DE3421152C2 - - Google Patents

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DE3421152C2
DE3421152C2 DE19843421152 DE3421152A DE3421152C2 DE 3421152 C2 DE3421152 C2 DE 3421152C2 DE 19843421152 DE19843421152 DE 19843421152 DE 3421152 A DE3421152 A DE 3421152A DE 3421152 C2 DE3421152 C2 DE 3421152C2
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liquor
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Application number
DE19843421152
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DE3421152A1 (de
Inventor
Erhard F. Dipl.-Ing. 4000 Duesseldorf De Rotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Eduard Kuesters Maschinenfabrik GmbH and Co KG
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Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Jigger der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Ein derartiger Jiffer ist aus der FR-PS 10 37 560 bekannt. Bei der bekannten Ausführungsform ist der Aus­ strömschlitz breit, so daß kein Rückstau stattfindet und die Flotte im wesentlichen drucklos umgewälzt wird. Die Möglichkeit einer Verringerung der Schlitzbreite ist hier­ bei nicht vorgesehen.
Ein in der Breite variierbarer Schlitz, der in einem als Rohr ausgebildeten Flottenverteiler einer Flottenauf­ tragsvorrichtung vorgesehen ist, ist aus der DE 23 65 079 A1 bekannt. Diese Auftragsvorrichtung erlaubt das Imprägnieren einer textilen Warenbahn bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur. Die Schlitzbreitenveränderung erfolgt dort mit am Rohrschlitz angeordneten Blenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Jigger der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art eine konstruktiv einfache Breitenänderung des Ausström­ schlitzes eines Flottenverteilers vornehmen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn­ zeichen des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Es ist hierdurch erreicht, daß der Ausströmschlitz feinfühlig auf geringe Breiten eingestellt werden kann, so daß auch Flotte mit einer über 100° erhöhten Temperatur gefahren und auf die Warenbahn aufgebracht werden kann, um dort auf einfache Weise, d. h. ohne den ganzen Jigger unter Druck zu setzen, eine Kurzzeit-Hochtemperaturbehandlung der Warenbahn zu ermöglichen, zum Beispiel ein Kurzzeit-Hochtemperaturauf­ bereiten der Warenbahnstruktur hinsichtlich ihrer Aufnahme­ bereitschaft gegenüber Färbe- und Fixiermitteln.
Die Sollbiegekerbe stellt die bevorzugte Stelle der Verformung dar, so daß das Rohr im ganzen im wesentlichen un­ verformt bleibt und lediglich die beiden durch die Sollbiege­ kerbe gebildeten Hälften des Rohrs gegeneinander angestellt werden. Auf diese Weise ist mit begrenzten Kräften eine be­ sonders präzise Justierung eines schmalen Ausströmschlitzes möglich.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 ermöglicht eine ein­ fache Steuerung der Anstellung auf der ganzen Länge des Aus­ strömschlitzes gleichzeitig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Er­ findung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungs­ gemäßen Jigger nach der Linie A-B in Fig. 2;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Jigger nach der Linie C-D in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch den Flottenverteiler entsprechend der Linie E-F in Fig. 1.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Jigger umfaßt eine Flottenwanne 10 mit einer Abdeckhaube 13 und Seitenwänden 11, 12. Die Abdeckhaube 13 kann geöffnet werden.
In dem Jigger sind Umwickelwalzen 1 und 2 ange­ ordnet, wobei die Warenbahn 3 von der Warenbahnrolle 1′ auf der Umwickelwalze 1 auf die Warenbahnrolle 2′ auf der Umwickelwalze 2 aufgewickelt wird oder umgekehrt. Die Warenbahn 3 läuft um die Umlenkrollen 4 und 5 und zwischen diesen Umlenkrollen 4, 5 unter dem Ausströmschlitz 6 des rohr­ förmigen, zwischen den Umlenkwalzen 4, 5 angeordneten Flot­ tenverteilers 7 entlang. Auf der Außenseite der Wandung des rohrförmigen Flottenverteilers 7 ist eine in Längs­ richtung verlaufende Sollbiegekerbe 8 angebracht, die dem Ausströmschlitz 6 gegenüberliegt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Flottenver­ teiler 7 in Trägern 14, 15 an den Seitenwänden 11, 12 montiert.
In der Flottenwanne 10 steht die Behandlungsflotte 20, deren Spiegel in dem Ausführungsbeispiel mit geringem Ab­ stand unterhalb des Flottenverteilers 7 gelegen ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, wird die Flotte 20 von der Flottenumwälzpumpe 21 aus der Flottenwanne 10 abgezogen und durch einen Flottendurchlauferhitzer 22 dem Flottenverteiler 7 zugeführt. Der Druck in diesem Kreislauf wird durch die Einstellung des Ausströmschlitzes 6 gesteuert. Die Flotten­ umwälzpumpe 21, der Flottendurchlauferhitzer 22 und der Flottenverteiler 7 mit der vor dem Ausströmschlitz 6 vor­ beilaufenden Warenbahn 3 bilden somit ein im wesentlichen geschlossenes Drucksystem.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, wie die Einstellung des Ausströmschlitzes 6 bewerkstelligt wird. Längs des durch ein Rohr gebildeten Flottenverteilers sind in gleichmäßigen Abständen Zugbolzen 30 angeordnet, die quer durch den Flottenverteiler 7 hindurchgehen und auf einer Seite außer­ halb der Wandung des Flottenverteilers 7 Muttern 35 auf­ weisen. Auf der anderen Seite sind die Zugbolzen 30 mit mit den Kolben 31 von hydraulischen Kolben/Zylindereinheiten 31, 32 verbunden, wobei sich die Zylinder gegen die Wandung des Flottenverteilers 7 von außen abstützen. Zwischen den Kolben 31 und den Zylindern 32 sind die Zugbolzen umgebende Schraubendruckfedern 33 angeordnet, die eine gewisse Spannung in den Zugbolzen 30 auch ohne hydraulischen Druck aufrechterhalten. Alle Kolben/Zylindereinheiten 31, 32 werden durch eine gemeinsame Zuleitung 34 mit Druckflüssig­ keit versorgt, die aus einer nicht dargestellten Druck­ flüssigkeitsquelle stammt. Bei Druckgabe wird also der Ausströmschlitz 6 des Flottenverteilers 7 auf seiner ganzen Länge gleichmäßig verengt.
Das Einströmrohr 40 ist mit Spiel in das in Fig. 3 rechte Ende des Flottenverteilers 7 eingefügt und durch Schraubbolzen 41 gehalten sowie einen nachgiebigen O-Ring abgedichtet, so daß die Zusammendrückung des Ausström­ schlitzes 6 nicht behindert wird. In entsprechender Weise ist vom gemäß Fig. 3 linken Ende her in den Flottenverteiler 7 ein stopfenförmiger Endverschluß 50 eingefügt, der von Schraubbolzen 51 gehalten ist.
Bei einem Jigger von 2 m Walzenlänge kann der Aus­ strömschlitz so eingestellt werden, daß bei einem Druck von 10 bar in dem Flottenverteiler 7 die auf die Warenbahn 3 treffende Flüssigkeit eine Ausströmgeschwindigkeit von ca. 40 m/sec besitzt. Die dabei erzielbare maximale Aus­ trittstemperatur ist 180°C. Es ergibt sich dabei eine Menge von ausströmender Flotte in der Größenordnung von ca. 1,5 bis 4 l/sec.

