DE3447379A1 - Vorrichtung zum fuehren einer handschleifmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum fuehren einer handschleifmaschine

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/005Auxiliary devices used in connection with portable grinding machines, e.g. holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q9/0028Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action the guide means being fixed only on the machine

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen einer Handschleifmaschine
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an einer Handschleifmaschine. Wird das Anschrägen oder Entgraten von Kanten insbesondere an größeren und schwereren Werkstücken mit der Handschleifmaschine vorgenommen, so erfordert dies ein gewisses Geschick beim Fuhren der Handschleifmaschine, beispielsweise einer Winkelschleifmaschine. Der Erfindung liest die Ausgabe zugrunde, diesen Bearbeitungsvorgang zu Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine Schiene mit längs verlaufendem Hohlwinkelprofil zur Aufnahme der zu bearbeitenden Kante des Werkstücke aufweist, daß die Schiene schräg zu der Ebene der Schleifscheibe verläuft und einen Abschnitt aufweist, in dem die dem hohlen Winkel abgewandte, der Schleifscheibe zugewandte Fläche der Schiene so weit abgearbeitet ist, daß zwischen den Schenkeln des Winkelprofils im Bereich der Ecke ein Spalt entsteht, durch den die Kante des im Winkelprofil angeordneten Werkstücks hindurch mit der Schleifscheibe in Berührung kommt. Dieser Abschnitt kann sich zum Teil über den Rand der Schleifscheibe hinaus erstrecken, jedoch sind auch Ausführungsformen möglich, an denen dies nicht der Fall ist.
  • Die Erfindung erleichtert nicht nur das Entgraten und Anschrägen von Werkstückkanten, sondern hat darüber hinaus den Vorteil, daß die Anschrägung der Kanten stets im gleichen Winkel erfolgt, da die Kante in dem Winkelprofil geführt ist, dessen Schenkel normalerweise im gleichen Winkel zu der Schleifscheibenebene verlaufen. In der Regel verlaufen die Wände des Hohlwinkel-Profiles rechtwinklig zueinander. Eine Werkstückkante, die ebenfalls rechtwinklig verläuft, wird dann mit einer Schrägfläche angeschliffen, die zu den beiden, die Kante bildenden Wandflächen in einem Winkel von 45 verläuft. Für besondere Arbeiten kann jedoch auch ein Winkeiprofil verwendet werden, dessen Schenkel einen größeren oder kleineren Winkel als einen rechten Winkel einschließen und das Hohlwinkelprofil kann auch so angeordnet sein, daß die beiden Wände der Profilschenkel einen unterschiedlichen Winkel zur Schleifscheibenebene bilden.
  • Die Schiene kann entweder an dem Gehäuse der Schleifscheibe oder aber an dem mit dem Gerätegehäuse fest verbundenen Schutzgehäuse für die Schleifscheibe oder einem Teil dieses Gehäuses schwenkbar befestigt sein. Die Schrägstellung der Schiene gegenüber der Schleifscheibenebene kann einstellbar uncl feststellbar sein. Durch die Einstellung der Schragstellang der Schiene ist es möglich, die Eingriffstiefe der Schleifscheibe in die Werkstückkante einzustellen. Die Schwenkachse der Schiene kann im Bereich ihres vorderen Endes rechtwinklig zur Längsachse der Schiene verlaufen. Ist diese Schwenkachse jedoch im Bereich der Achse der Schleifscheibe angeordnet, so kann bei einer Abnützung der Schleifscheibe durch Verschwenken der Schiene in einen größeren Winkel zur Schleifscheibenebene der Schnittpunkt zwischen Schiene und Schleifscheibenebene näher zur Schleifscheibenacll:-se hin verlegt werden. Dadurch ist gewährleistet, daß weitgehend unabhängig vom Durchmesser der Schleifscheibe und d##it unabhängig vom Abnutzungsgrad der Schleifscheibe dip Vorrichtung ihren Zweck erfüllt.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die das Hohlwin-Kelprofil aufweisende Schiene in einer Führung längsverschiebbar geführt, deren Schrägstellung gegenüber der chleifscheibenebene einstellbar und feststellbar ist.
