DE3428309C2 - Faltmaschine - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Faltmaschine zum
Falten von Bögen aus Papier oder papierähnlichem Blattmaterial
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im allgemeinen sind solche Faltmaschinen mit einer Mehrzahl von
Faltwalzen ausgerüstet, die jeweils paarweise funktionell ei
nander zugeordnet sind, wobei pro Durchlauf des zu faltenden Bo
gens, in Zusammenarbeit mit zugehörigen Falttaschen, zwischen
einem Walzenpaar ein Falz ausgebildet wird. Üblicherweise beste
hen diese Faltwalzen aus Stahl und weisen eine geriffelte oder
anderweitig bearbeitete Oberfläche auf; gegebenenfalls können
auch einzelne Oberflächenbereiche der Walzen durch Gummiaufla
gen oder dergleichen gebildet sein. Nach erfolgtem Falten des
Bogens wird dieser am auslaßseitigen Ende der Faltmaschine aus
geworfen und gestapelt bzw. wegtransportiert.
Im weiteren weisen solche Faltmaschinen einen Zufuhrtisch auf,
der einen Stapel von zu faltenden Bögen aufnimmt, wobei jeweils
der unterste Bogen vom Stapel weggezogen und zum ersten, dem Ende
des Zufuhrtisches benachbarten Walzenpaar gefördert werden muß.
Diese Aufgabe wird von einer oder mehreren Förderrollen übernom
men. Eine bekannte Lösung ist in diesem Zusammenhang darin zu se
hen, daß der Zufuhrtisch endseitig mit einer Durchbrechung ver
sehen ist, durch welche sich eine angetriebene Förderrolle in den
Auflagebereich des Stapels erstreckt. Durch geeignete Maßnahmen
kann dabei erreicht werden, daß das jeweils unterste Blatt des
Stapels von der Förderrolle erfaßt und dem ersten Walzenpaar zu
geführt wird.
Im Interesse eines leichten Zugangs zu den einzelnen Bestandtei
len einer solchen Faltmaschine muß der Zufuhrtisch leicht ent
fernbar am Maschinengestell verankert sein. Dieselbe Notwendig
keit ergibt sich auch dann, wenn bei ein und derselben Faltma
schine mehrere, unterschiedlich ausgebildete Zufuhrtische Verwen
dung finden sollen. Wenn nun die vorher erwähnte Förderrolle fest
am Maschinengestell gelagert ist, ergeben sich einerseits Proble
me hinsichtlich der Zugänglichkeit, andererseits hinsichtlich der
wünschenswerterweise sehr genauen Lagekorrelation zwischen För
derrolle und Zufuhrtisch. Wenn andererseits die Förderrolle am
Zufuhrtisch gelagert ist, muß der Antrieb derselben von der
Maschine her gesichert sein. Dies erfolgte bisher in bekannter
Weise entweder über ein Zahnradpaar oder über einen Antriebsrie
men. Ein Antrieb über ein Zahnradpaar ist nicht nur mechanisch
aufwendig und demzufolge teuer; im Fall, wo mehrere verschiedene
Zufuhrtische verwendet werden, ist es technisch auch unerwünscht,
Zahnräder mit stets wechselnder Paarung miteinander in Antriebs
verbindung laufen zu lassen. Ein Riemenantrieb ist umständlich zu
lösen und wieder anzubringen und bedarf unter Umständen sogar
noch zusätzlicher Spannmittel, was die Bedienung der Maschine un
nötigerweise kompliziert. In beiden Fällen schließlich ist eine
nicht unerhebliche Verletzungsgefahr gegeben, besonders, wenn die
Faltmaschine von nicht geschultem Personal bedient wird.
Aus der GB 395 084 ist eine Faltvorrichtung bekannt, welche ei
nen Zufuhrtisch sowie zwei Förderrollen aufweist. Der Zufuhrti
sch ist fest am Rahmen der Faltvorrichtung fixiert. Bezüglich
des Antriebs der Förderrolle(n) und einer allfälligen Auswech
selbarkeit des Zufuhrtischs ergeben sich aus diesem Dokument
keine Hinweise.
