DE342120C - Einbruchsicherung - Google Patents

Einbruchsicherung

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DE342120C
DE342120C DE1920342120D DE342120DD DE342120C DE 342120 C DE342120 C DE 342120C DE 1920342120 D DE1920342120 D DE 1920342120D DE 342120D D DE342120D D DE 342120DD DE 342120 C DE342120 C DE 342120C
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DE
Germany
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pawl
cords
thread
alarm according
burglar alarm
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DE1920342120D
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ALFRED BLANCK
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ALFRED BLANCK
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/12Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires
    • G08B13/126Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires for a housing, e.g. a box, a safe, or a room

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Es sind -bereits Einlbruchsicherungen mit einem vor den zu schützenden Einlaß gespannten, durch Feder- oder GewicJitswirkung dauernd straff gehaltenen Fadennetz bekannt, welches bei unbefugtem Eingriff gespannt oder zerrissen wird und hierbei mittels Gewichte den Schluß des Stromkreises einer elektrischen Alarmvorrichtung herbeiführt.
Von den bisher bekannten Einrichtungen
ίο dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Schluß der Stromkreiskontakte durch zwei frei aufgehängte Fallgewichte erfolgt, welche im Ruhezustande von jer einer zangenartigen Aufhängevorrichtung, gehalten werden, und von denen das eine durch das Spannen, das andere durch das Zerreißen des Fadennetzes ausgelöst wird.
Die zangenartigen Aufhängevorrichtungen
ao für die Fallgewichte bestehen hierbei aus je einem festen Kiefer und1 einem drehbaren Kiefer, welcher für gewöhnlich durch Sperrklinken geschlossen gehalten wird, von denen die eine durch das Spannen, die andere dagegen durch das Zerreißen des Fadennetzes aus 'dem Bereich des drehbaren Kiefers gezogen wird.
Gemäß weiterer Erfindung erfolgt die Auslösung der einen Sperrklinke beim Spannen des Fadennetzes durch das Ausschwingen eines Schalthebels, welcher die ihm erteilte Drehbewegung durch einen mittels Schaltrades und Sperrklinke mit ihm gekuppelten Hebel auf die Sperrklinke überträgt, während die Auslösung der anderen Sperrklinke dadurch erfolgt, daß der Schalthebel beim Zerreißen des Fadennetzes durch Feder- oder Gewichtswirkung in entgegengesetzter Richtung ausgeschwungen wird und diese Bewegung durch ein die Feder und den Schalthebel verbindendes Gestänge auf die Sperrklinke überträgt.
Sämtliche Schnüre sind für die Außerbetriebsetzung in an sich bekannter Weise auf -einer Walze aufrollbar, welche erfindungs- 4-5 gemäß zur Aufnahme der freien Fadenenden dient und an den Enden mit Zahnrädern versehen ist, mittels deren sie an Zahnstangen unter gleichbleibender Spannung der Schnüre zwecks Freigabe der zu schützenden Öffnung hochgewunden werden kann. Die Schnüre laufen hierbei in gleichfalls bekannter Weise durch eine ein- und ausschaltbare Klemmvorrichtung, welche die Schnüre bei der Außerbetriebsetzung bremst und so die Signalauslösung verhindert.
Um zu vermeiden, daß Unbefugte die Alarmeinrichtung durch die Klemmvorrichtung außer Wirkung setzen, steht sie_ mit einer besonderen Sicherung in Verbindung. Diese hat verschiebbare Elemente, welche je nach ihrer Einstellung die Betätigung der Klemmeinrichtung zulassen oder die Alarmvorrichtung bei unbefugter Benutzung durch Nichteingeweihte in Gang setzen. Eine einfache Vorrichtung dieser Art läßt sich aus zwei nebeneinander in Führungen gleitenden Zahnstangen und einem Satz von Zahnrädern, welche so verschiebbar sind, daß sie wechselweise in die eine oder andere Zahnstange eingreifen, zusammenstellen. Je eine dieser ■ Zahnstangen wird mit der Klemmvorrichtung