  • Hierdurch ist es möglich, einen über den Rand der Schleifscheibe hinausragenden Abschnitt der Schiene verschieden gIoS zu wählen. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann die Verschiebung der Schiene im Sinne einer Verringerung des über den Schleifscheibenrand hinausragenden Abschnittes entgegen einer Federwirkung erfolgen. Diese Verschiebemöglichkeit der Schiene hat den Vorteil, daß sie sich zurückverschiebt, wenn sie an einen Vorsprung des Werkstückes, z.B. eine Ecke, anstößt. Die Bearbeitung der Kante durch die Schleifscheibe kann daher bis in eine Ecke des Werkstücks hinein erfolgen. Die Verschiebemöglichkeit der Schiene kann auch dazu benutzt werden, daß das dem Rand der Schleifacheibe benachbarte Ende der Schiene bei Abnutzung der Schleifscheibe um das Maß der Verringerung des Schleifscheibetlradius zurückgeschoben wird. Bei Ausführungsformen der Erfindung kann die Federkraft, gegen die sich die Schiene verschieben läßt, einstellbar sein, beispielsweise dadurch, daß man eine Druckschraubenfeder mit hilfe einer ';tellschraube vorspannt. Auch kann bei einer Ausftihrungsforsi der Erfindung ein einstellbarer Anschlag vorgesehen sein, der die Verschiebebewegung der Schiene begrenzt.
  • ~<Jchließiich ist bei einer Ausführungsform der Erfindung noch Sorge dafür getragen, daß durch die erfindung#gemc-iße Vorrichtung das Auswechseln der Schleifscheibe in dem Schleifgerät nicht behindert wird. Zu diesem Zweck ist die Schiene zusammen mit einem gegebenenfalls vorgesehenen Schutzgehiu enteil vollständig aus dem Bereich der Schleifacheibe herausschwenkbar angeordnet, beispielsweise dadurch, daß das Schutzgehäuse mit dem Gerätegehäuse schwenkbar verbunden ist und in seiner die Schleifscheibe umgebenden Lage an dem Gercitegehäuse verriegelbar ist.
  • Die das Hohlprofil aufweisende Schiene kann auf dem Schutzgehäuse schwenkbar gelagert sein. Bei Ausführungsformen der Erfindung ist jedoch die Schiene mit dem Schutzgehäue oder einem Teil von ihm nicht schwenkbar verbunden, sondern gegebenenfalls lediglich auf dem Schutzgehäuse längsverschiebbar geführt, dafür ist das Schutzgehäuse oder eine Sciiutzgehäusehälfte gegenüber der Schleifscheibenebene schwenkbar gelagert, so daß durch Verschwenken und Peststellen des Schutzgehäuses oder eines Teiles desselben die Schrägstellung der Schiene gegenüber der Schleifscheibenebene eingestellt werden kann.
  • Die Kante, an der sich die Wände des Hohlprofils, die bei einer vorstehend erwähnten Ausführungsform einen hohlen rechten Winkel einschließen können, kann durch eine Nut vertieft sein. Dies hat den Vorteil, daß der Grat an der zu bearbeitenden Kante in diese Nut zu liegen kommt und daher eine glatte Auflage an den Wänden des Hohlprofils nicht stört.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Bei AusftShrungsformen der Erfindung können die einzelnen Merkmale je für sich oder zu mehreren verwirklicht sein.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2; Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise ausgebrochen; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2; Fig. 4 eine Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles IV-IV der Fig. 2; Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V-V der Fig. 2, und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der erfindung weist das Gehäuse 1 einer Winkelschleifmaschine einen Stutzen 2 auf, in dem die Antriebswelle 3 einer Schleifscheibe 4 gelagert ist. Auf dem in Fig. 1 oberen Ende des Stutzens 2 ist ein einen Flansch 5 aufweisender Ring 6 ch Art einer Klemmschelle mit Hilfe einer Schraube 7 befestigt. Auf dem Flansch 5 ist die topfförmigen untere Halfte eines Schutzgehäuses 8 durch nicht gezeichnete Befostigungsmittel befestigt, das die Schleifsoheibe 4 in der in Fig. 6 dargestellten Weise umgibt. Der bordartig hochstehende Rand 9 dieses Gehäuses erstreckt sich bis zur Höhe der oberen Fläche der Schleifscheibe 4 nach oben. Die Schleifscheibe ist durch bekannte Befestigungsmittel 10 auf der Antriebswelle 3 befestigt.
