DE347704C - Elektrischer Fluessigkeitserhitzer - Google Patents

Elektrischer Fluessigkeitserhitzer

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DE347704C
DE347704C DE1920347704D DE347704DD DE347704C DE 347704 C DE347704 C DE 347704C DE 1920347704 D DE1920347704 D DE 1920347704D DE 347704D D DE347704D D DE 347704DD DE 347704 C DE347704 C DE 347704C
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liquid
container
trough
heating
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DE1920347704D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/101Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply
    • F24H1/102Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply with resistance
    • F24H1/103Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply with resistance with bare resistances in direct contact with the fluid

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  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Elektrischer Flüssigkeitserhitzer. Die vorliegende Erfindung betrifft elektrische Flüssigkeitserhitzer, deren langgestreckter Behälter einen Vorratsraum .und einen den wagerecht angeordneten Heizkörper aufnehmenden Erhitzungsraum für die Flüssigkeit besitzt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Vorratsraum und der Erhitzungsraum in der Längsrichtung des Behälters nebeneinanderliegen, wobei das Einlaßrohr für die Flüssigkeit durch den Behälterhoden sich erstreckt, und im oberen Teil des Vorratsraumes mündet, während der Erhitzungsraum durch öffnungen am Boden mit dem Vorratsraum in Verbindung steht und einen unterhalb der Mündung des Zulaufrohres liegenden Abfluß besitzt. , Die gekennzeichnete Ausbildung des Erhitzers hat den Vorteil, daß ein langer Rauar zur Aufnahme des Heizkörpers geschaffen wird, so daß eine große Heizfläche in dem Heizraum untergebracht und eine rasche Erhitzung des Wassers erreicht werden kann. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, daß der ganze Behälter nebst Zu- und Abfluß zusammenhängend aus Porzellan geformt werden kann, so claß Rohrverbindungen vollständig in Fortfall kommen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist eine Ansicht des Flüssigkeitserhitzers, zur Hälfte im Schnitt.
  • Abb. z ist ein Grundriß hierzu, ebenfalls teil-weise im Schnitt.
  • Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 in Abb. i.
  • Abb. q. ist ein ähnlicher Schnitt wie Abb. 3 und zeigt die Mittel zurr selbsttätigen Schließen des elektrischen Stromkreises durch die Heizspule.
  • Abb. 5 ist ein Grundriß einer abgeänderten Ausführungsform des in den Abb. i bis 3 dargestellten Erhitzers.
  • Die gleichen Bezugszeichen bezeichnen durchweg die gleichen Teile in -allen Abbildungen der Zeichnung.
  • Gemäß Abb. i bis 3 besitzt der -Erhitzer zwei Hauptteile, einen Behälter A, der aus einem Stück in Porzellan o. dgl, geformt ist, und einer Deckplatte B, die an dem Behälter durch Schraubenbolzen C und Muttern D befestigt ist. Die Bolzen C sind in den Behälter mit eingeformt, eingeschraubt oder in anderer Weise befestigt.
  • Der länglich geformte Behälter A besitzt einen Trog oder Kanal a, einen Vorratsraiim a' und Flüssigkeitsauslässe a2, die an der Außen- und Vorderseite des Vorratsraumes a1 verlaufen und zu der Auslauftülle a9 führen. Durch die Rückseite des Behälters A erstrecken sich zwei Schraubenbolzen al, die außerhalb des Behälters durch Leitungen a' mit einer geeigneten Stromquelle und innerhalb des Behälters durch Metallplatten a3 mit der Heizspule E verbunden sind, die nahe am oder auf dem Boden des Kanals a ruht.
  • Das Hinterende der Auslauftülle a' ist mit einer Siebplatte F abgedeckt, die sich über den Auslaß von den Kanälen a2 erstreckt und mit der Erde durch eine Metallplatte F' und den Bolzen G verbunden ist, der durch eine Öffnung Al im Behälter A und von da zu einer geeigneten Stelle zwecks Erdung geführt ist.
  • Der Behälter A ist mit einem Einlaßrohr H für die Flüssigkeit versehen, das sich aufwärts durch den Vorratsraum a- erstreckt und am oder nahe am oberen Teile desselben mündet. Der Vorratsraum ist mit dem Trog a durch Öffnungen a' im unteren Teil des Raumes und in oder nahe der Längsmitte des Troges verbunden. Der Trog oder Kanal a mündet an seinen Enden in die Auslaßkanäle a2, die unterhalb der Höhe der Mündung des Einlasses H in den Vorratsraum liegen. Infolgedessen ist stets' ein Wasserverschluß in dein Behälter entsprechend der Höhe der Auslaßkanäle a2 vorhanden. Unterhalb des Verschlusses ist das Heizelement E angeordnet; es befindet sich daher stets in eingetauchtem Zustande, sobald Flüssigkeit in die Vorrichtung einmal eingelassen worden ist.