Aus der DD 1 11 189 ist eine Antriebsanordnung für Wellen von
Falzmaschinen bekannt, welche mit mehreren Förderrollen zum
Transportieren der zu falzenden Bögen versehen ist. Die Förder
rollen werden entweder über Schrägzahnradstirnpaare (Fig. 1)
oder einen Rundriemen (Fig. 2) angetrieben. Der Antrieb der För
derrollen über Zahnradpaare wie auch über einen Riemen bringt
jedoch die eingangs erläuterten Nachteile mit sich.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu
vermeiden und eine Faltmaschine der eingangs genannten Art so
weiterzubilden, daß bei einfachster und robuster Konstruktion
der Zufuhrtisch schnell und unkompliziert auch durch Laien ausge
wechselt bzw. entfernt und wieder angesetzt werden kann, ohne
daß besonderes Augenmerk auf die ordnungsgemäße Koppelung des
Förderrollen-Antriebs gerichtet werden müßte, wobei gleichzeitig
jegliche Verletzungsgefahr weitgehend ausgeschaltet sein soll.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe bei einer
Faltmaschine der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die
Förderrolle bzw. Förderrollen an der Unterseite des Zufuhrti
sches frei drehbar gelagert ist bzw. sind, daß am Maschinen
gestell eine parallel zur Förderrolle bzw. zu den Förderrollen
gelagerte, vom Maschinenantrieb in Drehung ver
setzbare Antriebswelle vorgesehen ist und daß die Förderrolle bzw.
die Förderrollen und die Antriebswelle mittels zumindest eines
auf der Förderrolle bzw. den Förderrollen oder der Antriebswelle
peripher angeordneten Reibschlußgliedes in Antriebsverbindung
stehen.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Lagerung der Förderrolle
bzw. der Förderrollen direkt am Zufuhrtisch ist zum einen der
Forderung Genüge getan, daß sich diese Rolle bzw. Rollen in
exakt definierter Weise am richtigen Platz des Zufuhrtisches
befinden; zum anderen ist durch die erfindungsgemäß vorgesehe
ne Reibschluß-Verbindung gewährleistet, daß durch simples
Ansetzen des Tisches auch die Antriebsverbindung hergestellt ist,
ohne daß man sich um den Eingriff von Zahnrädern oder das Aufle
gen eines Antriebsriemens oder gar um dessen Spannen kümmern
müßte.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß
die Förderrolle bzw. Förderrollen mit je zwei endseitig ange
brachten, über den Umfang hervorstehenden, mit der Antriebswelle
in Reibschluß stehenden Ringelementen versehen ist bzw. sind.
Diese bestehen zweckmäßigerweise aus Kautschuk oder Kunststoff.
Durch geeignete Wahl des Materials und der Abmessungen läßt sich
so eine auf Lagetoleranzen unkritisch reagierende, zuverlässige
Antriebskoppelung verwirklichen.
Wenn eine einzige, bezüglich des Zufuhrtisches mittig angeordne
te Förderrolle vorgesehen ist, kann diese zweckmäßigerweise als
Hohlkörper ausgebildet und mit umfangsseitig angebrachten Öffnun
gen versehen sein, wobei der Innenraum dieses Hohlkörpers an eine
Unterdruckquelle angeschlossen sein kann, um das jeweils unterste
Blatt des Stapels von Bögen anzusaugen und dem ersten Walzenpaar
zuzuführen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Faltmaschine, unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen,
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilweise aufgeschnittene Seiten-
Teilansicht der Faltmaschine,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Förderrollen-Antrieb, und
Fig. 3 eine Ansicht der Förderrolle, zusammen mit der zuge
ordneten Antriebswelle.
