DE348346C - Befestigung von Versteifungsstreben an eisernen Schemelbeinen - Google Patents
Befestigung von Versteifungsstreben an eisernen SchemelbeinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/002—Chair or stool bases
Landscapes
- Chairs Characterized By Structure (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIW 6. FEBRUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 348346 KLASSE 34 g GRUPPE 10
Robert Wagner in Chemnitz.
Befestigung von Versteifungsstreben an eisernen Schemelbeinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1920 ab.
Für die Ausfuhr über See sucht man bekanntlich
sperrige Güter so zu bauen, daß sie SiChx in einzelne Teile zerlegt, verpacken und
aiii Bestimmungsort leicht im der richtigen
Weise zusammensetzen lassen, ohne daß die Festigkeit des fertigen Gegenstandes durch
einen nachträglichen Zusammenbau am Befestigungsort leidet. Die Durchführung dieses
Gedankens ergibt jedoch bei eisernen Büroschemeln Schwierigkeiten, weil eine zuver-
lässige Nietarbeit am Bestimmungsort nicht immer erwartet, werden kann. und die bekannten
anderen Verbindungen keine hinreichende Festigkeit des fertigen Gegen-Standes verbürgen.
Gemäß der Erfindung werden die Enden einer jeden Versteifungsstrebe derart umgebogen,
daß sie sich der Innenwand der rinnenartigen und schrägstehenden Schemelbeine leicht anschmiegen und, je zu zweien
übereinandergeschichtet, mit nur einer einzigen Schraube am Schemelbein befestigen
lassen, wobei die Verbindung durch die Federung der Strebenenden gesichert wird. Dadurch
wird das Schemelbein nur unbedeutend geschwächt, ohne daß die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen den
Beinen und den Streben darunter leidet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an dem einen der beiden
Strebenenden die Durchbrechung für die Verbindungsschraube in einer warzenartigen
Ausbauchung angeordnet ist, die der Achse der kegelförmigen Umbiegung zugekehrt ist,
so daß sich die Mutter für die Verbindungsschraube federnd auf die Auswölbung aufsetzen
kann. Dadurch wird ihre etwaige selbsttätige Lockerung verhindert.
Bei der Durchbildung der neuen Streben- , verbindung war schließlich noch der Wunsch
maßgebend, das knirschende Geräusch zu beseitigen, das mitunter an jener Stelle bei 1
einer Kippbeanspruchung des Schemels entsteht, wenn sich die Strebenenden gegenüber
dem Schemelbein um ein geringes Maß ver- . schieben und dabei an ihm -reiben. Diese Erscheinung
wird dadurch unmöglich gemacht, daß an den Stuhlbeinen selbst eine warzen- (
artige Einbuchtung vorgesehen wird, in deren Mitte sich die Durchbrechung für die Be- ■
festigungsschraube befindet. Hierdurch wird , erreicht, daß die Endteile der Streben nur bei ;
jener Einbuchtung das Schemelbein berühren j und sich im übrigen um ein geringes Maß von
der Wand des Schemelbeines entfernt halten. Es empfiehlt sich, die Strebenverbindung da- :
durch haltbarer zu machen, daß man bei der warzenförmigen Einbuchtung noch eine
weitere rinnenartige Vertiefung hineinarbeitet, die auf der Innenseite des Schemelbeines
wie ein Federkeil aus der Wandfläche des Beines hervorragt. Dementsprechend
wird in die beiden Enden der Streben je eine j Nut eingedrückt. Beim Zusammenbau des
Schemels werden dann die Nuten von zwei zusammenstoßenden Strebenenden ineinander- ;
gefügt und so auf den eingearbeiteten Feder- j keil des Schemelbeines aufgelegt. Hierdurch ;
erzielt man einen sicheren Halt der einzelnen | Teile aneinander und eine erhöhte Festigkeit j
des Schemels. . .;.... . '
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist die Seitenansicht eines Schemels nach Wegnahme einer Verbindungsstrebe;
Abb. 2 ist die Unteransicht des Schemels, etwa von der Linie A-A in Abb. 1 aus gesehen;
Abb. 3 ist ein Querschnitt durch eine Verbindungsstrebe
gemäß der Linie B-B in Abb. 1;
Abb. 4 zeigt die Unteransicht der neuen Strebe in einem größeren Maßstabe;
Abb. 5 läßt eine Verbindungsstelle erkennen; Abb. 6 stellt ein Schemelbein und
Abb. 7 eine Versteifungsstrebe je mit Warze und Nuten dar;
Abb. 8 erläutert das Zusammenfügen der Teile zu, einer Strebenverbindung;
Abb. 9 zeigt schließlich eine fertige Stre-•benverbindung, bei der die Streben nur bei
einer Warze am Schemelbein anliegen.
