DE3424425A1 - Tuerverschluss, insbesondere fuer kuehlraeume - Google Patents
Tuerverschluss, insbesondere fuer kuehlraeumeInfo
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Description
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- Türverschluß, insbesondere für Kühlräume
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Türverschluß, insbesondere für Kühlräume, mit einem Schließkloben und einer den Schließkloben in Schließstellung haltenden, federbelasteten Schloßfalle, die gegen die Kraft der Feder über ein mechanisches Betätigungsglied aus der den Schließkloben verriegelnden Stellung in die Offenstellung überführbar ist.
- Bei bekannten Türverschlüssen erfordert das öffnen und Schließen der Tür einen oder mehrere Handgriffe, z.B.
- Verschwenken eines auf das Betätigungsglied einwirkenden Hebels. Häufig ist es nicht möglich, die Tür zu öffnen, wenn dafür nicht eine Hand der Bedienungsperson frei ist. Bei diesen Türverschlüssen ist es auch nicht möglich, den Türverschluß zu entriegeln oder zu sperren.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türverschluß zu schaffen, der in der Bedienung nicht nur einfach, sondern auch vielseitig ist.
- Diese Aufgabe wird bei einem Türverschluß der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Schloßfalle an einen Elektromagneten gekuppelt ist, dessen Stromzufoßht über eine Schalteinrichtung steuerbar ist.
- Bei einem derartigen Türverschluß erfolgt die Entriegelung des Schließklobens über den aktivierbaren Elektromagneten, der bei Erregung die Schloßfalle in die Offenstellung überführt. Je nach Ausbildung der Schalteinrichtung kann das über einen entsprechenden Schalter am Türverschluß oder aber auch von entfernter Stelle aus erfolgen. Mit dem Elektromagneten läßt sich aber nicht nur das öffnen, sondern auch das Verriegeln leicht durchführen. Sofern nämlich über die Schalteinrichtung die Stromzufuhr unterbrochen ist, bleibt die Betätigung eines am Türschloß angeordneten, im Stromkreis des Elektromagneten liegenden Schalterswirkungslos. Es versteht sich, daß die Schalteinrichtung so ausgestaltet sein kann, daß von einer zentralen Stelle aus mehrere Türverschlüsse steuerbar sind oder bei mehreren Türverschlüssen eine gegenseitige Verriegelung dadurch bewirkt wird, daß bei Stromzufuhr zu dem Elektromagneten des einen Türverschlusses die Stromzufuhr zum Elektromagneten des anderen Türverschlusses unterbrochen ist.
- Nach einer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Schalteinrichtung aus zwei in Reihe im Stromversorgungskreis des Elektromagneten liegenden Schaltern, von denen der eine zum Einschalten des Stroms durch eine von Hand zu betätigende Taste und der andere zum Unterbrechen der Stromzufuhr durch die in die Offenstellung überführte Schloßfalle dient. Bei dieser Ausgestakung kann der Elektromagnet auch bei andauernder Betätigung der Taste nicht durch weitere Stromzufuhr überlastet werden, weil der zweite, durch die in die Offenstellung überführte Schloß falle betätigte Schalter die Stromzufuhr unterbricht.
- Damit nach Erregung des Elektromagneten und Uberführung der Schloßfalle in die Offenstellung die Tür auch dann noch geöffnet werden kann, wenn während der Erregung des Magneten die Tür durch äußere Krafteinwirkung geschlossen gehalten wurde, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an der Schloß falle eine federbelastete Sperre angelenkt, mit der sich die in die Offenstellung überführte Schloßfalle auf dem Schließkloben abstützt. Bei dieser Ausgestaltung bleibt die Schloßfalle auch nach der Erregung des Elektromagneten solange in der den Schließkloben freigebenden Offenstellung, bis daß die Tür, beispielsweise durch die elastische Gummidichtung, geöffnet wird.
- Bei der Erfindung kommt dem mechanischen Betätigungsglied nur eine Hilfsfunktion zu, und zwar in der Weise, daß es bei Stromausfall das öffnen des Türverschlusses ermöglicht. Sofern gefordert wird, daß das von der Innenseite der Tür erfolgen soll, ist das mechanische Betätigungsglied auf der Türinnenseite angeordnet und über eine Steuerkurve mit der Schloßfalle gekuppelt.
- Um die Tür von außen bei Stromausfall öffnen zu können, kann ein weiteres, mechanisches Betätigungsglied der Schloßfalle hinter einem verschließbaren Fenster im Türgriff angeordnet sein. Das Fenster ist vorzugsweise durch einen im Türgriff gelagerten Schieber verschließbar, der durch den Exzenter eines Schließzylinders verschiebbar ist. Dadurch wird gewährleistet, daß nur befugte Personen bei Stromausfall die Tür öffnen können.
