DE3439342C2 - - Google Patents
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- DE3439342C2 DE3439342C2 DE19843439342 DE3439342A DE3439342C2 DE 3439342 C2 DE3439342 C2 DE 3439342C2 DE 19843439342 DE19843439342 DE 19843439342 DE 3439342 A DE3439342 A DE 3439342A DE 3439342 C2 DE3439342 C2 DE 3439342C2
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06G—ANALOGUE COMPUTERS
- G06G7/00—Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
- G06G7/12—Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers specially adapted therefor
- G06G7/26—Arbitrary function generators
- G06G7/28—Arbitrary function generators for synthesising functions by piecewise approximation
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur
Synthetisierung von abschnittsweise linearen monotonen
Funktionen, insbesondere zur Linearisierung der
nicht-linearen Kennlinien von Thermoelementen, mit einem
Operationsverstärker, dessen invertierender Eingang über
einen ersten Widerstand an den Eingang angeschlossen ist,
und mit einem zweiten Widerstand, der im
Rückkopplungskreis des Operationsverstärkers vorgesehen
ist.
Aus der Literaturstelle "Fundamentals of Analog Computers"
von R.C. Weyrick, 1969, Seiten 133 bis 140, sind
elektronische Funktionsgeneratoren und
Verstärkerschaltungen bekannt, die Operationsverstärker
verwenden, in deren Rückkopplungskreis eine
Diodenwiderstandskombination angeordnet ist. Hierdurch
soll in einem bestimmten Bereich eine lineare
Verstärkungskennlinie erzeugt werden.
Eine solche Schaltungsanordnung ist jedoch nicht dazu
geeignet, um eine Linearisierung von nicht-linearen
Kennlinien von Thermoelementen zu realisieren.
Auf dem Gebiet der Synthetisierung von abschnittsweisen
linearen monotonen Funktionen werden für die
Funktionssynthese verschiedene Schaltungen verwendet, von
denen jedoch keine derart universell einsetzbar und
darüber hinaus einfach ausgebildet ist, daß sie für die
Synthese einer beliebigen nicht-linearen monotonen
Funktion verwendet werden kann. Ein universeller Zugang
wird mit Hilfe eines Dioden-Funktionsgenerators erreicht.
Jedoch treten auch hierbei die Schwierigkeiten auf, daß
nämlich die nicht idealen Eigenschaften der verwendeten
Bauteile erfaßt werden können, so daß keine
Synthetisierung im Sinne einer Linearisierung von
nicht-linearen Funktionen insbesondere der nicht-linearen
Kennlinien von Thermoelementen möglich ist.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art derart zu
verbessern, daß eine beliebige abschnittsweise lineare
monotone Funktion synthetisiert werden kann, um auf diese
Weise die nicht-linearen monotonen Kennlinien von
Thermoelementen zu linearisieren.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- - daß mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers der eine Anschluß einer ersten Diode und eines Stromgenerators verbunden sind, dessen anderer Anschluß mit Masse verbunden ist,
- - daß zwischen den nicht-invertierenden Eingang des Operationsverstärkers und Masse ein dritter Widerstand geschaltet ist,
- - daß an den Ausgang des Operationsverstärkers der zweite Anschluß der ersten Diode und ein Anschluß einer zweiten Diode angeschlossen ist, deren anderer Anschluß mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt des zweiten Widerstands des Rückkopplungskreises und eines vierten Widerstands verbunden ist,
Anode der Diode D 1 sind mit dem Ausgang des Operations
verstärkers OJ und das andere Ende des Widerstands R 1
mit der Eingangsklemme VH verbunden. Das andere Ende
des Stromgenerators I 1 ist mit Masse verbunden. Die
Richtung des Stromes I ist vom invertierenden Eingang
des Operationsverstärkers gegen den gemeinsamen Punkt
gerichtet.
