DE342133C - - Google Patents

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DE342133C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00—Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14—Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24—Binding; Briquetting ; Granulating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Entwässerung von Gichtstaubschlamm. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entwässern von Gichtstaubschlamm. Es kommt darauf an, daß der Gichtstaubschlamm mit porösen oder nichtporösen Filtrationskörpern, wie z. B. Erzklein, Koksklein u. dgl., vermischt und in diesem Gemenge einem Naßpreßverfahren unterworfen wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß durch diese Behandlungsweise eine intensive Entwässerung des Schlammes in höchst wirtschaftlicher Weise erzielt werden kann. Gegebenenfälls kann das Verfahren auch im Kreislauf in der Weise durchgeführt werden, daß von dem Fertigprodukt die für das Naßpressen jeweils nötigen Zusatzmengen fortlaufend entnommen werden, so daß man die Herbeischaffung besonderer Zusatzkörper erspart bzw. fremde Zusatzkörper in weniger großen Mengen gebraucht; Andere schlammartige Produkte, z. B. Kohlenschlamm oder Torf, hat man schon in der Weise entwässert, daß man sie, mit porösen oder nichtporösen Stoffen gemischt, einem Naßpreßverfahren unterwirft.
  • Die Anwendung dieses Verfahrens bei der Entwässerung von Gichtstaubschlamm ist aus dem Grunde von wesentlicher Bedeutung, weil die Wiedereinführung des Gichtstaubes in den Hochofenbetrieb bisher erhebliche Schwierigkeiten bereitet hat.
  • Die Befreiung des Gichtstaubschlammes-vom Wasser durch Wärmebehandlung verbietet sich mit Rücksicht auf die Kosten, während die Entfernung des Wassers durch Auspressen bisher weder gelungen ist, noch überhaupt versucht wurde.
  • Die Schwierigkeiten lassen sich ohne weiteres durch das vorliegende Verfahren beseitigen. Dabei ist als wichtig noch hervorzuheben, daß der vom Wasser befreite Gichtstaub auf das innigste mit Materialien gemischt wird, die seine Wiederverwendung im Hochofen begünstigen bzw. überhaupt erst möglich machen.
  • Wenn man getrockneten Gichtstaub ohne irgendwelche Beimengungen in den Ofen wieder einführt, so hat man keine Gewißheit, daß die in dem Staub enthaltenen Oxyde tatsächlich auch reduziert werden, weil die Gefahr so groß ist, daß sie durch den Wind unverändert herausgerissen werden.
  • Das ist natürlich unmöglich, wenn der Gichtstaub nach dem vorliegenden Verfahren mit Erzklein oder Koksklein gemischt wird, da er gewissermaßen an diese Beimengungen gebunden ist, die ihn im Ofen zurückhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Entwässerung von Gichtstaubschlamm, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlamm mit porösen oder nichtporösen Filtrationskörpern, wie Erzklein, Koksklein u. dgl., vermengt und in diesem Gemenge einem Naßpreßverfahren unterworfen werden.
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