DE343569C - Rettungsboot, bei dem das Schanzkleid aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen besteht - Google Patents
Rettungsboot, bei dem das Schanzkleid aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen bestehtInfo
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H3/00—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
- E04H3/10—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
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- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B63B17/00—Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
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Description
- Rettungsboot, bei dem das Schanzkleid aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen besteht. Die Erfindung bezieht sich auf Rettungsboote, bei denen das Schanzkleid aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen besteht.
- Der Zweck der Erfindung gegenüber den bekannten Booten ist die Schaffung eines Bootes, bei dem das Auseinanderklappen und Zusammenlegen schneller erfolgen kann; so daß im Falle einer Gefahr das Boot augenblicklich in den seetüchtigen Zustand versetzt werden kann.
- Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die Seiten- und Endteile des Schanzkleides durch Zwischenteile miteinander verbunden sind, so daß alle Teile des Schanzkleides gleichzeitig niedergeklappt oder aufgerichtet werden können.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. r ist eine Seitenansicht einer Hälfte eines Rettungsbootes, Abb. 2 die Draufsicht auf Abb. r, Abb. 3 eine Draufsicht auf die eine Seite des Bootes bei zusammengeklapptem Schanzkleid, Abb. 4 ein in vergrößertem Maßstabe gezeichneter Querschnitt der einen Hälfte des Bootes, und Abb. 5 eine ebenfalls in vergrößertem Maßstabe gezeichnete Einzelansicht der Verriegelungsvorrichtung für die Streben.
- Das Boot besteht aus einem offenen= mittleren Teil 12 und starren Schanzkleidern 4., die au ihren unteren Enden an den parallel zueinander verlaufenden Mitschiffteilen des Bootes drehbar befestigt sind. Die kurzen Querbänke 6 an jeder Seite bestehen mit den Längssitzen 5 aus einem Stück oder sind mit diesen verbunden, und beide Sitze können parallel auf- und abwärts bewegt werden. Das Schanzkleid und die Sitze 5 und 6 werden in der angehobenen Stellung durch eine Reihe von Stützen oder Streben 7 gehalten, von denen eine zweckmäßig mit jedem -Quersitz 6 verbunden ist. jede Stütze 7 ist an der Innenseite des festen Schanzkleides ,4 angelenkt und erstreckt sich durch einen Schlitz in dem Sitz 5 hindurch, während das oberhalb der Luftkästen 14 liegende Deck 13 eine Öffnung für den Durchgang der Stütze 7 und für die Aufnahme eines beweglichen Keilstückes 17 besitzt, welches, wie Abb. 5 zeigt, mit dem unteren Ende der Stütze 7 zusammenarbeitet, um dieses in der angehobenen Lage zu verriegeln. Das Keilstück17 besitzt einen Schlitz 18, und ein in diesem eingreifender Stift r9 dient als Führung und verhindert das Herausziehen des Keiles. Durch eine Schnur 2o o. dgl. kann der Keil. 17 außer Eingriff mit der Strebe 7 zwecks Zusammenfaltens des Schanzkleides gebracht werden. Beim Anheben des Schanzkleides 4 in die vertikale Lage werden die Sitze 5 und 6 ebenfalls angehoben, und die Keile 17 fallen durch ihr Eigengewicht in die Arbeitsstellung und halten auf diese Weise das Schanzkleid in der angehobenen Lage.
- Bei zusammengeklapptemSchanzkleid gehen die Streben? durch die Schlitze in den Sitzens und durch die Aussparung in dem Deck 13 hindurch und liegen zwischen den Luftkästen 14 unterhalb des Deckes 13.
- Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen die einzelnen vorderen und hinteren Endteile aus je fünf in geeignetem Winkel zueinander und zu dem in der Querrichtung des Boctes verlaufenden äußeren Endteil angeordneten Teilen. -In der zusammengefalteten Lage liegen die einzelnen Teile flach übereinander. In der angehobenen Lage werden die miteinander in Berührung stehenden Karten vier einzelnen Teile in Berührung miteinander gehalten, wobei Packungsstreifen o. dgl. gewünschtenfalls zwischen den senkrechten, miteinander in Berührung stehenden Kanten der einzelnen Teile und zwischen dem Deck und den unteren Kanten der äußeren Teile vorgesehen werden. Vorn ist das Boot ähnlich ausgebildet wie hinten, und jeder Teil besteht aus einem äußersten querverlaufenden Endteil 1 und aus in geeignetem Winkel angeord. neten Seitenteilen 2, 3.
- Der Endteil i wird durch eine Stütze oder Strebe in der aufrechten Lage gehalten; er besitzt Scharniere 8, an denen die Seitensitze 9 drehbar befestigt sind, so daß sie in wagerechter Ebene schwingen können, während gleichzeitig ein Drehen des Teiles i um seine scharnierartig befestigte untere Kante ermöglicht wird. Das freie Ende jedes Seitensitzes 9 paßt in eine zu diesem Zweck am Ende des Längssitzes 5 vorgesehene Aussparung, kann sich gegen den Teil 3 stützen und diesen in der aufrechten Stellung halten. Die Teile 3 stützen sich gegen die Innenfläche der danebenliegenden Teile :2 und 4, und der Endteil i legt sich gegen die Innenfläche der Teile 2, 2.
- Gewünschtenfalls können die Teile 3 an ihren Außenseiten und in der Nähe ihrer Seitenkanten mit Zapfen 1o ausgerüstet werden, die in Schlitzen in den Innenflächen der danebenliegenden Teile 2, 4 geführt sind. Auch der Teil i kann mit ähnlichen Zapfen i i versehen werden, die in die offenen Schlitze oder Führungen an den Innenflächen der Teile 2 eingreifen. ,
Claims (2)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Rettungsboot, bei dem das Schaiizkleirl aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- (.4) und Endteile (i) des Schanzkleides durch Zwischenteile (2, 3) miteinander verbunden sind, -so daß alle Teile des Schanzkleides gleichzeitig niedergeklappt oder aufgerichtet werden können.
- 2. Rettungsboot nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Deck (13) Öffnungen angeordnet sind, durch die die Streben (7) der Schanzkleidteile beim Herunterklappen. hindurch nach unten fahren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191424651T | 1914-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343569C true DE343569C (de) | 1921-11-04 |
Family
ID=32673415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919343569D Expired DE343569C (de) | 1914-12-28 | 1919-12-04 | Rettungsboot, bei dem das Schanzkleid aus einzelnen, nach innen klappbaren Teilen besteht |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343569C (de) |
| FR (1) | FR507902A (de) |
| GB (1) | GB191424651A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115837961A (zh) * | 2022-10-31 | 2023-03-24 | 中国船舶集团有限公司第七〇八研究所 | 一种带折叠舷墙的集群式无人潜器半潜母船 |
-
1914
- 1914-12-28 GB GB191424651D patent/GB191424651A/en not_active Expired
-
1919
- 1919-12-02 FR FR507902A patent/FR507902A/fr not_active Expired
- 1919-12-04 DE DE1919343569D patent/DE343569C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191424651A (en) | 1915-10-28 |
| FR507902A (fr) | 1920-09-27 |
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