DE348656C - Einrichtung zum Betriebe von zur Schwingungserzeugung dienenden Kathodenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von zur Schwingungserzeugung dienenden Kathodenroehren

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DE348656C
DE348656C DE1918348656D DE348656DD DE348656C DE 348656 C DE348656 C DE 348656C DE 1918348656 D DE1918348656 D DE 1918348656D DE 348656D D DE348656D D DE 348656DD DE 348656 C DE348656 C DE 348656C
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cathode tubes
alternating current
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operating cathode
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DE1918348656D
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Telefunken AG
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Telefunken Gesellschaft fuer Drahtlose Telegraphie mbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/1607Supply circuits
    • H04B1/1623Supply circuits using tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 13. FEBRUAR 1Ä2»
Bei der Heizung des Glühfadens von Kathodenröhren, insbesondere für solche zur Schwingungserzeugung, kommt es in erster Linie darauf an, daß die Heizstromstärke konstant gehalten wird, da hiervon die Lebensdauer der Röhren und die Erhaltung der auf den Maximalwert eingestellten Elektronenemission abhängt. Man hat daher bisher wegen der Tourenschwankungen auf die Heizung durch Maschinenstrom verzichten müssen und die Kathoden vorwiegend mit den unbequemeren Akkumulatoren oder Elementen geheizt. Trotz des hierdurch erzielten konstanten Heizstromes - hat aber die Verwendung einer Gleichstromquelle den Nachteil, daß die Kathode ungleichmäßig beansprucht wird, weil zwischen denjenigen Teilen des Glühfadens, welche am Minuspol der Heizbatterie liegen, und dem Gitter ein höheres Spannungsgefälle herrscht und sich dadurch die Elektronenemission zu dem Heizstrom addiert, wodurch die eine Seite des Fadens stärker erhitzt wird als die andere.
Nach vorliegender Erfindung werden diese
Nachteile dadurch beseitigt, daß die Kathode ' mit Wechselstrom geheizt wird, wobei die , Konstanthaltung des Heizstromes durch be- ' sondere Mittel gewährleistet werden kann.
Beim Betriebe mit Wechselstrommaschinen sind es zwei Ursachen, welche eine Schwankung des Heizstromes zur Folge haben können, erstens die Schwankungen, welche der Er- ■ regerstrom, der meistens vom Netz gespeist ; ίο wird, bei Spannungsschwankungen des Netzes erleidet, und zweitens die Tourenschwankun- : gen der Maschine selbst. Der erstgenannte Nachteil wird dadurch vermieden, daß die Erregung der Wechselstrommaschine sehr stark gewählt, d. h. übersättigt wird, so daß Schwankungen in der Erregerstromstärke keinen Einnuß mehr auf die Feldstärke hervorrufen können. Der zweite Nachteil wird dadurch beseitigt, daß zwischen Maschine und Glühao kathode eine Drossel geschaltet wird, deren Selbstinduktion nach folgender Überlegung gewählt wird:
Bei Tourenschwankungen der Wechselstrommaschine ändert sich proportional mit der \ Tourenzahl nicht allein die Spannung am j Generator, sondern auch die Periodenzahl. In ' dem gleichen Maße wird daher bei der Er- j höhung der Spannung die vorgeschaltete > Drossel infolge der erhöhten Frequenz ihre i Impedanz ändern, so daß der Strom konstant bleibt.
Es ist ersichtlich, daß bei der Benutzung von Wechselstrom eine bessere Ausnutzung \ der Kathode gewährleistet ist, da infolge des Polwechsels beide Seiten des Glühfadens gleichmäßig beansprucht werden.
Bei Wechselstrom von Tonfrequenz ist es, um das Tönen zu vermeiden, zweckmäßig, entweder zwei Fäden in einer Röhre oder zwei getrennte Röhren mit je einem Faden zu verwenden und diese Fäden so mit der Wechselstromquelle und der Anodenbatterie zu verbinden, daß die Summe der mittleren Spannungen gegenüber dem Gitter in jedem Moment gleich Null ist. Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Schaltung für einen Sender der drahtlosen Telegraphie ist aus der Zeichnung ersichtlich.
Auf dieser bedeuten 1 und 2 die beiden Kathodenröhren, deren Glühkathoden 3 und 4 über die Transformatoren S und 6 mit' der Wechselstromquelle 7 verbunden sind. 8 ist eine Drosselspule, welche den Zweck hat, den Heizstrom bei Tourenschwankungen der Maschme 7 in der vorhin geschilderten Weise konstant zu halten. 9 ist die Anodenbatterie, 10 und 11 sind Hochfrequenzdrosseln und 12 ein Blockkondensator. 13 ist die Antenne, welche mit der Selbstinduktion 14 und der Kapazität 15 in der aus der Schaltung ersiehtliehen Weise mit den Röhren 1 und 2 verbunden ist. 16 und 17 sind Widerstände, welche den Zweck haben, den Heizstrom auf, die gewünschte Stärke zu bringen. Die Anodenleitung ist symmetrisch zwischen den beiden Kathoden 3 und 4 an dem Punkt 18 angeschlossen, wodurch, wie eine Überlegung zeigt, keine Spannungsschwankungen in dem Anodenkreis hervorgerufen werden.
Die Heizung kann außer mit einphasigem auch mit mehrphasigem Wechselstrom bewirkt werden. Wird Drehstrom benutzt, so kann entweder eine Röhre mit drei Fäden bzw. mit einem in drei gleiche Teile geteilten Faden benutzt werden, oder es können auch drei Röhren mit je einem Faden Verwendung finden. Hierbei werden die Fäden in Stern- oder Dreieckschaltung mit der Maschine verbunden. Wesentlich ist, daß der Anschlußpunkt der Anodenspannung zwischen den einzelnen Fäden liegt. Die Verwendung von Drehstrom hat dann ebenfalls den Vorteil, daß keine Spannungsdifferenzen zwischen der Kathode als Ganzes und dem Gitter entstehen.

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Betrieb von zur Schwingungserzeugung dienenden Kathodenröhren, die eine oder mehrere Zwischenelektroden von erhöhter Spannungsempfindlichkeit aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck einer gleichmäßigen Belastung des Glühfadens ein- oder mehrphasiger Wechselstrom zur Heizung der Kathode benutzt wird, wobei zur Konstanthaltung des Heizstromes die Felderregung der Wechselstrommaschine übersättigt und in dem Heizstrom eine Drossel geschaltet ist.
2. Einrichtung zum Betrieb von Kathodenröhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, · daß mehrere Glühkathoden in einer oder mehreren getrennten Röhren so mit der Wechselstromquelle und der Anodenspannung verbunden werden, daß die Summe der mittleren Spannungen gegenüber dem Gitter in jedem Moment gleich Null ist.
3. Einrichtung zum Betrieb von Kathodenröhren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenspannung an die Verbindungsstelle der Glühfäden gelegt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1918348656D 1918-01-26 1918-01-26 Einrichtung zum Betriebe von zur Schwingungserzeugung dienenden Kathodenroehren Expired DE348656C (de)

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DE (1) DE348656C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100096B (de) * 1959-07-07 1961-02-23 Siemens Ag Heizbrummkompensationsschaltung fuer Roehrenverstaerker, Roehrensender od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100096B (de) * 1959-07-07 1961-02-23 Siemens Ag Heizbrummkompensationsschaltung fuer Roehrenverstaerker, Roehrensender od. dgl.

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