  • Auf die Unterfläche des Bodens des Gehäuseteiles 8 ist mit schraubern 11 ein Stababschnitt mit rechtwinkligem Querschritt parallel zur Achse des Schleifscheibengehäuses 1 befestigt, dessen äußeres Ende unter dem Gehäuse 8 hervorragt. An diesem äußeren Ende weist der Stababschnitt einen Schlitz 13 auf, in dem ein Schraubenbolzen 14 um einen quer zur Längsrichtung des Stabes 12 verlaufenden Bolzen 15 scjiwt#nkbar gelagert ist.
  • s Gehäuseteil 8 umgibt etwas mehr als die Hälfte der #chleifscheibe 4, sein dem Schraubenbolzen 14 abgewandtes Ende reicht ein Stück weit über die Antriebswelle 3 hinaus und weist an diesem Ende zu beiden Seiten des Schleischeibenumfanges je ein Lager 16 auf, in dem um einen Schwenkbolzen 17 eine zweckmäßig als Blechbiegeteil geformte obere Schutzgehäusehälfte 18 gelagert ist. Diese Gehäusehälfte besteht aus einem Blechpreßteil, das einen den Rand 9 des unteren Gehäuseteils 8 umfassenden Rand 19 aufweist. Dieser Rand 19 folgt der Form des Randes 9 des unteren Gehäuse teils 8, er weist an seinem dem Schraubenbolzen 14 abgewandte ten Ende eine Aussparung 20 auf, in die der Schwenkbolzen 17 eingreift. Die obere Schutzgehäusehälfte 18 weist an die seitlichen Abschnitte des zum Rand 9 parallel verlaufenden Rand 19 anschließend eine ebene Fläche 21 zu beiden Seiten der Antriebsachse 3 auf. Im Bereich der in Fig. 1 senkrechten Längsmittelebene des Gerätegehäuses 1, die durch die Antriebsachse 3 hindurchgeht, weist die obere Gehäusehälfte 18 eine Kröpfung 22 auf, die an ihrer oberen Fläche 23 eben verläuft. Diese Fläche 23 verläuft gegenüber der Ebene der Schleifscheibe 4 geneigt, sie verläuft an ihrem unteren Ende 24 in Höhe des Randes 19 und an ihrem oberen Ende 25 etwa in einem Abstand von 3 cm vom Rand 19. An das obere Ende 25 der Fläche 23 schließt sich unter Bildung eines rechten Winkels eine Stirnfläche 26 an, die mit einem Knick in den Rand 19 übergeht.
  • In Fig. 1 ist die obere Schutzgehäusehälfte 18 in einem Winkel um die durch die beiden Bolzen 17 definierte Schwenkachse nach oben verschwenkt dargestellt. In der untersten Stellung liegt das untere Ende des Randes 19 etwa in Höhe des Bodens der unteren Gehäusehälfte 8.
  • Der Schwenkwinkel der oberen Gehäusehälfte 18 und damit der Winkel der schrägen Fläche 23 gegenüber der Ebene der Schleifscheibe 4 ist durch Stellmuttern 27 und 28 einstellbar, die auf dem Schraubenbolzen 14 schraubbar geführt sind.