Aus der Fig. 1 ist eine schematische, teilweise aufgeschnittene
Seitenansicht des Walzenaggregates, generell mit 1 bezeichnet,
dargestellt, zusammen mit dem Zufuhrtisch 2 für zu faltende Bögen
aus Papier oder dergleichen, mit einer ersten Falttasche 3 und
einer zweiten Falttasche 4. Das Walzenaggregat 1 weist zwei seit
liche Lagerplatten 5 auf, von denen aus Fig. 1 nur die eine er
sichtlich ist. Die zweite Lagerplatte 5 ist parallel dazu in ei
nem im wesentlichen der Walzenbreite entsprechenden Abstand ange
ordnet und mittels nicht näher dargestellter Verbindungsstreben,
die mit einer Anzahl von Schrauben 6 an den Lagerplatten 5 ver
ankert sind, mit der ersten Lagerplatte 5 starr verbunden. Der
Zufuhrtisch 2, die erste Falttasche 3 und die zweite Falttasche
4 sind ebenfalls durch nicht näher dargestellte Mittel an den
beiden Lagerplatten 5 befestigt.
Das Walzenaggregat 1 umfaßt außerdem eine Mehrzahl von Faltwal
zen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier an der Zahl, näm
lich eine angetriebene Faltwalze 7 sowie drei weitere Faltwalzen
8, 9 und 10. Durch diese vier Faltwalzen sind drei funktionell
einander zugeordnete Faltwalzen-Paare gebildet, wie nachstehend
noch erläutert werden wird. Die angetriebene Faltwalze 7 ist mit
tels eines Lagergliedes 11 an der Lagerplatte 5 drehbar veran
kert, während die Faltwalze 8 mittels eines Lagergliedes 12, die
Faltwalzen 9 mittels eines Lagergliedes 13 und die Faltwalze 10
mittels eines Lagergliedes 14 drehbar an der Lagerplatte 5 gela
gert ist. Es versteht sich von selbst, daß bei der zuvor erwähn
ten, zweiten Lagerplatte 5 eine identische Anordnung vorgesehen
sein kann, bzw. mit Vorteil vorgesehen ist.
Obwohl die generelle Funktionsweise einer solchen Faltmaschine als bekannt
vorausgesetzt wird, soll an dieser Stelle kurz darauf eingegangen
werden. Ein zu faltendes Blatt wird über den Zufuhrtisch 2 zwi
schen die Walzen 8 und 9 auf eine Weise eingeführt, die an
schließend noch näher erläutert werden wird. Die beiden Walzen 8
und 9 bilden somit ein erstes funktionelles Paar. Die vorlau
fende Kante des Blattes gelangt in die erste Falttasche 3 hinein
und wird gegen den darin verstellbar angeordneten Anschlag 15
anstoßen. Im dynamischen Betrieb gelangt derjenige Bereich des
Blattes, der sich im Zeitpunkt des Anstoßens der vorlaufenden
Kante an den Anschlag 15 oberhalb der beiden Walzen 7 und 8 be
findet, zwischen dieselben, so daß durch diese beiden Walzen 7
und 8 der erste Falz ausgebildet wird; diese beiden Walzen stel
len damit ein zweites, funktionelles Walzenpaar dar.
Das gefaltete Blatt wird nun durch die Walzen 7 und 8 weiterge
fördert und gelangt nun mit der Faltkante voran in die zweite
Falttasche 4 hinein, bis die zuvor ausgebildete Faltkante gegen
den ebenfalls verstellbar angeordneten Anschlag 16 anstößt. Der
in diesem Moment im Bereich der Walzen 7 und 10 befindliche
Blattabschnitt wird durch diese Walzen erfaßt, so daß der zweite
Falz ausgebildet wird, während dem das Blatt zwischen diesen bei
den Walzen 7 und 10 hindurchläuft; diese beiden letzteren bilden
somit das dritte, funktionelle Walzenpaar. Schließlich wird das
auf diese Weise zweimal gefaltete Blatt hinter den Walzen 7 und
10 ausgestoßen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Walze 7 durch nicht
näher dargestellte Mittel, z. B. von einem Elektromotor über einen
Riemen, angetrieben und ist mittels der beidseitig angeordneten
Lagerglieder 11 starr an den Lagerplatten 5 gelagert. Außerdem
ist durch die Lagerplatten 5 eine Welle 17 drehbar aufgenommen,
die in nicht dargestellter Weise, z. B. mittels Kugellagern, abge
stützt ist und die ebenfalls durch den zuvor erwähnten Elektromo
tor, z. B. über einen Riemenantrieb, in Rotation versetzt wird.
