DE342196C - Greifvorrichtung zum Verladen von Schuettgut, insbesondere zum Beladen von Grubenwagen in Kalibergwerken - Google Patents

Greifvorrichtung zum Verladen von Schuettgut, insbesondere zum Beladen von Grubenwagen in Kalibergwerken

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DE342196C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/40Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
    • E02F3/413Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device
    • E02F3/4135Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device with grabs mounted directly on a boom

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Greifvorrichtung zum Verladen von Schüttgut, insbesondere zum Beladen von Grubenwagen in Kalibergwerken. Das Bestreben im Kalibergbau geht dahin, die bisher von Hand beladenen Grubenwagen auf mechanischem Wege zu füllen.
  • Die bekannten Verlade- und Fördereinrichtungen sind für die Eigenarten dieses Betriebes nicht geeignet, da sie einesteils für eine bestimmte Leistung einen verhältnismäßig großen Raum beanspruchen, wie z. B. Greiferkraue und Löffelbagger, so daß sie in einem so engen Raum, wie es die Strecken eines. Bergwerkes sind; nicht aufgestellt, noch bebegt werden können. Andere Einrichtungen eignen sich nicht für die selbsttätige Aufnahme von wahllos großem Fördergut, wie es das Absprengen des Salzes mit sich bringt, z. B. Becherwerke und Kratzer. Weitere Fördereinrichtungen nehmen Fördergut nicht selbsttätig auf; sondern müssen beschickt werden, wie Förderschnecken, Förderbänder und Schaukelbecherwerke.
  • Für das Erfassen großer Stücke eignen sich zuverlässig nur die bekannten Selbstgreifer, die aus zwei Schalen oder Schaufeln bestehen, die sich vermittels eines Seil- oder-Kettenwerkes (Flaschenzuges) zu einem Behälter schliefen. Der Greifer hängt gewöhnlich an einem Ausleger oder an einer Laufkatze und wird durch ein oder mehrere Seile oder Ketten gehoben und gesenkt. Für eine bestimmte Leistung gebraucht er jedoch eine gewisse Eigenhöhe, die ihn für die Verwendung in einem Kaliwerk unter Tage ungeeignet macht. Es sind bereits Greiferkonstruktionen bekannt, bei denen das Öffnen und Schließen der Greiferschalen durch in Rahmen gelagerte Windwerke bewirkt wird. Teils werden diese Windwerke unmittelbar durch Elektromotoren angetrieben, teils durch Seile, die über die Auslegerrollen zur Antriebstrommel geführt sind. Die Greifer selbst hängen an Seilen. Durch diese Windwerke ist jedoch an der Bauhöhe der Greifer nichts Wesentliches gespart worden. Ferner sind Konstruktionen bekannt, welche die Bauhöhe der Greifer dadurch niedrig halten, daß die, die Seilrollen tragende Traverse in dem Korb gegen Verdrehen und Verecken geführt wird. Auch bei diesen Konstruktionen konnte die Bauhöhe nicht wesentlich verringert werden.
  • Die Erfindung besteht in einer Greiferkonstrurktion in Verbindung mit einem Ausleger und mit einem Kranwagen, welche geringsten Raumverhältnissen Rechnung trägt, so daß sie in einem Kaliwerk unter Tage zum Beladen der Grubenwagen Verwendung finden kann, ebenso in niedrigen Schuppen oder Lagerräumen zum Rückverladen von Kohlen und sonstigem Gut in Wagen.
  • Um die Bauhöhe des Greifers so gering wie möglich zu halten, ist der Greifer mit seinem Rahmen unmittelbar am Kopf eines Auslegers stabil aufgehängt und dient die in den Aufhängelagern des Greifers gelagerte Welle zum Antrieb des Windwerkes zum Öffnen und Schließen der Greiferschalen.
  • Die Maschine ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In den Abb. i und 2 ist i ein Fahrgestell mit zwei Lenkrädern 2 zum Steuern und zwei angetriebenen Rädern3 zum Verfahren des Gestells mit motorischer Kraft. Auf dem Drehtisch q: ist der Ausleger 5 angeordnet, welcher .um die Lager der Achse 6 drehbar ist, die gleichzeitig zur Überleitung der weiteren Antriebe dient. Am Kopf des Auslegers 5 hängt an den Lagern der Welle 7 der Rahmen B. Die Schalen g, g sind gelenkartig miteinander verbunden; ihre Drehzapfen ruhen in Gleitlagern =o, =o an oder im Rahmen 8, so daß sie der Bewegung der Schalen beim Öffnen oder Schließen des Greifers folgen können. Um ein Ecken der Schalen in dem Rahmen 8 zu vermeiden, sind die gegenüberliegenden Gleitlager durch Stangen i i, =i und den Doppelhebeln =z miteinander verbunden. Andernfalls können auch die Drehzapfen der Schalen feststehend gemacht und die letzteren durch unstarre Gelenke verbunden werden. Die Arbeit des auf dem Fahrgestell x angeordneten Motors x3 wird in bekannter Weise auf die Achse 6 übertragen und von hier durch die Kette =q. auf die Welle 7 übergeleitet. Die Welle 7 treibt ein am Rahmen 8 angebrachtes Windwerk 15, das zum Öffnen und Schließen des Greifers dient. Das Heben und Senken des Greifers bzw. das Schwenken des Auslegers in senkrechtem Sinne geschieht durch die Welle 16, die ihren Antrieb ebenfalls von der Achse 6 durch die Kette 17 erhält. Auf der Welle 16 sitzen Zahnritzel 18, die in Zahnsegmente i9 eingreifen und beim Antrieb der Welle 16 den Ausleger mit Greifer. heben oder senken.
  • Abb. i zeigt den Greifer beim Aufnehmen von Schüttgut, Abb. 2 zeigt ihn gehoben und über einen Wagen geschwenkt in geschlossenem und geöffnetem Zustand. Gegebenenfalls kann auch der Greifer in einen Trichter ausschütten, unter den die leeren Wagen gestellt werden.
  • Abb.3 zeigt eine andere Ausführungsart der Greifvorrichtung, bei welcher der Ausleger in seiner Hauptbewegung in senkrechter Ebene so weit geschwenkt wird, daß er den Greifer über sich hinweg auf die andere Seite der Vorrichtung zum Entleeren in Wagen hebt.
  • Die Greifvorrichtung kann außer in Kalibergwerken auch. für jeden andern Zweck gebraucht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Greifvorrichtung zum Verladen von Schüttgut, insbesondere zum Beladen von Grubenwagen in Kalibergwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) des Greifers am Kopf eines schwenkbaren Auslegers (5) so aufgehängt ist, daß die in den Aufhängelagern sich drehende Welle (7) zum Antrieb des Windwerkes (i5) zum Öffnen und Schließen des Greifers dient.
  2. 2. Greifvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Schwenkpunkte des Auslegers (5) gelagerte Welle (6) zur Überleitung der Arbeit des auf dem Fahrgestell (z) angeordneten Motors (i3) auf die Welle (7) im Kopf des Auslegers (5) und auf die Welle (i6) zum Heben und Senken des Auslegers benutzt wird.
  3. 3. Greifvorrichtung nachAnspruch i und2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Ausleger (5) auf dem Fahrgestell (i) so gelagert ist, daß er den Greifer zum Entleeren in Wagen .über sich hinwegheben kann.
DE1920342196D 1920-05-26 1920-05-26 Greifvorrichtung zum Verladen von Schuettgut, insbesondere zum Beladen von Grubenwagen in Kalibergwerken Expired DE342196C (de)

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