  • Zwischen den als Rändelmuttern ausgebildeten Stellmuttern befindet sich der eine Schenkel 29 eines Winkelstückes 30, das eine Aussparung 31 zum Durchtritt des Schraubenbolzens 14 aufweist. Der andere Schenkel 32 des Winkelstückes 30 ist an der Stirnfläche 26 der oberen Schutzgehäusehälfte 18 befestigt. Er weist an seinem oberen Ende eine etwa rechtwinklige, kerben- oder nutenförmige Aussparung 33 auf, deren Wände einen hohlen rechten Winkel anschließen.
  • Auf der schrägen Fläche 23 sind zwei parallel verlaufende, winklige Führungsschienen 34 befestigt, die mit ihren oberen Profilschenkeln 35 entsprechend geformte Seitenflächen einer Schiene 36 umfassen, die in diesen Führungsschienen längs verschiebbar geführt ist. Diese Schiene weist ebenfalls eine winklige, sich über ihre ganze Länge erstreckende Aussparung 37 auf, deren Innenwände 38 einen hohlen rechten Winkel miteinander bilden. Im Grunde der Aussparung 37 ist noch eine Nut 39 eingefräst, die den Grund der Aussparung 37 über den Schnittpunkt der beiden Seitenflächen 38 hinaus nach unten verlängert und verbreitert. Die Aussparung 37 entspricht bis auf die Nut 39 der Aussparung 33.
  • In der dem Schenkel 32 des Winkelstückes 30 zugewandten Stirniläche 40 der Schiene 36 ist eine Gewindebohrung vorgesehen, in die eine Schraube 41 eingeschraubt ist, deren Schaft durch eine Aussparung im Schenkel 32 des Winkelstückes 30 hindurchgreift, deren Durchmesser kleiner als der Durchmesser des. Schraubenkopfes 42 ist. Eine die Schrauben 41 umgebende Feder 43 greift einerseits an der Stirrifläche 40 und andererseits an der dieser Stirnfläche gegenüberliegenden Fläche des Schenkels 32 an und drückt die Schiene 36 von dem Schenkel 32 weg und hält damit den Schraubenkopf 42 in Anlage an den Schenkel 32 des Winkelstückes 30. An dem dem Schenkel 32 abgewandten Endabschnitt weist die Schiene 36 an ihrer Unterseite eine abgefräste Fläche 44 auf, die in der in Fig. 1 dargestellten Schwenklage des Geäuseoberteiles 18 etwa parallel zu der Schleifscheibenebene verläuft.
  • Diese Fläche 44 schneidet die Nut 39 und die winkelförmige Aussparung 37, so daß sich in diesem Bereich der Grund der Aussparung 37 erweitert und zwischen den beiden Winkelschenkeln, die die Wände 37 trage, ein Spalt 47 entsteht, durch den hindurch die Kante eines in das Winkelprofil eingelegten Werkstückes hindurch mit der Schleifscheibe 4 in Berührung Kommt. Der Abschnitt der Schiene 36, in dem ihr Querschnitt durch die abgefräste Fläche 44 verjüngt ist, ist mit 46 bezeichnet.
  • Zum Entgraten oder zum Abschrägen einer Kante eines Werkstückes wird das Werkstück so in die Vorrichtung eingefuhrt, daß die zu entgratende oder abzuschrägende Kante in der Aussparung 37 der Schiene 36 liegt. Die Kante des Werkstückes, die möglicherweise einen Grat aufweist, ragt dabei in die Nut 39 hinein, so daß dieser Grat eine glatte Anlage an einer oder beiden Seitenwände 37 nicht stört. Im Bereich der Fläche 44 steht die Werkzeugkante an der Unterseite (Fläche 44) der Schiene 36 vor und kommt mit der Schleifscheibe 4 in Eingriff, die die Kante abschrägt oder entgratet. Die Winkelschleifscheibe wird in dieser Lage an der Kante des Werkstückes entlanggeführt oder das Werkstück in der Aussparung 37 entlanggeführt, bis die ganze Kante bearbeitet ist. Damit die zu bearbeitende Kante auch in unmittelbarer Umgebung eines Vorsprungs des Werkstückes bearbeitet werden kann, ist die Schiene 36 in den Führungsschienen 34 verschiebbar geführt, die Schiene 36 kann gegen die Wirkung der Feder 43 so weit zurückgeschoben werden, daß das vordere Ende der Schiene 36 nur wenig über den Umfang der Schleifscheibe 4 hinaussteht.