- Die Taste für die Stromzufuhr zum Elektromagneten ist vorzugsweise im Türgriff angeordnet. Zur Sicherung gegen unbefugtes öffnen kann sie mittels eines ebenfalls im Türgriff angeordneten Schließzylinders verriegelbar sein.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
- Im einzelnen zeigen Fig. 1 einen Türverschluß, Fig. 2 den Türverschluß gemäß Fig. 1 im Längsschnitt nach der Linie I - I der Fig. 1 und Fig. 3 den Türverschluß gemäß Fig. 1 im Querschnitt nach der Linie II - II der Fig.2.
- Der Türverschluß besteht aus einer einen Schließkloben 1 aufweisenden und an einer Tür 2 befestigten Griffleiste 3 und einem eine Schloßfalle 4 aufnehmenden, an einem Türrahmen 5 befestigten Gehäuse 6. Zwischen der geschlossenen Tür 2 und dem Türrahmen 5 ist eine zusammengepreßte, gummielastische Dichtung 7 eingeklemmt.
- Die Schloßfalle 4 ist in dem Gehäuse 6 in dessen Längsrichtung verschiebbar. Sie ist an dem Anker 8 eines Elekmagneten 9 angekuppelt. Eine auf dem Anker 8 sitzende Schraubenfeder 10 hält die Schloßfalle 4 in der in der Zeichnung dargestellten, unteren Verriegelungsstellung.
- Wird der Elektromagnet 9 erregt, wird die Schloßfalle 4 gegen die Kraft der Feder 10 im Gehäuse 6 nach oben verlagert. In nicht dargestellten Stromkreis der Erregerwicklung des Elektromagneten 9 sind zwei Schalter 11,12 der der in Reihe angeordnet. Während der Schalter 12 bei/in der Zeichnung dargestellten Stellung der Schloßfalle 4 geschlossen ist, ist der Schalter 11 geöffnet. Durch Schließen des Schalters 11 kann also der Stromkreis zur Erregerwicklung des Magneten 9 geschlossen werden.
- Bei geschlossener Tür hintergreift eine von den Ästen eines gabelförmigen Ansatzes 13 getragene Rolle 14 eine Nase 15 des Schließklobens 1. An einem zweiten Ansatz 16 der Schloßfalle 4 ist ein gegen die Kraft einer Feder 17 verschwenkbares Sperrglied 18 gelagert. Durch einen mit der Nase 15 eine Stufe bildenden Vorsprung 19 des Schließklobens 1 wird das Sperrglied 18 bei geschlossener Tür in der verschwenkten Lage gehalten. Wird die Schloßfalle * beispielsweise durch Erregung des Elektromagneten 9, aus der in der Zeichnung dargestellten Verriegelungsstellung in die Offenstellung überführt, in der die Rolle 14 die Nase 15 des Schloßklobens freigibt, dann öffnet sich die Tür 2 unter der Wirkung der gummielastischen Dichtung 7. Sollte die Tür nicht unter der Wirkung der Dichtung 7 aufspringen, weil sie durch auf sie einwirkende Kräfte von außen geschlossen gehalten wird, dann rastet das Sperrglied 18 unter der Wirkung der Feder 17 in die von der Nase 15 und dem Vorsprung 19 gebildete Stufe ein und hält die Schloßfalle 4 in der Entriegelungsstellung. Nach Wegfall der auf die Tür 2 von außen einwirkenden Kräfte springt die Tür unter der Wirkung der Gummidichtung auf, ohne daß erneut der Elektromagnet 9 erregt werden muß.
- Schließlich trägt die Schloßfalle 4 einen gabelförmigen Ansatz 20, zwischen dessen Gabelästen ein Brückenglied 21 für die Betätigung des Tasters des Schalters 12 vorgesehen ist und dessen Gabelastenden eine Steuerkurve 22 tragen, die mit einem entsprechend gestalteten Schieber 2 der vom Innern des Raumes von Hand zu betätigen ist, derart zusammenwirkt, daß bei Verschiebung des Schiebers 23 die Schloßfalle 4 aus der Verriegelungsstellung in die Offenstellung überführt wird. Das öffnen des Türverschlusses ist also auf diese rein mechanische Art und Weise vom Innern des Kühlraumes möglich.
