) parallele Achse (Achse des Bolzens F) gegeneinander verdrehbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin, gedruckt in ber reichsdruckerel
DE1919348706D 1919-12-05 1919-12-05 Fuehllehre Expired DE348706C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE348706T 1919-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE348706C true DE348706C (de) 1922-02-14

Family

ID=6257637

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919348706D Expired DE348706C (de) 1919-12-05 1919-12-05 Fuehllehre

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH95389A (de)
DE (1) DE348706C (de)
FR (1) FR527633A (de)
GB (1) GB155234A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
CH95389A (de) 1922-07-01
FR527633A (fr) 1921-10-27
GB155234A (en) 1921-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE675755C (de) Schraubenschluessel
DE348706C (de) Fuehllehre
DE1573938A1 (de) Drehmomentmesseinrichtung
DE2247202C2 (de) Meßgerät
DE571753C (de) Zeigermessinstrument mit wenigstens einer als Gegenkraft dienenden Feder und einer Kontaktvorrichtung
DE472007C (de) Richtungsangeber mit Mess- und Nebenzeiger fuer Messinstrumente mit langsamer Zeigerbewegung
DE2526423C2 (de) Vorrichtung zur Messung der Spannung von Riemen
DE379854C (de) Geraet zum Pruefen der Zaehne von Zahnraedern
DE364093C (de) Messvorrichtung mit durch Stellschraube achsial verschiebbarem Taster
DE745843C (de) Elektrisch wirkender statischer Dehnungsmesser fuer kleine Messlaengen
DE437132C (de) Mess- und Zeichengeraet zum Anfertigen von Schaubildern nach der Natur
DE830702C (de) Roehrenfedermanometer oder -thermometer
DE864459C (de) Schraenkmesslehre fuer Saegeblaetter
DE2755355C2 (de) Manometer mit Bourdonfedermeßglied
CH461819A (de) Feintaster
DE416797C (de) Feinzeiger
DE348828C (de) Messgeraet
DE847816C (de) Federschraenklehre zur Messung der Schraenkungsweite der Zaehne von Holzsaegen aller Art
DE3023535C2 (de)
DE544023C (de) Akustischer Dehnungsmesser
DE3632751C1 (de) Laengenmesstaster mit einem schwenkbar gelagerten Tastarm
DE473981C (de) Messeinrichtung
DE2425933B2 (de) LängenmeBgerät, insbesondere Meßuhr
CH266678A (de) Messinstrument mit einem als Torsionsstab ausgebildeten Richtkraftorgan.
DE578606C (de) Elektrischer Kontakt fuer Orgelklaviaturen