Die Arbeitsweise der Schaltung ist wie folgt: Die Über
tragungsfunktion der Schaltung am Ausgang des Opera
tionsverstärkers ist:
-Un 1 = R 2/R 1 (Uin - R 1 · I 1),
woraus sich zwei Möglichkeiten ergeben:
- a) Uin < I · R 1, die Diode D 2 ist in der Sperrichtung gepolt, die Diode D 1 ist leitend, und daraus folgt Un 2 = 0, Un = 0;
- b) Uin < I · R 1, die Diode D 2 ist leitend gepolt, die Diode D 1 ist im Sperrzustand, und daraus folgt Un 1 = Un 2 = h · un, wobei h durch den Spannungsteiler R 3, R 4 bestimmt ist.
Es bestehen zwei Arbeitsperioden. In der ersten Periode
ist Un = 0, in der zweiten wird der Verstärker OJ aktiv,
wenn die Eingangsspannung Uin größer als I · R 1 ist.
Die zweite Baueinheit bildet die Schaltung nach Fig. 2,
die sich von der vorstehend beschriebenen nur darin
unterscheidet, daß die Polung der Dioden D 1 und D 2
umgekehrt ist. An den invertierenden Eingang des Opera
tionsverstärkers PJ sind je ein Ende der Widerstände R 1,
R 2, die Anode der Diode D 3 und der Stromgenerator I 1 an
geschlossen, wobei an den nichtinvertierenden Eingang
des Operationsverstärkers OJ ein Ende des Widerstands
R 3 und das andere Ende an Masse angeschlossen sind,
während das andere Ende des Widerstands R 2 an die Katho
de der Diode D 4 zusammen mit einem Ende des Widerstands
R 4 angeschlossen ist; das andere Ende des Widerstands R 4
ist mit einem Ende des Widerstands R 5 und der Ausgangs
klemme IZ verbunden, wobei das andere Ende des Wider
stands R 5 mit Masse verbunden ist. Die Anode der Diode
D 4 und die Kathode der Diode D 3 sind mit dem Ausgang
des Operationsverstärkers OJ und das andere Ende des
Widerstands R 1 mit der Eingangsklemme VH verbunden. Das
andere Ende des Stromgenerators I 1 ist mit Masse verbun
den. Die Richtung des Stromes I ist von dem invertieren
den Eingang des Operationsverstärkers gegen Masse ge
richtet.
Die Arbeitsweise der Schaltung ist wie folgt: Die Über
tragungsfunktion der Schaltung am Ausgang des Opera
tionsverstärkers ist:
Un 1 = - R 2/R 1 · (Uin - R 1 · I 1),
woraus sich zwei Möglichkeiten ergeben:
- a) Uin < I 1 · R 1, die Diode D 4 ist leitend gepolt, die Diode D 3 ist im Sperrzustand, und daraus folgt Un 1 = Un 2 = h · Un, wobei h durch den Spannungstei ler R 3, R 4 bestimmt ist;
- b) Uin < I 1 · R 1, die Diode D 4 ist in der Sperrichtung gepolt, die Diode D 3 ist leitend, und daraus folgt Un 2 = Un = 0.
Durch die Analyse der Schaltung, wobei die nichtidealen
Eigenschaften der Bauteile berücksichtigt werden, wird
ersichtlich, daß die Einflüsse (Uk - Kniespannung, r d -
Differentialwiderstand) entfallen. Es bleiben übrig nur
die Einflüsse des Operationsverstärkers (U off , I off , I b ).
Das Prinzip der Synthese der abschnittsweise linearen
monotonen Funktion ist bekannt. Im Summierer werden so
viele Baueinheiten (Schaltungen, die beschrieben wurden),
als es Segmente mit der Neigung g gibt, verbunden. Es
bestehen zwei Kurvenformen im Hinblick auf die Achse U
(U = Ausgangsspannung aus dem Summierer = Ordinatenachse,
Uin = Eingangsspannung in die Grundeinheit = Abszissen
achse), eine konvexe und eine konkave, sowie Kombina
tionen dieser Formen, also eine konvex-konkave und eine
konkav-konvexe.
