DE344366C - Schachtofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl. - Google Patents

Schachtofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl.

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DE344366C
DE344366C DE1919344366D DE344366DD DE344366C DE 344366 C DE344366 C DE 344366C DE 1919344366 D DE1919344366 D DE 1919344366D DE 344366D D DE344366D D DE 344366DD DE 344366 C DE344366 C DE 344366C
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DE
Germany
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shaft furnace
cooling jacket
cement clinker
lining
refractory
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DE1919344366D
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Heinrich Koppers GmbH
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Heinrich Koppers GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/12Shells or casings; Supports therefor
    • F27B1/14Arrangements of linings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/24Cooling arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Furnace Details (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Schachofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl. Bei der Zementherstellung werden die Rohstoffe, Kalkmergel, Ton und Sand fein, gemahlen, gemischt, gegebenenfalls mit Koksäsche als Brennstoff zit Ziegeln; geformt ünd dann zu Klinkern gebrannt. Bei dem Brennen in den neuerdings hierfür wieder aufgenommenen Schachtöfen treten insofern Betriebsschwierigkeiten ein, als die verhältnismäßig leicht schmelzbaren Klinker reit der feuerfesten Auskleidung der Schachtöfen zusammenschmelzen und verschlacken.
  • Man hat versucht, diese Schwierigkeiten dadurch zu beseitigen, daß man bei der üblichen Mischfeuerung, wobei Ziegel und Brennstoff zusammen eingeführt werden, den Umfang von Koks frei läBt und hier nur die Ziegel allein einfüllt. Die Folge ist, daß der Zement am Umfang des Schachtes nicht oder nur sehr schlecht gebrannt wird; dieser sogenannte »Leichtbrand« stellt einen Fremdkörper im Zement ,dar, der dessen Güte stark beeinträchtigt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, .daß einmal zur Ausfütterung des Ofenschachtes ein feuerfester Stein, etwa Silika, benutzt wird, der von vornherein weniger zu Verschlackungen neigt, und daß die Verwendung eines solchen Futters durch eine künstliche Kühlung ermöglicht wird, welche übermäßiges Ansteigen der Temperatur des Futters verhindert. Angesichts der starken Wärmedehnungen :gerade von Silika und der damit zusammenhängenden Empfindlichkeit dieses feuerfesten Stoffes gegenüber Temperaturgleichheiten muß wiederum die Kühlung in ganz besonders sorgfältiger Weise durchgeführt werden, um einmal wohl eine genügende Wärmeentziehung zu verbürgen, auf der anderen Seite aber eine wenn auch nur örtlicheUnterkühlung auszuschließen. Die bestimmt bemessene Wärmeabfuhr ergibt sich auch schon aus der Forderung, daß der Brennvorgang im eigentlichen Schacht natürlich nicht gestört werden darf.
  • Diese bestimmt bemessene Kühlung des feuerfesten Futters wird nun dadurch erreicht, daß dieses Futter in einen Kühlmantel eingebaut wird, der mit einer so hoch erhitzten KühIlüssi.gkeit beaufschlagt wird, daß eine sowohl nach oben wie auch nach unten bestimmt bemessene, .dazu örtlich völlig gleichmäßige Kühlwirkung eintritt. Es wird dies in der Weise erreicht, daß -der Kühlmantel mit einen höher liegenden, als Dampferzeuger dienenden Kessel zusammengeschaltet wird, so -daß die Flüssigkeit in dem Kühlmantel praktisch immer die Temperatur besitzt, :die der Dampfentwicklung unter der der Höhenlage des Oberkessels entsprechenden Wassersäule entspricht. Indem nun bei solchen Brennöfen für Zementklinker das feuerfeste Futter in einen derart betriebenen Kühlmantel eingebaut wird, erhält man eine gleichmäßige und beschränkte Wärmeabfuhr, die genügt, um das Anschlacken der Klinker an das feuerfeste Futter zu verhindern, ohne aber den Brennvorgang .dabei - selbst zu stören oder das feuerfeste Futter zu schädigen.
  • An sich sind schon Schachtöfen bekannt, deren feuerfestes Futter von einem wassergekühlten Mantel umgeben ist; davon unterscheidet sich aber der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß einmal ein feuerfestes Futter ganz besonderer Art, nämlich .ein solches aus Silika, benutzt wird, und daß weiter die Kühlung nun derart durchgeführt wird, daß den Eigenarten dieses feuerfesten Werkstoffes Rechnung getragen wird. So gute Eigenschaften die Silika- oder Dinassteine in bezug auf ihre hohe Feuerfestigkeit und gute Wärmeleitfähigkeit auch besitzen, so sind sie doch insofern empfindlich, als sie eine verhältnismäßig große Wärmedehnung aufweisen. Dies macht sich bei Ungleichheiten in der Erwärmung, sowohl solchen zeitlicher wie örtlicher Art, durch mechanische Zerstörung der Steine unangenehm bemerkbar. Indem gemäß der Erfindung 'das zur Vermeidung der Schlackenansätze gewählte Silikafutter einer ganz gleichmäßigen Kühlung unterworfen wird, die sowohl in bezug auf die während der gesamten Betriebszeit innezuhaltende Temperatur nach oben und unten begrenzt ist wie auch größere örtliche Temperaturunterschiede nicht aufkommen läßt, werden die ungünstigen Eigenschaften des Silikafutters ausgeglichen, so daß eine praktisch befriedigende Gesamteinrichtung entsteht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen derartigen Ofen im Querschnitt dargestellt.
  • Der eigentliche Brennschacht a, der durch die Beschickvorrichtung b beschickt wird und am unteren Ende eine Austragevorrichtung d besitzt, besteht aus einem feuerfesten Futter d aus Silikasteinen, das in einen Kühlmantel e fest eingemauert ist. Der Kühlmantel steht durch eine von seinem oberen Ende ausgehende Steigleitung g -und durch einen unten bei f einmündenden Rücklauf mit dem oberen Kessel 1a in Verbindung, dessen Wasserstand durch einen Schwimmer m, der die Speiseleitung [abschließt, ständig auf gleicher Höhe gehalten werden kann. Der in dem Dampfsammler i sich entwickelnde Dampf kann durch -die Stutzen k zu beliebiger Verwendung abgezogen werden.
  • Dank dem auf niedriger Temperatur gehaltenen Silikafutter tritt keine Verschlackung mit den Zementklinkern ein, ohne daß wiederum die obenerwähnte Gefahr des »Leichtbrandes« gegeben wäre. Die Gleichmäßigkeit .der Wärmeentziehung über den ganzen Umfang,gewährleistet dabei auch die Haltbarkeit des Silikafutters selbst. Dieselbe Einrichtung läßt sich auch zum Brennen von Kalk anwenden= obwohl die Kühlung .dabei nicht so nötig ist, weil die Schmelztemperatur nicht so ungünstig liegt und -die Brenntemperatur viel niedriger ist wie beim Brennen von Zementklinkern.
  • Die Haltbarkeit des Silikafutters kann noch dadurch außerordentlich gesteigert werden, daß man einen möglichst gleichmäßigen Beharrungszustand innerhalb der Beschickungssäule aufrechterhält. Dies wird am besten dadurch erreicht, daß man die erforderliche Luft unter Druck einführt. Dies geschieht am besten in der Weise, .daß das untere Ende des .Schachtes a mit dem Drehteller d in eine luftdichte Kammer 7a eingeschlossen wird, die durch eine Schleuse o befahren werden kann und von dem Gebläse p aus die zur Verbrennung erforderliche Luft unter Druck erhält. Mit der Kammer n ist unmittelbar ein Bunker q verbunden, -der die Tagesleistung aufnehmen kann, so daß trotz -des stetigen Betriebes ein unstetiges Abziehen der gebrannten Klinker möglich ist.