An dem Schemelsitz 1 sind drei Beine 2 auf irgendeine Weise befestigt. Nahe am
unteren Ende sind die Beine durch Versteifungsstreben 3 miteinander verbunden.
An den beiden Enden4 ist zu.diesem Zweck
jede Versteifungsstrebe 3 gleichsam nach einem Kegelmantel umgebogen, so daß sich
die Wölbung dieser Enden 4 der Wand der schrägstehenden Beine anpaßt (Abb. 1 und 2).
Die Enden von je zwei benachbarten Streben überdecken sich gegenseitig, so daß sie sich
durch eine gemeinsame Verbindungsschraube 5 mit dem Beine 2 verbinden lassen. Zwecks
Anpassung an die Außenseite des Beines wird der flache Schellkopf der Schrauben etwas gekrümmt.
Ein zweckmäßiges Profil der Versteifungsstrebe ist aus Abb. 3 ersichtlich.
Beim Zusammenbau des Schemels werden zunächst die Füße 2 an der Spitzplatte 1 und
dann die Versteifungsstreben 3 mittels der Verbindungsschrauben S an den Beinen befestigt.
Hierbei ist darauf zu achten, daß j jede Strebe auf ihrer einen Seite die Nachbarstrebe
untergreift und so unmittelbar an der Wandung des Schemelbeines anliegt, während
ihr anderes Ende auf demjenigen einer anderen Nachbarstrebe aufliegt. Dement- no
sprechend kann man die beiden Enden einer jeden Strebe in geringem Maß verschieden
stark krümmen, so daß sich zwei zusammenstoßende Enden zwanglos aufeinanderschichten
lassen.
Eine Sicherung der Schraubenverbindung gegen eine unbeabsichtigte Lockerung läßt
sich erreichen, wenn man dasjenige Ende einer jeden Strebe 3, das auf die benachbarte
Strebe aufgelegt wird, nicht ganz so stark krümmt, wie es einem glatten Ineinanderschichten
der beiden fraglichen Strebenenden
entsprechen würde. Auf diese Weise wird eine geringe Druckfederung der Strebenenden
beim Zusammenbau erforderlich. Hierdurch entsteht aber ein hinreichend großer Reibungsdruck
auf die Schraubenmutter, so daß eine Lockerung der letzteren unmöglich wird.
Zweckmäßiger ist es jedoch, an dem einen der beiden Strebenenden 4' gemäß Abb. 4
und 5 eine warzenartige Ausbauchung 6 an-10. zuordnen, in deren Mitte die Durchstecköffnung
für die Schraube 5 vorgesehen ist. Durch diese Verbesserung der Strebe wird eine Unterlegscheibe zwischen dem Strebenende
4' und der Schraubenmutter überflüssig und außerdem eine kreisförmige und federnde
Anlagefläche für die letztere geschaffen. Bei der Zusammenstellung des Schemels genügt
eine geringe Durchfederung des ausgebauchten Offnungsrandes, um eine vollkommene
Sicherung der Schraubenverbindung zu erzielen.