  • Die Neigung der Fläche 23 und damit der Schiene 36 gegenüber der Schleifscheibenebene ist, wie bereits erwähnt, durch die Stellmuttern 27 und 28 einstellbar. Sie wird entsprechend der gewünschten Anschrägung der Werkstückkante eingestellt.
  • Außerdem kann durch Änderung des Winkels zwischen Schiene 36 und Schleifscheibenebene gewährleistet werden, daß auch bei wechselndem Durchmesser der Schleifscheiben 4 die Werkstückkante stets mit der Schleifscheibe 4 in Kontakt kommt. Die Einstellbarkeit des Winkels zwischen Schiene 36 und Schleifscheibenebene dient auch dazu, die Tiefe des Eingriffes der Schleifscheibe 4 in die Werkstückkante einzustellen. Zu diesem Zweck befindet sich die durch die Schwenklager 17 definierte Schwenkachse des Gehäuseoberteils 18 in einem Abstand von der zu dieser Schwenkachse parallelen Tangente an die Schleifscheibe. Bei der dargestellten Ausführungsform beträgt dieser Abstand etwa die Hälfte des Schleifscheibenradius. Dadurch ergeben sich besonders günstige Verhältnisse.
  • Ü gegen die Kraft der Feder 43 erfolgende Zurückschieben der Schiene 36 im Bereich von Vorsprüngen oder Ecken des Werkstückes wird durch einen einstellbaren Anschlag 45 begrenzt, der durch eine Stellschraube im Schenkel 32 des WinKelstückes 30 gebildet wird.
  • 13ie durch die Bolzen 17 definierte Schwenkachse des oberen tìehriuset.ils 18 kann der oberen Fläche der Schleifscheibe nachbarn verlaufen, sie kann auch etwas unterhalb der oberen FLäche der Schleifscheibe, beispielsweise im Bereich der halben Dicke der Schleifscheibe, verlaufen.
  • Die obere Gehäusehälfte 18 und die untere Gehäusehälfte 8, die zusammen das Schutzgehäuse für die Schleifscheibe 4 bilden, schließen die Schleifscheibe 4 bis in den Bereich der durch die Schwenklager 17 gebildeten Schwenkachse voll-~#t;-it#dig ein, so daß die Bedienungsperson in dem üblichen Umfang gegenüber der Schleifscheibe 4 gesichert ist. Die Aussparung 33 kann ein klein wenig größer sein als die Aussparung 37 in der Schiene 36, auch kann die Aussparung 33 in ihrem Grunde eine der Nut 39 entsprechende Aussparung aufweisen.
  • Soll die Schleifscheibe 4 ausgewechselt werden, so wird nach Herausschrauben der feststehenden Mutter 28 und Herausschrauben der Bolzen 17 die obere Gehäusehälfte 18 abgenommen. Dann kann nach Lösen der üblichen Befestigungsmittel die Schleifscheibe 4 ausgewechselt werden. Soll darüber hinaus die gesamte erfindungsgemäße Vorrichtung von der Winkelschleifmaschine abgenommen werden, so ist zusätzlich lediglich die Schraube 7 an dem Ring 6 zu lösen, so daß die Vorrichtung von dem Gerätestutzen 2 nach oben abgezogen werden kann. Da die Befestigung der Vorrichtung an einer handelsüblichen Winkelschleifmaschine lediglich über den Ring 6 und die Klemmschraube 7 erfolgt, können auf sehr einfache Weise handelsübliche Winkelschleifmaschinen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nachgerüstet werden.