und dem Signalauslösehebel in Verbindung gebracht, so daß man beim Einstellen eines in die Zahnstange der Klernmvorridhtung eingreifenden Rades . die Feststellung der Schnüre erreicht, während bei Benutzung eines in die Signalstange fassenden Rades die Signalauslösung in Tätigkeit tritt. Durch verschiedenartiges Einstellen der Räder in die eine oder andere Zahnstange hat es der ίο Besitzer der Alarmvorrichtung in der Hand, für den nicht Eingeweihten die Benutzung so zu gestalten, daß beim Andrehen eines Rades die Alarmvorrichtung zur Wirkung kommt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung in
Abb. ι scihematisch im Schnitt durch den Rahmen mit Schnüren, welcher vor dem zu schützenden Einlaß angebracht wird. Abb. 2 bis 9 geben Einzelheiten der Schalteinrichtungen wieder.
Der Rahmen 1 trägt obere Rollen 2, über welche die Spannschnüre 3 laufen und bis zu einer Walze 4 abwärts geführt sind. Der Rahmen 1 wird so angeordnet, und die Schnüre werden dem zu schützenden Einlaß so angepaßt, daß jede Bewegung des Schließmittels (Tür, Fenster, Fensterscheibe u. dgl.) eine Einwirkung auf die Schnüre ausübt, so daß diese beim Öffnungsversuch des Einlasses entweder besonders angespannt werden oder zerreißen. Die Schnüre 2 laufen über eine Führung 5 hinweg und sind mit ihrem anderen Ende an dem Hebelarm 6 des Sperrhebeis 7 befestigt, der bei 8 drehbar gelagert ist und beim Drehen in der Pfeilrichtung mit dem auf seinem Klinkenrade sitzenden Anschlag 9 eine Sperrklinke 10 betätigt, die mit ihrer Sperrnase 11 den Zangenarm 12 festhält. Der Arm 12 der Zange 13 hält in der Sperrstellung die Zange geschlossen und somit das eingehängte Gewicht 14 in Hochstellung. Kommt jetzt eine Schnur zur Anspannung, beispielsweise durch Gegendrücken gegen eine Fensterscheibe, so wird der Hebelarm 6 angehoben, die Klinke mit dem Arm 8 in der Pfeilrichtung gedreht, der Hebel 10 aus der Sperrstellung gebracht und die Zange 13 durch das herabfallende Gewicht 14 geöffnet. Dieses drückt beim Abwärtsgleiten einen Kontaktstift 15 gegen die einen zur Signalrichtung führenden Stromkreis schließende Feder 16 und hält diesen Stromkreis dauernd geschlossen. Reißen Schriüre 3, so wird der Hebelarm 6 durch eine unter Federzug stehende Stange 17 abwärts gezogen, und die Stange 17 löst eine Klinke 18 aus, welche in der vorbeschriebenen Weise die Zange 13 zur Öffnung freigibt und durch das Abfallen des Gewichtes 14 die Signaleinrichtung betätigt. Die Federn 19, welche die Stangen 17 abwärts ziehen, sind der Einfachheit halber auf eine geschlitzte Achse 20 aufgeschoben. Es können sowohl so viel Federn 19 und Hebel 7 angeordnet sein, als Schnüre 3 vorhanden sind. Man kommt aber auch unter Umständen mit einem Hebel 7 und einer Feder 19 aus. Die auf der Walze 4 sitzenden Schnüre können durch Zahnrad- und Zahnstangengetriebe 21,22 gemeinsam aufgerollt werden, um den Einlaß für die übliche Benutzung frei zu machen. Sie werden zu diesem Zwecke durch eine Klemme 23, über, deren Rolle 24 sie laufen, festgebremst, damit keine Auslösung der Signaleinrichtung erfolgt. Die Klemmvorrichtung kann durch den Handhebel 25 und ein geeignetes Gestänge betätigt werden und steht ferner durch den Hebel 26 und Schnur 27 mit der Sicherungseinrichtung 28 (Abb. 7 bis 9) in Verbindung·. Die Schnur 27 greift an den Lenker 29 einer Zahnstange 30 an, welche nebst einer weiteren Zahnstange 32 in der Führung 31 gleitet. Von der Zahnstange 32 führt eine Verbindung 33 derart zur Signaleinrichtung, daß diese betätigt wird, sobald die Zahnstange 32 sich auf- oder abwärts bewegt. In dem Kasten 28 sind außerdem eine Anzahl von Zahnrädern 34 derart verschiebbar, daß sie, je nach ihrer Einstellung, entweder in die Zahnstange 30 oder 32 eingreifen können. Ihre Achsen 35 ragen aus dem Anzeigebrett 36 hervor und