Um schließlich noch die Entstehung von knirschenden Geräuschen bei einer Kippbeanspruchung
des Schemels zu verhindern, wird
a5 an dem Schemelbein an der Befestigungsstelle
der Versteifungsstreben eine warzenartige Vertiefung 8 eingearbeitet, in deren Mitte
sich die Durchbrechung 9 für die Verbindungsschraube 5 befindet. Bei der Bodenfläche
jener Vertiefung 8 wird schließlich noch eine weitere längliche Vertiefung 10 hineingearbeitet,
die wie ein Längskeil auf der Innenseite des rinnenartigen Schemelbeines hervorragt. Dementsprechend werden in die
beiden Enden der Vertiefungsstreben 3 ähnliche
Nuten 11 eingearbeitet, die mitten durch die Durchbrechungen für die Verbindungsschraube 5 hindurchgehen, aber nicht so tief
sind, daß sie etwa die warzenförmige Ausbuclitungö
an dem einen Strebenende umgestalten, so daß sich auf letztere nach wie
vor die Mutter für die Verbindungsschraube satt auflegen kann.
Aus Abb. 9 erkennt man, wie sich der
Schellkopf der Verbindungsschraube 5 in die warzenartige Vertiefung des Schemelbeines
einlegt, während die Schraubenmutter ihre Abstützung auf der Warzenfiäche des einen
Strebenendes findet. An dem anderen Strebenende befindet sich keine solche warzenförmige
Ausbauchung, wohl aber sind die nutenartigen Vertiefungen sowohl an dem Schemelbein als auch an beiden Strebenenden
vorgesehen. Dabei fügen· sich alle diese Längsnuten zwanglos ineinander und sichern
so die Versteifungsstreben in ihrer Stellung zum Schemelbein. Dadurch erlangt die Verbindung
einen sehr festen Halt in sich selbst, ohne daß die Strebenenden die Seitenwände
des Schemelbeines berühren (Abb. 9).
Claims (4)
1. Befestigung von Versteifungsstreben an eisernen Schemelbeinen, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusammenstoßenden Enden von je zwei benachbarten Streben (3) überemandergeschichtet und unter
Ausnutzung ihrer Federung gemeinsam mit nur einer einzigen Verbindungsschraube amSchemelbein befestigt werden.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem einen Strebenende (4') eine warzenartige Ausbauchung
(6) vorgesehen ist, in deren Mitte sich die Durchstecköffnung für die
Verbindungsschraube (5) befindet, so daß durch die Federung des ausgebauchten Öffnungsrandes
eine Sicherung der Schraubenverbindung gegen Lockerung erzielt wird.
3. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schemelbein
an der Befestigungsstelle der Versteifungsstreben eine warzenförmige Einbuchtung
(8) vorgesehen ist, damit die Versteifungsstreben nur bei dieser Einbuchtung
das Schemelbein berühren und Knirschgeräusche bei einer Kippbeanspruchung des Schemels nicht entstehen
können.
4. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch
' gekennzeichnet, daß sowohl am Schemelbein wie auch an den beiden
Strebenenden an den gegenseitigen warzenförmig ausgebauchten Berührungsstellen
nutenartige Aus Wölbungen (10, 11)
vorgesehen, sind, die sich beim Zusammenbau des Schemels aneinanderfügen und so
der Strebenverbindung einen festen Halt geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348346T | 1920-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348346C true DE348346C (de) | 1922-02-06 |
Family
ID=6257239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348346D Expired DE348346C (de) | 1920-10-31 | 1920-10-31 | Befestigung von Versteifungsstreben an eisernen Schemelbeinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348346C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682297A (en) * | 1945-08-06 | 1954-06-29 | Hamilton Mfg Corp | Furniture construction |
-
1920
- 1920-10-31 DE DE1920348346D patent/DE348346C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2682297A (en) * | 1945-08-06 | 1954-06-29 | Hamilton Mfg Corp | Furniture construction |
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