DE34476C - Abstellvorrichtung für Signalglocken an Velocipeden u. s. w - Google Patents

Abstellvorrichtung für Signalglocken an Velocipeden u. s. w

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DE34476C
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DE
Germany
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bell
clapper
velocipedas
parking device
spring
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Expired
Application number
DENDAT34476D
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English (en)
Original Assignee
J. H. garbe in Bremen, Marktstr. 12 a
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE34476C publication Critical patent/DE34476C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J3/00Acoustic signal devices; Arrangement of such devices on cycles
    • B62J3/02Mechanical devices
    • B62J3/04Mechanical devices activated by the rider, e.g. bells or horns

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1885 ab.
Die Erfindung betrifft eine Abstellvorrichtung für solche Signalglocken an -Velocipeden und ähnlichen Fahrzeugen, welche durch die Erschütterungen des Fahrzeuges bei der Benutzung des letzteren zum Ertönen gelangen. Bei derartigen Alarm- und Signalglocken ist es erwünscht, dieselben abzustellen, wenn auf wenig belebten Wegen gefahren wird und der Anlafs zum Warnen mittelst der Glocke daher fortfällt.
Die Vorrichtung besteht in daumenartig geformten Hebeln, welche den an einer leicht beweglichen Feder befestigten Klöppel entweder gegen den Glockenrand andrücken oder von demselben entfernen, wenn die Glocke nicht ertönen soll.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Schnitt durch eine am Kopf eines Velocipeds befestigte Glocke mit frei beweglichem Klöppel, in Fig. 2 dieselbe Glocke mit festgestelltem Klöppel dargestellt; Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Glocke; Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Form des Abstellhebels; Fig. 6 zeigt den Klöppel, und Fig. 7 und 8 stellen eine Glocke in Schnitt und Ansicht dar, bei welcher der schwingende Hammer, behufs Feststellung nicht an den Glockenrand angedrückt, sondern von demselben entfernt gehalten wird.
Zwischen der Glockenschale A und deren Zapfen JG, welcher mittelst des Bügels DE und Schrauben .F an einem Arm des Velocipeds befestigt wird, ist die dünne Bandfeder B mit dem Klöppel C festgeklemmt. Um den Klöppel möglichst stark an die Glocke anschlagen zu lassen, werden die Schwingungen der Feder B noch dadurch erhöht, dafs die Feder vor der Vereinigung mit dem Klöppel abgekröpft ist. Dadurch wird eine gröfsere Länge der Feder erreicht, ohne dafs der Raum, den die Feder innerhalb der Glocke einnimmt, wesentlich vergröfsert wird.
Die Feststellung des Klöppels C, wenn nicht geläutet werden soll, geschieht mittelst der spiraligen Daumen /, von denen je einer für je einen Klöppel C (in Fig. 1 bis 3 sind zwei Klöppel dargestellt) bestimmt ist. Diese Daumen / sitzen an einer Hülse H, welche sich auf dem konischen Theil G des Glockenzapfens drehen läfst.
Um die selbsttätige Drehung der Hülse während der Fahrt zu vermeiden, wird die Hülse durch eine Spiralfeder K stets auf den Konus des Zapfens aufgedrückt. Die Drehung der Hülse H erfolgt durch Verschieben des Handgriffes L, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, in welcher die ausgezogene Stellung des Hebels L und der Daumen I eine solche ist, bei welcher die Klöppel C an den inneren Glockenrand angedrückt werden und die Glocke daher nicht ertönen kann, während bei der punktirten Lage die Federn B freigegeben sind und die Glocke daher bei jeder Erschütterung des Fahrzeuges läutet.
In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Form des Feststellhebels mit Daumen dargestellt. Hier ist ein Draht in einer solchen Form gebogen, dafs dadurch der Handhebel L und der Daumen / mit Spiralfeder K in den Fig. 1 bis 3 zu einem einzigen Stück OPQ. vereinigt sind. Die Windungen des Drahtes P umschliefsen den Zapfen der Glocke so eng, dafs
durch die entstehende Reibung eine zufällige Verdrehung des Hebels nicht eintreten kann.
Fig. 6 zeigt die Art der Befestigung des Klöppels C an dem Zapfen M der Glocke und ist ohne weitere Beschreibung verständlich.
Die Fig. 7 und 8 stellen eine der in Fig. 4 und 5 gezeichneten ähnliche Glocke dar, bei welcher indessen der Draht OPQ mit seinem Arm O nicht die Feder B nach den Glockenrand zu-, sondern von demselben abdrängt, wenn die Glocke abgestellt werden soll. Der Haken O fafst hier hinter die Feder B und drückt die letztere nach innen an den Ansatz N des Glockentragzapfens an.
Anstatt den Klöppel von innen an den Glockenrand anzuschlagen, kann man ihn auch umgekehrt von aufsen auf die Glocke einwirken lassen. Die Abstellvorrichtungen werden dadurch nur unwesentlich in ihrer Form geändert. Ebenso könnten die als excentrische Scheibe oder excentrisch gebogene DrähteTausgebildeten Abstelldaumen auch auf einem besonderen Zapfen anstatt auf dem zur Befestigung der Glocke dienenden angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Signalglocke, deren Klöppel an einem federnden Stiele angebracht ist, so dafs die Glocke bei Erschütterungen des Glockenträgers ertönt, die Anordnung einer Klöppelabstellvorrichtung, bestehend aus dem mittelst Griffes L drehbaren Daumen / oder aus einem excentrisch gebogenen Drath O mit als Handgriff dienender Verlängerung Q., durch welche Einrichtung der Klöppel C entweder an den Glockenrand angeprefst oder von demselben entfernt gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34476D Abstellvorrichtung für Signalglocken an Velocipeden u. s. w Expired DE34476C (de)

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