DE346090C - Kontrollvorrichtung fuer Foerderwagen - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer Foerderwagen

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DE346090C
DE346090C DE1920346090D DE346090DD DE346090C DE 346090 C DE346090 C DE 346090C DE 1920346090 D DE1920346090 D DE 1920346090D DE 346090D D DE346090D D DE 346090DD DE 346090 C DE346090 C DE 346090C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D49/00Other details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Description

Der Gegenstand vorliegender Erfirdurg ist eine Kontrollmarkenvorrichtung für Förderwagen, welche sich von den bekannten Vorrichtungen durch die Einfachheit ihrer Teile und Wirkung auszeichnet.
Der Erfindungsgeger stand ist in der Zeichnung veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι eine Aufsicht auf die Kontrollmarkenvorrichtung von der Innerseite des Förderwagens aus gesehen,
Abb. 2 eine ebensolche Aufsicht auf dieselbe in gekipptem Zustand des Wagens,
Abb. 3 die Ansicht einer weiteren Ausführungsform,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch dieselbe,
Abb. 5 eine Ansicht der dabei zur Verwendung kommenden Kontrollmarke.
Gemäß vorliegender Erfindung ist in der
Wand ι des Förderwagens eine Öffnung 2 und
so eine Marke vorgesehen, welche im wesentlichen aus zwei miteinander verbundenen Teilen von ungleichem Gewicht besteht. Der eine Teil, die eigentliche Marke ii von beliebiger Form, ist besonders kräftig und schwer gehalten, während der andere Teil, die Haltevorrichtung, bestehend aus einem Glied mit dem Quersteg 13 und einem schalenartig ausgehöhlten Plättchen Ι3α, leichter gehalten ist. Beide Teile sind mit Hilfe eines Zwischengliedes oder unmittelbar (Abb. 5) miteinander verbunden.
Die schalenartige Ausbildung des Plättchens I3a hat den besonderen Vorteil, daß die Ränder · des Plättchens etwas von der Wagenwand abstehen, so daß die Marke an dem Plättchen Ι3α mit zwei Fingern bequem erfaßt und aus der Öffnung 2 herausgezogen werden kann.
Über der Öffnung 2 sind im Wageninnern zwei Platten 3 und 4 an Bolzen 5 und 6 drehbar aufgehängt. Sie haben den Zweck, die Öffnung 2 in der Wagenwand zu verschließen, um ein Austreten des Fördergutes an dieser Stelle zu verhindern, falls es sich um die Beförderung
von Schlemmkohle, flüssigem Bergversatz o.dgl. j handelt. Die Platten 3, 4 stoßen mit den Längs- I kanten 7 und 8 in der senkrechten Ebene der ■ öffnung 2 zusammen, an der Ober- und Unterkante sind Ecken 3" und 3* bzw. 4" und 4* ; zu einem Zweck, welcher noch näher erörtert ! wird, weggeschnitten. Derjenige Teil der Platten 3 und 4, welcher die Öffnung 2 verdeckt, ist mit einer nach innen ragenden Aus- to pressung 9 bzw. 10 versehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol- ■' gende: ,
Wenn mit dem Finger zwischen die Kanten 3* j und 4a gefaßt wird, werden die Platten 3 und 4 in Richtung der Pfeile 14 und 15 auseinandergespreizt, bis die Kanten 3* und 4s aufeinander- ' stoßen. Dadurch wird die öffnung 2 freigegeben ; die Marke 11 kann von innen durch j die öffnung hindurchgesteckt werden und wird durch das Plättchen I3a in dieser Lage fest- , gehalten. Nach dem Einsetzen der Marke klappen die Platten 3 und 4 infolge der besonderen Lage ihres Schwerpunkts wieder zusammen, und die Auspressungen 9 und ία über- j decken die Haltevorrichtung (Plättchen 13*), so daß die Marke 11 auch durch heftige Erschütterungen des Wagens nicht nach innen zurückspringen kann.
