DE34590C - Eine Glasmacherscheere - Google Patents
Eine GlasmacherscheereInfo
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- DE34590C DE34590C DENDAT34590D DE34590DA DE34590C DE 34590 C DE34590 C DE 34590C DE NDAT34590 D DENDAT34590 D DE NDAT34590D DE 34590D A DE34590D A DE 34590DA DE 34590 C DE34590 C DE 34590C
- Authority
- DE
- Germany
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- scissors
- glassmaker
- shape
- screw
- bottle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B23/00—Re-forming shaped glass
- C03B23/004—Re-forming shaped glass by rolling
- C03B23/0046—Re-forming the rim portions
- C03B23/0053—Hand tools therefor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3g: Glas.
FRIEDR. SIEMENS in DRESDEN. Eine Glasmacherscheere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1885 ab.
Die neuen, aufserordentlich verschiedenartigen Verschlüsse für Glasflaschen haben den Glasfabrikanten
genöthigt, die Mundstücke der Flaschen den jeweiligen Anforderungen entsprechend zu gestalten. So lange das Mundstück
ein Rotationskörper blieb, genügten die bekannten Rollscheeren mit auf ihrer Achse
nicht verschiebbaren Rollen gleichen Profils, sobald sich aber die Herstellung von anderen
Mundstückformen nöthig machte, mufsten neue Werkzeuge constrain werden. Unter den
Mundstücken, die Rotationskörper nicht bilden, kommt am häufigsten die innere oder äufsere
Schraube vor. Um erstere herzustellen, wird auf dem Dorn oder Stachel der Scheere am
Scheerenblatt, um die Achse des Domes drehbar, jedoch in deren Längsrichtung nicht beweglich,
ein Ring mit einer Schraube gewünschter Steigung und Ganghöhe auf seinem Umfang angebracht. Die Scheere, welche für
die äufsere Formgebung des Mundstückes, wie früher gebräuchlich, zwei auf ihren Kielen unverschiebbare
Rollen gleichen Profils trägt, ist so eingerichtet, dafs bei geöffneter Scheere der
auf dem Dorn befindliche'Ring durch einen Stift festgehalten, also undrehbar gemacht
wird, während bei geschlossener Scheere der die Schraube auf seinem Umfang tragende
Ring um die Dornachse frei drehbar ist. Anders gestaltet sich aber die Sache in dem
Falle äufseren Gewindes am Flasctfenmundstück bezw. auf dem Flaschenhals. Es ist
dann ein innerer glatter Korksitz vorhanden zum Zwecke der Anbringung eines doppelten
Verschlusses, nämlich innen eines, Korkverschlusses und aufsen eines mit entsprechendem
Gewinde versehenen, auf das Mundstück bezw. den Flaschenhals zu schraubenden Kapselverschlusses.
Eine Scheere, die zur Herstellung von Schraubgewinden auf Flaschenhälsen dient, ist
auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellt.
An dem oberen Ende des Mittelstückes m, das dort abgeflacht ist, sind die beiden Griffe Zi1
und Zz2 vermittelst einer Schraube federnd befestigt.
Der Mitteltheil m trägt an seinem unteren Theile eine cylindrische Verstärkung c,
in welche der Dorn d eingeschraubt ist; dieser befestigt gleichzeitig das Querstück q, welches
mit entsprechenden Fuhrungsschlitzen für die die Rollen R1 und R2 tragenden Griffe Zz1 und h2
versehen ist; R1 und R2 sind um ihre cylindrischen
Achsen U1 und k2, die sogen. »Kiele«,
drehbar, ihrer Längsachse nach aber nicht verschiebbar. R1 trägt auf seinem Umfang ein
Gewinde, das dem auf dem Mundstück herzustellenden in Ganghöhe und Steigung entspricht
, aber entgegengesetzter Drehrichtung ist. R3 ist eine entsprechend gestaltete Führungsrolle,
welche die ganze Breite des Schraubenganges bestimmt. Fig. 1 und 2 stellen die
Scheere in offenem, Fig. 3 und 4 in geschlossenem Zustande im Aufrifs und Grundrifs
dar.
J1 S2 sind Stellschrauben bezw. Anschläge,
die zum Einstellen und Festhalten des genauen Abstandes der Rollen von der Mittelachse
dienen.!
Die Handhabung des Instrumentes ist dieselbe wie die der gebräuchlichen Rollscheeren.
Nur ist darauf zu achten, dafs bei dem ersten Ansatz mindestens eine volle Umdrehung
gemacht wird. Unter Umständen kann es wünschenswerth erscheinen, eine der beiden
Rollen R1 oder R1, auf ihren Kielen verschiebbar
zu machen, um durch entsprechende Fortbewegung während des Rollens gewisse Gewindeformen
zu erhalten; diese Verschiebung auf den Kielen kann nach Erfordernifs frei oder zwangläufig erfolgen. Ebenso kann man
eine oder beide Rollen durch feste oder bewegliche Backen ersetzen, auch auf einem
Werkzeuge mehrere Rollen oder Backenpaare anordnen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Glasmacherscheere zur Herstellung von Schraubgewinden auf Flaschenhälsen, bei welcher von' , beiden daran verwendeten Rollen die eine so gestaltet ist, dafs sie die Form der Schraubengänge bestimmt, während die andere nur zur Stützung und Führung dient.Eine Glasmacherscheere der unter i. definirten Art, bei welcher die eine Rolle selbst die Gestalt einer Schraubenspindel, die andere die Gestalt eines Kreiscylinders mit eingedrehter Nuth von solcher Breite und Tiefe hat, dafs der mit Gewinde zu versehende Theil des Flaschenhalses darin Platz findet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34590C true DE34590C (de) |
Family
ID=310491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34590D Expired - Lifetime DE34590C (de) | Eine Glasmacherscheere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34590C (de) |
-
0
- DE DENDAT34590D patent/DE34590C/de not_active Expired - Lifetime
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