DE3438520A1 - Elektronenauffaenger fuer lauffeldroehre und lauffeldroehre mit einem solchen elektronenauffaenger - Google Patents
Elektronenauffaenger fuer lauffeldroehre und lauffeldroehre mit einem solchen elektronenauffaengerInfo
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Description
-
- Beschreibung
- Elektronenauffänger für Lauffeldröhre und Lauffeldröhre mit einem solchen Elektronenauffänger Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektronenauffänger nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine Lauffeldröhre mit einem solchen Elektronenauffänger.
- Ein solcher Elektronenauffänger (Kollektor) ist z. B. aus der DE-AS 12 73 703 bekannt. Aus der DE-OS 25 26 681 ist ferner eine Lauffeldröhre für Satellitenanwendung bekannt, die derart an der Satellitenwandung befestigt ist, daß der Kollektor seine Verlustwärme in den Weltraum abstrahlen kann.
- An Lauffeldröhren der vorgenannten Art werden extreme Anforderungen hinsichtlich Vibrationsfestigkeit, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit gestellt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, rille Lauffcl.dröhre mit einem insbesondere hinsichtlich Vibrationsfestigkeit, Aufbauweise und Wärmeabgabe verbesserten Elektronenauffänger anzugeben.
- Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patent an spruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
- Der besonders für Satellitenanwendung geeignete Kollektor gewährleistet einen guten Wärmeübergang von den einzelnen Kollektorelektroden auf die äußere Oberfläche des Kollektors. Die Keramikoberfläche bildet eine gute und widerstandsfähige Strahlungsoberfläche. Es kann auf bei Metallkolektoren übliche zusätzliche Beschichtungen verzichtet werden.
- Der beschriebene Kollektor läßt sich einfach, genau und robust in Metallkeramik-Löttechnik aufbauen. Er besitzt eine hohe Vibrationsfestigkeit. Die Löttechnik gewährleistet großflächige Wärmeübergänge von den Kollektorelektroden auf den Keramikkörper. Die Außenfläche kann potentialfrei gehalten werden.
- Anhand der in den Figuren 1 bis 4 schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
- Der in Figur 1 gezeigte Kollektor besteht aus einem Gehäuse mit den Keramikteilen 1 und 2, die vakuumdicht miteinander verbunden sind. Der Innendurchmesser des rohrförmigen Keramikteils ist gestuft und weist die Absätze 3, 4, 5 und 6 auf. Auf diese vorspringenden Absätze 3, 4, 5 und 6 sind die ringscheibenförmigen Kollektorelektroden 7, 8 und 9 bzw. die den Spreizdorn 11 tragende Elektrode 10 auf- gelötet. Die elektrische Kontaktierung erfolgt zweckmäßig mittels einer der Anzahl der Elektroden entsprechenden Anzahl von metallischen Drähten oder Stiften 12 und 13, von denen der Übersicht halber nur zwei dargestellt sind.
- Diese elektrischen Zuführungen verlaufen in Bohrungen oder Schlitzen in dem rohrförmigen Keramikteil 1 und sind an ihrem einen Ende mit den Elektroden 6 und 8 verlötet. Sie erstrecken sich in axialer Richtung und treten an dem, dem ankommenden Elektronenstrahl 14 zugewandten Ende 15 aus dem Keramikteil 1 heraus.
- An das Ende 15 des Kollektors schließen sich die Hochfrequenzleitungen und die Wechselwirkungsleitung der Lauffeldröhre vakuumdicht an. Die einzelnen Bauteile des Kollektors sind im wesentlichen kreisförmig und rotationssymmetrisch zueinander angeordnet. Die Lötungen erfolgen mit Hartloten. Die Elektroden bestehen z. B. zumindest teilweise aus Kupfer. Durch entsprechende Materialwahl und/oder Formgebung können in bekannter Weise Wärmeausdehnungsunterschiede der Materialien vermieden oder aufgefangen bzw. ausgeglichen werden.
- In den Figuren 2, 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kollektors dargestellt, dessen Gehäuse aus einem einzigen topfförmigen Keramikteil 21 mit Bodenteil 22 besteht. Auf die ringförmigen Vorsprünge 24 und 25 sind ringscheibenförmige Kollektorelektroden 26 und 27 aufgelötet. Durch die entsprechende Abstufung der Innnendurchmesser der Vorsprünge 24 und 25 einerseits und der Außendurchmesser der Kollektorelektroden 26 und 27 andererseits, lassen sich die Elektroden nacheinander in das topfförmige Keramikteil 21 einsetzen, ebenso wie die Spreizdornelektrode 31.
- Damit die elektrischen Zuführungen 28 und 29 möglichst in der Wandung des Keramikteils, z. B. in Schlitzen oder Bohrungen in axialer Richtung verlaufen können, weisen die elektroden 31, 26 und 27 radial abstehende Fahnen auf, von denen eine in Figur 4 dargestellt ist. Die Figur 4 zeigt eine Aufsicht auf die Spreizdornelektrode 31 mit der Anschlußfahne 23, an deren Ende die Zuführung 28 angelötet ist.
