DE346192C - - Google Patents
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- DE346192C DE346192C DENDAT346192D DE346192DA DE346192C DE 346192 C DE346192 C DE 346192C DE NDAT346192 D DENDAT346192 D DE NDAT346192D DE 346192D A DE346192D A DE 346192DA DE 346192 C DE346192 C DE 346192C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F21/00—Variable inductances or transformers of the signal type
- H01F21/02—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
- H01F21/08—Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by varying the permeability of the core, e.g. by varying magnetic bias
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Description
- Regelbare Drossel zur Veränderung von Wechselstromstärken, insbesondere für die Zwecke der Hochfrequenztechnik. Die Erfindung bezieht sich auf die Regelung von Wechselströmen durch veränderbare Drosseln und ist insbesondere für die Zwecke der Hochfrequenz gedacht. Bei den üblichen Drosseln wird die Selbstinduktion dadurch verändert, daß der magnetische Schluß in geeigneter Weise eingestellt wird.
- Abb. z der Zeichnung zeigt eine solche Drossel, bei welcher durch Veränderung der Luftspaltlänge zwischen dem mit der Wicklung versehenen Kern K und dem Anker A der magnetische Widerstand und dadurch die Selbstinduktion verändert wird.
- Diese bekannten Anordnungen- haben den Nachteil, daß selbst bei völlig entferntem Anker die Selbstinduktion immer noch einen Wert darstellt, der ziemlich groß ist im Verhältnis zum Höchstwert der Selbstinduktion. Infolgedessen ist der Regelbereich .der Selbstinduktion bei derartigen Drosseln ein ziemlich beschränkter.
- Gemäß der Erfindung soll nun, um einen großen Variationsbereich zu erhalten, die Drossel derart ausgebildet werden, daß der Mindestwert der Selbstinduktion wirklich praktisch gleich Null wird. Zu diesem Behufe wird erfindungsgemäß die Veränderung der Selbstinduktion durch die Bewegung magnetischer Brücken bewirkt, welche in den Kraftlinienweg eingeschaltet werden. Die Drossel wird in der Weise ausgebildet, daß auf den Eisenkern zwei Spulensysteme mit einander entgegengesetzten Magnetisierungswirkungen aufgebracht werden und durch die Anordnung der magnetischen Brücke ein Ausgleichsweg für die von den beiden Spulen erzeugten Kraftlinien geschaffen wird. Die Wirkung der Spulen kann so gewählt sein, daß sie sich bei Fortnahme der magnetischen Brücke gerade aufheben, während bei Einschaltung des magnetischen Ausgleichsweges die Möglichkeit gegeben ist, daß die beiderseitigen Kraftlinien gleichzeitig und nebeneinander sich ausbilden. Die Zeichnung zeigt in Abb. 2 schematisch eine gemäß der Erfindung ausgestaltete Drossel. Die grundlegende Form, von der natürlich eine ganze Reihe von besonderen Ausführungsmöglichkeiten denkbar sind, gleicht in ihrem Äußeren wesentlich dem eines Dreiphasentransformators, bei dem lediglich der mittlere Schenkel herausnehmbar ist, so daß der Kern eines normalen Einphasentransform.ators übrigbleibt. Die Wicklungen auf den Schenkeln a und b haben einen solchen Wicklungssinn, daß, bei gleicher Windungszahl, die Richtung der von den beiden Spulen erzeugten Kraftlinien bzw. -felder einander entgegengesetzt ist. Denkt man sich den mittleren Schenkel -c herausgenommen, so wird, abgesehen von einem kleinen Betrag von Streukraftlinien, offenbar überhaupt kein Feld entstehen, da sich die magnetisierenden Ankerwindungen gerade aufheben. Die Selbstinduktion dieser Anordnung als Drossel ist also praktisch gleich- Null. Führt man nun den mittleren Schenkel c als magnetische Brücke ein, so erzeugt jede Spule ein Feld, und im mittleren Schenkel addieren sich die von den beiden Spulen erzeugten Kraftlinien, so daß die Drossel jetzt eine ganz gewisse Selbstinduktion hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regelbare Drossel zur Veränderung von Wechselstromstärken, insbesondere für die Zwecke der Hochfrequenztechnik, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Eisenkern zwei Spulensysteme von einander entgegengesetzten Magnetisierungswirkungen aufgebracht sind und eine einen Ausgleichsweg für die beiderseitigen Kraftlinien bietende magnetische Brücke vorgesehen ist, wobei die magnetische Brücke zwecks Regelung der Selbstinduktion in den Eisenkernweg eingeschaltet bzw. daraus mehr öder weniger entfernt werden kann.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE346192C true DE346192C (de) |
Family
ID=574108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT346192D Active DE346192C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE346192C (de) |
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0
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