Diese Welle 17 dient als Antriebswelle für eine Förderrolle 18,
welche auf einer Hohlwelle 19 sitzt, die ihrerseits mittels La
schen 20 drehbar am Zufuhrtisch 2 gelagert ist.
Der Zufuhrtisch 2 ist in seinem Endbereich, in der Nähe des
ersten Walzenpaares 8, 9, mit einer Durchbrechung 21 versehen,
und die Anordnung der Hohlwelle 19 und damit der Förderrolle 18
ist so getroffen, daß letztere etwas durch die Durchbrechung 21
hindurch in den Bereich der oberen Auflagefläche des Zufuhrtisch
es 2 hinein ragt. Auf die nähere Ausbildung der Förderrolle 18
wird im folgenden noch eingegangen werden. Wesentlich in diesem
Zusammenhang ist, daß die Förderrolle 18 beim vorliegenden Aus
führungsbeispiel peripher angeordnete, die Außenfläche der Rolle
19 überragende Gummiringe 22 trägt, welche in Reibschlußverbin
dung mit der Antriebswelle 17 stehen. Dadurch wird erreicht, daß
die rotierende, vom Motor angetriebene Welle 17 die Förderrolle
18 in Drehung versetzt.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, kann die Antriebswelle 17 als
einfache, volle Stahlwelle ausgebildet sein, währenddem die auf
der Hohlwelle 19 sitzende Förderrolle 18 als zylindrischer Hohl
körper ausgebildet sein kann. Im allgemeinen wird es genügen,
eine einzige, in der Mitte des Zufuhrtisches 2 angeordnete För
derrolle 18 vorzusehen, doch ist es auch denkbar, insbesondere
bei der Verarbeitung von verhältnismäßig breiten Bögen 2, zwei
entsprechend ausgebildete, im Bereich der beiden Enden der Hohl
welle 19 angeordnete Förderrollen 18 vorzusehen. Naheliegender
weise sind diese dann auf einer gemeinsamen Hohlwelle befestigt.
Aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 ist zu ersehen, daß die
Hohlwelle 19 mit einer Anzahl Öffnungen 23 versehen ist. Ande
rerseits ist diese Hohlwelle 19 endseitig an eine Unterdruckquel
le angeschlossen, so daß im Inneren der Hohlwelle 19 ein Vakuum
entsteht. Dieses überträgt sich über die Öffnungen 23 auf den
Innenraum der hohlzylindrischen Förderrolle 18. Letztere besitzt,
wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, eine Anzahl peripher angeordneter
Öffnungen 25, über welche ein vom Stapel auf dem Zufuhrtisch 2
in die Faltmaschine zu förderndes Blatt läuft. Somit ist sicher
gestellt, daß jeweils das unterste Blatt eines Stapels von Bö
gen, der auf dem Zufuhrtisch zur Verarbeitung bereitliegt, von
der Förderrolle 18 angesaugt und infolge deren Rotation dem zu
nächst liegenden Walzenpaar 8, 9 zugeführt wird.
Weiter kann der Fig. 3 entnommen werden, daß die Förderrolle 18
mit zwei endseitig angeordneten Gummiringen 22 versehen ist. Die
se stehen etwas über die Umfangsfläche, in welcher die Öffnun
gen 25 ausgebildet sind, hervor und stehen mit der Oberfläche der
Antriebswelle 17 in Reibkontakt. Der in Fig. 3 rechtsseitige
Stutzen 19a der Hohlwelle 19 ist auf nicht näher dargestellte
Weise an die erwähnte Unterdruckquelle angeschlossen.
