DE341600C - Ausschwenkbare Rostbeschickungseinrichtung - Google Patents
Ausschwenkbare RostbeschickungseinrichtungInfo
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- DE341600C DE341600C DE1919341600D DE341600DD DE341600C DE 341600 C DE341600 C DE 341600C DE 1919341600 D DE1919341600 D DE 1919341600D DE 341600D D DE341600D D DE 341600DD DE 341600 C DE341600 C DE 341600C
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Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
- Ausschwenkbare Rostbeschickungseinrichtung. Viele der bekannten Rostbeschickungseinrichtungen, . insbesondere jene, welche mit Wurfvorrichtung und Feuertüren: ausgestattet sind, haben den Nachteil, daß der die Wurfvorrichtung, Wurfklappe und Feuertür enthältende Rahmen einen Vorbau vor dem Kessel bildet, der eine Bearbeitung des Feuers von Hand aus mittels Schüreisen sehr behindert. Die Schüreisen müssen eine der Feuerung entsprechende Länge haben, so daL3 der Heizer sie weit zurückziehen muß, um in die Feueröffnung zu gelangen oder sie aus ihr herauszuziehen.
- Auch jene Vorrichtungen, welche mit ihren gesamten Einrichtungen ausschwenkbar sind, um die Feueröffnung freizulegen, ermöglichen kaum eine leichte und zuverlässige Bedienung von Hand aus, da die auszuschwenkende große Last und die z. B. durch die Notwendigkeit der Lösung von Kupplungen herbeigeführte Unhandlichkeit die Benutzung der Vorrichtung nach Art einer Feuertür erschweren.
- Ferner weisen manche Rostbeschickungseinrichtungen den Übelstand auf, daß der durch Druckluft erzeugte verstärkte künstliche Zug so durch das Feuer hindurchgeleitet wird, daß eine übermäßige Erhitzung der Wurfvorrichtung dabei stattfindet.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Rostbeschickungseinrichtung, bei welcher die Feuertür durch ein die Wurfeinrichtung enthaltendes Gehäuse gebildet wird, das unabhängig von den sonstigen Teilen der Beschickungseinrichtung wie jede andere Feuertür bewegt werden kann. Durch diese Anordnung oder Ausführung der Feuertür soll ermöglicht werden, die Feueröffnung für die Bearbeitung von Hand aus leicht und schnell freizugeben, ohne daß erst irgendwelche anderen Teile der Rostbeschickungseinrichtung beseitigt werden müssen, oder es notwendig wäre, eine besondere Feuertür anzubringen. Ferner ist eine Anordnung getroffen, mittels der die zur Erhöhung des Zuges durch das Feuer hindurchgeführte Druckluft, bevor sie zur Feuerung gelangt, durch das die Feuertür bildende Gehäuse hindurchgeführt wird; hierdurch soll eine zu starke Erhitzung dieses Teiles wie auch der unmittelbar dem Feuer vorgelagerten Wurfklappe verhindert werden.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. z einen Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht der Einrichtung. An dem die Feueröffnung a enthaltenden Feuergeschränke b ist der Tragrahmen c angebracht. Mit diesem ist durch Zapfen d der die Wurfklappe e tragende Gehäuserahmen f derart verbunden, daß er mit der Wurfklappe um die Zapfen d in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung ausgeschwenkt werden kann.
- Für die Betätigung der Wurfklappe e, nachdem sie durch den üblichen Mechanismus ausgeschwenkt wurde, sind die Federn li, i vorgesehen.
- Zum Ausschwenken des Gehäuserahmens ist an diesem ein Handgriff k angebracht. 1, mm, n sind Verschlußteile, welche dazu dienen, das geschlossene Gehäuse in diesem Zustande festzuhalten.
- Im Tragrahmen c und Gehäuserahmen f sind Kanäle g vorgesehen, durch welche die den künstlichen Zug erzeugende Druckluft hindurchgeht und die Wurfklappe e vor dem Eintritt in den Feuerraum bestreicht.
- Um die Feueröffnung d für die Bearbeitung des Feuers von Hand aus freizulegen und den Raum vor der Feuerung möglichst groß zu erhalten, wird das Gehäuse f nach Art einer Tür mit allen in dasselbe eingebauten Einrichtungen, insbesondere der Wurfklappe e, um die Zapfen d in die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung gedreht.
- Je nach der Bauart der Rostbeschickungseinrichtungen kann das Gehäuse auch nach unten oder um eine anders liegende Achse ausgeschwenkt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Ausschwenkbare Rostbeschickungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß bei ihr die Feuertür durch ein die Wurfeinrichtung (e) enthaltendes Gehäuse (f) gebildet ist, das unabhängig von den sonstigen Teilen der Beschickungseinrichtung um die Zapfen (d) gedreht werden kann.
- 2. Rostbeschickungseinrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß im Tragrahmen. (c) und Gehäuserahmen (f) Kanäle (g) vorgesehen sind, durch welche die zur -Erhöhung des Zuges durch das Feuer hindurchzuführende Druckluft streicht, die, bevor sie zur Feuerung gelangt, die Wurfschaufel (e) kühlt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341600T | 1919-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341600C true DE341600C (de) | 1921-10-05 |
Family
ID=6234669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919341600D Expired DE341600C (de) | 1919-02-28 | 1919-02-28 | Ausschwenkbare Rostbeschickungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341600C (de) |
-
1919
- 1919-02-28 DE DE1919341600D patent/DE341600C/de not_active Expired
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