Wird der Wagen beim Entleeren gekippt, so fällt die eigentliche Marke 11 infolge ihres Gewichts ebenfall? nach unten, während die ; Platten 3 und 4 sich in die in Abb. 3 dargestellte Lage drehen und dabei die Öffnung 2 überdeckt halten, so daß auch beim Kippen des Wagens und beim Wiederzurückkippen desselben die Marke auf keinen Fall nach innen zurückspringen I kann. . I
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 j ist eine drehbare Platte 23 mit einer Aus- ; pressung 24 ebenfalls an der inneren Wagenwandung 25 drehbar aufgehängt, verdeckt mit ; der Auspressung 24 für gewöhnlich die öff- * nung 26 der Wagenwandung und hält den Quersteg der Marke fest. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Platte 23 mit geringem-.Spiel auf dem Aufhängebolzen 27 sitzt, so daß sie eine Kleinigkeit abgehoben werden kann, damit der seitliche Flansch 28 die Haltevorrichtung der Marke passieren und die Platte 23 zum Herausnehmen der Marke seitlich ver- - schwenkt werden kann. Ein kleiner Ansatz 29, welcher diese Bewegung erleichtert, kann dazu an beliebiger Stelle angeordnet sein. !
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 ist ; eine Platte 30 mittels eines Scharniers 31 an j der Wagenwand aufklappbar angeordnet, kann aber gleichzeitig auch in Richtung des Pfeiles 32 verschwenkt werden, indem der Befestigungslappen 33 ■ etwas Spiel auf dem Befestigungsbolzen 34 aufweist. Die Platte 30 besitzt eine So ähnliche Auspressung 35 wie die Platte 23 der Abb. 3 und weist außerdem darunter noch einen Längsschlitz 36 mit einer Erweiterung 37 auf. In der Wagenwandung ist ein mit entsprechendem Kopf versehener Bolzen 38 vorgesehen, und seine Abmessungen sind derartig gewählt, daß ein seitliches Verschwenken der Platte 30 in Richtung des Pfeiles 32 möglich ist. Für gewöhnlich befindet sich die Platte in der durch Abb. 6 dargestellten Lage, verschließt die öffnung 39 und verriegelt gleichzeitig die Marke. Soll die Marke entnommen werden, ist es nur erfordsrlich, die Platte etwas in der Richtung des Pfeiles 32 zu verschwenken, bis der Kopf des Bolzens 38 in die Erweiterung 37 eintritt, worauf die Platte 30 zur Entnahme der Marke aufgeklappt werden kann.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Kontrollvorrichtung für Förderwagen, gekennzeichnet durch eine aus einem kropfartigen Halteplättchen (i3a) mit beweglich angebrachtem Namensschild (11) bestehende Kontrollmarke in Verbindung mit einer oder zwei an der inneren Wagenwandung beweglieh befestigten Abdeckplatten.
2. Kontrollmarke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Knopf an der von dem Namensschild abgewendeten Seite schalenartig ausgehöhlt ist (13s).
3. Abdeckplatten nach Anspruch 1, 'da-. durch gekennzeichnet, daß sie für die Aufnahme des Knopfes der Marke mit Auspressungen (9, 10) versehen und so aufgehängt sind, daß sie mit den oben und unten abgeschrägten Längskanten (7, 8) in der senkrechten Mittelebene der Wagenwandöffnung (2) zusammenstoßen, in der aufrechten Lage des Wagens diese Öffnung verschließen und dadurch gleichzeitig den Knopf der Marke festhalten, beim Stürzen des Wagens aber sich so gegeneinander stützen, daß stets die Öffnung in der Wagenwand überdeckt bleibt.
4. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine drehbar mit Spiel an einem Bolzen (27) hängende Platte (23), welche mittels einer Auspressung (24) die Wagenwandöffnung überdeckt und den Knopf der Marke festhält.
5. Kontrollvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine seitlich verschwenkbare und gleichzeitig aufklappbare Platte (30).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920346090D 1920-10-03 1920-10-03 Kontrollvorrichtung fuer Foerderwagen Expired DE346090C (de)

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