Die Förderrolle 18 ist am Zufuhrtisch 2 gelagert, währenddem die
Antriebswelle 17 im Maschinengestell 5 Aufnahme findet. Beim
Einsetzen des Tisches 2 in die Faltmaschine gelangt die Förder
rolle 18 somit zwangsläufig in Reibschlußkontakt mit der An
triebswelle 17, ohne daß Zahnräder in Eingriff zu bringen oder
ohne daß Antriebsriemen zu montieren wären. Dies vereinfacht die
Handhabung der Faltmaschine in beträchtlichem Maße.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind verschiedene, hier
nicht näher diskutierte Ausführungsvarianten denkbar. So kann es
gegebenenfalls vorteilhaft sein, die Antriebswelle 17 und nicht
die Förderrolle 18 mit umfangsseitig überstehenden Reibschluß
gliedern, z. B. mit Ringen aus Kautschuk oder Kunststoff, zu ver
sehen. Auch ist es nicht unbedingt erforderlich, die Förderrolle
18 als Hohlkörper auszubilden und mit Unterdruck zu beaufschla
gen, sondern sie kann als einfache Reibförderrolle ausgebildet
sein, die gegebenenfalls mit einer korrespondierend angeordneten,
weiteren Förderrolle paarweise zusammenarbeitet.
Claims (5)
1. Faltmaschine zum Falten von Bögen aus Papier oder papierähn
lichem Blattmaterial, mit einer Mehrzahl von Faltwalzen, die
endseitig in einem Maschinengestell drehbar gelagert und von
einem Motor angetrieben sind und die paarweise zur Faltung von
Bögen zusammenarbeiten, wobei die Bögen mittels eines an die
Faltmaschine ansetzbaren Zufuhrtisches zuführbar sind und wobei
im Bereich des faltwalzenseitigen Endes des Zufuhrtisches zur
Förderung des zu faltenden Bogens zum ersten Faltwalzenpaar hin
zumindest eine Förderrolle vorgesehen ist, die durch eine Öff
nung im Zufuhrtisch in dessen Auflagebereich hineinragt, da
durch gekennzeichnet, daß die Förderrolle bzw. Förderrollen
(18) an der Unterseite des Zufuhrtisches (2) frei drehbar gela
gert ist bzw. sind daß am Maschinengestell (5) eine parallel
zur Förderrolle bzw. zu den Förderrollen (18) gelagerte, vom
Maschinenantrieb in Drehung versetzbare Antriebswelle (17) vor
gesehen ist und daß die Förderrolle bzw. die Förderrollen (18)
und die Antriebswelle (17) mittels zumindest eines auf der För
derrolle bzw. den Förderrollen (18) oder der Antriebswelle (17)
peripher angeordneten Reibschlußgliedes (22) in Antriebsverbin
dung stehen.
2. Faltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderrolle bzw. Förderrollen (18) mit je zwei endseitig
angebrachten, über den Umfang hervorstehenden Ringelementen
(22), die das Reibschlußglied bilden, versehen ist bzw. sind.
3. Faltmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringelemente (22) aus Kautschuk oder Kunststoff beste
hen.
4. Faltmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine bezüglich des Zufuhrtisches (2) mittig
angeordnete Förderrolle (18) vorgesehen ist.
5. Faltmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Förderrolle bzw. die Förderrollen (18)
als Hohlkörper ausgebildet und mit umfangsseitig angebrachten
Öffnungen (25) versehen ist bzw. sind und daß der Innenraum
(24) des bzw. der Hohlkörper an eine Unterdruckquelle ange
schlossen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843428309 DE3428309C2 (de) | 1984-08-01 | 1984-08-01 | Faltmaschine |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843428309 DE3428309C2 (de) | 1984-08-01 | 1984-08-01 | Faltmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3428309A1 DE3428309A1 (de) | 1986-02-13 |
| DE3428309C2 true DE3428309C2 (de) | 1995-06-08 |
Family
ID=6242078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (1) | DE3428309C2 (de) |
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1984
- 1984-08-01 DE DE19843428309 patent/DE3428309C2/de not_active Expired - Fee Related
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1985
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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