Claims (1)

  1. PA i rrr r-AhspRücHr: i. Schachtofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl.,dessen feuerfestes Futter von einem wassergefüllten Kühlmantel umgeben ist, -dadurch gekennzeichnet, daß ein feuerfestes Futter aus Silika benutzt und die Temperatur des Kühlmantels dadurch gleichmäßig gehalten wird, daß der wassergefüllte Kühlmantel in bekannter Weise mit einem hochliegenden Dampfsammler in Verbindung steht. Schachtofen nach Anspruch i mit Zuführung der erforderlichen Luft unter Druck, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft in eine das untere Ende des Schachtes samt der Entleerungsstelle umschließende, durch eine Schleuse (o) befahrbare Kammer (n) zugeführt wird, die mit einem eine Tagesleistung aufnehmenden Bunker (q) verbunden ist.
DE1919344366D 1919-06-01 1919-06-01 Schachtofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl. Expired DE344366C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919344366D Expired DE344366C (de) 1919-06-01 1919-06-01 Schachtofen zum Brennen von Zementklinkern u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE344366C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965929C (de) * 1951-01-11 1957-06-27 Atlas Werke Ag Vorrichtung zum Loeschen von Kalk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965929C (de) * 1951-01-11 1957-06-27 Atlas Werke Ag Vorrichtung zum Loeschen von Kalk

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