DE348286C - Verfahren zur Vergaerung von Zuckerloesungen - Google Patents

Verfahren zur Vergaerung von Zuckerloesungen

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DE348286C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/02Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group
    • C12P7/04Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a hydroxy group acyclic
    • C12P7/06Ethanol, i.e. non-beverage
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description

  • Verfahren zur Vergärung von Zuckerlösungen. Durch die Patente 340904 und 348285 sind Verfahren zur Vergärung von aus zellulosehaltigen Stoffen, z. B. Holz, gewonnenen und anderen technischen Zuckerlösungen geschützt, bei welchen die Zuckerlösungen durch eine Folge von miteinander in Verbindung stehenden geschlossenen, mit gefesselter Hefe beschickten Gefäßen geleitet werden.
  • Weitere Untersuchungen haben ergeben, daß es nicht nötig ist, mit einer Mehrzahl von miteinander verbundenen Gefäßen zu arbeiten. Man kann vielmehr den gleichen Erfolg auch dadurch erzielen, daß man die- zu vergärenden Zuckerlösungen durch ein einziges geschlossenes, mit gefesselter Hefe beschicktes Gefäß leitet, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß die in bestimmter Zeit zu. vergärende Flüssigkeit nach dem Durchgang durch das Gärgefäß dieses vollkommen vergoren verläßt. Als geeignet kommen z. B. zylinderförmige Rohre, welche stehend, liegend oder auch geneigt gelagert sein können, in Betracht.
  • Das Verfahren. kann beispielsweise derart durchgeführt werden, däß man am einen Ende des auf Gärtemperatur gehaltenen Zylinders die zu vergärende Flüssigkeit einleitet, wobei die Durchlaüfgeschwindigkeit je nach Größe des Zylinders so geregelt wird, daß am anderen Ende völlig vergorene Flüssigkeit austritt. Von Zeit zu Zeit wird die Durchlaufrichtung der Flüssigkeit durch den Zylinder gewechselt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Hefe dauernd ihre gute Wirksamkeit behält. , Die Vorteile, welche mit der Verwendung von nur einem Gärgefäß erzielt werden, sind verschiedener Art. Zunächst ist eine Gäranlage mit nur einer Gärröhre wesentlich einfacher und billiger, weil nicht nur die wegfallenden Gärgefäße, sondern auch die dazugehörenden Rohrleitungen, Hähne und Armaturen erspart werden. Ferner nimmt eine An-Tage mit nur einer Gärröhre einen viel geringeren Raum ein, beansprucht deshalb weniger Anlagekosten für Gebäude und gestattet durch ihre Übersichtlichkeit eine einfache Bedienung und sichere Betriebsführung. Allenfalls mögliche Betriebsstörungen werden bei einer Gärröhre viel seltener auftreten als bei Verwendung von mehreren Röhren oder Gefäßen. Die notwendige Einhaltung der Gärtemperatur läßt sich sicherer erreichen und damit gewinnt das Verfahren noch weiter an Zuverlässigkeit.
  • Die glatte Durchführbarkeit des Verfahrens in einem einzigen Gärkörper war nicht vorauszusehen, denn bei der Schaumweinherstellung, bei welcher gefesselte Hefe zuerst Verwendung fand, haben Versuche, einen kontinuierlichen Betrieb in einem Gärkörper durchzuführen, zu einem Mißerfolg geführt, da die Hefe bald ihre Gärtätigkeit einstellte. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, beim Arbeiten mit einer Folge von Gefäßen Auswechslungen vorzunehmen, derart, daß z. B. das erste an die letzte Stelle rückt. Dieser Vorgang- ist aber nicht gleichbedeutend mit dem vorgesehenen zeitweiligen Wechsel der Durchlaufsrichttmg, denn bei dein bekannten Verfahren bleibt die Durchlaufsrichtung im einzelnen Gefäß bestehen. Man nahm bisher an, daß die Hefe sich nur auf der von der Stromricbtung abgewandten Seite des Trägers festsetzte und auf der entgegengesetzten abgeschwemmt werde. Wenn daher abwechselnd von beiden Seiten aus durchgeleitet wird, so war zu befürchten, daß der Apparat an Hefe verarmt und allmählich unwirksam wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Vergärung von technischen Zuckerlösungen nach dem Patent 340904, darin bestehend, daß die Zuckerlösung durch ein einziges für die Vergärung ausreichendes, geschlossenes, mit gefesselter Hefe beschicktes Gefäß geleitet wird, zweckmäßig derart, daß die Durchlaufsrichtung von Zeit zu Zeit gewechselt wird.
DE1919348286D 1916-08-27 1919-04-26 Verfahren zur Vergaerung von Zuckerloesungen Expired DE348286C (de)

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