- In der Griffleiste 3 ist ein großflächiger, federnd abgestützter Taster 24 und unmittelbar darunter ein Schließzylinder 25 angeordnet. Der Taster 24 trägt an einem Arm 26 einen Stift 27, mit dem über eine gummielastische Schutzmembrane 28 der Schalter 11 betätigbar ist. Mit dem Exzenter 29 des Schließzylinders 25 ist einerseits ein Sperrglied 30 und andererseits ein Schieber 31 verschiebbar. In der in der Zeichnung dargestellten Stellung befindet sich das Sperrglied 30 im Weg des Tasters 24, so daß dieser nicht eingedrückt werden kann und damit auch der Schalter 11 nicht geschlossen werden kann. Außerdem verschließt der Schieber 31 ein Fenster 32 in der Griffleiste 3, hinter der ein Vorsprung 33 der Schloßfalle 4 sich befindet. Der Schieber 31 vor dem Fenster 32 ist durch eine in der Griffleiste 3 sitzende Deckelschraube 34 abgedeckt. Nach Entfernen der Deckelschraube 34 und bei durch den Schieber 31 freigegebenem Fenster 32 ist der Vorsprung 33 mit einem Werkzeug, z.B. einem Schraubenzieher, von außen erreichbar, so daß die Schloßfalle 4 zur Freigabe des Schließklobens 3 nach oben verlagert werden kann.
Claims (8)
- Ansprüche: Ö Türverschluß, insbesondere für Kühlräume, mit einem Schließkloben und einer den Schließkloben in Schließstellung haltenden, federbelasteten Schloßfalle, die gegen die Kraft der Feder über ein mechanisches Betätigungsglied aus der den Schließkloben verriegelnden Stellung in die Offenstellung überführbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Schloßfalle (4) an einem Elektromagneten (4,9) gekuppelt ist, dessen Stromzufuhr über eine Schalteinrichtung (11,12) steuerbar ist.
- 2. Türverschluß nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (11,12) aus zwei in Reihe im Stromversorgungskreis des Elektromagneten (8,9) liegenden Schaltern besteht, von denen der eine zum Einschalten des Stromes durch eine von Hand zu betätigende Taste (24,26,27) und der andere zum Unterbrechen der Stromzufuhr durch die in die Offenstelung überführte Schloßfalle (4) dient.
- 3. Türverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schloßfalle (4) eine federbelastete Sperre (18) angelenkt ist, mit der sich die in die Offenstellung überführte Schloßfalle (4) auf dem Schließkloben (1) abstützt.
- 4. Türverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanische Betätigungsglied (23) auf der Innenseite der Tür (2), bzw. des Türrahmens (5) angeordnet und über eine Steuerkurve (22) mit der Schloßfalle (4) gekuppelt ist.
- 5. Türverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste (24,26,27) im Türgriff (3) angeordnet ist.
- 6. Türverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste (24,26,27) mittels eines ebenfalls im Türgriff (3) angeordneten Schließzylinders (25) verriegelbar ist.
- 7. Türverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres, mechanisches Betätigungsglied (33) hinter einem verschließbaren Fenster (32) im Türgriff (3) angeordnet ist.
- 8. Türverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (32) durch einen im Türgriff (3) gelagerten Schieber (31) verschließbar ist, der durch den Exzenter (29) eines Schließzylinders (25) verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843424425 DE3424425C2 (de) | 1983-10-18 | 1984-07-03 | Türverschluß, insbesondere für Kühlräume |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3337732 | 1983-10-18 | ||
| DE19843424425 DE3424425C2 (de) | 1983-10-18 | 1984-07-03 | Türverschluß, insbesondere für Kühlräume |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3424425A1 true DE3424425A1 (de) | 1985-05-02 |
| DE3424425C2 DE3424425C2 (de) | 1986-12-04 |
Family
ID=25814927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843424425 Expired DE3424425C2 (de) | 1983-10-18 | 1984-07-03 | Türverschluß, insbesondere für Kühlräume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3424425C2 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0562134A1 (de) * | 1992-03-24 | 1993-09-29 | Trumpf Schloss- Und Beschlagfabrik G.M.B.H | Kühlraumtürverschluss |
| WO1996030910A1 (de) * | 1995-03-31 | 1996-10-03 | Nsm Aktiengesellschaft | Wiedergabe-/aufzeichnungs- und/oder ausgabegerät für informationsträger |
| EP0838180A3 (de) * | 1996-09-26 | 1999-07-28 | Accumulata-Verwaltungs Gmbh | Kühleinrichtung mit mehreren verschliessbaren Fächern |
| EP3498950A1 (de) | 2017-12-18 | 2019-06-19 | Vestel Elektronik Sanayi ve Ticaret A.S. | Adaptives kühlschrankkindersicherungssystem |
| US11629905B2 (en) | 2013-01-18 | 2023-04-18 | Triteq Lock And Security, Llc | Cooler lock |
| US11852396B2 (en) | 2013-01-18 | 2023-12-26 | Triteq Lock And Security, Llc | Cooler and freezer lock |
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1984
- 1984-07-03 DE DE19843424425 patent/DE3424425C2/de not_active Expired
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| EP3498950A1 (de) | 2017-12-18 | 2019-06-19 | Vestel Elektronik Sanayi ve Ticaret A.S. | Adaptives kühlschrankkindersicherungssystem |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3424425C2 (de) | 1986-12-04 |
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Legal Events
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