können von außen verschoben und gedreht werden. Zieht- man nun die Zahnstange 30 mittels eines Rades 34 abwärts, so werden die Schnüre 3 durch die Klemme 23 festgebremst. Wird dagegen ein in die Zahnstange 32 eingreifendes Rad 34 gedreht, so setzt diese unmittelbar die Signaleinrichtung in Tätigkeit.' Der Besitzer der Einbruchsicherung hat es also in der Hand, durch beliebiges Verschieben der Räder 34 in die eine oder andere 'Zahnstange' die Sicherungseinrichtung so einzustellen, daß ein Unbefugter kaum das zur Klemme üiuhre'nde Gestänge in Gang setzen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einbruchssicherung mit einem vor den zu schützenden Einlaß gespannten, durch Feder- oder 'Gewichtswirkung dauernd straff gehaltenen Fadennetz, welches bei unbefugtem Eingriff gespannt oder zerrissen wird und hierbei mittels Gewichte den Schluß des Stromkreises einer elektrischen Alarmvorrichtung herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schluß der Stromkreiskontakte (15, 16) durch zwei frei aufgehängte Fallgewichte (14) erfolgt, welche im Ruhezustande von je einer zangenartigen Aufhängevorrich-
    tung (i2, 13) gehalten werden, und von denen idas eine durch das Spannen, das andere dagegen durch das Zerreißen .des Fadennetzes (3) ausgelöst wird.
    2. Einbruchsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zangenartigen Aufhängevorrichtungen (12, 13) für die Fallgewichte (14) aus je einem festen Kiefer (13) %nd einem drehbaren Kiefer (12) bestehen, welcher für gewöhnlich durch Sperrklinken (10,11 bzw. 18) geschlossen gehalten wird, von denen die eine (10, 11) durch das Spannen, die andere (18) dagegen durch idas Zerreißen des Fadennetzes aus dem Bereich des drehbaren Kiefers (12) gezogen wird.
    3. Einbruchsicherung nach Ansprüchen ι und: 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der einen Sperrklinke (10, 11) beim Spannen des Fadenrietzes durch Ausschwingen eines Schalthebels (7) erfolgt, welcher die ihm erteilte Drehbewegung durch einen mittels Schaltrad und Sperrklinke mit ihm gekuppelten Hebei (9) auf die Sperrklinke (10, 11) überträgt, während die Auslösung der anderen Sperrklinke (18) dadurch erfolgt, daß der Schalthebel (7) beim. Zerreißen des Fadennetzes durch Feder- oder Gewichtswirkung (19) in entgegengesetzter Richtung ausgeschwungen wind und diese Be-
    wegung durch ein die Feder (19) und den Schalthebel (7) verbindendes Gestänge (17) auf die Sperrklinke (18) überträgt.
    4. Einbruchsicherung nach Ansprüchen ι bis_ 3, bei der die Schnüre für die Außerbetriebsetzung auf einer Walze aufrollbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (4) zur Aufnahme der freien Fadenenden 'dient und an den Enden mit Zahnrädern (22) versehen ist, mittels deren sie an Zahnstangen (21) unter gleichbleibender Spannung der Schnüre (3) zwecks Freigabe der zu schützenden Öffnung hochgewujiden werden kann.
    5. Einbruchsicherung nach Ansprüchen ι :bis 4, bei der die Schnüre durch eine ein- und ausschaltbare Klemmvorrichtung laufen, dadurch gekennzeichnet, daß " die Klemmvorrichtung (23) die Schnüre (3) bei der Außerbetriebsetzung bremst und .so die Signalauslösung verhindert.
    6. Einbruöhsicherung nach Ansprüchen ι bis S, dadurch !gekennzeichnet, daß die Einstellung der Klemmvorrichtung (23) durch ein Getriebe (28) mit verstellbaren Antriebselementen (30, 32, 34) (Zahnradtriöb o. dgl.) erfolgt, die beim Einstellen eines falschen Elementes (34) ,durch Unbefugte statt der Schnurklemrnen (23) die Signalauslösung 'betätigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920342120D 1920-02-03 1920-02-03 Einbruchsicherung Expired DE342120C (de)

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DE342120T 1920-02-03

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ID=6237829

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