  • Selbstverständlich kann die Handschleifmaschine, wie bekannt, auch eingespannt werden, so daß kleinere Werkstücke relativ zu der Handschleifmaschine bewegt werden.
  • - Leerseite -

Claims (19)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung an einer Handschleifmaschine, z.B. Winkelschleifmaschine zum Anschrägen oder Entgraten von Kanten an Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Schiene (36) mit längs verlaufendem Hohlwinkelprofil (37) zur Aufnahme der zu bearbeitenden Kante des Werkstückes aufweist, daß die Schiene (36) schräg zu der Ebene der Schleifscheibe (4) verläuft und einen Abschnitt (46) aufweist, in dem die dem hohlen Winkel abgewandte, der Schleifscheibe (4) zugewandte Fläche (44) der Schiene (36) so weit abgearbeitet ist, daß zwischen den Schenkeln des Winkelprofils im Bereich der hohlen Kante ein Spalt entsteht, durch den die Kante des im Winkelprofil angeordneten Werkstücks hindurch mit der Schleifscheibe (4) in Berührung kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (36) an dem Gehäuse der Schleifmaschine schwenkbar befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer Handschleifmaschine, bei der die Schleifscheibe von einem mit dem Gerätegehäue fest verbundenen Schutzgehäuse umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (36) am Schutzgehäuse (8, 18) schwenkbar befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstellung der Schiene (36) gegenüber der Ebene der Scheifscheibe einstellbar und feststellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (17) der Schiene (36) rechtwinklig zu der Längsachse der Schiene (36) in dem Bereich vor der Achse (3) der Schleifscheibe verläuft.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (17) etwa im Abstand des halben Schleifscheibenradius von der Schleifscheibenachse (3) verläuft.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (36) in einer Führung (34) längsverschiebbar geführt ist, deren Schrägstellung gegenüber der Schleifscheibenebene einstellbar und feststellbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anpruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (43).vorgesehen ist, die der Verschiebung der Schiene (36) im Sinne einer Verringerung des über den Schleifscheibenrand hinausragenden Abschnittes entgegenwirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Verschiebebewegung der Schiene (36) begrenzender einstellbarer Anschlag (42) vorgesehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswechseln der Schleifscheibe (4) die Schiene (36) zusammen mit einem gegebenenfalls vorgesehen Schutzgehäuseteil (18) vollständig aus dem Bereich der Schleifscheibe (4) herausschwenkbar angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung an ihrer dem Gerätegehäuse (1, 2) zugewandten Unterseite einen Klemmring (6) aufweist, der mittels einer Klemmschraube (7) auf dem Gerätegehäuse befestigbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Schutzgehäuse für die Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgehäuse (8, 18) zweiteilig ausgebildet ist und daß der dem Gerätegehäuse (1, 2) zugewandte Teil (8) des Schutzgehäuses über eine lösbare Befestigung (6, 7) mit dem Gerätegehäuse (2) verbunden ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Gerätegehäuse (1, 2) abgewandte Teil (18) des Schutzgehäuses schwenkbar auf dem dem Gerätegehäuse zugewandten Teil (8) des Schutzgehäuses befestigt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Schutzgehäuseteile (8, 18) miteinander verbindende Schwenkachse zugleich die Schwenkachse der Schiene (36) mit dem Hohlwinkelprofil ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führung für die das Hohlwinkelprofil aufweisende Schiene (36) aus zwei zueinander parallel verlaufenden Profilwinkelschienen (34) besteht, die auf dem oberen Schutzgehäuseteil (18) in ihrem Abstand voneinander einstellbar befestigt sind.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlkante, die durch die beiden Wände (38) des Hohlwinkelprofils der Schiene (36) gebildet sind, eine Nut (39) eingefräst ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (39) einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (37) des Hohlwinkelprofils der Schiene (36) einen rechten Winkel einschließen.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schutzgehäusehälfte (18) aus einem Blechbiegeteil gebildet ist.
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