DE34506C - Schlingerbett für Seeschiffe - Google Patents

Schlingerbett für Seeschiffe

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Publication number
DE34506C
DE34506C DENDAT34506D DE34506DA DE34506C DE 34506 C DE34506 C DE 34506C DE NDAT34506 D DENDAT34506 D DE NDAT34506D DE 34506D A DE34506D A DE 34506DA DE 34506 C DE34506 C DE 34506C
Authority
DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34506D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. B. SECOR in Bridgeport, Grfschft. Fairfield, Connecticut, V. St. A
Publication of DE34506C publication Critical patent/DE34506C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B29/00Accommodation for crew or passengers not otherwise provided for
    • B63B29/02Cabins or other living spaces; Construction or arrangement thereof
    • B63B29/04Furniture peculiar to vessels
    • B63B29/12Self-levelling mountings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6B: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
JEROME BÜRGE SECOR in BRIDGEPORT
(Grafschaft Fairfield, Connecticut, V. S. A.).
Schlingerbett für Seeschiffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. August 1885 ab.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht zweier über einander angeordneten Schlingerbetten mit weggebrochenem Schutzgitter; das untere Bett ist durchschnitten;
Fig. 2 zeigt eine zugehörige Vorderansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt nach y-y, Fig. 1,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach x-x, Fig. 1, 2 und "3,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach %-%, Fig. 1, 2 und 3,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt nach v-v, Fig. 1, 2 und 3,
Fig. 7 eine Seitenansicht zur Darstellung der Lage der Theile beim Schlingern des Schiffes,
Fig. 8 eine Seitenansicht zur Darstellung der Lage der Theile beim Rollen des Schiffes.
Der Bettkasten A ist allseitig mit einem Schutzgitter B aus Draht oder anderem Flechtwerk umgeben, in welchem eine Oeffnung zum bequemen Besteigen bezw. Verlassen des Bettes vorgesehen ist, und welches bezweckt, den Schlafenden vor dem Herausfallen zu schützen, sowie ihn zu verhindern, sich mit dem Kopf oder den Gliedmafsen über die Bettkante zu legen. Das Geflecht B kann ferner auch noch mit beweglichen Theilen versehen werden, um das Betten zu erleichtern. B1 ist ein kleiner Hülfstritt oder Sitz. -Weiter kann auch auf der Vorderseite ein zweites Schutzgeflecht C mit Zugangsöffnung C1 vorgesehen werden, welches von der Decke bis zum Fufsboden reicht oder unten an den zum unteren Bett führenden Stufen D befestigt ist. Letztere dienen gleichzeitig als Schutzschirm gegen das hernach zu beschreibende, die beiden Betten A und S ausbalancirende Gewicht M. D1 ist noch ein zwischen die Stufen D und den Tritt jB1 eingehängtes Schutzleder.
In der Mitte jeder seiner beiden Längsseiten ist der untere Kasten A mit Drehzapfen E in einem jochförmigen Träger F gelagert; beide Träger F sitzen mit ihren unteren Enden f auf den durch diese geschobenen Stangen G. Letztere sind beiderseitig an den U-förmig gebildeten Trägern H befestigt, welche mit Drehzapfen J direct in den Querwänden / oder in denselben versenkten eisernen Ständern X gelagert sind. Zur Absteifung des Rahmens sind zwischen den Enden der Stangen G und der Träger H die Querstücke K eingesetzt; dieselben sind in der Mitte hohl und tragen hier, auf Achsen k beweglich, Antifrictionsrollen K1, welche sich gegen Laufspuren K2 auf den Querwänden legen und ·> bei der Bewegung des Rahmens auf diese zu plötzliche Stöfse verhindern. Weiter sind auch Steifen L zwischen dem Träger F und den Enden des Querstückes K eingesetzt.
An der Unterseite des Bettkastens A ist mittelst der Bolzen m m starr ein Gewicht M angehängt; von den Befestigungspunkten der Bolzen m am Bettkasten sind Streben nach dem oberen Ende des Trägers F geführt.
Von jeder der vier Ecken des unteren Bettkastens A geht, mittelst Scharniers oder Universalgelenkes daran befestigt, eine Stange R nach oben, und ist an diesen vier Stangen