Claims (2)

1. Jigger zur Behandlung einer textilen Warenbahn
mit einer erwärmten Behandlungsflotte
mit zwei Umwickelwalzen, zwischen denen die Waren­ bahn reversierend hin- und herwickelbar ist,
mit einem Flottenverteiler mit einem quer zur Warenbahn verlaufenden Ausströmschlitz, durch welchen Flotte zwischen den Umwickelwalzen gegen die Warenbahn richtbar ist,
mit einem in dem Jigger ausgebildeten Flottenbe­ hälter, in welchem die von der Warenbahn nicht aufge­ nommene Flotte auffangbar ist,
und mit einer an den Flottenbehälter angeschlossenen Flottenumwälzpumpe und einem dieser nachgeschalteten Flottendurchlauferhitzer, der seinerseits an den Flotten­ verteiler angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flottenverteiler (7) als Rohr mit einem den Ausströmschlitz (6) bildenden Längsschlitz ausgebildet ist, welches auf der dem Ausströmschlitz (6) gegenüber­ liegenden Seite eine in Längsrichtung verlaufende Soll­ biegekerbe (8) aufweist und zur Änderung der Schlitzbreite durch mehrere längs des Rohrs verteilte, quer zur Ebene des Längsschlitzes verlaufende Zugbolzen (30) zusammendrück­ bar ist.
2. Jigger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugbolzen (30) mittels auf der Außenseite des Flottenverteilers (7) angeordneter Kolben/Zylinderein­ heiten (31, 32) für ein fluides Druckmedium beaufschlag­ bar sind.
DE19843421152 1984-06-07 1984-06-07 Flotten-umlaufsystem fuer durchstroemjigger Granted DE3421152A1 (de)

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DE3705390A1 (de) * 1987-02-20 1988-09-01 Kuesters Eduard Maschf Jigger

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FR1037560A (fr) * 1950-01-23 1953-09-21 Procédé et appareil pour la teinture de matières
DE2365079A1 (de) * 1973-12-28 1975-07-03 Hoechst Ag Verfahren und vorrichtung zum impraegnieren oder beschichten von textilmaterialien

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