Für die Synthese der konvexen abschnittsweise linearen
monotonen Funktion werden im Summierer die Grundbauein
heiten nach Fig. 2, für die Realisierung der konkaven ab
schnittsweise linearen monotonen Funktion jedoch die
Baueinheiten nach Fig. 1 verbunden. Dabei ist die Nei
gung h n = g n - g n - 1, (g -1 = 0) mit dem Teiler R 4,
R 5 bestimmt. Die Spannung am Kniepunkt U 1 n ist U 1 n = I 1 n · R 1,
wobei n die Zahl des Segments in der Reihe bedeutet.
Das erste Segment ist mit dem Operationsverstärker mit
der Verstärkung der Rückkopplungsschleife A, A = -1 und
der entsprechenden Neigung h o = g o bestimmt.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Synthetisierung von ab
schnittsweise linearen monotonen Funktionen, insbe
sondere zur Linearisierung der nicht-linearen Kenn
linien von Thermoelementen, mit einem Operationsver
stärker, dessen invertierender Eingang über einen
ersten Widerstand an den Eingang angeschlossen ist, und
mit einem zweiten Widerstand, der im Rück
kopplungskreis des Operationsverstärkers vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers (OJ) der eine Anschluß einer ersten Diode (D 1; D 3) und der eines Stromgenerators (I 1) verbunden sind, dessen anderer Anschluß mit Masse verbunden ist,
- - daß zwischen den nicht-invertierenden Eingang des Operationsverstärkers (OJ) und Masse ein dritter Widerstand (R 3) geschaltet ist,
- - daß an den Ausgang des Operationsverstärkers (OJ) der zweite Anschluß der ersten Diode (D 1; D 3) und ein Anschluß einer zweiten Diode (D 2; D 4) angeschlossen ist, deren anderer Anschluß mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt des zweiten Widerstands (R 2) des Rückkopplungskreises und eines vierten Widerstands (R 4) verbunden ist,
- - daß der andere Anschluß des vierten Widerstands (R 4) mit einem fünften Widerstand (R 5) verbunden ist und dieser Verbindungspunkt den Ausgang (IZ) darstellt, und
- - daß der andere Anschluß des fünften Widerstands (R 5) mit Masse verbunden ist.
2. Schaltung zur Synthetisierung von konkaven abschnitts
weise linearen monotonen Funktionen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an den
invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
(OJ) die Kathode der ersten Diode (D 1) und an den
Ausgang des Operationsverstärkers (OJ) die Kathode
der zweiten Diode (D 2) angeschlossen sind.
3. Schaltung zur Synthetisierung von konvexen abschnitts
weise linearen monotonen Funktionen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an den
invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
(OJ) die Anode der ersten Diode (D 3) und an den Aus
gang des Operationsverstärkers (OJ) die Anode der
zweiten Diode (D 4) angeschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| YU214683A YU44982B (en) | 1983-10-26 | 1983-10-26 | Circuit for synthesizing, by sectors, linear monotone functions |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3439342A1 DE3439342A1 (de) | 1985-05-09 |
| DE3439342C2 true DE3439342C2 (de) | 1988-06-30 |
Family
ID=25557018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843439342 Granted DE3439342A1 (de) | 1983-10-26 | 1984-10-26 | Schaltung zur synthetisierung von abschnittsweise linearen monotonen funktionen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3439342A1 (de) |
| YU (1) | YU44982B (de) |
-
1983
- 1983-10-26 YU YU214683A patent/YU44982B/xx unknown
-
1984
- 1984-10-26 DE DE19843439342 patent/DE3439342A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| YU44982B (en) | 1991-06-30 |
| YU214683A (en) | 1986-04-30 |
| DE3439342A1 (de) | 1985-05-09 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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