- Damit nun die Elektroden 31, 26 und 27 in die Höhlung des Keramikteils 21 einsetzbar sind, weist das Keramikteil 2i eine in axialer Richtung durch die Vorsprünge 24 und 25 hindurchgehende Nut 30 auf, wie die in Figur 3 gezeigte Aufsicht auf das offende Ende des Keramikteils zeigt. Die einzelnen Elektroden können nun nacheinander -zuerst die Elektrode 31 mit der Fahne 23, dann die Elektrode 26 und dann die Elektrode 27- eingesetzt und so verdreht werden, daß die Fahnen zu den entsprechenden Zuführungen 28, 29 usw. hinweisen und mit diesen verbunden werden können.
- Auch bei dieser Ausführungsform treten die Zuführungen 28, 29 usw. aus der dem Elektronenstrahl 14 zugekehrten Strinseite des Keramikteils 21 aus7 so daß eine Lauffeldröhre auch mit diesem Kollektor so an deinem Satelliten befestigt werden, daß sich der Kollektor außerhalb der Wandung des Satelliten befindet.
Claims (7)
- Patentansprüche 1. Elektronenstrahlauffänger für eine Lauffeldröhre mit einem rohrförmigen oder topfförmigen Keramikteil, an dessen Innenwandung mehrere in Elektronenstrahlrichtung hintereinander- und auf unterschiedlichem Potential liegende ringförmige Elektroden angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Keramikteils im wesentlichen ringförmige Vorsprünge mit unterschiedlichen Innendurchmessern aufweist und daß die ringförmigen Elektroden an ihrem Umfang auf diesen Vorsprüngen aufliegen und mit diesen verlötet sind.
- 2. Elektronenstrahlauffänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dio Innendurchmesser der Vorsprünge und die Außendurchmesser der L'iokLrodoi zu Zwecke des Einführens der Elektroden in das Keramikteil entsprechend abgestuft sind.
- 3. Elektronenstrahlauffänger nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil vorzugsweise im Bereich der Vorsprünge in Achsrichtung hintereinanderliegende Öffnungen aufweisen, durch welche der elektrischen Kontaktierung der Elektroden dienende Metalldrähte hindurchgeführt sind.
- 4. Elektronenstrahlauffänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil wenigstens eine die Vorsprünge durchsetzende in Achsrichtung verlaufende Nut aufweist.
- 5. Elektronenstrahlauffänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil Teil der Vakuumhülle der Lauffeldröhre ist.
- 6. Elektronenstrahlauffänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Keramikteil als ein die im Elektronenauffänger entstehende Verlustwärme durch Wärmestrahlung abgebender Kühlkörper ausgebildet ist.
- 7. Lauffeldröhre mit einem Elektronenauffänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Anwendung als Satellitenröhre in der Weise, daß sich das Keramikteil außerhalb der Wandung des Satelliten befindet und die Verlustwärme direkt in den Weltraum abgestrahlt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19843438520 DE3438520A1 (de) | 1984-10-20 | 1984-10-20 | Elektronenauffaenger fuer lauffeldroehre und lauffeldroehre mit einem solchen elektronenauffaenger |
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| DE19843438520 DE3438520A1 (de) | 1984-10-20 | 1984-10-20 | Elektronenauffaenger fuer lauffeldroehre und lauffeldroehre mit einem solchen elektronenauffaenger |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3438520A1 true DE3438520A1 (de) | 1986-04-24 |
| DE3438520C2 DE3438520C2 (de) | 1993-07-15 |
Family
ID=6248393
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3438520A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3913064A1 (de) * | 1989-04-21 | 1990-10-25 | Licentia Gmbh | Elektronenauffaenger fuer eine elektronenstrahlroehre |
| DE3913063A1 (de) * | 1989-04-21 | 1990-10-25 | Licentia Gmbh | Elektronenauffaenger fuer eine elektronenstrahlroehre, insbesondere wanderfeldroehre |
| DE3913538A1 (de) * | 1989-04-25 | 1990-10-31 | Licentia Gmbh | Elektronenauffaenger fuer eine elektronenstrahlroehre |
| EP1322035A3 (de) * | 2001-12-14 | 2004-08-11 | NEC Microwave Tube, Ltd. | Wanderfeldröhre |
| CN102403177A (zh) * | 2011-11-24 | 2012-04-04 | 安徽华东光电技术研究所 | 一种行波管收集极针及其加工工艺 |
| CN106379556A (zh) * | 2016-10-21 | 2017-02-08 | 北京空间飞行器总体设计部 | 一种可自动重复展收的伸缩套筒 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1273703B (de) * | 1961-02-10 | 1968-07-25 | Telefunken Patent | Elektronenstrahlauffaenger fuer Laufzeitroehren, insbesondere Lauffeldroehren |
| DE2526681A1 (de) * | 1975-06-14 | 1977-01-13 | Licentia Gmbh | Wanderfeldroehre |
-
1984
- 1984-10-20 DE DE19843438520 patent/DE3438520A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3438520C2 (de) | 1993-07-15 |
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Legal Events
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