DE34456C - Neuerungen an Sekundär-Batterien. - Dr. phil - Google Patents

Neuerungen an Sekundär-Batterien. - Dr. phil

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DE34456C
DE34456C DENDAT34456D DE34456DA DE34456C DE 34456 C DE34456 C DE 34456C DE NDAT34456 D DENDAT34456 D DE NDAT34456D DE 34456D A DE34456D A DE 34456DA DE 34456 C DE34456 C DE 34456C
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acid
secondary batteries
cell
lead
innovations
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Application number
DENDAT34456D
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P. BENJAMIN in New-York
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/06Lead-acid accumulators
    • H01M10/08Selection of materials as electrolytes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

Diese Erfindung
an Secundärbatter
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1885 ab.
bezieht sich auf Neuerungen en oder Accumulatoren, bei
welchen eine nei trale elektrolytische Flüssigkeit, d. h. eine Flüssigkeit, die weder sauer noch alkalisch winkt, und Elektroden aus Blei oder Blei und Kohle oder anderem Material, welches sich zum (Gebrauch in solchen Batterien eignet, zur Verwendung kommen. In den bisherigen Secundärbktterien oder Accumulatoren hängt die erzeugte! elektromotorische Kraft von dem Unterschiede !des Potentials zwischen der peroxydirten Platte !und der nicht peroxydirten Platte ab; infolge! dessen bleibt eine Platte des Plattenpaares in! ihrem normalen Zustande, die andere wird c xydirt und dabei ist die Zelle im Stande, einen Strom abzugeben.
In der Plante' s :hen Zelle z.B. rührt die elektromotorische Kraft von dem Unterschiede des Potentials der 1 ormalen Bleiplatte und der peroxydirten Bleipla te her, entsteht daher einfach aus der Perox} dation der einen Bleiplatte, während die andere Bleiplatte nicht angegriffen wird. In vorliegender Zelle wird nicht allein die eine Elektrode peioxydirt, sondern es wird auch ein Metallniec erschlag auf der anderen Elektrode hergestel.t. Der Unterschied der Potentiale des niedergeschlagenen Metalles und der peroxydirten Elektrode ist wesentlich gröfser als zwischen der Nc rmalelektrode und der peroxydirten Elektrode, daher wird eine bedeutend höhere elektromoto
Plan te'sehen Zelle
allein die Bleianode
sches Zink auf der B
Die Differenz des !
die zwischen Zink
ische Kraft erzielt. Von der ausgehend, wird hier nicht peroxydirt, sondern metallieikathode niedergeschlagen, ο erhaltenen Potentials ist und Bleisuperoxyd, statt zwischen Blei und Bleisuperoxyd, mit entsprechend höherer elektromotorischer Kraft.
Würde man das metallische Zink aus einer sauren Flüssigkeit niederschlagen, so würde diese säurehaltig bleiben, die Säure das Zink angreifen und locale Wirkung eintreten.
Mit einer Zinksulfatlösung z. B. würde das niedergeschlagene Zink von der durch die Zersetzung beim Laden der Zelle freigegebenen Schwefelsäure angegriffen werden; auch würde die freigewordene Säure locale Wirkung auf die peroxydirte Elektrode zwischen dem metallischen Blei und dem erzeugten Oxyd hervorrufen. Die Folge ist ein Verlust an Kraft, ein Zerstören der Elektroden und eine Verminderung der Dauerhaftigkeit der Zelle.
Es wurde gefunden, dafs, wenn diese von der Zersetzung der Flüssigkeit herrührende Säure neutralisirt oder gezwungen wird, eine neue neutrale Verbindung einzugehen, die oben erwähnten Nachtheile nicht eintreten können. Dementsprechend setzt man aufser der Substanz, welche eine freie Säure beim Laden der Zelle abgiebt, auch eine andere Substanz zu der Flüssigkeit hinzu, welche sofort beim Freiwerden der Säure mit dieser eine Verbindung eingeht.
Hat man z. B. eine Lösung von Zinksulfat, so setzt man eine Quantität Aluminiumhydrat hinzu, welches genügt, um die freigegebene Schwefelsäure zu binden. Wird nun das Zinksulfat beim Laden der Zelle zersetzt, so wird das metallische Zink an der Kathode niedergeschlagen, während sich die freigewordene Schwefelsäure mit dem Aluminiumhydrat sofort verbindet und ein neutrales Salz, d.h. Alu-
miniumsulfat bildet. Beim Entladen der Zelle wird das Aluminiumsulfat zersetzt und die Schwefelsäure freigegeben, die das Zink nur angreift und Zinksulfat bildet, während das Aluminiumhydrat \vieder hergestellt wird.
Auf diese Weise treten die ursprünglichen Verhältnisse wieder ein. Die Flüssigkeit ändert daher einfach ihre chemische Zusammensetzung beim Laden und Entladen der Zelle durch die Affinität der Ingredienzien, welche durch die elektrolytische Wirkung des Stromes in Wirksamkeit treten; demzufolge findet nach Ansicht des Erfinders gar kein Verlust der Bestandtheile statt.
Es ist von Wichtigkeit, dafs bei der Wahl einer Substanz, welche sich mit der freigegebenen Säure verbinden soll, eine Basis gewählt wird, die nicht kaustisch ist, sonst würde eine chemische Wirkung der kaustischen Substanz auf das Bleisuperoxyd, ein Zertheilen der peroxydirten Elektrode und Verlust an Kraft eintreten. Dies würde z. B. stattfinden, wenn Natron oder Kali verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Sekundärbatterien mit Bleielektroden die Anwendung einer elektrolytischen Flüssigkeit, welche zwei Substanzen enthält, von denen die eine beim Laden derartig zersetzt wird, dafs sie einen metallischen Niederschlag auf der Kathode erzeugt und Säure freigiebt, während die andere Substanz die freigewordene Säure neutralism, ohne die Bjldüng eines kaustischen Hydrates während der Elektrolyse zu erzeugen.
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