  • Die Wirkungsweise dieses Teiles der Vorrichtung ist folgende: Die zu erhitzende Flüssigkeit gelangt durch den Einlaß H in den Behälter, fließt am oberen Ende desselben in den Vorratsraum &. Von dort strömt die Flüssigkeit durch die mittleren Öffnungen a' in den unteren Teil des Troges a, der das Heizelement E enthält, wo sie sich verteilt und zu den Emden des Troges fließt, emporsteigt und .längs den Auslaßöffnungen a2 überfließt, die in der Auslauftülle a' einmünden, von wo die Flüssigkeit zwecks Entnahme .abfließt; die elektrische Ladung, welche die Flüssigkeit beim Bespülen des Elementes E aufgenommen hat, wird durch die geerdete Platte abgeleitet. Man sieht, daß der Weg der Flüssigkeit so gewählt ist, daß ein möglichst rasches Erhitzen erzielt wird. Die Flüssigkeit tritt nämlich am unteren Teil der Vorrichtung ein und verläßt sie am oberen Teil und strömt auf ihrem Wege völlig an dem Heize-lenient entlang und um dasselbe herum, in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von der Mitte zu den beiden Enden des Elementes.
  • Bei der bisher beschriebenen Anordnung muß der Flüssigkeitszulauf und der elektrische Strom gesondert geöffnet und geschlossen werden. Um nun eine gemeinsame Steuerung beider zu erreichen, sind Mittel vorgesehen, wodurch das einströmende Wasser den elektrischen Stromkreis durch das Heizelement schließt.
  • Diese Anordnung ist in Abb. q. dargestellt. Der Flüssigkeitseinlaß H ist mit einem Kolben J versehen, der an seinem Oberende eine Mulde K mit einem zentral angeordneten Rohr KI trägt. Letzteres steht mit einem mittleren Kanal 1l in Verbindung, der sich durch den Kolben J erstreckt und in die Mulde am Oberende desselben mündet. Die Mulde ist also stets gefüllt, sobald einmal Flüssigkeit eingelassen worden ist.
  • Oberhalb der Mulde sind die Kontakte eines Schalters oder eine Reihe von Kontaktplatten L, durch Lufträume gegeneinander isoliert, vorgesehen. Die steigende Mulde schließt durch Eintauchen der Kontakte oder Platten in die Flüssigkeit den Schalter zunächst durch die Flüssigkeit, darauf werden die Platten mit einem metallischen Leiter KZ am Boden der Mulde kurzgeschlossen.
  • Um zu ermöglichen, daß die Flüssigkeit zu dem Raum c@@ gelangt, ist ider untere Teil des Kolbens J in der Längsrichtung weggeschnitten, um längsgerichtete Kanäle oder Wege J2 zu schaffen, durch welche die Flüssigkeit über den oberen Rand des Einlaßrohres H in den Raum a1 fließt, wenn der Kolben genügend weit emporgestiegen ist. Das weitere Steigen des Kolbens veranlaßt die Mulde K, den Stromkreis durch die Kontaktplatten L zu schließen.
  • Bei der in Abb.5 dargestellten Ausführungsform ist die Heizvorrichtung denn Dreileitersystem angepaßt; Flüssigkeitsauslässe sind nicht nötig und daher fortgelassen.
  • Bei dieser Ausführungsform werden zwei Elemente E, E' benutzt, die beide an eine mittlere Klemme EZ angeschlossen sind. Der Trog a ist zwischen dem Raum ai und der Auslauftülle a3 angeordnet: Die Flüssigkeit steigt in dem Trog empor und ergießt sich von da unmittelbar durch die Gazeplatte F in die Auslauftülle a3. Die Ausflußöffnung bei a' befindet sich wie vorher unterhalb der Höhe des Flüssigkeitseinlasses bei H; die Heizelemente E, El sind unterhalb beider angeordnet.
  • Die Vorrichtung zum. Schließen des Stromkreises gemäß Abb. 4 kann bei dieser Ausführungsform der Erfindung angewendet werden.
  • Die Hauptvorteile des Gegenstandes der Erfindung bestehen darin, daß der Vorrats= r aum, der Trog zur Aufnahme des Wassers und das darin eingetauchte Element von gedrungener Form sind, und daß die Vorrichtung nur wenige Teile besitzt, die rasch abgenommen werden können, wenn Aubesserungen oder Ersatz nötig sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: z. Elektrischer Flüssigkeitserhitzer, dessen langgestreckter Behälter einen Vorratsraum und einen den wagerecht angeordneten Heizkörper aufnehmenden Erhitzungsrau@m für die Flüssigkeit enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum (d) und der Erhitzungsratun (a) in der Längsrichtung des Behälters nebeneinanderliegen, wobei das Einlaßrohr (H) durch den Behälterboden sich erstreckt und im oberen Teile des Vorratsraumes (a1) mündet, während der Erhitzungsraum (a) durch Öffnungen (a7) am Boden mit dem Vorratsraum in Verbindung steht und einen unterhalb der Mündung des Zulaufrohres (H) liegenden Abfluß (a3) besitzt. a. Flüssigkeitserhitzer nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Erhitzungsraum (a) auf der Hinterseite des Behälters angeordnet ist .und mittels Kanälen (a2) in der Vorderwand des Behälters mit dem auf der Vorderseite befindlichen Auslauf in Verbindung steht. 3. Flüssigkeitserhitzer nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß im Flüssigkeitszuleitungsrohr (H) ein beweglicher Kolben (I) mit zentralem Kanal (J1) vorgesehen ist, welch letzterer Flüssigkeit in eine Mulde (K) am Oberende des Kolbens leitet, wobei die Mulde in ihrem Innern Metallkontakte (K2) trägt, die bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens mit oberhalb der Mulde angebrachten Kontakten in Berührung kommen und so den elektrischen Heizstromkreis schließen.
DE1920347704D 1919-08-08 1920-07-29 Elektrischer Fluessigkeitserhitzer Expired DE347704C (de)

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