Claims (2)

wiederum mittelst Scharniere oder Universalgelenke der obere Schlafkasten S befestigt,' Fig. i, 2 und 4. Derselbe ist auf seinen Längsseiten mit in deren, Mitte angebrachten Drehzapfen E1 in den. Lagern f} des unter: ihm; herumgebogenen Trägers T gelagert, welcher auf der einen Seite' des Kastens an der parallel; mit dieser gelegenen Stange U befestigt ist, wozu er sich, wie dargestellt, in drei Arme ausgabelt. Die Stange U ist an den mit Drehzapfen J1 in den Querwänden I bezw, Säulen, X\ oberhalb der Drehzapfen J des unteren Rahmens gelagerten Armen V befestigt. Letztere,; können etwas über die Drehzapfen hinaus verlängert und daselbst mit einem Gegengewicht F1 belastet sein. Ferner sind an den Enden der Stange U' Frietionsrollen W angebracht,* welche gegen an den Wänden bezw. den Ständern X feste Laufspuren W1 sich anlegen. Zur Regulirung; der Belastung ist unterhalbdes unteren Bettkastens auf der an diesem befestigten Stange ρ ein Gewicht O verschiebbar angeordnet. Letzteres wird nach dem Besteigen des Bettes entsprechend eingestellt. Wenn das Bett A besetzt ist und das Schiff stampft, so dreht sich ersteres unter dem Zuge des Gewichtes· M auf seinen Zapfen E im Rahmen^. oder vielmehr: das Schiff, bewegt sich mit, dem Rahmen= um dieße, Zapfen, van dein Bette, wegj. welches; von, dem Gewicht M beständig; in horizontaler· Lage gehalten wird. Fig. 8 veranschaulicht die Lage der. Theile bei dieser Bewegung;; die · Bettkasten liegen unter rechtem Winkel zur. \ierticalen, während1 die Kajütenwände; und der- Rahmen· etwas davon abweichen*.. Infolge seiner gleichen Lagerung und; Verbindung· mit; dem: unteren; Bett, nimmt auch;: das. obere;. die,: gleiche,-.· Stellung; ein-. . Rollt das. Schiff,. so. verhalten sich. der in / drehbar; mit; den Kajütenwänden ■ verbundene Rahmen und das. Bett als ein; Ganzes, d.h. d.as Schiff bewegt sich nicht nur von dem Bett, sondern auch von dessen Tragrahmen weg, oder der ganze in JJ1 beweglich aufgehängte^ Mechanismus., w,ird. von dem Gewicht Min der horizontalen Lage erhalten. Der beschriebene Mechanismus functionirt ebenso sicher, wenn das Schiff eine jener aus Schlingern und Stampfen zusammengesetzten Bewegungen erleidet. Das' Gewicht M könnte' mit derselben Wirkung auch ^ an dem qberen Bett befestigt sein, und könnte man auch in gleicher Weise' wie.. S; noch mehr Betten über diesem anordnen. Patemt-Ansprüche:
1. Ein Rahmen für Schlingerbetten, bestehend' aus dem in den Kajütenwänden / bezw. Säulen JC mit· Zapfen J drehbar gelagerten Rahmen HK G HK, welcher mit Amifrietionsrollen K1- versehen sein kann, den an G festen Trägern F mit Lagern zur Aufnahme der in der Mitte der Längsseite befindlichen Zapfen, E des mit Gewicht M belasteten Schlafkastens A (Fig. 1, 2 und 5).
2. In Verbindung mit einem wie unter 1. gekennzeichnet montirten Schlingerbett A und., dep Stangen R ein Tragerahmen für ein, oberes Schlingerbett S, bestehend aus der mittelst-. Zapfen- JJ' undT belasteten-Armen' F (mit Antifrictionsrollen) drehbar in den- Kajütenwänden / hezw. Jf gelagerten Stange-U und dem: von dieser gehaltenen, unterhalb de,S: Bettkastens unter diesem herumgeführten Träger T mit Lagern t, für . die Aufnähme der Drehzapfen E1 des Bettkastens (Fig. i, 2 und 4).
3> An. S.chlingerbetten das auf. einer, an, der Unterseite des Bettes befestigten Stange ρ verschiebbare Gewicht O zur Regulirung der Belastung (Fig. i;und5). ■
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34506D Schlingerbett für Seeschiffe Expired - Lifetime DE34506C (de)

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